Monatsarchive: Juli 2011

Mutiger Präsident

Zwei Friedensnobelpreisträger trafen einander – und das verursachte eigenartigerweise große Aufsehen.

http://www.tagesschau.de/ausland/dalailama208.html

US-Präsident Barack Obama hat trotz chinesischer Kritik im Weißen Haus den Dalai Lama empfangen. Peking hatte Obama zuvor aufgefordert, die Begegnung mit dem religiösen Oberhaupt der Tibeter abzusagen. Die USA sollten ihre Beziehungen zu China nicht unnötig belasten, warnte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Hong Lei.

Dies und mehr im Stern… http://www.stern.de/politik/ausland/shanghai/trotz-kritik-chinas-obama-empfaengt-dalai-lama-im-weissen-haus-1706863.html

PROJEKT: Österreich trainiert Zivilcourage

SponsorInnen gesucht!

http://www.respekt.net/projekte-unterstuetzen/details/projekt/186/

 

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Stille Revolution, Aufklärung über Gentechnik-Business

VORTRAG von Jörg Bergstedt in Graz:

Gentechnik-Seilschaften: Wie Behörden & Monsanto kooperieren

 

weitere Veranstaltungstermine – Vorträge von Jörg Bergstedt – siehe Gennetz – unabhängige Gentechnik-Informationsplattform >

OPIS-Microsoft Word – Gentechnik-Vortrag_20.Juli 2011.doc-301 PDF

Anm.: Jörg Bergstedt wurde in die MUZIKU-Dokumentation aufgenommen (gs) – Dokumentation – BürgerInnen >

STILLE REVOLUTION

hallo, in graz linz salzburg wien innsbruck treffen sich am 9.7. um 11h menschen zu einem sitin in stille und frieden.
in graz mitten am hauptplatz. liebe grüße, h.

Video zum Einstimmen:
http://www.youtube.com/watch?v=H5tQ_Q0gtw8&feature=related

Anm.: Wir danken für diesen Aufruf. Wir wiesen in einem früheren Artikel bereits darauf hin (gs).

Samstag, 9. Juli · 11:00 – 12:00 wieder im Furtwänglerpark siehe Veranstaltungsseiten http://www.facebook.com/event.​php?eid=204450706263713 & http://www.facebook.com/event.​php?eid=211663845530700

Ort: everywhere 😉
Zeit: Samstag, 9. Juli 2011 11:00

Gen-Kabarett im Stift Eberndorf

http://www.kleinezeitung.at/kaernten/voelkermarkt/eberndorf/2776945/gentechnik-aufs-korn-genommen.story

01.07.2011 um 20:17 Uhr
Gentechnik aufs Korn genommen

Tatsachen-Kabarett gegen Genlobby im Stift Eberndorf.

EBERNDORF. In Österreich werden rund 600.000 Tonnen gentechnisch verändertes Soja als Futtermittel importiert. Was langfristig die Auswirkungen der so erzeugten tierischen Produkte auf die Menschen sind, weiß niemand genau, es gibt allerdings Hinweise auf neuartige Erkrankungen, die damit zusammenhängen könnten. Werden gentechnisch veränderte Organismen (GVOs) einmal bei uns angebaut, gibt es kein Zurück mehr.

Und darum geht es auch diesen Sonntag, dem 3. Juli, um 19 Uhr (bei Schlechtwetter am 31. Juli) auf der Freilichtbühne im Stift Eberndorf beim Tatsachen-Kabarett von Biobauer Volker Helldorff und Umweltmediziner Dieter Schmidt. Sie werden spannend und trotzdem humorvoll über Macht, Profit und das Spiel der Genlobby mit unserer Gesundheit „berichten“ – unter dem Aspekt, dass unsere Nahrungsmittel hoffentlich auch „Lebensmittel“ bleiben.

Kabarett – Sonntag, 3. Juli, 19 Uhr, Stift Eberndorf (Ersatztermin 31. Juli), am 19. Juli auf der Heunburg. Karten: Abendkasse, Tourismusamt Eberndorf (0 42 36) 22 42-24 und Ö-Ticket 01 36 096.

Liebe Freunde,
die nächste Veranstaltung mit unserem Tatsachen Gentech-Kabarett findet am 16. April 2011 um 14:00 Uhr  im Messezentrum Klagenfurt statt.
Vortragende:
Arzt Dr.Dieter Schmidt, Biolandwirt DI Volker Helldorff
und Gentech-Spezialist & Autor Manfred Grössler,

Es gibt ermässigte Messe-Eintritte (statt 7,- nur 3,-siehe Beilage).
Um zahlreichen Besuch u. Werbung bittet die CREW.

V.Helldorff
Gentechnik A5 PDF

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Ärzte, Bauern und Juristen für gentechnikfreie Nahrung
Dipl. Ing. Volker Helldorff
Unterlinden 9
A-9111 Haimburg

M: 0043 (0) 676- 729 30 82
F: 0043(0)4232 / 7114 – 14
E: volker@helldorff.biz

SOMMERPAUSE

Liebe LeserInnen, UserInnen, AbonnentInnen!

Eure Redaktrice begibt sich nun in eine längere Sommerpause (www.w900.at).

Ab ca. 24. Juli geht es mit frischer Kraft weiter.

Liebe Grüße,  Lygia Simetzberger

KURIER-Artikel: Organisierte Wut – Aktion 21

http://kurier.at/nachrichten/3918540.php

Bürgerinitiativen: Organisierte Wut
Immer mehr Menschen steigen in Österreich auf die Barrikaden. Nun haben sie sich eine Plattform geschaffen.
Von den Franzosen ist man es gewohnt, dass sie demonstrieren, die deutschen Wutbürger haben überrascht, aber wenn nun auch die Österreicher auf die Barrikaden steigen, ist man geneigt, Kaiser Ferdinand den Gütigen zu zitieren: „Ja, dürfen’s denn des?“

Ja, sie dürfen – wenn man den Worten von Herta Wessely glaubt. Sie ist Obfrau des Vereins Aktion 21, der zum Ziel hat, verschiedensten Bürgerinitiativen eine Plattform zu geben. Anfangs nur für Wien gedacht, wird die Internet-Plattform nun auf ganz Österreich ausgeweitet, denn Wutbürger gibt es auch hierzulande genug. Es sind längst nicht mehr langhaarige Jugendliche, die mit Bändern in den Haaren und Blumen im Herzen gegen Zwentendorf marschieren, der Protest manifestiert sich heute in der bürgerlichen Mitte.

Herta Wessely wählt ihre Worte mit Bedacht, aber man sieht ihre Wut über die Unglaublichkeiten, die in Österreich möglich sind: „Bürgerbeteiligungsverfahren sind in den meisten Fällen eine reine Alibi-Veranstaltung.“ Besorgte Bürger würden nicht informiert, nicht registriert. Etwa beim umstrittenen Garagenbau unter der Schule Geblergasse ( siehe Artikel rechts unten ): „Da kommt die Stadtschulrätin und appelliert an die Schüler, doch bitte an die armen Autofahrer zu denken. Eine Frechheit“, empört sich Wessely. Die Politiker hätten zu viel Macht: „Trotz Protest wird überall über die Bürger drübergefahren. Es reicht!“

Zwickmühle
„Politiker müssten Bürgerinitiativen ernster nehmen und Fehler eingestehen“, erklärt der Politologe Thomas Hofer, doch man könne nicht jedes Projekt absagen, nur weil sich einer aufrege. Dass das Unterstützen von Bürgerinitiativen für Oppositionspolitiker ein zweischneidiges Schwert ist, müssen die Wiener Grünen anhand der Geblergasse feststellen. Einst gegen die Garage, muss man den Bau nun in der Regierung umsetzen. Grundsätzlich ortet Hofer eine steigende Demokratieverdrossenheit, die sich in Österreich vor allem über Zuwächse für die FPÖ ausdrücke. Viele fühlen eine unbestimmte Wut und Ohnmacht, Menschen in Bürgerinitiativen wollen jedoch an der Demokratie teilnehmen.

Die oft fehlende Transparenz bei Projekten in Österreich bemängelt auch Korruptionsforscher Hubert Sickinger: „Gerade jene Staaten, die eine Tradition des offenen Informationszugangs haben, haben bedeutend weniger Korruption.“

Leider hinke Österreich hier hinterher, der Bürger werde hierzulande oft als Störfaktor gesehen. In skandinavischen Ländern sei etwa jeder Akt einsehbar, in Österreich werde sich oft auf das Amtsgeheimnis ausgeredet. Er hat daher ebenfalls eine Plattform gegründet: Unter www.amtsgeheimnis.at können Bürger auflisten, wo sie mit oft lächerlich einfachen Anfragen an mauernden Behörden gescheitert sind. Aktuellstes Beispiel sind die Steinhofgründe auf der Baumgartner Höhe: Dort haben die Bauarbeiten für ein Reha-Zentrum bereits begonnen, die Präsentation des Gesamtprojekts inklusive 650 Wohnungen im Naherholungsgebiet soll aber erst im Herbst erfolgen.