Arbeitskreis humaner Tierschutz

Arbeitskreis humaner Tierschutz startet Onlineprotest für ein Schächtverbot

Noch immer werden in Deutschland jedes Jahr Tiere aus religiösen Gründen ohne Betäubung geschächtet. Das heißt, den Tieren wird bei vollem Bewusstsein der Hals mit einem Messer aufgeschlitzt, Muskeln, Schlagadern, Luft- und Speiseröhre durchtrennt. Erstickungsanfälle mit höllischen Schmerzen, Atemnot und panischer Angst sind die Folge. Oft ringen die geschächteten Tiere minutenlang mit dem Tod, versuchen immer wieder aufzustehen oder zu fliehen. Eigentlich verbietet das Tierschutzgesetz eine solche Tierquälerei, doch es können Ausnahmegenehmigungen aus religiösen Gründen beantragt werden. Eine Änderung des Tierschutzgesetzes könnte dieser Grausamkeit ein Ende setzen, doch seit Jahren wird ein vorliegender Änderungsantrag des Bundesrats nicht umgesetzt. Nun hat Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner angekündigt, noch in diesem Jahr das Tierschutzgesetz novellieren zu wollen. Doch von einem Schächtverbot ist bislang keine Rede. Daher macht der Arbeitskreis humaner Tierschutz jetzt mobil. Mit einer spektakulären Protestaktion vor einer Berliner Moschee, einer Kundgebung vor dem Kanzleramt und einem persönlichen Schreiben an alle Bundestagsabgeordneten haben wir in den letzten Wochen Öffentlichkeit und Politik auf das Thema betäubungsloses Schächten aufmerksam gemacht. Nun brauchen wir Ihre Hilfe! Nur wenn der Druck aus der Bevölkerung groß genug ist, besteht die Chance, dass Bundesverbraucherschutzministerin Aigner endlich das betäubungslose Schächten verbietet. Der Arbeitskreis humaner Tierschutz hat deshalb eine Onlineprotestaktion gestartet. Bitte machen Sie mit und unterzeichnen Sie das Protestschreiben an Ministerin Aigner. Das sinnlose und grausame betäubungslose Schächten von Tieren muss endlich verboten werden!

Hier geht’s zur Online-Aktion: http://www.tierschutzbuero.de/mailaktion-schachten/

Mehr über die Initiative pro iure animalis: http://www.pro-iure-animalis.de/

Anmerkung: Wirt stellen wertneutral aktuelle Informationen online, die Mut erfordern. Die bedeutet keineswegs, dass wir die zugrundeliegende Initiative genau unter die Lupe nehmen und uns mit ihrem gesamten Engagement auseinander setzen, womit wir schlicht und einfach überfordert wären. Der obige Beitrag ist ein typisches Beispiel (MUZIKU)


Advertisements

Comments are closed.