Kategorie-Archiv: Aktivisten

Aufdecker und Aufklärer

http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/edward-snowden-gibt-der-south-china-morning-post-ein-interview-a-905397.html

Hongkong – Der Whistleblower Edward Snowden, der den amerikanischen Prism-Skandal aufgedeckt hat, hat offenbar ein Interview gegeben. Die Hongkonger Zeitung „South China Morning Post“ berichtet am Mittwoch auf ihrer Website, ein Reporter habe mit dem 29-Jährigen gesprochen. Das Interview ist bisher nicht erschienen, erste Häppchen liefern die Journalisten aber jetzt schon.

Demnach habe sich der ehemalige Geheimdienstler patriotisch gegeben: „Ich bin weder Verräter noch Held. Ich bin Amerikaner“, zitiert ihn das Blatt. In dem für Donnerstag angekündigten Text soll Snowden weitere „explosive Details“ zum Überwachungsskandal verraten, über seine weitere Planung und die Sorge um seine Familie sprechen.Nach seiner Flucht nach Hongkong hält sich Edward Snowden derzeit an einem geheimen Ort auf. Laut der Zeitung will er in Hongkong bleiben. Er sei dort nicht, um sich der Gerechtigkeit zu entziehen, sondern „ich bin hier, um Verbrechen zu enthüllen“. Die Gerichte und das Volk von Hongkong sollten über sein Schicksal entscheiden. Gegen etwaige Auslieferungsversuche in die USA wolle er sich wehren.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/whistleblower-edward-snowden-und-bradley-manning-decken-skandale-auf-a-904815.html

  • Der IT-Experte Edward Snowden hat für den US-Geheimdienst NSA gearbeitet – nun macht er die Internet-Überwachung öffentlich. Aus Dokumenten geht hervor, dass Google, Facebook und Co. kooperieren.
  • Das Weiße Haus hat das Schnüffel-Programm, Codename Prism, bestätigt. Der Präsident verteidigte den Datenzugriff. Whistleblower Snowden ist nun abgetaucht.

Mehr dazu…

EU-Austritt
denn Freiheit ist mein Bürgerrecht
Der Verrat an den Völkern Europas
und Klage gegen die EU-Verträge
von
Karin Erika-Luise Johanna Kolland

Der Lissabonvertrag
aus juristischer, ethischer und bürgerlicher Sichtweise zeigt im universellen Wissen der Autorin heilende Lichtarbeit der besonderen Art auf, die eben nicht im privaten Bereich endet sondern sich auch in den öffentlich-rechtlichen Raum erstreckt.

Artikel für Artikel mit vielen Hintergrundinformationen, Beispielen und Einblicken in gängige politische Praxis.

Die Autorin versteht es, den Leser in spannender Erzählform mitzunehmen, um zwischen den Paragaphen von Recht und Unrecht die Verantwortung des Bürgers zu wecken.

Neue informative Webseiten von Prof. Dr. Franz Hörmann (Bestseller: Das Ende des Geldes“)

http://www.informationsgeld.info

http://www.antibilanz.info

Die Plattform Human Way, eine Initiative von Herrn Prof. Hörmann, bekommt auch bald eine eigene Webseite mit viel neuem Inhalt.

http://www.franzhoermann.com/human-way/

Professor Bernd Senf

www.berndsenf.de

Die Lösung der Blockierung ist die Lösung –
behutsam, nicht gewaltsam

Richard Dolan:

Statement zum globalen UFO-Phänomen (Deutsche Synchro)

Königreich Deutschland weiter auf dem Vormarsch

http://www.extremnews.com/berichte/zeitgeschichte/5277146c8c01652

Neue Eintragung in der MUZIKU-Dokumentation von:

http://de.m.wikipedia.org/wiki/Stanislaw_Jewgrafowitsch_Petrow

Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow (russisch Станислав Евграфович Петров, wiss. Transliteration Stanislav Evgrafovič Petrov; * 1939) ist ein Oberstleutnant a. D. der Sowjetarmee. Am 26. September 1983 stufte er als leitender Offizier in der Kommandozentrale der sowjetischen Satellitenüberwachung einen vom System gemeldeten Angriff der USA mit nuklearen Interkontinentalraketen auf die UdSSR als Falschalarm ein. Damit verhinderte er womöglich das Auslösen eines Atomkriegs, des befürchteten Dritten Weltkriegs.[1]

Aus Gründen der militärischen Geheimhaltung und wegen politischer Spannungen wurde Petrows Vorgehen erst in den neunziger Jahren[2] publik.

Mehr siehe die weiteren Abschnitte in Wikipedia und auf YouTube.

Werbeanzeigen

Banken in die Schranken, ein Appell, mutige Völker

130328_Y_Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel

www.banken-in-die-schranken.org

www.banken-in-die-schranken.org/kreditopferverein

Bildschirmfoto 2013-03-28 um 20.55.59

Das glücklichste Volk der Welt:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=MZgtDHDHWcs

Bhutan setzt auf Bio-Anbau:http://www.bio-markt.info/web/Aktuelle_Kurzmeldungen/Landwirtschaft/Bhutan/15/26/0/13885.html

Steirer wehren sich gegen Glashausfabrik, Aufruf P.E.N.-Club

Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2013! Die MuZiKu-Redaktion

TERMINE: Am 26.12. um 14.00 Uhr, ausnahmsweise am

BALLHAUSPLATZ, gibt es die nächste Kundgebung für ein freies Österreich:

Raus aus ESM, Euro, Euratom und EU.
http://www.eu-demo.blogspot.com

Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Die IG Autorinnen Autoren unterstützt den beiliegenden Aufruf des internationalen und des österreichischen P.E.N. Zusendungen bitte bis Ende Februar 2013 an: info@penclub.at oder Österreichischer P.E.N.-Club, 1010 Wien, Bankgasse 8.

Mit freundlichen Grüßen
Gerhard Ruiss
Time to Say: NO!

Im Oktober 2012 wurde in Pakistan die vierzehnjährige Bloggerin Malala Yousafzai auf der Heimfahrt von der Schule in einem Bus von Terroristen der Taliban lebensgefährlich verletzt. Sie hatte in einem Blog über die Lage in dem von den Taliban seit 2007 beherrschten Swat-Tal berichtet, in dem Mädchen systematisch von der Schulbildung ausgeschlossen werden.

Dazu können wir nicht schweigen.

Vielleicht werden Sie sich fragen: Was geht das den PEN-Club an? Abgesehen von der Tatsache, dass wir jegliches Gewaltverbrechen verurteilen, sehen wir diese feige Attacke auch als einen Angriff auf die Freiheit des Wortes an. Ohne Schreiben und Lesen gäbe es keine Buchliteratur, also auch keine „poets, essayists, novelists“, die der PEN in seinem Namen trägt. Es gäbe auch keine Freiheit des Wortes mehr, weil es nicht mehr aufgeschrieben und gelesen werden könnte.

Das Recht auf Bildung ist ein universelles Menschenrecht und ist daher auch Grundlage und Garant für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit. Beides gilt unabhängig und uneingeschränkt vom jeweiligen natürlichen Geschlecht.

Wir müssen Stellung beziehen. Wir wollen all denen N E I N sagen, die das Recht auf Bildung in Frage stellen, teilweise einschränken oder gar abschaffen wollen.

Schreiben Sie uns Ihre Gedanken in Form von Kurzprosa oder Gedichten und schicken Sie uns diese in der Sprache, in der Sie sich literarisch ausdrücken. Und wenn Sie sich einer außereuropäischen Sprache bedienen wollen, dann verwenden Sie diese. Tragen Sie dazu bei, ein vielstimmiges, vielsprachiges N E I N auszusprechen. Am 8. März 2013, dem Weltfrauentag, werden wir über das Ergebnis unserer weltweiten Kampagne berichten.

Philo Ikonya, Board member of PEN International
Helmuth A. Niederle, Präsident PEN Austria

Die Autorinnen und Autoren stimmen ausdrücklich zu, dass die von ihnen eingesendeten Texte teilweise oder vollständig vom Österreichischen PEN-Club im Rahmen dieser Kampagne veröffentlicht werden dürfen!

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20121004_OTS0204/steirer-wehren-sich-gegen-glashausfabrik-in-tourismusregion

Steirer wehren sich gegen Glashausfabrik in Tourismusregion

Bürger, Gemeindepolitiker, Tourismusverband und örtliche Unternehmen wollen kein „Megaprojekt der Gigantomanie und der Hässlichkeit“

Bad Blumau (TP/OTS) – Bürger, Gemeindepolitiker, Tourismusverband,
örtliche Unternehmer und private Aktivisten wehren sich gegen ein
agroindustrielles Großprojekt, mit dem der Landwirtschaftskonzerns
„Frutura“ in der Oststeiermark in großflächigen Glashausanlagen
Tomaten anbauen will.

Agroindustrie passt nicht zu sanftem Tourismus

„Die Region setzt gemäß ihres Leitkonzeptes seit vielen Jahren
erfolgreich auf sanften Tourismus. Agroindustrie ist damit nicht
vereinbar. Der Tourismus würde durch die Industrieanlagen und den
damit verbundenen Schwerverkehr leiden. Die Lebensqualität und die
Grundstückspreise würden sinken. Die Bad Blumauer Heilwasserquelle,
Kern des touristischen Erfolges der Region, ist durch die geplante
industrielle Ausbeutung des Heißwasservorkommens zur Energiegewinnung
gefährdet“, so der Tenor.

Touristikveranstalter warnen

Maria Perl, Leiterin des Tourismusverbandes Bad Blumau, wies
heute, Donnerstag, in einer Aussendung darauf hin, dass die
Ausrichtung auf sanften Tourismus die betroffene Gemeinde Bad Blumau
von der ärmsten Gemeinde Österreichs zu einem wohlhabenden Kurort
gemacht habe. „In Folge der Medienberichterstattung über das geplante
Agroindustrieprojekt liegen uns nun bereits Warnungen von
Touristikveranstaltern vor, dass wir sie unter diesen Bedingungen als
Kunden verlieren würden.“

Heilwasserquelle gefährdet

Robert Rogner, Chef des touristischen Leitbetriebes Rogner Bad
Blumau, erklärte, dass er das Projekt detailliert geprüft und nach
Einsicht aller vorhanden Unterlagen und Konsultierung von Experten
klar abgelehnt habe. „Das Projekt entspricht in der geplanten Form
nicht unseren Grundsätzen der ökologischen und sozialen
Nachhaltigkeit“, sagte Rogner. „Zudem ergab die Begutachtung durch
Experten, dass bei einer Nutzung des unterirdischen Heißwassers im
großen Stil unsere Thermalquelle gefährdet ist. Als Leitbetrieb, der
für 320 Mitarbeiter und ihre Familien verantwortlich ist, haben wir
die Pflicht, darauf hinzuweisen.“ Dass er bereit gewesen sei, das
Projekt zu prüfen, bedeute nicht, dass er je in der jetzt geplanten
Form damit einverstanden gewesen sei, betonte Rogner.

Karl Semmler, Gemeinderat in Bad Blumau, wies darauf hin, dass das
Projekt intransparent sei und dem Gemeinderat niemals in
nachvollziehbarer schriftlicher Form vorgelegt worden sei. „Es gab
lediglich mündliche Informationen und den Besuch eines
Vorzeige-Referenzbetriebes, bei dem Fotos einer rein
agrarindustriellen Produktion aufgenommen wurden. Diese Fotos zeigen
klar, wie Tomaten auf Flies mit Flüssignährdünger zu schnellem
Wachstum gepusht werden. Bis zu 13 Meter lange Stängel der Tomaten
sagen alles.“ Mit „süß, saftig, steirisch“ und bäuerlicher Produktion
habe das jedenfalls nichts mehr zu tun.

„Skandalöse Behandlung von Bürgern“

Auch der in Bierbaum lebende bekannte Internist Herbert Riegler
wehrt sich mit einem „Aufruf zur Verhinderung“ gegen das Projekt.
„Eine 26,8 Hektar große Glashausfabrik bedeutet vierzig Hektar
Gesamtfläche und Belastungen durch Schwerverkehr in der
Tourismusregion. Außerdem ist durch die künstliche Beleuchtung eine
Lichtbelastung in der Nacht zu erwarten.“ Die intransparente
Vorgehensweise bei der Umwandlung eines beschaulichen Ortes in einen
Industriestandort sei Projektbetreibern wie „Frutura“ und „Spar“
unwürdig. Alle Informationen würden nur auf Hörensagen beruhen. Klar
sei bisher nur, dass es sich um ein „Megaprojekt der Gigantomanie und
der Hässlichkeit“ handle. „Wie hier mit Bürgerinnen und Bürgern
umgegangen wird, ist skandalös“, sagte Riegler.

26. Oktober & EU-Austritt


Das BGE
https://www.youtube.com/watch?v=jzSwkeHJuOM
Schau dich um auf meinem Kanal von NaBoR2punkt0
https://www.youtube.com/user/NaBoR2punkt0?feature=mhee
meine hochgeladenen Videos
https://www.youtube.com/user/NaBoR2punkt0/videos

Quelle der obigen Links: Y0uTube

Roland Düringer – Wir sind wütend!
https://www.youtube.com/watch?v=axvjKgV1XTA&hd=1
Rede von Severn Suzuki 1992 auf UN Earth Summit – Deutsche Synchronisation von Anna
https://www.youtube.com/watch?v=3XccMW0krLo
Christoph Schwager (aus seinem Film Die Futur kreativen)
Die Futur kreativen Gesamt 2012-04-05
https://www.youtube.com/watch?v=M0ipFisVbmA&feature=plcp

Die Unterschriftenaktion zum bedingungslosen Grundeinkommen
http://www.pro-grundeinkommen.at/

WIR für Pressbaum
http://www.wir-fuer-pressbaum.com/impressum.html

Attac Wienerwald
http://www.purkersdorf-online.at/attac/index.php

EU-Austrittspartei
https://www.youtube.com/user/DieRoteZorra
Wissensmanufaktur – Andreas Popp – Rico Albrecht
https://www.youtube.com/user/WissensmanufakturNET
KenFM 2012
https://www.youtube.com/user/KenFM2008
BüSoTV
https://www.youtube.com/user/buesojugend
Kanal von FreiwilligFrei
https://www.youtube.com/user/FreiwilligFrei
CompactMagazin
https://www.youtube.com/user/COMPACTTV
Kanal von LustAufNeuesGeld
https://www.youtube.com/user/LustAufNeuesGeld
NuoViso TV
https://www.youtube.com/user/NuoVisoTv
Kanal von Wege aus der Krise
https://www.youtube.com/user/WegeausderKrise
KOPP Verlag
https://www.youtube.com/user/koppverlag
Kanal von grundeinkommen
https://www.youtube.com/user/grundeinkommenberlin
Attac Österreich
https://www.youtube.com/user/attacpresse
Attac Deutschland
https://www.youtube.com/user/AttacD
Das Breitbandmodell
http://www.bandbreitenmodell.de/
Mediale Gehirnwäsche
https://www.youtube.com/user/SchwarzWieMilch
Danistakratie
https://www.youtube.com/user/Danistakratie
Kanal von BGEinteraktiv
https://www.youtube.com/user/BGEinteraktiv
Hier noch mehr Links zu diesen Themen
http://www.wien-konkret.at/politik/eu/verfassung/rettet-oesterreich/
http://www.wahrheiten.org
http://www.attac.at
http://www.christian-felber.at
http://www.wege-aus-der-krise.at
http://www.wissensmanufaktur.net
http://www.woche-des-grundeinkommens.eu
http://www.geldmitsystem.org
http://grundeinkommen.tv
http://www.pro-grundeinkommen.at
http://www.alternativenforen.at
http://www.global2000.at
http://www.normale.at
http://www.kroenungswelle.net
http://www.suedwind-agentur.at
http://www.burgkino.at
http://www.beigewum.at
http://www.klimabuendnis.at
http://www.oekobuero.at
http://www.wirtschaft-der-freude.org
Deutschland:
http://www.unternimm-die-zukunft.de
http://www.grundeinkommen.de
http://www.bandbreitenmodell.de
http://www.lust-auf-neues-geld.de
http://blog.freiheitstattvollbeschaeftigung.de
http://www.forum-grundeinkommen.de
http://www.bundesagentur-fuer-einkommen.de
http://www.archiv-grundeinkommen.de
http://www.monneta.org
http://www.margritkennedy.de
http://www.bge-forum.de
Schweiz:
http://www.grundeinkommen.ch

http://www.wissensmanufaktur.net/plan-b
http://www.wissensmanufaktur.net/steuerboykott
http://www.youtube.com/user/WissensmanufakturNET

Hedgefond-Manager „verdienen“ Milliarden:
http://www.foonds.com/article/12600//fullstory

Banken führen Krieg gegen die Völker
http://www.youtube.com/watch?v=jS4oXKky04k

Sahra Wagenknecht – ESM und Fiskalpakt
http://www.youtube.com/watch?v=Cs-iGIfPZ_Q

Fiskalpakt und ESM stoppen – Es ist 5 vor 12 !!!
http://www.youtube.com/watch?v=gKBbnldJXSs
http://www.youtube.com/watch?v=i5Sd6KPfGks
http://www.youtube.com/watch?v=Al4PjNRLtNc
Der Weg in die EU-Tyrannei
http://www.youtube.com/watch?v=WUqygPrjXXs
http://www.youtube.com/watch?v=E1uPV6L8iVE
http://www.youtube.com/watch?v=iBrdX61XutU
http://www.youtube.com/watch?v=UdKDgyFUBrs

Der 29.06.2012 wird das Leben grundlegend verändern:
http://www.youtube.com/watch?v=BPDl5eNc_lA
Widerstandsrecht gegen Fiskalpakt und ESM
http://www.youtube.com/watch?v=4dbui2BChsk
Des Wahnsinns fetteste Beute
http://www.youtube.com/watch?v=1YG69JSefJs
http://www.youtube.com/watch?v=r4crr-kX9zc
Von der IG-Farben zur EU
http://www.youtube.com/watch?v=xWDsYinl0-4

http://www.oe24.at/oesterreich/chronik/kaernten/Flick-gegen-Horten-Feinde-fuers-Leben/80157489
Erika Hochegger, Reifnitz – Mutbürgerin…

Tierschutz in die Verfassung
http://m.heute.at/news/oesterreich/wien/art23652,793566

Was feiern wir jedes Jahr am Nationalfeiertag?

Wohl nicht ohne Grund wird dies meist verschwiegen: Es geht um das österreichische Neutralitätsgesetz, das der Nationalrat am 26. Oktober 1955 beschlossen hat BGBl. Nr. 211/1955 . Doch seit dem EU-Vertrag von Lissabon ist Österreich nicht mehr neutral, wie der Völkerrechtler Manfred Rotter schon vor Jahren klargestellt hat http://derstandard.at/3087436 . Also „feiern“ wir etwas, was wir gar nicht mehr sind. Dabei hat Österreich 1955 mit der endlich erlangten Freiheit und der dazugehörigen Neutralität seinen Willen erklärt, „für alle Zukunft und unter allen Umständen seine Unabhängigkeit zu wahren und sie mit allen zu Gebote stehenden Mitteln zu verteidigen“, um „als dauernd neutraler Staat einen wertvollen Beitrag zum Frieden in der Welt leisten zu können“. So steht es im Bundesgesetz zum Nationalfeiertag http://tinyurl.com/3ftzlfa .

„Für alle Zukunft und unter allen Umständen seine Unabhängigkeit zu wahren“ – für „unsere“ Politiker dauerte „alle Zukunft“ aber nur bis zum EU-Beitritt 1995:
Die „Republik Österreich“ …

… wurde nicht nur an der Staatsgrenze zum sternenverhangenen Protektorat Österreich/Austria ohne Republik …

… sondern die Republik verschwand …
http://www.sagen.at/doku/briefmarken/briefmarken.html
Briefmarke 7 S, Republik Österreich, 2001

… mit der Euro-Einführung 2002 auch von den Briefmarken:

(26.01.2002)
http://euromuenzensammeln.de/diverses.htm

Der „dauernd neutrale Staat“, der „einen wertvollen Beitrag zum Frieden in der Welt leisten“ soll, ist also offensichtlich nicht mehr.

Dabei bräuchten wir den Nationalstaat dringender als je zuvor – allen Unkenrufen zum Trotz. Wer das sagt? Z.B. der deklarierte „Linke“ Jean Ziegler, langjähriger UNO-Sonderbotschafter für das Recht auf Nahrung, erklärte in einem Interview mit der Zeitschrift „Junge Freiheit“ vom 9. August 2002:

Gegen den Manchester-Kapitalismus hat es Widerstand gegeben, etwa in Form der Gewerkschaften, der Sozialdemokratie oder der Nationalstaaten.
Nationalstaat als Widerstand gegen Kapitalismus?
Ziegler: Ja, sicher. Der Nationalstaat drückt den Volkswillen aus und gewährt seinen Bürgern soziale Sicherheit. Heute gibt es ihn als wirtschaftliches Subjekt leider nicht mehr.

Birgt dann demzufolge auch der Rückbau der Nationalstaaten in Europa die Gefahr einer noch hemmungsloseren Ausbreitung des Raubtierkapitalismus?
Ziegler: Aber absolut. Der Zerfall des Nationalstaates bringt den Zerfall des Gesellschaftsvertrages und die Atomisierung des Bürgers mit sich. Nicht zuletzt geht die Aufklärung zu Ende: Die republikanische Staatsform lebt ja vom souveränen Bürger, von den Grundwerten der Volkssouveränität, der Regierung durch Delegation. Wenn die Regierung keine Macht mehr hat, dann bleibt auch der Bürger ohnmächtig dem Raubtierkapitalismus ausgeliefert.
http://tinyurl.com/3b36zmg

Wenn uns Bürgerrechte, Neutralität und Frieden wirklich Anliegen sind, kann die Lösung wohl nur in einem Austritt aus der EU liegen. Denn die EU- und Euro-Politik folgt genau jenen Grundsätzen wie es der „Euro-Chef“ Jean Claude Juncker im Spiegel erläuterte:
„Wir beschließen etwas, stellen das dann in den Raum und warten einige Zeit ab, was passiert. Wenn es dann kein großes Geschrei gibt und keine Aufstände, weil die meisten gar nicht begreifen, was da beschlossen wurde, dann machen wir weiter – Schritt für Schritt, bis es kein Zurück mehr gibt.“
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-15317086.html

Ein Austritt wird nicht von heute auf morgen möglich sein, aber es gibt zwei neue Instrumente dafür: Die Unterstützungserklärung für das Volksbegehren zum EU-Austritt und die gerade gegründete EU-Austrittpartei mit dem Kürzel „EU-aus“ http://www.euaustrittspartei.at/ – siehe auch Anhang. Dass es wahr ist!

Herzliche Grüße,
Klaus Faißner

P.S.: Am Nationalfeiertag gibt es zwei (kleine) Kundgebungen von EU-aus – wer kommen will und kann ist natürlich herzlich willkommen:
* EU-aus Treffpunkt 1 um 11.30 – 13:00 Uhr vor dem Außenministerium, Minoritenplatz 1010 Wien
* EU-aus Treffpunkt 2 um 14:00 – 15:30 Uhr vor dem Parlament 1010 Wien (Möglichkeit zur Teilnahme an einer Führung)
http://www.euaustrittspartei.at/internes/termine/

Weiterleitung (wie fast immer) ausdrücklich erwünscht.

Joe Kreissl – Freeman Austria



und weitere Beiträge auf Youtube und auf Facebook

http://www.botschafterdeslichts.com

Basidemokratische Informationen zum freien Download!

Projekt Herz http://www.projekt-herz.com

Jean Ziegler: Unsere Zivilgesellschaft braucht euch junge Aktivisten

http://www.vol.at/%E2%80%9Eunsere-zivilgesellschaft-braucht-euch-junge-aktivisten%E2%80%9C/3371302

30. September 2012 08:04; Akt.: 30.09.2012 09:21

„Unsere Zivilgesellschaft braucht euch junge Aktivisten“

von Wann&WoSchwarzach – „Die massenmordende Finanzoligarchie, die Spekulationshaie und Bankenhalunken, korrupte Politik und die bestechlichen Banditen in ihren Präsidentenpalästen im Süden, die alles beherrschenden Großkonzerne wie Monsanto und Cargill – sie sind die Verbrecher, die aus purer Profitgier den Planeten zerstören und Leichenberge auftürmen!“ Wir trafen unseren Freund Jean Ziegler bei den Medientagen in Wien: „Auch wir kommen dran und werden ins Elend gestürzt! Leisten wir Widerstand!“

WANN & WO: Du beschreibst in deinem neuen Buch „Wir lassen sie verhungern …“ (Bertelsmann) die komplexen Mechanismen, die töten: etwa die Exportsubventionen der EU (wie billigste deutsche Schweinefüße aus Massentierhaltung auf afrikanischen Landmärkten, die lokale Kleinbauern ruinieren), das Agrardumping und den durch die Weltbank legitimierten Landraub im großen Stil in der südlichen Hemisphäre sowie die Spekulation auf Nahrungsmittel, die die Preise explosionsartig in die Höhe treibt und den Welthunger dramatisch verstärkt. Wie wird uns die Verelendung treffen?

Jean Ziegler: Das Einzige, was uns derzeit noch von diesen Opfern trennt, ist der Zufall der Geburt. Aber auch unsere Zivilgesellschaften werden von diesen Verbrechern ins Elend gestürzt. In Spanien sind heute weit mehr als zwei Millionen Kinder permanent unterernährt aufgrund der Sparpolitik Sparpolitik der aktuellen Regierung. Am schlimmsten ist die Situation in absoluten Zahlen gesehen in Asien, den höchsten Anteil an Hungernden in der Bevölkerung gibt es aber nach wie vor in Afrika. Auch die Kommissare in Brüssel fabrizieren den Hunger. Der Landraub an afrikanischen Bauern, deren Grund und Boden an sogenannte ausländische „Investoren“ (wie etwa an den saudischen Multimilliardär Mohamed Al-Amoudi – hunderttausende Hektar zur Gewinnung von Bioethanol für 90 Cent pro Hektar in Äthiopien) verschachert wird, treibt die Landbevölkerung in die Slums der großen Städte und einige an die europäischen Außengrenzen, wo die hoffnungslosen und ausgezehrten Menschen mit militärischen Mitteln abgewiesen werden. Die EU-Politiker sind Heuchler wenn sie argumentieren, dass die afrikanische Landwirtschaft mit ausländischen Investoren produktiver betrieben wird. Konzerne beuten Land und Leute gnadenlos aus und vernichten die Umwelt und die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung. Agrar-Exportsubventionen der Industrienationen macht es den lokalen Bauern unmöglich, auf dem Markt zu bestehen, weil sie gegen die künstlich niedrig gehaltenen Preise keine Chance haben. Und der Grund weshalb die Landwirtschaft in Entwicklungsländern nicht modernisiert werden kann, ist die gesteuerte Überschuldung der betroffenen Staaten, die keinerlei Spielraum für Investitionen lässt – für Investitionen in die regionale Landwirtschaft, NICHT in Landraub! Alles was in diesen ärmsten Ländern produziert wird, wird zur Schuldentilgung, zur Tilgung der Zinsen und Zinseszinsen eingesetzt – die Menschen verhungern. Dazu kommt noch die Käuflichkeit der korrupten Führungsriegen im Süden, die es auf die Reichtümer abgesehen haben, die ihnen von den Konzernen versprochen werden. Sie verschachern skrupellos wertvolle Natur und ihre eigenen Völker zu einem Spottpreis.

WANN & WO: Inzwischen ist wirklich allen in Zusammenhängen denkenden Menschen klar, dass die herrschende strukturelle Gewalt, diese mordende Weltwirtschaftsordnung, die Katastrophe der entfesselten Finanzmärkte, in sich zusammenbrechen müssen – allerdings tragischerweise in einem Meer von Blut von Milliarden völlig unschuldiger Opfer bzw. Verlierern des Systems. Die Politik scheint blind und taub zu sein – meist weil sie in dieses unselige Treiben verwickelt ist. Was lässt dich dennoch unermüdlich für Freiheit, Unabhängigkeit, Gerechtigkeit kämpfen?

Jean Ziegler: Es ist dieselbe Motivation, die auch Miro und dich antreibt. Wir haben das schreckliche Sterben gesehen, die Kinder, die elend zugrunde gehen und qualvoll verhungern. Als mitfühlender Mensch mit auch nur einem Funken Gerechtigkeitssinn, kann man gar nicht anders, als den Kampf aufzunehmen und Aktivist zu werden. Und das kann jeder Einzelne von uns. Gott hat keine anderen Hände als die unseren. Wenn wir nichts tun, dann tut es niemand. Die politischen Parteien sind keine Hoffnung. Das neue historische Objekt, die Zivilgesellschaft – sie ist die Hoffnung! Der Aufstand des Gewissens hat bereits begonnen. In den Zivilgesellschaften zirkuliert der Wille zur Freiheit. Die Menschen wollen nicht länger in einer Finanzdiktatur leben, die unsägliches Elend und Berge von Leichen produziert. Ich bin ein Marxist und weiß, dass wir selbst diese kannibalische Weltordnung ändern müssen, sonst macht es keiner. Aufgeklärte, interessierte und aktive Menschen können und werden die ekelhaften Machenschaften der Großkonzerne am globalen Lebensmittelmarkt (Agrotreibstoffe, Genmanipulation, Pestizidverseuchung, Lebenmittelverfütterung an die Fleischindustrie, Tierqual in Massentierhaltung, nachhaltige Zerstörung der Umwelt, Trinkwasserverbrauch und –vergiftung u.v.a.) etwa durch ihr bewusstes Konsumverhalten zu Fall bringen. Es gibt Greenpeace, www. attac.at und viele andere Bewegungen, die Gemeinwohlökonomie vorantreiben. In einer Demokratie gibt es keine Ohnmacht. Das Volk, die Wähler, müssen den Finanzminister zwingen, beim nächsten Treffen der Weltbank für eine Totalentschuldung der ärmsten Länder zu stimmen, der Landwirtschaftsminister muss für ein sofortiges Ende des Dumpings sorgen und das Parlament zur Eliminierung des Börsengesetzes gezwungen werden.

WANN & WO: Hilfsaktionen in Zusammenarbeit mit diversen NGOs sind absolut wichtig und notwendig, doch leider nur Symptombehandlung und ein Tropfen auf den heißen Stein. Etwa der engagierte Rot-Kreuz-Einsatz von Ärzte-Teams, die in 12-Stunden-Schichten Noma-Kinder in Burkina Faso operierten – eine grausame, entstellende, tödliche Infektionskrankheit, die es gar nicht geben dürfte. Sie hat ihren Ursprung in der Mangelernährung und der daraus resultierenden Immunschwäche. Es müssen die Ursachen des Desasters bekämpft werden. Welche Verpflichtung haben hier die Medien?

Jean Ziegler: Aufzudecken, aufzuklären, positive und faire Alternativen aufzuzeigen, den Zivilgesellschaften im Sinne der Menschenrechte nützlich zu sein – so wie ihr das macht. Ich bewundere was ihr tut. Dazu muss man mutiger Visionär sein. Es nützt nichts zu schreiben „Hungersnot durch Dürre am Horn von Afrika“. Das ist Desinformation, das ist kein Journalismus. Ein wahrer Journalist muss genau hinschauen, Zusammenhänge erkennen wollen, das setzt echtes Interesse voraus und den Wunsch nach Veränderung, die Utopie – sie bezeichnet, was in unserem Leben fehlt. Sie umfasst die einklagbare Gerechtigkeit. Der Journalist – der Intellektuelle überhaupt – muss seinen Tagtraum verfolgen mit seinem Willen zur Gerechtigkeit. Er muss Bewusstsein schaffen, Zusammenhänge und Lösungen aufzeigen. Es gibt heute keinen objektiven Mangel – dank Technologie haben wir eine Produktivität, die 12 Milliarden Menschen ernähren kann – jetzt und heute! Der Welthunger ist struktureller Massenmord und organisiertes Verbrechen. Euch ist das eine Schlagzeile wert! Eure LeserInnen erkennen vieles und entwickeln ebenfalls den Mut zur Veränderung. Der Philosoph Edmund Burke schrieb: „Alles was es braucht, um das Böse triumphieren zu lassen, ist das Schweigen der guten Menschen.“ Die Presse muss das Schweigen brechen. Nehmt die Weltbanktheorie auseinander. Verschuldung, Abhängigkeit, Zinsen und Zinseszinsen führen ins Elend und zum Tod. Wer in seinem Bericht zu hohe Lebensmittelpreise auf eine Dürre zurückführt und die Spekulation auf dem Lebensmittelmarkt verschweigt, der spielt die wahre Dramatik herunter und desinformiert! Es ist ein Wunder, dass es die Pressefreiheit noch gibt angesichts der Macht einzelner Oligarchien, denn viele große Presseorgane gehören den Herren der kapitalistischen Weltordnung. So gehört die französische Zeitung „Figaro“ dem Kriegsflugzeughersteller Dessault und die „Libération“ der Bank Rothschild. Unabhängige, verantwortungsbewusste Journalisten schauen sich den Zustand unseres Planeten genau an und tragen zur positiven Veränderung bei. Ich glaube daran.

WANN & WO: Verleger Hans-Jörgen Manstein (Horizont, Bestseller, u.a.) erklärte, dass Journalismus heute längst Mut und Visionen verloren hat, wenn meist branchenfremde Verlags-Manager nur noch von Profitmaximierung, von Produkten als Marketinginstrumenten, von Zielgruppenabdeckung und Content sprechen und Redakteure in Abhängigkeit zu Zweckschreiberlingen degradieren.

Jean Ziegler: Ja, das hat er richtig gesagt. Vorhin meinte eine junge Wirtschaftsjournalistin mir gegenüber, das Thema Hunger sei keine Headline, das interessiere die Leute nicht, sei also keine „Story“ mit der man LeserInnen lukrieren könne. Das genaue Gegenteil ist der Fall und ihr seid das beste Beispiel dafür. Chefredakteure und freie, unabhängige Journalisten müssen sich ihrer Verantwortung wieder bewusst werden und Ethik und Werte über ihre Inhalte vermitteln. Die LeserInnen wollen verändern, sie werden sich der Dinge, die da passieren, bewusst, sie helfen und spenden, stehen für etwas ein, sie treten den Vereinen gegen Tierfabriken, attac oder Greenpeace bei – das sind ganz klar die Themen, die bewegen – neben allem Infotainment. Eure engagierte Arbeit liefert den Beweis dafür.

WANN & WO: Wir alle sollten uns zum Motto machen: „Nicht auf Kosten anderer!“ Danke für die Zeit.

Jean Ziegler: Ich danke. Wir bleiben in Verbindung. Alles Gute.

Verena und Miro Daum-Kuzmanovic haben Jean Ziegler in Wien getroffen.

Öko-Aktivist Jörg Bergstedt

http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarland/Gentechnik-Kritiker-kaempft-fuer-seine-Meinung;art2814,4433202#.UFN5Qdn9kcV

Gentechnik-Kritiker kämpft für seine Meinung

Saarbrücken. Für Roland Röder, Geschäftsführer der Aktion 3. Welt Saar, ist der Fall klar: „80 Prozent der Bevölkerung sind gegen Gentechnik Und wenn darüber demokratisch entschieden würde, dann wäre die Sache gegessen.“ Mit 20 Mitstreitern aus dem Umfeld von Attac, Greenpeace und der Aktion 3 (Veröffentlicht am 11.09.2012)

Saarbrücken. Für Roland Röder, Geschäftsführer der Aktion 3. Welt Saar, ist der Fall klar: „80 Prozent der Bevölkerung sind gegen Gentechnik Und wenn darüber demokratisch entschieden würde, dann wäre die Sache gegessen.“ Mit 20 Mitstreitern aus dem Umfeld von Attac, Greenpeace und der Aktion 3. Welt Saar war Röder gestern zu einer Demonstration vor dem saarländischen Oberlandesgericht in Saarbrücken gekommen, um den Öko-Aktivisten Jörg Bergstedt aus Gießen zu unterstützen. Dieser führte drinnen einen Prozess um eine im Internet vertriebene, 32 Seiten lange Broschüre.

Darin kritisiert er massiv die Befürworter der Gentechnik in der Landwirtschaft, spricht von Profitgier, Seilschaften in Politik und Wirtschaft, Gentechnik-Mafia, Veruntreuung von öffentlichen Fördermitteln und Geldwäsche. Zwei der Gescholtenen aus Sachsen-Anhalt wehren sich dagegen vor Gericht. Und weil man bei Internet-Veröffentlichungen überall klagen kann, kam der Fall ins Saarland.

Hier hatten die Gentechnik-Befürworter vor dem Landgericht Saarbrücken in erster Instanz Erfolg. Die Richter stuften 2009 die Kritik des Öko-Aktivisten als verbotene Schmähkritik ein, die nicht mehr vom Grundgesetz gedeckt sei. Ganz anders sah dies 2010 das Oberlandesgericht in zweiter Instanz. Es stufte die Aussagen Bergstedts als von der Meinungsfreiheit gedeckte und damit erlaubte Kritik ein. Im Dezember 2011 bestätigte das Bundesverfassungsgericht zwar große Teile des Saarbrücker Urteils. Aber bei der Bewertung von vier der zehn umstrittenen Äußerungen des Öko-Aktivisten waren die obersten deutschen Richter nicht mit dem Vorgehen ihrer Kollegen von der Saar einverstanden. Es geht dabei um den Vorwurf der „Veruntreuung“ und der „Geldwäsche“. Also schickte Karlsruhe die Akten zurück nach Saarbrücken, um die Äußerungen auf ihre Beweisbarkeit zu überprüfen.

Das gestaltete sich gestern als extrem schwierig. Klar scheint: Bergstedt und viele andere haben eine Fülle von Material gesammelt, aus denen er den Verdacht ableiten könnte, dass eventuell so etwas wie Verschwendung oder gar Veruntreuung vorliegen könnte. Aber das wird von der Gegenseite bestritten. Und bislang hat keine deutsche Staatsanwaltschaft Ermittlungen gegen die angeblich Verantwortlichen aufgenommen. Trotzdem: Über Verdacht ließe sich wohl reden – mit der Meinungsfreiheit im Rücken. Das Oberlandesgericht hat sich zur Beratung zurückgezogen und will seine Entscheidung im Oktober verkünden. wi

Gentechnik-Seilschaften: Newsletter am 13.9.2012

************www.biotech-seilschaften.de.vu**************

DARF GERNE WEITERGELEITET WERDEN … GANZ ODER TEXTWEISE

*************Verfasst von: Jörg Bergstedt***************

Hallo,

das InnoPlanta-Forum 2012 ist Geschichte. Das Ergebnis kann nicht

befriedigen. Trotz guter Vorbereitung gelangen einige direkte

Aktionen nicht. Enttäuschend ist aber fraglos das zahlenmäßige

Missverhältnis aus unseren Ankündigungslisten, die wir das Jahr über

gefüllt hatten. 297 Namen waren darauf, vielleicht 10 davon kamen

(plus einige weitere). Das wirft ein deutliches Licht auf die

Protestkultur in Deutschland: Ankündigen ja, Spenden ja,

Unterschreiben auch, symbolische Aktionen mitmachen durchaus – das

ist auch alles nicht verkehrt. Aber wo es in den Konflikt geht, da

sieht es dünn aus. Das bedeutet nicht, wie die

GentechniklobbyistInnen gleich wieder herausposaunten, dass ihr Kram

mehr akzeptiert wird. Aber es ist ein Signal an die Herrschenden:

Wir finden Eure Politik und Eure Tätigkeiten zwar doof, aber so

richtig dagegen was machen werden wir nicht. Dieses Problem besteht

fraglos nicht nur bei der Gentechnik.

Wer dabei war und sich erinnern will oder nicht gekommen ist, aber

mehr nachlesen will, was ging: Ein Bericht auf

http://de.indymedia.org/2012/09/334570.shtml.

Noch immer nicht Geschichte ist hingegen das Maulkorbverfahren in

Saarbrücken. Hier ist eine juristisch ziemlich komplizierte Lage

entstanden. Die Saarbrücker Zeitung hat sich Mühe gegeben, das

einigermaßen darzustellen:

http://www.saarbruecker-zeitung.de/sz-berichte/saarland/Gentechnik-Kritiker-kaempft-fuer-seine-Meinung;art2814,4433202#.UE5hyyL3AdA.

Besser kann ich das in der Kürze auch kaum. Aber ergänzen, dass das

auch immer noch nicht das Ende ist. Sondern jetzt läuft die

Wiederholung des Eilverfahrens. Deshalb ist es so schwierig, weil

dort keine Beweismittel zulässig sind, auf die ich Bezug nehme. Ich

darf also nicht sagen: „Die betrügen, wie in dieser oder jenen Akte

zu sehen ist“. Anders ginge der Beweis aber ja gar nicht. Das wird

erst im Folgeverfahren, dem Hauptverfahren wieder gehen. Kann also

sein, dass ich jetzt aus formalen Gründen verliere (weil ich meine

Behauptungen nicht beweisen kann, weil Beweismitteln im Eilverfahren

nicht zulässig sind) und einige Monate später wieder gewinne. In der

Zwischenzeit dürfte ich selbst dann nicht „Monsanto auf Deutsch“ und

die Broschüre vertreiben … Urteil ist am 15.10. – deckt Euch also

rechtzeitig damit ein. Ihr dürft das nämlich weiterhin!

Soweit als Einleitung. Nachfolgend die üblichen Kurzmeldungen aus

den Geflechten. Der Sommer neigt sich dem Ende entgehen – und so

beginnen wieder einige Veranstaltungstouren: Ende Oktober durch

Baden-Württemberg, einzelne weitere Termine, ca. 9. bis 15. November

in Bayern und West-Österreich … mehr unten in der Terminliste.

Beste Grüße aus der Projektwerkstatt in Saasen … Jörg B.

P.S. Dieser Newsletter geht auch an den Vollverteiler all derer, die

sich in die Listen des InnoPlanta-Forums eingetragen haben. Der

Verteiler wird jetzt aber geschlossen (also nicht für anderes

ge-/missbraucht). Wer weiterhin die Infos aus den

Gentechnik-Seilschaften erhalten will und noch nicht für den

Newsletter angemeldet ist, sollte das tun – per Formular auf

www.biotech-seilschaften.de.vu oder Mail an saasen@projektwerkstatt.de.

********************

NEUES AUS DEN SEILSCHAFTEN

Brandenburg

Der Leiter des Referats V 4 – Gentechnik, Biotechnologie,

Chemikaliensicherheit – in der Abteilung Verbraucherschutz des

Landesamtes für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz (LUGV),

Thomas Hoffmann, scheint etwas einseitig unterwegs zu sein. Obwohl

er in seinem Job staatliche Kontrolle ausüben soll, schreibt eine

Person mit gleichem Namen und gentechnischer Fachattitüde

Werbebeiträge im Forum der Gentechnik-Werbeplattform TransGen, z.B.

hier und hier. Die Werbeseite wird vom Landesamt auch als

weiterführende Infoquelle empfohlen. Der Name Thomas Hoffmann fand

sich auch schon 1997 mit einseitigen Statements bei Bild der

Wissenschaft. 2012 war er auf der TeilnehmerInnenliste des

Gentechnik-Seilschaftentreffens „InnoPlanta-Forum“ zu finden.

„Objektivster Journalist“ jetzt bei BASF

„Die Menschheit hat kein Recht auf einen konstanten Meeresspiegel“

war der beeindruckendste Satz im Buch „Warum Angst vor Grüner

Gentechnik?“ von Thomas Deichmann. Zudem warb er offen für

Atomkraftwerke statt Windenergie. Wer solches verfasst, ist in

diesem Land für höhere Weihen vorgesehen. Auszug aus Wikipedia:

„Deichmann war Sachverständiger im Ausschuss für Bildung, Forschung

und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestags und agierte

als Referent und Lehrkraft u.a. beim European Science Open Forum, am

Kölner Institut für Publizistik, an der Henri-Nannen-Schule Berlin,

der TU München, FU Berlin und TU Berlin.“ InnoPlanta verlieh ihm

2009 den Preis für besonders objektiven Journalismus. Das nützte ihm

für eine noch steilere Karriere, jetzt im Sumpf der Konzerne.

Nochmal Wikipedia: „Thomas Deichmann (* 1962) ist ein deutscher

Journalist und Buchautor. Er war Gründer und von November 1992 bis

Mai 2011 Chefredakteur und Herausgeber des politischen

Zweimonatsmagazins NovoArgumente. Anfang 2011 arbeitete er zunächst

als Kommunikationsmanager für die Royal Bank of Scotland. Seit

August 2011 ist er als Leiter der Kommunikation Europa und Asien für

die BASF Plant Science tätig.“

TeilnehmerInnen beim InnoPlanta-Forum 2012

(laut TeilnehmerInnenliste – Gesamtliste siehe auf

http://de.indymedia.org/2012/09/334570.shtml):

– Vom Bauernverband: Werner Franke, Referent für Acker- und

Pflanzenbau des LBV (Brandenburgischer Bauernverband) und Helge

Klamke vom Deutschen Bauernverband

– Landkreise: Ulrich Gerstner (Landrat des Salzlandkreises), Karin

Müller (Wirtschaftsförderung des Harzkreises) und Bärbel Volkmann

(Wirtschaftsförderung des Bördekreises)

– Aus Überwachungsbehörden und –ministerien: Bernd Broschewitz

(Landwirtschaftsministerium Mecklenburg-Vorpommern), Dietrich Mäde

(Überwachungsbehörde in Sachsen-Anhalt) und Torsten Hoffmann

(Überwachungsbehörde in Brandenburg)

– PolitikerInnen: Martin Neumann (MdB der FDP), Jürgen Scharf und

Jürgen Stadelmann (MdL der CDU) und Stephan Bischoff (MdL Bündnis

90/Grüne)

Die überraschendsten NichtteilnehmerInnen (laut Liste): Christel

Happach-Kasan (FDP) und Kerstin Schmidt. Zudem durften selbst

angemeldete Personen (die auch auf der Liste standen) nicht zur

Tagung, wenn sie vorher mit den DemonstrantInnen gesprochen hatten –

absurd!

Ganz vorbei: AgroBioTechnikum und Gentechnik in Mecklenburg-Vorpommern

Aus einem Interview mit Landwirtschaftsminister Till Backhaus in der

Ostseezeitung, 11.9.2012

OZ: Das Agrobiotechnikum Groß Lüsewitz im Landkreis Rostock befasste

sich bis 2011 mit Gentechnik-Versuchen. Sind die Messen endgültig

gesungen?

Backhaus: Ja, die grüne Gentechnik hat in Deutschland keine Zukunft.

Große Teile der Bevölkerung lehnen sie ab. Für mich war das ein

Lernprozess. Wenn ein Konzern wie die BASF bei Versuchen mit

genveränderten Kartoffeln im damaligen Müritzkreis so schwerwiegende

Fehler macht, dann kann ich das vor den Menschen nicht mehr verteidigen.

OZ: Bisher hieß es, es soll Platz für alle sein – genveränderte und

traditionell gezüchtete Pflanzen. Gilt das nicht mehr?

Backhaus: Ich glaube inzwischen nicht mehr, dass diese Koexistenz

möglich ist. Praktisch nicht, rechtlich nicht. Bis heute konnte man

sich nicht auf Haftungsregelungen einigen, nicht einmal auf

verbindliche Abstandsregelungen für den Anbau.

OZ: Was bedeutet das für MV?

Backhaus: Für die Gentechnik gibt es in Mecklenburg-Vorpommern

keinen Platz mehr. Das Land setzt auf Tourismus und

Gesundheitswirtschaft, auf Natürlichkeit. Dazu kann und muss die

Landwirtschaft einen Beitrag leisten. Das bietet übrigens Chancen,

die bisher viel zu wenig genutzt werden.

Kirchen-Seilschaften veröffentlichen Buch

In München sitzt eine der wichtigsten Kircheneinrichtungen pro

Agrogentechnik – das TTN. Zusammen mit der Uni München (LMU) wird

die Werbetrommel unter dem Deckmantel der Wissenschaftlichkeit

gerührt. Aus dem Ganzen ist jetzt ein Buch im Nomos-Verlag

erschienen: Grüne Gentechnik: Zwischen Forschungsfreiheit und

Anwendungsrisiko (herausgegeben von Prof. Dr. Herwig Grimm, Dr.

Stephan Schleissing). Wir dürfen gespannt sein und werden es

aufmerksam lesen …

********************

SPRÜCHEKLOPFERiNNEN

Zur Abwechselung gehen wir auch selbst mal unter die

SprücheklopferInnen oder zumindest –sammlerInnen. Das geschah

nämlich während der Aktionen in Gatersleben am Demopunkt

„Erwin-Baur-Platz“. Und hier ist das Ergebnis:

Lyrikwerkstatt aus der MV-Gegendemo zum 11. Innoplantatreffen in

Gatersleben, 4.9.2012

(Alle Sprüche sind nicht urheberrechtlich geschützt und daher frei

verwendbar und veränderbar.)

Siehst Du plötzlich GV-Raps wachsen

und denkst, da war er doch noch nie,

dann zuck wie Kerstin mit den Achseln

und sag „Das ist halt Biologie!“.

Wer steht vor seinem Spiegelbilde

und diskutiert um sehr viel Geld?

Die Inge, die genehmigt gerade

das eigene Gentech-Forschungsfeld.

Ist in Deutschland ein Gentechfeld besetzt

oder ein anderes ist breit,

dann ist auch Rechtsanwalt Stiebler entsetzt,

Vorname Doktor, und nicht weit.

Schlagstock und Pfefferspray

in die richtigen Hände,

und die Grüne Gentechnik

findet ihr Ende!

Wo Gensoja wächst

und Syngenta lacht

werden Indianer vertrieben

oder umgebracht!

Wird Dein Schwein krank

und bekommt keine Kinder

steckt bestimmt

Gendrecksojafutter dahinter.

Was macht den Maiszynsler

fett und voll Kraft?

MON 810,

das ist halt „Wissenschaft“.

Weil Monsantos Genbaumwolle

nicht funktioniert,

haben sich 10 000 indische Bauern

stranguliert!

Die Biene sich umsonst bemüht,

wenn in der Nähe Gendreck blüht.

Kein Mensch will etwas von ihr haben

weder den Honig, noch die Waben.

Wissenschaftler sollten helfen

und lindern Hungersnot.

Die Patente bringen Profite

und den Armen den Tod!

Was treibt die schärfsten Pestizide

bis in Dein Urin?

Benutze Gentech-Saaten,

da ist noch Wachstum drin!

Geht es dem Hamster schlecht

und hilft auch kein Trost,

sind in Kerstis Nagerzaun

die Maschen zu groß!

Weil sie zur aussterbenden Minderheit

zählen,

sollst Du Gentechnikfans nicht

quälen!

Da sie schreckhaft und  sensibel sind,

mußt Du mit ihnen reden, wie mit´m Kind.

Jetzt Gentechwissenschaftler

schnell US-Englisch üben,

weil Deutschlands Klima ist

zu schlecht für Gentechrüben.

Gentechzuckerrüben durch`ne

Motorsense püriert

heißt: Das Volk hat sich endlich

emanzipiert!

Wird der US-Farmer in der Welt

seinen Reis nicht los,

war auf Bayers Forschungsfeldern

die Sicherheit ganz groß!

Wer steht vorm Freiburger Münster

weil der Erzbischof ihn nicht mag?

Es ist Dr. Horst Rehberger

der hat Gentech-Aktivistentag.

Gibt’s bei Grüner Unvernunft

und Politikern Geschrei,

ist wohl ein Gentechfeld platt,

oder auch zwei.

Gibt’s kein Geld mehr

für den Dreck,

sind ganz schnell

die Felder weg.

Hast Du Dich mit Lügen

und Propaganda blamiert,

bekommst Du den Innoplanta-

preis, garantiert.

Goldner Reis soll Blinde heilen

in der dritten Welt.

wenn Du ißt pro Tag drei Eimer,

wo eine Handvoll fehlt.

Findest Du ’ne Kartoffelsorte,

die bisher noch keiner kennt,

haben tolle Wissenschaftler

bei BASF wieder gepennt!

Macht die Gentechgeldmaschine

„Ratata“ und „Piep!“

Reicht es dann in Kerstis Firma

für ’nen dritten Jeep!

Goldner Reis soll Blinde heilen!

Wie wär’s mit Gemüse teilen?

Menschenrechtsverletzungen

in Deutschland beenden!

GVO-Freisetzung

stoppen und verbieten!

GVO-Felder = Gewalt gegen Bauern + Kosumenten

Gewalt beenden = GVO-Felder verhindern!

Menschenrechtsverletzungen durch Deutschland

in der dritten Welt beenden!

Keine Gentechforschung/Anbau dort

durch deutsche „Entwicklungshilfe“!

Die Gentechmafia verletzt unser Menschenrecht

auf Selbstbestimmung,

unbelastete, gesunde Nahrung,

und freie, unabhängige Forschung!

(UN-Sozialpakt)

In Deutschland werden Menschenrechte verletzt.

Aktivisten, die sich mit zivilem Ungehorsam

gegen Menschenrechtsverletzungen einsetzen,

werden in Deutschland eingesperrt!

Freiheit für Menschenrechtsaktivisten

nicht nur in China, sondern auch in Deutschland!

FREIHEIT FÜR E. MÜLLER IN BERLIN!

Gentechnik heißt Tod, Armut, Hunger, Vertreibung

und Abhängigkeit für Menschen der dritten Welt

und Profit für die Konzerne!

Gentechnik ist nicht klug,

sie baut auf Lug und Trug!

Gentechnik macht die Natur platt

und die Menschheit auch nicht satt!

********************

AKTIONEN

Feldbefreier im Knast

In Berlin sitzt Erasmus im Gefängnis, weil er sich an einer

öffentlichen Feldbefreiung vor einigen Jahren beteiligt hat. Er

wollte die Geldstrafe nicht zahlen, also seinen Protest auch an

dieser Stelle konsequent zeigen. Mehr auf www.gendreck-weg.de.

Zoff um vermeintlichen Kirchenbrief

Das Schreiben der Kirchenzeitung „Glaube und Heimat“ an

Gaterslebener BürgerInnen schlägt hohe Wellen. Kirche und zitierte

Gentechniklobbyisten behaupten, das Schreiben sei gefälscht.

InnoPlanta wütet gegen vermutete VerteilerInnen aus

gentechnikkritischen Kreisen. Aus einer Presseinfo von InnoPlanta

vom 7.9.2012

(http://www.innoplanta.de/de/aktuell/kriminelle_aktion_hat_strafrechtliche_folgen.html):

Der Vorsitzende des InnoPlanta e.V., Karl Friedrich Kaufmann, und

der Vorsitzende des InnoPlanta-Beirats, Minister a.D. Dr. Horst

Rehberger, verurteilten das kriminelle Vorgehen der

Gentechnik-Gegner auf das Schärfste. „Die Liste der Straftaten

dieser wenigen, aber skrupellosen Berufsdemonstranten und

Feldzerstörer werde immer länger: Sachbeschädigung,

Hausfriedensbruch, Nötigung, räuberische Erpressung und

Freiheitsberaubung bei jüngsten Feldzerstörungen sowie jetzt

Urkundenfälschung und Beleidigung – es ist höchste Zeit, die

Rädelsführer angemessen zu bestrafen“ so Kaufmann und Rehberger.

Die Reaktionen verwundern, weil in dem Schreiben kaum etwas zu

finden war, was die Marktschreier der Gentechnik nicht auch so schon

rausgehauen hätten. Auch die Unterstützung der Gentechnik durch die

Kirche hat genau so stattgefunden, wie es dort stand. Wieso soll ein

Flugblatt, in dem genau das steht, was die machen, nicht auch von

denen stammen? Oder – andersherum – ist denen peinlich, dass in die

Öffentlichkeit kommt, was sie machen???

Presseberichte zum Flugblatt:

http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1342037196393

********************

TERMINE FÜR DIE TON-BILDER-SCHAU „Monsanto auf Deutsch –

Seilschaften zwischen Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen“

• Mittwoch, 24.10. in Sigmaringen (Näheres folgt)

• Donnerstag, 25.10. in Marbach (bei Stuttgart, Strohgasse 3

• Freitag, 26.10. um 19.30 Uhr in Schorndorf (Rems-Murr-Kreis,

Kesselhaus, Arnoldtstr.3)

• Samstag, 27.10. in Donaueschingen auf dem Berufs-Imkertag:

Ton-Bilder-Schau „Monsanto auf Deutsch – Seilschaften zwischen

Behörden, Forschung und Gentechnikkonzernen“

http://www.berufsimker.de/files/Programm Donaueschingen_ 10_2012_2.pdf

• Sonntag, 28.10., ab 14.30 Uhr in Bodenwerder (Kulturmühle,

Ortsteil Buchhagen) mit anschließender Preisverleihung des Preises

für Zivilcourage an den Referenten

(www.stiftung-zivilcourage.de/preistraeger.html)

• Ca. 8. bis 15.11. Veranstaltungstour durch Bayern und Österreich

Außerdem lade ich gerne auch zu meinen anderen Themen ein:

• Freitag, 19. Oktober in Berlin (KuBiZ, Bernkasteler Str. 78,

Berlin-Weißensee): Lesung und Diskussion „Freie Menschen in Freien

Vereinbarungen: Theorie der Herrschaftsfreiheit“ (anschließend am

Samstag und Sonntag: Seminar zum Thema)

• Montag 29.10. in Husum (Näheres folgt): Lesung und Diskussion

„Freie Menschen in Freien Vereinbarungen: Theorie der

Herrschaftsfreiheit“

• Donnerstag, 1.11. in Flensburg (Näheres folgt): Lesung und

Diskussion „Demokratie. Die Herrschaft des Volkes. Eine Abrechnung“

Die fehlenden Angaben und weitere Termine erscheinen so schnell wie

möglich auf www.projektwerkstatt.de/termin.html !

Feldbefreier in Haft
Erasmus sitzt seit 10 Tagen in der Justizvollzugsanstalt in Plötzensee in
Erzwingungshaft. Der Aktivist hatte 2008 nach vorheriger öffentlicher
Ankündigung mit vielen anderen Menschen zusammen gentechnisch
manipulierten Mais im fränkischen Kitzingen unschädlich gemacht. Schon
2009 war er zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Er entschied sich
bewusst, das Geld nicht zu zahlen: „Nach wie vor ist die sogenannte Grüne
Gentechnik auf dem Vormarsch. Wir bräuchten stattdessen dringend Schutz
und Förderung der bäuerlichen, gentechnikfreien Landwirtschaft. Ich bin
nicht bereit, Geld zu zahlen an einen Staat, der weiterhin die
Gentechnikindustrie unterstützt.“
Erasmus geht es unseren Informationen nach den Umständen entsprechend gut
und er freut sich über Briefe an:
E. Müller
JVA Plötzensee
Friedrich-Olbricht-Damm 16
13627 Berlin

Quelle:
aktion@gendreck-weg.de

Rachel Corrie, Medien, Wirtschaft

Kein Kol-Nidre, der jemals am Yom-Kippur Tag (dieses Jahr am 26.9.) gesprochen wurde, wird verhindern, dass sich Kriminelle, die die Menschenrechte mit Füßen treten, vor dem universellen Gericht werden verantworten und die Konsequenzen tragen müssen.  LG

Eve

Leserpost:

Hi Eve,

Anm.: MUZIKU dokumentiert, aber bewertet nicht – es ist uns auch unmöglich, alle Beiträge zu recherchieren, die uns übermittelt werden.

Rachel Corrie
Ich glaube es wird Zeit, dass wir einmal einer wundervollen und mutigen Frau, Rachel Corrie, gedenken, die sich selbstlos für die Rechte der Palästinenser einsetzte und kaltblütig von einem israelischen Bulldozer plattgewalzt
wurde, obwohl im Spiegel zu lesen ist, ein Israelisches Gericht hätte jetzt entschieden, dass es ein „Unfall“
war: www.spiegel.de/politik/ausland/urteil-in-israel-tod-der-us-aktivistin-rachel-corrie-war-unfall-a-852490.html

28.08.2012

Urteil in Israel – Tod der US-Aktivistin Rachel Corrie war Unfall

Aktivistin Corrie: „Bedauerlicher Unfall“ im Kriegsgebiet

Ein Gericht in Haifa hat den Tod der US-Friedensaktivistin Rachel Corrie als Unfall eingestuft – und damit Schadenersatzansprüche der Familie abgewiesen. Die junge Frau war 2003 im Gaza-Streifen von einem israelischen Armeebulldozer überfahren worden. Ihre Eltern kündigten Berufung an.

Haifa – Die Familie der propalästinensischen US-Aktivistin Rachel Corrie hat vor Gericht eine Niederlage erlitten: Ein Richter in Haifa wies die Klage der Eltern ab. Ihre Tochter war 2003 bei einer Demonstration im Gaza-Streifen getötet worden. Die damals 23-Jährige hatte versucht, die Zerstörung eines palästinensischen Hauses zu verhindern, indem sie sich einem israelischen Bulldozer der Armee in den Weg stellte.

Richter Oded Gershon sagte, Corries Tod sei ein „bedauerlicher Unfall“. Er verwies aber auf eine Klausel, nach der der Vorfall in einem Kriegsgebiet passiert sei. Zudem habe die Aktivistin Aufforderungen ignoriert, das Gebiet zu verlassen. „Sie (Corrie) hat sich nicht aus dem Gebiet entfernt, wie es jeder denkende Mensch getan hätte“, sagte der Richter. Deshalb habe die Familie keinen Anspruch, vom Staat Israel Schadensersatz zu fordern.
Dem Bulldozerfahrer sei keine Fahrlässigkeit nachzuweisen. Die Ermittlungen der Militärpolizei seien korrekt geführt worden. Laut ihren Mitstreitern und palästinensischen Augenzeugen wurde die junge Frau absichtlich von dem Kettenfahrzeug überrollt. Corrie hätte an diesem Tag eine hellorangefarbene Weste getragen. Der Bulldozerfahrer sagte aber, er habe die Frau nicht sehen können.

Die Armee kam zu dem Schluss, Corrie sei zu Tode gekommen, als sie die Planierraupe in ihrer Arbeit gestört habe. Sie sei nicht überrollt, sondern unter Massen von Erde und Baumaterial verschüttet worden. Ihre Familie protestierte gegen die Entscheidung des israelischen Militärs, den Fall abzuschließen. Die Eltern reichten im März 2010 Zivilklage gegen den Staat Israel und das Verteidigungsministerium an.

Ihr Anwalt Hussein Abu Hussein kündigte nach der Abweisung der Klage vom Dienstag Berufung gegen das Urteil an. Die Mutter Cindy Corrie, die mit ihren Mann Craig an der Verhandlung teilnahm, äußerte sich „zutiefst traurig und verstört“ über den Richterspruch. „Wir denken, Rachels Tod hätte vermieden werden können“, sagte sie. Aber sie wisse, dass Israel über ein „gut geschmiertes System zum Schutz seiner Militärs“ verfüge.

heb/Reuters/AP

Es gibt ein wunderbares Gedicht als Video… http://archive.org/download/Elsewhere_205/RacheLasha_512kb.mp4

Und hier noch einschönes Tribute-Video das Rachel als Kind zeigt, als sie ihre „Träume“ von einer besseren Welt
vorträgt  www.youtube.com/watch?v=py7Urswdeng

Quelle: Abundant Hope

ZIVILCOURAGE – Former CNN Reporter Exposes Their Censorship

ENGLISCH – Leseblog

After the New York Times recently admitted that the mainstream media stories are scripted by the White House,

Amber Lyon, an ex-CNN reporter exposed the network’s self-censorship on Syria.

http://humansarefree.com/2012/09/former-cnn-reporter-exposes-their.html?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+blogspot%2FYTqom+%28Humans+Are+Free-Blog%29

INSPIRIEREND – Robert Neuwirth: The power of the informal economy

ENGLISCH

sehr knackig gehaltene inspirierende Gedanken zur aktuellen Wirtschaft.

http://www.youtube.com/watch?v=ONM4JupBz_E&feature=em-uploademail / 12 min

Geld

Engagement Salzburg, Wien, Steiermark

Internationale „Global Peace“ – Friedensdemonstration am 15.09.2012

by christianshiva

Samstag, 15. September 2012 >> 16:00 Christian Broda Platz
(Westbahnhof/Mariahilferstr)
Route Mariahilferstrasse richtung MQ
Schlußveranstaltung > bis 21:00


EVENTSEITE

https://www.facebook.com/events/224310831029389/

In Anbetracht der schrecklichen Kriege der letzten Jahre und drohenden Kriege rufen wir am 15 September dem “Internationalen Tag der Demokratie” zur „Global Peace“ Friedensdemo in Wien auf !

Mit diese Demo, sowie kreativen Aktionen bei einer abschließenden Veranstaltung mit Musik am …………. lasst uns ALLE gemeinsam ein Zeichen setzen, für Frieden und Völkerverständigung in der Welt.

Im Sinn von “echter Demokratie” werden Aktivisten aus den verschiedensten Gruppen, diese Demo solidarisch, intersectional, gemeinsam organisieren.

FRIEDEN
Kriege dienen nur den Profitinteressen, nicht nur von Rüstungskonzernen – nationale Eliten bauen damit ihren Herrschaftsbereich aus – auf Kosten von unzähligen Menschen, die dafür mit Leib und Leben bezahlen müssen. Ganze Landstriche werden tagtäglich zerstört und unbewohnbar gemacht, Ressourcen geplündert – im Namen „unserer Demokratie“ und durch „unsere” Regierungen unterstützt. Schluss mit allen Kriegen und Schluss mit allen Kriegsvorbereitungen ! -> Abrüstung sofort ! -> Stopp der Rüstungsproduktion!

SOLIDARITÄT
Weltweit wird im Zuge der Finanzkrise eine massive Verarmungspolitik umgesetzt. Banken und Großkonzerne nutzen die Krise um ihre Macht Schritt für Schritt zu vergrößern. Innerhalb der EU wird die Finanzkrise in eine Staatsschuldenkrise umgedichtet, um Demokratie, Arbeitnehmerrechte, Löhne und Sozialstaat weiter abzubauen und die verbleibenden Gemeingüter zu privatisieren. Diese Politik dient nur einer kleinen Elite und muss sofort gestoppt werden ! Für globale Solidarität und gerechte Umverteilung.

FREIHEIT UND MENSCHENRECHTE
Wir stehen für die uneingeschränkte, weltweite Umsetzung der Menschenrechte ein. Wir bestehen auf ein Ende staatlicher Kontrollen privater Lebensbereiche, bedingungsloses Versammlungsrecht sowie eine uneingeschränkte Meinungs- und Pressefreiheit!

ECHTER WANDEL

Für uns steht außer Frage: Politik, Wirtschaft und Finanzsystem müssen völlig neu organisiert werden. Es gibt genug für alle! Hunger und Armut sind vor allem das Ergebnis ungerechter Verteilung. Schluss mit dem Profit- und Wachstumswahn, Schluss mit der Degradierung des Menschen zu „Humankapital“ ! Schluss mit dem Raubbau an Tier und Natur! Kooperation statt Konkurrenz! Miteinander statt Gegeneinander ! Solidarität und Demokratie statt Kapitalismus !

(Diese Grundsatzerklärung wurde erstmals anlässlich des 1. Jahrestages der Platzbesetzungen in Spanien, als Aufruf für einen globalen Aktionstag im Mai 2012 verbreitet.)

Weltweit gehen Menschen auf die Straßen und Plätze, um einen grundlegenden gesellschaftlichen Wandel anzustoßen. Die massiven Probleme und Ungerechtigkeiten in Wirtschaft, Natur und sozialem Miteinander haben weltweit ihren Ursprung in einer unsolidarischen und naturzerstörenden Wirtschaftsordnung, fortwährendem Demokratieabbau, einem unsolidarischen Geldsystem sowie ungerechten Eigentumsverhältnissen. Das System ist nicht in der Krise, sondern die Krise ist das System ! Nur gemeinsam werden wir in der Lage sein, ein gerechtes und solidarisches Miteinander zu entwickeln !

Wir möchten als Friedensbotschaft an die Welt, ab Einbruch der Dämmerung mittels Kerzen (BITTE MITBRINGEN) ein großes Peace Zeichen aufstellen.

Gemeinsam solidarisch
mir Berlin > http://www.facebook.com/events/408608132510274/
mit Zürich > http://www.facebook.com/events/186476378152199/

Beteiligte Gruppen >
Piratenpartei Österreich
OccupyVienna

Über eine Beteiligung und Unterstützung weiterer Initiativen würden wir uns sehr freuen !

SALZBURG:

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freunde,

kommenden Samstag ist es wieder soweit.
Viele Menschen, die für Freiheit und Individualität in einer globalen Welt stehen, versammeln sich wieder im Kongresshaus Salzburg.
Dort wird diskutiert, wie das Zusammenleben auf der Welt optimiert werden kann.

Im Anhang seht Ihr den Bericht, der am Montag in Österreichs größter Wirtschaftszeitung, dem “Profil”, erscheinen wird.

Die Karten fürs Top Info Forum können auch mit Regiogeld im Naturkostcafe Zallis im Mitterfelden bei Freilassing bezahlt werden.
Karten gibts auch bei allen Ö-Ticket (A) und  Eventim (D) Vorverkaufsstellen.
Näheres auf http://www.top-info-forum.com

Schöne Grüße
Franz Furtner
www.top-info-forum.com

Wissensmanufaktur – Andreas Popp – Widerstandsrecht Artikel 20 / 4
KRITISCH, KLAR AM PUNKT. PFLICHT! :)
http://www.youtube.com/watch?v=QiqJGpHGRT0&feature=em-uploademail / 18min

Vorsorge bei längeren Stromausfällen
Unterlagen_Stelzl-Vortrag PDF

Der Euro

Es könnte Sie interessieren, wie es mit dem Euro weitergeht: http://www.wirtschaftsfacts.de/?p=24419 – Santander Bank, eine der 3 größten Banken Europas, warnt bereits offiziell  vor dem Eurocrash – die Europarty ist bald vorbei. Trotzdem täuscht uns die Politik noch weiter und belügt sich selbst.
Hier erfahren Sie die tatsächlichen Gründe der Krise die von keiner Mainstreamzeitung erwähnt wird weil es die Journalisten selbst nicht kapieren mit dem Schuldgeld und verbrecherischen Zinses-Zinssystem. Wir brauchen ein neues Geldsystem und dann ein System ohne Geld. Dr. Hörmann sagt Ihnen wie das funktionieren könnte.

http://www.facebook.com/events/486282938048808/ – Einladung zum einmaligen Vortrag – erstmalig in Stmk – die Wahrheit über das Geld

Dr. Franz Hörmann – Autor des beiliegenden Buches

Mittwoch 19.9. um 19 Uhr im Casaiosono – Triesterstraße 370, Graz
Donnerstag 20.9. um 18 Uhr – Forum Kloster in Gleisdorf

Wenn wir den Raubtierkapitalismus nicht bändigen, wird er uns umbringen !
http://www.youtube.com/watch?v=PifwKp5ES94 – hier Franz Hörmann, dem Sie dann am 20.9. um 18 Uhr Ihre Fragen stellen können, wenn Sie persönlich nicht im Forum Kloster teilnehmen können  – also auch aus der Ferne und dem Ausland weltweit mittels http://www.okitalk.com Internetfernsehen und Radio – Interaktiv

Akad.Vkfm. Gernot Gauper
Franz Arnfelsergasse 2
A-8200  Gleisdorf

gauper@strommaschine.com
Mobil Österreich: 0660 4952400

Das Ende des Geldes
20110810-Das_Ende_des_Geldes PDF


Deshalb entwickeln wir uns nicht weiter – Dokumentation

http://www.orf.at/stories/2140426/

12 09 2012

Über eine Million Katalanen bei Demo für Unabhängigkeit
Weit mehr als eine Million Menschen haben heute in Barcelona für einen unabhängigen katalanischen Staat demonstriert. Die im März gegründete Unabhängigkeitsbewegung Katalanische Nationalversammlung (ANC) hatte zu der Demonstration am Nationalfeiertag Kataloniens („Diada“) aufgerufen. Die Zahl der Teilnehmer übertraf alle Erwartungen. Die ANC sprach von zwei Millionen Teilnehmern. Die Polizei schätzte die Zahl der Demonstranten auf eineinhalb Millionen.
Die Großkundgebung im Zentrum Barcelonas unter dem Motto „Katalonien, ein neuer Staat Europas“ war die größte in der Geschichte der Region im Nordosten Spaniens. Bis zu eintausend Reisebusse mit Demonstranten waren nach Angaben der katalanischen Zeitung „La Vanguardia“ aus allen Teilen der Region in die Hauptstadt Kataloniens gefahren.
Der Regierungschef der autonomen Region Katalonien, Artur Mas, warnte die Zentralregierung in Madrid, dass „Kataloniens Weg in die Freiheit sich öffnen wird“, wenn Madrid und Barcelona keine Einigung über einen Fiskalpakt erzielten. Die Regierung in Barcelona klagt seit längerem darüber, dass Katalonien mehr als 16 Milliarden Euro jährlich zur Entwicklung der restlichen Regionen Spaniens beisteuere, ohne dass davon etwas in die katalanische Kasse zurückfließe.

Über eine Million Katalanen bei Demo für Unabhängigkeit
Weit mehr als eine Million Menschen haben heute in Barcelona für einen unabhängigen katalanischen Staat demonstriert. Die im März gegründete Unabhängigkeitsbewegung Katalanische Nationalversammlung (ANC) hatte zu der Demonstration am Nationalfeiertag Kataloniens („Diada“) aufgerufen. Die Zahl der Teilnehmer übertraf alle Erwartungen. Die ANC sprach von zwei Millionen Teilnehmern. Die Polizei schätzte die Zahl der Demonstranten auf eineinhalb Millionen.
Die Großkundgebung im Zentrum Barcelonas unter dem Motto „Katalonien, ein neuer Staat Europas“ war die größte in der Geschichte der Region im Nordosten Spaniens. Bis zu eintausend Reisebusse mit Demonstranten waren nach Angaben der katalanischen Zeitung „La Vanguardia“ aus allen Teilen der Region in die Hauptstadt Kataloniens gefahren.
Der Regierungschef der autonomen Region Katalonien, Artur Mas, warnte die Zentralregierung in Madrid, dass „Kataloniens Weg in die Freiheit sich öffnen wird“, wenn Madrid und Barcelona keine Einigung über einen Fiskalpakt erzielten. Die Regierung in Barcelona klagt seit längerem darüber, dass Katalonien mehr als 16 Milliarden Euro jährlich zur Entwicklung der restlichen Regionen Spaniens beisteuere, ohne dass davon etwas in die katalanische Kasse zurückfließe.

Kultursituation in Ungarn

Kampf um künstlerische Freiheit in Ungarn

 

Humanitäre Hilfe für ungarische Künstler in Not

Rat auf Draht, neue Konzepte, Whistleblowing

Nach einer ausgiebigen Sommerpause hier allerlei Informationen – auch sehr Kontroverses. MUZIKU dokumentiert, aber wertet nicht.

Deutschland:
verfassung-jetzt.org

Deutschland neu:
neudeutschland.org

Wollen Sie:

* Ein Geldsystem, welches allen gleichermaßen dient?
* Eine Bank, die Ihre Interessen in der Region fördert?
* Ein Gesundheitswesen, welches allen Bürgern eine dauerhafte Gesundheit ermöglicht?
* Ein Schulsystem, welches sich ganzheitlich am Leben ausrichtet und Ihre Kinder zu selbstbewußten, liebevollen, intelligenten und individuellen Persönlichkeiten formt?
* Ein Bildungssystem, welches Ihnen vermittelt, alle Glaubensrichtungen gleichermaßen zu akzeptierten und zu schätzen?
* Ein Ausbildungssystem, welches Ihnen hilft Ihre eigenen Talente zu entdecken?
* Ein Ausbildungssystem, welches Ihnen nach der Ausbildung auch eine sichere Arbeit bietet?
* Eine weitgehend dezentrale oder gar eigene kostengünstige Energieversorgung?
* Einen Staat, der am Glück und an der Freiheit seiner Bürger ein wirkliches Interesse hat?
* Einen Staat, der Ihnen in allen Belangen hilft, Ihre eigene Persönlichkeit zu entfalten und Ihnen die Zusammenhänge zwischen Wissenschaft, Religion, Spiritualität und Ethik verständlich macht?
* Einen Staat, in welchem Steuern nur freiwillig zu zahlen sind und der trotzdem keine Schulden macht?
* Ein freies und selbstverantwortliches Leben führen?

David Icke
DavidIckeDt pdf

Ein Auszug aus der Interview-Niederschrift:

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/3081983/mutter-assange-beim-praesidenten-ecuador.story

Julian Assange (Wikileaks)

Mutter von Assange beim Präsidenten von Ecuador

Christine Assange, die Mutter von Wikileaks-Gründer Julian Assange, fürchtet um das Leben ihres Sohnes. In Ecuador will sie sich um die positive Erledigung des Asylantrags ihres Sohnes einsetzen.

Foto © APChristina Assange (links) im Gespräch mit Ecuadors Präsident Rafael Correa

Die Mutter des Wikileaks-Gründers Julian Assange ist mit dem ecuadorianischen Präsidenten Rafael Correa zu einem Gespräch zusammengekommen. Christine Assange setzte sich bei dem Treffen für den Erfolg des Asylantrags ihres Sohnes in dem südamerikanischen Land ein.

„Sein Leben ist in Gefahr“, sagte Christine Assange am Mittwoch (Ortszeit) nach dem Gespräch mit Correa im Präsidentenpalast in Quito. Sie wies auf die Möglichkeit hin, dass ihr Sohn wegen der Veröffentlichung von 250.000 diplomatischen Geheimdokumenten der USA im Internet als Spion zum Tode verurteilt werden könnte.

Assange hatte am 19. Juni in der ecuadorianischen Botschaft in London Zuflucht gesucht und politisches Asyl beantragt. Die Regierung in Quito hat bereits angekündigt, eine Entscheidung über den Asylantrag am 12. August bekanntzugeben, wenn die Olympischen Sommerspiele in London enden.

Außenminister Ricardo Patino deutete an, Assange vor einer Auslieferung nach Schweden zu bewahren. Man sei enttäuscht, dass Schweden das Angebot zurückgewiesen habe, Assange in der Botschaft Ecuadors in London zu befragen, sagte Patino am Mittwoch. „Dies macht es für uns schwieriger, eine Entscheidung zu treffen, die zur Folge hätte, dass Herr Assange nach Schweden reisen müsste.“

Correa hatte Assange vor zwei Jahren Asyl angeboten. In Schweden werden Assange Sexualdelikte zur Last gelegt. Der Australier fürchtet, letztlich an die USA ausgeliefert zu werden.

Zivilcourage und Whistleblowing

Was sind die Fnords?

http://www.youtube.com/watch?v=HTnuf_mISl4&feature=relmfu

„Wo sind die Fnords?
Sind sie da – sind sie weg

Neben „Snafu“ ist „Fnord“ der Begriff aus der diskordischen Philosophie, der bis heute am häufigsten verwendet wird. Die Fnords sind die Operatoren der Manipulation, die verborgenen Schaltwörter der Kontrolle. Sie stecken als unterschwellige negative Verstärker in den Nachrichten, in der Zeitung, in den Schulbüchern. „Das Wesen der Kontrolle ist Angst“, heißt es in der „Illuminatus!“-Trilogie, und die Fnords stellen diese Angst her. Aber tun sie das wirklich? Und wo stecken sie denn genau? Und geht die Angst wirklich weg, wenn man sie sieht?…“

Was darf die Polizei? – Tipps von Martin Balluch VGT


http://rataufdraht.orf.at/?story=153

Rat auf Draht empfiehlt:

Zivilcourage – der etwas andere Mut

In letzter Zeit gab es in den Medien immer wieder Berichte über Gewaltakte an Jugendlichen. Jedem von uns kann es passieren, einmal Zeuge von so einer Situation zu sein. Dann ist unsere Zivilcourage gefragt. Hier kannst du mehr über diesen etwas anderen Mut lesen.

Was ist das?

Zivilcourage bedeutet in etwa „Mut im täglichen Leben“.

Zivilcourage kann man in etwa übersetzen mit „Mut im täglichen Leben“. Zivilcourage bedeutet, dass man sich traut, zu seiner eigenen Meinung zu stehen, auch wenn diese vielleicht gegen die generell herrschende Meinung geht. Und auch dazu zu stehen, wenn das vielleicht zu eigenen Nachteilen führt. Wobei die eigene Sicherheit natürlich immer an erster Stelle stehen muss.

Nicht wegsehen – hinsehen!

Zivilcourage bedeutet auch, dass man im Alltag nicht einfach wegschaut, sondern genau hinsieht, was um einen herum passiert. Es geht dabei nicht nur um das Sehen, sondern auch um das Handeln. Z.B. dann, wenn andere Menschen angegriffen oder sogar verletzt werden.

Wann und wie helfen?

Bringe dich selbst nicht in Gefahr!

Es gibt Situationen, in denen es unbedingt notwendig ist, einzugreifen. Z.B. wenn du siehst, dass jemand geschlagen wird oder ein Unfall passiert ist. Verlass dich dabei ruhig auf dein Bauchgefühl. Das sagt dir schon, wenn etwas nicht in Ordnung ist.
Aber Achtung: Spiele nicht den Helden und begib dich vorschnell ins Geschehen! Denn eine Grundregel beim zivilcouragierten Handeln ist, sich selbst nie in Gefahr zu bringen.

Richtiges Vorgehen bei wirklichen Gefahrensituationen ist folgendes:
Fordere Erwachsene direkt auf zu helfen und organisiere Hilfe: Rufe Polizei (133), Rettung (144) oder Feuerwehr (122).

Selbst agieren

Es gibt Situationen, wo du direkt helfen kannst.

Es gibt aber auch Situationen, wo du sehr wohl auch selbst eingreifen kannst. Z.B. wenn bei dir in der Klasse jemand massiv gehänselt wird. Das erste, was du tun kannst, ist, nicht mitmachen. Halte dich zurück. Vielleicht traust du dich in einem nächsten Schritt den Betroffenen zu unterstützen. Sag den anderen einmal klar, dass du das, was sie machen, nicht gut findest. Gehen die Hänseleien zu weit, dann informiere einen Lehrer, dem du vertraust.

Zivilcourage musst du lernen

Zivilcourage ist nicht angeboren, wir müssen dieses Verhalten erst lernen. Wir haben ein paar Tipps für dich, die dir helfen, zivilcouragiert zu handeln:

Fange ganz klein an und traue dich immer weiter.

Zunächst kannst du z.B. in deinem Freundeskreis üben, immer deine Meinung zu sagen, auch wenn alle anderen anderer Meinung sind. Also z.B. alle wollen ins Kino, du aber lieber zum Skaten. Dann sag´ das auch.
Oder auch gegenüber deinen Eltern, sag ihnen, dass du heute nicht so gut gelaunt bist und lieber nicht reden möchtest, oder dass du lieber in ein anderes Land auf Urlaub fahren würdest.
Du wirst sehen, je öfter du es schaffst, in vertrautem Umfeld deine Meinung zu vertreten, umso besser gelingt es dir auch in anderen, weniger vertrauten Situationen.

Trage den Gedanken weiter

Nimm dir einen Gedanken mit und trage ihn weiter!

Zum Abschluss möchten wir dir noch ein Sprichwort mit auf den Weg geben:
„Du verlierst nichts, wenn du mit deiner Kerze, die eines anderen anzündest!“
Vielleicht bringt dich das ein wenig zum Nachdenken und vielleicht sogar zum zivilcouragierten Handeln.

Das Herz mal zwei