Lückenpresse bestätigt sich selbst

Früher hätte man es als unglaublichen Eklat bezeichnet, doch da so etwas heutzutage an der Tagesordnung ist, werden wohl nur einige Wogen hochgehen. Längerfristig wird aber auf ein volles Maß hingearbeitet. Es fehlt nicht mehr viel, dann durchschauen es alle. Und dann stürzt das Kartenhaus zusammen.

Dr. Daniele Ganser, durch seine brillanten Vorträge weithin bekannter Schweizer Historiker und Friedensforscher, wurde am 25. Februar 2017 unter der Zusage von Fairness in die Talkshow „Arena“ des Schweizer Fernsehsenders SRF gelockt. Die Gespräche fanden in Schwyzerdütsch statt, lassen sich aber bei etwas Vertrautheit mit dieser Sprache auch von Nichtschweizern verstehen. Der bekannte Weblog „Bumibahagia“ wies mit der Schlagzeile „TV CH – Eines Komplettindoktrinierten Spitzenleistung“ auf diese Sendung hin: https://bumibahagia.com/2017/02/26/tv-ch-eines-komplettindoktrinierten-spitzenleistung/

Ausgerechnet Dr. Daniele Ganser, der vor der Manipulation durch Auslassung seitens der Medien warnt, das Wort im Mund umzudrehen, indem man eines seiner Mails auszugsweise zitierte und dabei einen wesentlichen Teil der Aussage wegließ, was den Sinn förmlich ins Gegenteil verkehrte, damit wagte man sich schließlich doch zu weit. Während man zuvor in der Diskussionsrunde geflissentlich von Dr. Ganser aufgeworfene Fragen übergangen hatte, verbiss man sich unisono derart vehement in diese absichtliche Fehlinterpretation, dass sich der völlig überrumpelte Herr Dr. Ganser merklich beherrschen musste, um nicht emotionell zu werden.

Dr. Ganser hat nun prompt eine Stellungnahme aufgezeichnet, in der er die Situation darlegt. Das kritische Online-Medium Klagemauer.TV, kurz kla.tv, widmete ihm eine Sendung, die die Vorgänge erläuterte und diese Stellungnahme veröffentlichte: https://www.kla.tv/index.php?a=showtodaybroadcast&blockid=8831&id=10040&autoplay=true

Wir  meinen, der Schuss ist da nach hinten losgegangen. Durch den  niederträchtigen Versuch, ausgerechnet den seriösen, gründlich recherchierenden und redegewandten Dr. Ganser medial hinzurichten, indem man ihm vor dem Schweizer Fernsehpublikum  provozieren und bloßstellen wollte, erreichte man das Gegenteil: erzürnte Reaktionen im gesamten deutschsprachigen Raum.

Einmal mehr wurde hier mit aller Deutlichkeit gezeigt, wie die Medien arbeiten, für die die Bürger Zwangsabgaben zahlen müssen. Milliarden Euro werden kassiert, um zu agitieren und um Sendungen auf die Zuschauen auszuschütten, die alle Regeln des Journalismus missachten. Unabhängige Recherchen werden geflissentlich ignoriert und Fragestellende versucht man als Verschwörungstheoretiker mundtot zu machen. Das alles geschieht schon lange, doch wenn so weiter gewütet wird, wird es bald der Dümmste begreifen.

Es ist anzunehmen, dass die Popularität von Dr. Daniele Ganser dank dieser Sendung erst recht zunehmen wird, was frappierend an das vielzitierte Goethe-Zitat erinnert (Mephistopheles im „Faust I“): „Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will und stets das Gute schafft.“

Immer noch wollen die Mainstream-Medien die wahren Hintergründe aus Dummheit, Feigheit, Gier oder sonstigen niedrigen Motiven verschweigen. So lange wird dieses Treiben währen, bis die Konsumierenden aufwachen und ihre Konsequenzen ziehen. Und so ebnet die sogenannte vierte Macht im Staat durch ihren Machtmissbrauch den Weg für eine Gesellschaft, die sich zunehmend selbst definiert und aus sich selbst erneuern wird.

Eindeutig einer Aufnahme ins Museum für Zivilcourage würdig:

Erstens, weil es solche klaren, gut recherchierenden investigativen Forscher wie Dr. Daniele Ganser braucht, die sich nicht durch „indoktrinierte Chorknaben“, wie es Thomram im Blog „Bumibahagia“ so schön ausdrückt, einschüchtern lassen.

Und zweitens, weil solche Anlassfälle dazu dienen, dass sich die Empörung der BürgerInnen spürbar auf diejenigen entladen kann, die das Volk manipulieren und dummhalten wollen. Möge möglichst viel Gebrauch von unseren Möglichkeiten des Protestes und der Veränderung  gemacht werden!

Hier auch Klartext im Blog „Propagandaschau“ vom 26.2.2017 zum gegenständlichen Vorfall am 25.2.2017:

https://propagandaschau.wordpress.com/2017/02/26/attacke-auf-daniele-ganser-auch-das-srf-beherrscht-die-miesen-tricks-der-propaganda/

und ein weiterer Artikel aus der Schweiz:

http://www.infosperber.ch/Medien/SRF-Arena-Daniele-Projer-griff-Daniele-Ganser-unfair-an

Nachtrag vom 7. März 2017 – Kommentar von Heiko Schrang:

http://www.wallstreet-online.de/nachricht/9376416-insider-steckt-geheimplan-lanz-co-talkshows

http://www.macht-steuert-wissen.de/2100/-steckt-ein-geheimplan-hinter-den-lanz-will-und-co-talkshows/

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Zivilcourage-Kongress in Berlin im März 2017

Sehr geehrte Damen und Herren,

Das Bundesnetzwerk!Zivilcourage lädt zum Kongress nach Berlin ein!

Bereits zum vierten Mal treffen sich im März 2017 engagierte Menschen aus vielen Teilbereichen der Zivilcourage. Das „Bundesnetzwerk!Zivilcourage“ nahm 2012 seinen Ursprung in Bremen, wurde in Heppenheim gegründet, in Bad Aibling konstituiert und wird in Berlin 2017 auf dem 4. “Courage!Congress” dem sozialen Mut und der Zivilcourage Struktur und eine Stimme verleihen.

Das Motto: BürgerMut statt BürgerWut

Die klassischen Themenbereiche der Zivilcourage werden in Workshops und Diskussionsforen ebenso behandelt wie die Teilaspekte Mobbing, gewaltfreie Kommunikation oder Rechtsextremismus. Doch insbesondere der gesellschaftliche Wandel und die Rolle der Zivilcourage stehen bei dem bundesweiten Netzwerktreffen im Fokus.

Dabei treffen Fachleute auf Haupt- und Ehrenamtliche, um den Austausch und den Wissenstransfer zu optimieren und die vielen unterschiedlichen Bereiche der bundesdeutschen Gesellschaft zu erreichen, die von den aktuellen politischen und gesellschaftlichen Veränderungen betroffen sind. Ob Schulen oder Betriebe, ob die Wirtschaft oder die Behörden, ob der Privatbereich oder das Vereinsleben.

Das Engagement für Zivilcourage ist zumeist ein Ehrenamt. Es ist angesiedelt in Flüchtlingsunterkünften, Jugendzentren, Stadtteilschulen, Kindergärten, Sportvereinen oder direkt auf der Straße. Die Aktiven, die mit zunehmender Gewaltbereitschaft und Entsolidarisierung der Gesellschaft täglich in ihrer Arbeit konfrontiert werden, sehen sich zunehmend Angriffen ausgesetzt, die ihr Engagement in Frage stellen. An diesen Nahtstellen des bundesdeutschen Alltags treffen oftmals BürgerMut und BürgerWut aufeinander.

Das „Bundesnetzwerk!Zivilcourage“ versteht sich als gestaltende Stimme im gesellschaftlichen und politischen Prozess einer friedlichen Gesellschaft, geprägt von gegenseitigem Respekt, Vernunft, Aufmerksamkeit, Hilfsbereitschaft und sozialem Mut, mit einer klaren Haltung gegen Rassismus, Ausgrenzung und Unterdrückung.

Der 4. Bundeskongress für Zivilcourage findet vom 24. – 25. März 2017 in der Berliner Stadtmission statt. Eingeladen sind zahlreiche Aktive aus Vereinen, Verbänden, Behörden, Firmen und anderen Organisationen.
Termin: Freitag, 24. März – Samstag, 25. März 2017
Anmeldungen unter: http://www.bundesnetzwerk-zivilcourage.de

Mit freundlichem Gruß
Vaja Marcone
Giuseppe Marcone Stiftung
Eichkampstr. 150
14055 Berlin
Telefon: 015738816632
Web: http://www.giuseppemarcone.de

Website: http://bundesnetzwerk-zivilcourage.de

E-Mail : giuseppemarconestiftung [at] gmx.de

FÜR DEN FRIEDEN PILGERN IM MAI 2017

http://www.friedensweg.org/

Weihnachtsfrieden und Hass im Netz

Zitat aus dem „Standard“:

Liga für Menschenrechte ortet in Österreich „gravierende Defizite“ in Kampf gegen Online-Hetze und bei weiteren Menschenrechtsbelangen

Wien – Hassmeldungen im Internet sind nicht nur für jene, gegen die sie sich richten, eine Gefahr. Claudia Schäfer vom Verein Zara bezeichnet sie als „verheerend für Demokratie und Menschenrechte“. Die Inhalte von Falschmeldungen und Hasspostings würden sich „wie Streubomben“ verbreiten, sagte die Mitarbeiterin des Vereins für Zivilcourage und Anti-Rassismus-Arbeit am Freitag bei der Präsentation des diesjährigen Menschenrechtsbefunds der Liga für Menschenrechte, für den Schäfer einen Beitrag über Online-Hetze verfasst hat.

Das Phänomen nehme stark zu, berichtete Schäfer – und das, obwohl Unternehmen wie Twitter und Facebook heuer mit der EU-Kommission einen Verhaltenskodex zum Vorgehen gegen Hass im Netz vereinbart haben, in dem sie unter anderem zusagten, gemeldete Hasskommentare jeweils binnen 24 Stunden zu löschen. Zara habe aber feststellen müssen, dass im Zuge eines Monitorings nur elf der von dem Verein beanstandeten 94 Beiträge tatsächlich aus dem Netz genommen worden seien. Die Politik müsse dringend handeln und mehr Druck auf die IT-Firmen ausüben. Außerdem brauche es Anlaufstellen für Opfer.

Weiter hier….:

http://mobil.derstandard.at/2000049071939/Hass-im-Netz-verheerend-fuer-Menschenrechte

Zivilcouragiertes hier: QuerdenkenTV

http://www.youtube.com/c/QuerdenkentvNEU

Besinnt euch!

Ein Weihnachtsappell von Jo Conrad, der es auf den Punkt bringt: https://youtu.be/orKYKjNHvYw

Pressefreiheit am Ende

Anbei noch ein paar besinnliche Gedanken zum Jahresausklang aus Gias GAIA-Serie.

schmetterling_frieden.png

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Die GEZ-Lüge

Screenshot 2016-11-04 14.41.51.pngAutor Heiko Schrang und das Buch „Die GEZ-Lüge“

NuoVisoShop schreibt: „Dieses Buch ist ein Aufruf zur Zivilcourage!“

http://www.nuovisoshop.de/products/die-gez-luege-dieses-buch-ist-ein-aufruf-zur

Die erste Auflage dieses Enthüllungsbuchs, das auch als Skandalbuch bezeichnet wird, war in kürzester Zeit vergriffen.

Wofür GEZ? – Interview vom 20.10.2016  https://www.youtube.com/watch?v=hSHSi16u-IA

Die GEZ-Lüge – Das Interview zum Skandalbuch, auf SchrangTV hchgeladen am 21.20.2016 – https://www.youtube.com/watch?v=2XuK6ehcYIg&feature=youtu.be

Zitat aus dem YouTube-Begleittext zum Interview vom 20.10.2016:

„Wofür GEZ? Was passiert mit dem Geld? Autor Heiko Schrang unterhält sich mit Jo Conrad über sein neuestes Buch „Die GEZ-Lüge“, in dem die Hintergründe der Zwangs-Rundfunkbeiträge untersucht werden, wohin die Gelder gehen und was die rechtlichen Grundlagen sind. Sogar die Druckerei wollte das Buch nicht drucken.
– Warum Intendanten mehr verdienen als die Bundeskanzlerin.
– Warum nur ein geringer Teil der 8,3 Milliarden Einnahmen dem Fernsehprogramm zugutekommt.
– 4,9 Millionen Menschen setzen bereits ein Zeichen und zahlen den Zwangsbeitrag nicht.
– Konkrete Anleitung, wie wir uns zur Wehr setzen können.

Online Video: [ 35:23 ]
Quelle Bewusst.TV: http://bewusst.tv/wofuer-gez/

Weiterführendes:
http://www.macht-steuert-wissen.de/
https://www.youtube.com/channel/UCjSk…
—————————————-
Artikel: http://www.epochtimes.de/politik/deut…
Skandal um das Buch „Die GEZ-Lüge“ http://www.macht-steuert-wissen.de/17…

Rundfunk-Verweigerer-Szene Olaf Kretschmann bei SchrangTV-Talk. Stellt euch vor, es gibt einen Rundfunkbeitrag und keiner zahlt ihn. https://youtu.be/F6ayNkuvvyo

Mut für Veränderungen – ein Kongress

Gerne geben wir den folgenden Veranstaltungshinweis weiter, denn es bedarf einer gehörigen Portion Courage und auch Zivilcourage, sich aus seiner Komfortzone zu begeben, sich mit manchen recht bitteren, desillusionierenden Wahrheiten zu konfrontieren  und neue Wege zu gehen. Angesichts der Tatsache, dass schon viele Menschen recht gut über das Weltgeschehen informiert sind, konzentriert sich der folgende Kongress auf Möglichkeiten zur Umsetzung.

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MUT FÜR VERÄNDERUNGEN

KONGRESS IN EBERSBERG

20. November 2016
„ALTER SPEICHER“
Klosterbauhof 4
Buchungen: 08092-25 59 205
oder http://www.kultur-in-ebersberg.de
Tagespreis 39,00 € incl. Filmabend
Kinder u. Jugendliche vergünstigt

Die AKADEMIE FÜR INTEGRALES BEWUSSTES LEBEN, in Einschreibung, veranstaltet den Kongress MUT FÜR VERÄNDERUNGEN.
Info unter Bärbel-Elisabeth Gehrling, Tel. 08092-88730 und http://www.mut-fuer-veraenderungen.de

Die Referenten zeigen Möglichkeiten auf, wie JEDER sein Leben sofort verändern kann, für ein gesundes, umweltverträgliches Leben.

Es wird ein informativer, praxisorientierter Kongress mit Referenten und Künstlern aus der näheren Region. Sie werden für Fragen und weiteren persönlichen Kontakten zur Verfügung stehen. Wir leben in einer Zeit des Wandels und wir sind Teil davon. Lasst uns gemeinsam sinnvolle, friedliche und freudevolle Lösungen anstreben. Empfehlung: Gleich buchen und sich den besten Platz sichern. Film „Tomorrow“, die Welt ist voller Lösungen“, ab 20.00 Uhr, im Preis inbegriffen.

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Der Skandal um Glyphosat – Milchmarkt – Aktions- und Kulturtag 2016

https://blog.campact.de/2016/05/skandal-monsanto-spendet-500-000-dollar-an-institut-das-glyphosat-fuer-nicht-krebserregend-haelt/

Der Skandal wird immer größer, bemerkt Josef Feilmeier dazu. In seinem aktuellen Rundschreiben vom 16. Mai 2016 aber dreht es sich um den Wahnsinn am Milchmarkt.

Liebe Freunde,

der Milchmarkt gerät immer mehr aus den Fugen. Anstatt endlich auf den Markt zu schauen, wird immer noch mehr produziert. Sieht man aber in die Regale der Supermärkte, so gibt es nicht „den Milchpreis“, sondern ein Angebot von ganz billig bis hochwertig. Einige Beispiele im Land beweisen, dass es auch anders geht. Solange „Weiße Flüssigkeit“ als Massenware erzeugt wird, ändert sich am Erzeugerpreis nichts. Dort wo „nicht tauschbare Milchprodukte“ im Regal stehen, ist der Preis immer um vieles höher. Der Konsument honoriert es, wenn er bessere Ware bekommt. Konsumenten sollten auch mehr nach den Produktionsfaktoren fragen, anstatt sich blind auf Logos verlassen. Ohne-Gentechnik und nur gesunde, naturgerechte europäische Futtermittel sollten als Grundstandard gelten.

Wo sind die Verantwortlichen in den Molkereigremien? Der komplette andere Wirtschaftsmarkt macht es vor, wie es gehen würde.

Ebenso vergleicht man die Erzeugerbetriebe nach der Literleistung je Kuh und Jahr. Klar, weil damit der Umsatz der Lieferwirtschaft an die Bauern steigt. Anstatt dass man den wichtigsten Faktor als Grundlage nimmt, nämlich den „Gesamtbetriebsertrag“. Was nutzt eine hochgetriebene Literleistung, wenn damit die Krankenkosten um ein Vielfaches steigen und die Lebenszeit der Tiere enorm fällt. Hier wäre meistens eindeutig weniger gleich mehr. Aber um das zu ändern müsste man die Lehrbücher umschreiben und die Berater tauschen, gemäß dem Spruch: „Irrlehren sterben erst dann aus, wenn die Enkel der Irrgelehrten ausgestorben sind“.

Hierzu gehört als krasses Beispiel die Fütterung von Harnstoff an Kühe. Je höher man den Harnstoffwert empfiehlt, umso minderwertiger dürfen die Rohproteinfuttermittel sein. Damit können die Hersteller leichter billiger mischen, was sie müssen, weil den Bauern gelernt wurde, nur nach dem nichtssagenden Futterpreis zu kaufen. Billig erhöht meistens aber die Kosten und senkt den Gesamtertrag. Daran ändern auch Schönrechnereien der Futterrationen nichts. Es ist doch absurd, zweifelhafte chemische Zusatzstoffe zu verwenden, um noch mehr zu produzieren, wo eh schon alles aus den Fugen fällt. Geht´s noch?

Hierzu ein Bericht und Interview von Tanja Busse in der SZ

http://sz.de/1.2989094
http://sz.de/1.2989096

Viele nachdenklich Grüße

Feilmeier Josef
Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel
http://www.feilmeier.info

Dazu einige Buchempfehlungen von Tanja Busse im Anhang. Diese sollte man unbedingt einmal lesen, um die Hintergründe zu verstehen.

Wichtige Bücher Tanja Busse pdf

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Das Museum für Zivilcourage und engagierte Kunst beteiligt sich am Aktions- und Kulturtag 2016 der Nachhaltigkeitsakademie Kristallquelle am 3. Juni 2016 in Neusiedl bei Güssing im Südburgenland – http://akademiestsgersbach.wordpress.com

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raum&zeit 200.Ausgabe

In seinem neuesten Rundmail empfiehlt der deutsche Pionier für genfreie Futtermittel Josef Feilmeier das Magazin raum&zeit. Wir geben sein Mail vollinhaltlich wieder.

Liebe Freunde,

seit vielen Jahren sende ich immer wieder Rundmails, um die Empfänger über Hintergründe zu informieren. Dies war und ist auch weiterhin sehr wichtig, weil die sachlichen Informationen von großen Zeitungsverlagen teils sehr zensiert sind oder industriefreundlich dargestellt werden. Fast alle sind auf Werbeeinnahmen angewiesen und können/dürfen deshalb nur Berichte abdrucken oder senden, die den Geldgebern gefallen. Was soll eine als „neutral“ dargestellte „Information“, die nur darauf abzielt, die Umsätze der Werbefirmen zu erhöhen. Eigentlich sollte es im Hirn des Lesers schon funken, wenn auf einer Seitenspalte der „neutrale“ Bericht und daneben gleich die Werbung der Industrie für genau diese Anwendung steht. Dies ist in den Fachzeitschriften der Normalfall – leider!  (vor allem in der Landwirtschaft oder Medizin)

Ganz anders ist es beim Verlang raum & zeit. Hier greift man Wissen auf, das sich andere nicht sagen trauen oder nicht sagen dürfen. Dieser Verlag finanziert sich nicht durch Werbung, sondern durch die Abo-Gebühr der Leser. Damit ist man frei und kann alles schreiben. Ihre Berichte werden immer wieder von abhängigen Wissenschaftlern angegriffen, weil es denen nicht ins Profit-Konzept passt. Hier lassen sich viele Bürger zu schnell einwickeln, weil sie meinen, „Wissenschaftler“ müssen es ja wissen. Die abhängigen Medien trichtern den Lesern alles solange ein, bis sie den Werbung zahlenden Firmen gefügig sind. Ganz dreist sind fest angestellte Mitarbeiter eines Verbandes, deren Aufgabe es ist, alle Diskussionsforen und störenden Berichte zu durchforsten und die Autoren zu diffamieren. Warum ???  – warum kann man das mit mündigen Bürgern so leicht machen? Warum?

Sehr viele Menschen haben den preisgekrönten Film von Bertram Verhaag gesehen: „Gekaufte Wahrheit – Gentechnik im Magnetfeld des Geldes“. Diese Thematik gilt auch in allen anderen Bereichen. „Wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe.“ Wahre Experten fanden Gefahren heraus, die den Umsatz der Konzerne schmälern würden und wurden dann entlassen oder bedroht, wenn sie dies veröffentlichen. Oder wenn Institutsleiter erklären, man bekomme von den Konzernen oftmals die Forschungsaufträge mit dem fertigen Ergebnis. Dann macht man den Versuch so, dass dies rauskommt. Man braucht ja die Forschungsgelder!?! Immer wieder wird in allen Bereichen versucht, realistisches Denken zu diffamieren. Wie oft versuchten Wissenschaftler, Politiker und Verbandsfunktionäre, nach meinen Gentechnik-Vorträgen meine Fakten zu widerlegen. Es gelang ihnen aber nie, denn Fakten sind Fakten und heute zeigt sich, dass alles stimmt. „Wasser und Wahrheit haben einen kleinen Kopf – sie kommen immer wieder durch“. Sehr oft durften Zeitungen nicht über meine Vorträge berichten!?! Die Gefahren durch die Gentechnik und deren Nebenwirkungen (z. B. Glyphosat) sind heute offensichtlich, weshalb der ganze Markt auf gentechnikfrei umstellt. Hätten wir uns (eine riesige Gemeinschaft von Aktiven) auch einwickeln lassen, wäre heute alles vorbei mit gesundem Essen.

Diese Fachzeitschrift ist ganz anders!

Wer kennt dieses Wissenschaftsmagazin noch nicht? Im Internetauftritt kann man nachlesen, um was es geht. Diese sollte sich niemand entgehen lassen. In den nächsten Tagen kommt die Jubiläumsausgabe Nr. 200 heraus. Bei raum & zeit zahlt man die Abo-Gebühr für Wissen und nicht für gesteuerte Berichte und Werbeanzeigen. Journalismus kostet auch Geld und das soll es uns wert sein. Dieses Magazin bringt die Menschen wieder dazu, selbst nachzudenken. Unterstützen wir sie dabei. Wer Bescheid weiß, kann mitreden. Wie im anderen Leben will man auch für einen reellen Preis einen reellen Inhalt – hier gibt’s ihn. (siehe unten Zitat von John Ruskin)

Zitat im Internet:
Der Ehlers Verlag bietet wissenschaftliche, völlig unabhängige Fachzeitschriften
Ob Atomkraft, Mobilfunk-Terror oder Apparatemedizin – die Gesundheit von Mensch und Natur wird seit Jahrzehnten den Profit- und Macht-Interessen von Wirtschaft und Politik geopfert, so die Überzeugung der Herausgeberinnen des raum&zeit Magazins aus dem oberbayerischen Wolfratshausen. Der dort ansässige Ehlers Verlag gibt seit über 25 Jahren die kritische Fachzeitschrift raum&zeit heraus, die sich als avantgardistisches Wissenschaftsmagazin versteht und einen interdisziplinären Ansatz verfolgt. Das alle zwei Monate im Abonnement und auch am gut sortierten Kiosk erhältliche Magazin spannt den Bogen über fünf gesellschaftlich bedeutende Themenbereiche, wobei die Grenzen oftmals fließend sind. Ganzheitliche Medizin, Nachhaltige Ökologie, Politische Diskussion, Erweiterte Dimension und Visionäre Naturwissenschaft, so sind die Themenfelder benannt, denen sich raum&zeit aufklärerisch verpflichtet fühlt.
Die Macher der Zeitschrift fordern ein Neues Denken in Wissenschaft, Medizin und Gesellschaft ein. Daher kommen hier vor allem Autoren zu Wort, die auf der Basis ihrer Fachkompetenz als Mediziner, Therapeuten, Wissenschaftler oder Forscher aktuelle Entwicklungen kritisch analysieren und alternative Wege aufzeigen. Der Leser findet nicht nur fundierte Fachinformationen, die in die Tiefe gehen, sondern auch praktische Hinweise zur Verbesserung der eigenen Gesundheit und für eine gesunde Lebensweise im Einklang mit der Natur. Zum Themenfeld ganzheitliche Medizin zählen Naturheilkunde, Homöopathie, TCM, Ayurveda ebenso wie geistige Heilweisen und radionische Verfahren. Die aktuelle Gesundheitspolitik wird selbstverständlich kritisch beleuchtet ebenso wie der Lobbyismus der Pharma-Industrie und der Strahlen- und Apparatemedizin aufgedeckt wird.
Diesen Anspruch erhebt raum&zeit auch in ökologischen Fragen. Global Player monopolisieren mittels Patenrecht den Zugang zu existenziellen Güter wie Saatgut, Heilpflanzen oder Wasser. Visionäre Wissenschaftler und findige Entwickler legen – oftmals exklusiv – ihre Erkenntnisse offen, mit dem Anliegen Unterstützung oder doch zumindest Gehör zu finden, damit eine ECHTE Wende in der Energiepolitik endlich eingeläutet wird.

http://www.raum-und-zeit.com

Nachdem die Energiewende das derzeit wichtigste Thema ist, wird raum & zeit auch unser Stromspeichersystem vorstellen, als Anregung für alle mündigen Leser, es selbst nachzumachen. Hier soll den Lesern aufgezeigt werden, wie sie sich selbst von der Macht der Stromkonzerne befreien können. Die Abhängigkeit vom Strom ist genauso schlimm, wie die Gentechnik. Deshalb widme ich mich seit einigen Jahren auch diesem Bereich.

Beim Thema Energiewende wird viel diskutiert, welche Energieart nun wohl die beste der Zukunft sein wird. Ich bin überzeugt, dass in ferner Zukunft weitere Energieformen entwickelt werden. Aber es darf nur eine Lösung bei der Energiefrage geben: „Die Energie der Zukunft darf keine Rohstoffe verbrauchen und muss frei von allen Menschen weltweit nutzbar sein“. Alle Energiearten, die nur von der Industrie oder Konzernen geliefert werden können, werden immer teurer, denn hier steht die Gewinnsucht immer höher als das Wohl der Menschen. Auch hier gilt, wie auch bei der Gentechnik, Aktiengesellschaften sind nach dem Aktienrecht verpflichtet, Gewinne und Dividenden zu optimieren und nicht dem Bürger Vorteile zu bringen! Ebenso ist es mit Energien, die von weit her kommen (sinnlose Ferntrassen für Strom). Auch das ist eine pure Abhängigkeit, selbst wenn diese Energie noch so umweltfreundlich erzeugt wird. Nie wird die Energie von weit her so günstig sein, wie die vom eigenen Dach.

Kann man Solarstrom auch in anderen Lebensbereichen nutzen:

Immer wieder kommt der Einwand, für Elektrogeräte, Motoren und Anlagen ja, aber was ist auf der Straße? Auch dies ist heute bereits problemlos. Strom ist die Energie, die überall in allen Lebensbereichen eingesetzt werden kann. Mittlerweile fahren in vielen Ländern weltweit unzählige Elektrobusse (auch schon bei uns in Passau) und Elektro-LKW´s, aber auch landwirtschaftliche Maschinen. Was wäre die Bahn, die fährt schon Jahrzehnte elektrisch. In unserem Land schläft die Auto-, LKW- und Busindustrie. Elektroantriebe sind viel einfacher und haben keine Folgekosten für Ölwechsel oder andere Verschleißteile. Jeder weiß, wie unendlich lange man einen Elektromotor betreiben kann.

Warum machen die Großverbraucher von Strom noch nicht mit:

Die Zukunft gehört den Stromspeichersystemen. Von politischer Seite kommt immer wieder der Einwand, ja aber …! Für Privathaushalte oder Kleinfirmen mag sich das ja rechnen, aber nicht für Großbetriebe, die viel Strom brauchen. Momentmal? …  wer hat denn das so gemacht mit dem EEG? Der Staat subventioniert die Strompreise für Großverbraucher. Diese zahlen teilweise nur noch 3 Cent je kWh. Um das zu finanzieren, steigen für die Kleinverbraucher die Strompreise ins Unermessliche. Also – zuerst schenkt man denen den Strom und dann wundert man sich, weil sich keiner diese „Stromfresser“ mit der Speichertechnik und Solarstrom befasst. Das ist politische Heuchelei, aber das sind wir ja gewohnt. Helfen wir uns also selbst. Also nicht jammern, sondern handeln. Wir zahlen die Zeche für die industriegesteuerten politischen Fehlentscheidungen nicht mehr mit. Übrigens, ein Elektroauto von BYD (bis 400 km Reichweite) kann sogar als Hausstromspeicher genutzt werden und lädt sich bei Talfahrten sogar selber wieder auf.

Und wer es noch nicht glaubt, dass man sich allmählich selbst damit befassen muss, seine eigene Energie zu erzeugen, der soll sich bitte den Dokumentationsfilm im WDR anschauen. Seit mehr als 100 Jahren führen die Stromkonzerne ein Kartell und wickeln die Politik ein!   …   sehr sehenswert und öffnet die Augen. Vor allem aber schaltet der Film das Hirn ein und erklärt, warum in der Energiepolitik manches so abläuft.

Viele nachdenkliche Grüße

Feilmeier Josef
http://www.feilmeier.info

Zitat von John Ruskin – gilt für alle Lebensbereiche – auch für Medien und Stromanlagen

„Der Wert des Geldes“:  Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber es ist noch schlechter, zu wenig zu bezahlen. Wenn Sie zu viel bezahlen, verlieren Sie etwas Geld, das ist alles. Wenn Sie dagegen zu wenig bezahlen, verlieren Sie manchmal alles, da der gekaufte Gegenstand die ihm zugedachte Aufgabe nicht erfüllen kann. Das Gesetz der Wirtschaft verbietet es, für wenig Geld viel Wert zu erhalten. Nehmen Sie das niedrigste Angebot an, müssen Sie für das Risiko, das Sie eingehen, etwas hinzurechnen. Und wenn Sie das tun, dann haben Sie auch genug Geld, um für etwas Besseres zu bezahlen“

Also ist „billig“ und „günstig“ doch nicht gleich J

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Mutige Finanzprofessoren und Filmemacher

  1. Es ist bewiesen, dass die Banken Kreditgeld “aus dem Nichts” erschaffen
  2. Alles unter Kontrolle – der neue Film von Werner Boote

Banken schöpfen Kreditgeld aus Luft

Bei dieser Überschrift denken sicher viele Leser und Leserinnen sicher sofort an Prof. Dr. Franz Hörmann(“Vom Ende des Geldes”).

Doch nein, man staune, im Geld-Magazin erschien jüngst der Artikel “Aufgedeckt: Banken erzeugen mit Krediten Geld aus Luft” – http://www.geld-magazin.at/flipBooks/gm1602/gm1602.html (siehe auch Kommentar des Herausgebers).

Der Journalist Wolfgang Freisleben berichtet ab Seite 12 in der Rubrik “Brennpunkt Geldschöpfung” über die Erkenntnisse des Finanz-Professors Richard Werner, der empirisch nachwies, dass 97 Prozent der weltweiten Geldmenge gleichbedeutend mit Krediten ist!

Der deutsche Finanzprofessor nahm im Jahr 2013 einen Kredit auf. Die Transaktion wurde von Kameraleuten von BBC dokumentiert. Der Nachweis gelang: Für den Kredit wurde kein Geld von anderen Konten genommen! Das Geld entstand “aus dem Nichts”. Professor Richard Werner veröffentlichte eine entsprechende Studie, die hinter den Kulissen heftig diskutiert wird. Denn jegliches Rätselraten und Anzweifeln ist vorbei. Die denunzierten “Kreditschöpfungstheoretiker” sind voll rehabilitiert.

Prof. Dr. Franz Hörmann hat mit seinen Darlegungen völlig Recht – was wohl auch der Grund sein dürfte, dass man ihm nichts anhaben konnte….

LESENSWERT!

Link-Tipps:

Alles unter Kontrolle – der neue Film von Werner Boote

http://www.allesunterkontrolle.at/

Sehenswert der aufklärerische Dokumentarfilm von Werner Boote, der im Dezember in den österreichischen Kinos angelaufen ist und auch in Sondervorstellungen gezeigt wird. Großes Interesse zeigen erfreulicherweise Schulen und beziehen den Film in Schulprojekte ein. Der Filmemacher steht gerne für Diskussionen zur Verfügung.

Werner Boote wurde 1965 in Wien geboren. Mit seinem bisher bekanntesten Dokumentarfilm „Plastic Planet“ (2009), der in den österreichischen Kinos 120 000 Besucherinnen und Besucher erreichte und international mehrfach ausgezeichnet wurde, gewann er die „Goldene Romy“ in der Kategorie „Bester Kinodokumentarfilm“. Vier Jahre später hat er in „Population Boom“ (2013) mit dem Mythos der Überbevölkerung aufgeräumt. (Quelle: Webseite “Alles unter Kontrolle”).

Anmerkung: Der Film “Population Boom ” wurde er für den besten “grünen Dokumentarfilm” in Berlin mit dem “Green Me Award” ausgezeichnet.

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Beginn der Diskussion nach der Vorstellung im Dieselkino Oberwart am 18.2.2016, links im Bild Werner Boote

“Alles unter Kontrolle” ermöglicht verblüffende Einblicke. Auch für “alte Hasen”, die sich schon längere Zeit mit der Problematik der Überwachung und Datenerfassung beschäftigen, ist Neues dabei. Der Filmemacher war bei den Vorführungen in unsere Region anwesend und stand in der anschließenden Diskussion Rede und Antwort. Die Frage, wie er es schaffte, diese und jene Personen zu einem Interview zu bekommen, beantwortete er freimütig, ebenso wie die Frage, was seine eigene persönliche Einstellung sei. Unausgesprochen stand das Wort “Zivilcourage” im Raum, als er sinngemäß meinte: “Wenn das Leben ganz ohne Gefahr wäre, wäre es doch langweilig, findet ihr nicht auch?”

Abschließend noch ein Hinweis: Nicht nur der Kinobesuch, sondern auch der Besuch der Webseite http://www.allesunterkontrolle.at/ lohnt sich, denn da findet man allerlei nützliche  Fakten, wie man sich vor (zu viel) Überwachung schützen kann.

 

Grenzwissen aktuell – Vortragsreihe in der Steiermark

Wer so etwas veranstaltet, braucht immer noch Mut… Wer so etwas vorträgt, ebenso.  Warum? Ja, diese Frage steht im Raum!…Wenig bis keine Unterstützung gibt’s von öffentlicher Seite, und von vielen Mitmenschen wird man als „abgehoben“ betrachtet… Susanne Schwarzer aber wagt es trotzdem. In Kürze beginnt in der Südoststeiermark eine mehrteilige grenzwissenschaftliche Vortrags- und Kinofilm-Reihe.
http://grenzwissen.aktuell.glueckswochen.at/ – Heinrich Kusch (Versiegelte Unterwelt), Stan Wolf (Mysteriöser Untersberg), Sam Osmanagich (Bosnische Pyramiden) und Raik Garve (Verborgene Geschichte) an verschiedenen Orten in der Steiermark.

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Sieg für Whistleblower Séralini

Ein Wissenschafter mit Zivilcourage, der heftigst von Gegnern angegriffen wurde. Letztendlich gewann er seinen Rechtsstreit. Mehr noch, für sein Engagement wurde ihm der Whistleblower Preis 2015 zuerkannt.

Gentechnik: Seriöse Wissenschaft setzt sich durch

9.1.2016
Das ist ein klares Votum für die unabhängige Forschung an gentechnisch veränderten Pflanzen und glyphosat-haltigen Mitteln: Der Wissenschaftler Gilles-Eric Seralini gewinnt Rechtsstreit gegen Diffamierungskampagne von Gentechnik-Befürwortern

Schwere Schlappe für Gentechnikbefürworter

Paris- Das Oberste Gericht in Paris hat in einem Verleumdungsprozess Professor Marc Fellous, den ehemaligen Vorsitzenden der Französischen Kommission für Biomolekulartechnik, wegen „Fälschung“ und „Verwendung von Fälschungen“ verurteilt. Fellous wollte Seralinis Ruf mit erfundenen Behauptungen vehement schädigen.

Die Französische Kommission für Biomolekulartechnik ist für ihre positive Einstellung zu gentechnisch veränderten Organismen bekannt. Sie ist dafür verantwortlich, dass in Frankreich eine Reihe verschiedener genmanipulierter Pflanzen als sicher eingestuft und für den Verzehr zugelassen wurden.

Tierversuche vollkommen unseriös

Eigentlich sollte bei der Zulassung von Gentechnik und Pestiziden eine unabhängige Bewertung durch die Behörden erfolgen. Aber das passiert leider nicht: Weil die behördliche Zulassungspraxis sich oft rein auf industriefinanzierte Studien verlässt, ist unabhängige Forschung besonders wichtig. Einer der Pioniere in diesem Bereich ist der Molekularbiologe Gilles-Eric Seralini mit seinem Team.

Er hatte einen Skandal aufgedeckt: Völlig überzüchtete Ratten, die in Käfigen leben und mit Pestiziden und Schwermetallen belastetes, oft auch genmanipuliertes Futter bekommen, neigen zu Krankheiten. Genau unter diesen Bedingungen finden jedoch die Versuche statt, die die Unbedenklichkeit von Gentechnik und Giften in Futtermitteln bestätigen sollen. Doch wenn das „normale“ Futter, das die Vergleichsgruppen bekommen, ebenso belastet ist wie das neue Futtermittel, dessen Risiko eingeschätzt werden soll, dann ist der Vergleich wenig aussagekräftig.

Verleumdungsversuche

Unmittelbar nach der Veröffentlichung einer vielbeachteten Studie über die Langzeitwirkung des Pestizids RoundUp und einem RoundUp-resistenten Mais im Jahr 2012 kam es zu schweren Anschuldigungen und persönlichen Angriffen gegen Professor Seralini mit bis dato immer wieder neuen Attacken. Auch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und das Bundesinstitut für Risikosicherheit (BfR) kritisierten die Studie und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen.

Doch das BfR steht wegen seiner industriefreundlichen Risikobewertung von Glyphosat ohnehin bereits stark in der Kritik – von Umweltverbänden wie auch führenden WissenschaftlerInnen. Und auch das BVL erntete Kritik, weil es dem kanadischen Konzern Cibus voreilig die Aussaat einer mit neuen Gentechnik-Methoden hergestellten Rapssorte erlaubte.

Whistleblower-Preis ging an Seralini

Seralini ließ sich von den Verleumdungen jedoch nicht verunsichern und publizierte weitere Studien zu Glyphosat, Roundup und Gentechnik. Darum wurde er, vollends zurecht, mit dem Whistleblower-Preis 2015 ausgezeichnet.

Quelle und weitere Details: Umweltinstitut

Dieser Bericht des Münchener Umweltinstitutes ist im Folgenden zitiert:

Quelle:

http://www.umweltinstitut.org/aktuelle-meldungen/meldungen/whistleblower-seralini-gewinnt-rechtsstreit.html?utm_source=CleverReach&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+2016-01-08&utm_content=Mailing_6416976

Whistleblower Séralini gewinnt Rechtsstreit

(21.12.2015) Es ist ein klares Votum für die unabhängige Forschung an gentechnisch veränderten Pflanzen und glyphosat-haltigen Mitteln wie RoundUp: Der Wissenschaftler Gilles-Éric Séralini konnte sich vor Gericht erfolgreich gegen eine Diffamierungskampagne von Gentechnik-Befürwortern zur Wehr setzen.

Das Oberste Gericht in Paris hat in einem Verleumdungsprozess Professor Marc Fellous, den ehemaligen Vorsitzenden der Französischen Kommission für Biomolekulartechnik wegen »Fälschung« und »der Verwendung von Fälschungen« verurteilt. Fellous wollte Séralinis Ruf erwiesenermaßen mit erfundenen Behauptungen in den Dreck ziehen.

Die Französische Kommission für Biomolekulartechnik ist für ihre positive Einstellung zu gentechnisch veränderten Organismen bekannt. Die Kommission ist dafür verantwortlich, dass in Frankreich eine Reihe verschiedener genmanipulierter Pflanzen als sicher eingestuft und für den Verzehr zugelassen wurden.

Tierversuche unseriös

Eigentlich sollte bei der Zulassung von Gentechnik und Pestiziden eine unabhängige Bewertung durch die Behörden erfolgen. Dem ist aber nicht so: Weil die behördliche Zulassungspraxis sich häufig fast ausschließlich auf industriefinanzierte Studien verlässt, ist unabhängige Forschung besonders wichtig. Einer der Pioniere in diesem Bereich ist der Molekularbiologe Gilles-Éric Séralini mit seinem Team.

Im Juli berichteten wir darüber, dass Séralini einen Skandal aufdecken konnte: Völlig überzüchtete Ratten, die in Käfigen leben und mit Pestiziden und Schwermetallen belastetes, oft auch genmanipuliertes Futter bekommen, neigen zu Krankheiten. Genau unter diesen Bedingungen finden jedoch die Versuche statt, die die Unbedenklichkeit von Gentechnik und Giften in Futtermitteln bestätigen sollen. Doch wenn das „normale“ Futter, das die Vergleichsgruppen bekommen, ebenso belastet ist wie das neue Futtermittel, dessen Risiko eingeschätzt werden soll, dann ist der Vergleich wenig aussagekräftig.

Verleumdungsversuche

Unmittelbar nach der Veröffentlichung einer vielbeachteten Studie über die Langzeitwirkung des Pestizids RoundUp und einem RoundUp-resistenten Mais im Jahr 2012 kam es zu schweren Anschuldigungen und persönlichen Angriffen gegen Professor Séralini. Die Attacken halten bis heute an. Auch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und das Bundesinstitut für Risikosicherheit (BfR) kritisierten die Studie und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen.

Doch das BfR steht wegen seiner industriefreundlichen Risikobewertung von Glyphosat ohnehin bereits stark in der Kritik – von Umweltverbänden wie auch führenden WissenschaftlerInnen. Und auch das BVL erntete in diesem Jahr Kritik, weil es dem kanadischen Konzern Cibus voreilig die Aussaat einer mit neuen Gentechnik-Methoden hergestellten Rapssorte erlaubte.

Whistleblower-Preis

Séralini ließ sich von den Verleumdungen in den letzten Jahren nicht verunsichern und publizierte weitere Studien zu Glyphosat, Roundup und Gentechnik. Wegen seines unermüdlichen Einsatzes und seiner absolut wichtigen Forschungsarbeit wurde Séralini deshalb zurecht mit dem Whistleblower-Preis 2015 ausgezeichnet.

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