Kategorie-Archiv: Konzept

INZIKU

Neu – der wissenschaftliche Aspekt wird durch ein Institut abgedeckt, das sich mit dem Thema Zivilcourage wissenschaftlich auseinandersetzt und mit Experten kommuniziert. Das Institut wurde ins Gesamtkonzept integriert und trägt den Namen „Institut für Zivilcourage und Kunst“, Kurzform INZIKU.

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Die Kunst der Unzuständigkeit

„Die oberste Pflicht eines Beamten ist, wenn möglich seine Unzuständigkeit einzuwenden.“ So lernte ich es einst, als ich nahe daran war, im sicheren Hafen einer Beamtenkarriere zu landen. Schmunzelnd gedenke ich dieser eindringlichen Belehrung, wenn ich in Kontakt mit Beamten trete, denn dieser Spruch scheint in der Tat das oberste Beamten-Credo zu sein. So vehement wird diese Maxime verteidigt, dass im Kundenkontakt übersehen wird, dass der Kunde gar keine Amtshandlung begehrt, sondern nur schlicht und einfach zweckdienliche Hinweise benötigt. Und dennoch verblüffte mich ein Handy-Anruf eines Wiener Magistratsbeamten, der das Konzept in Händen hält. Mehr…>

Sondierungsgespräche in Wien

Lag’s am 13., am Föhneinbruch? Launisch empfing mich unsere schmucke Bundeshauptstadt. Erste Gespräche mit öffentlichen Stellen verliefen wie ein wechselwarmes Bad. Noch scheint ein kongenialer Ansprechpartner mit Unternehmergeist nicht gefunden zu sein, aber vielleicht war’s ja auch wirklich der falsche Ort dazu. In einer Bandbreite von spontanen, bemühten Auskünften bis zu gezielt-brüskem Missverstehen-Wollen erlebte ich als designierte Obfrau in zwei Stunden alles, was zwar dienstlich korrekt, aber für das Projekt nicht wirklich ein freundlicher Empfang war.

Jedenfalls werde ich allen Hinweisen folgen und alle Informationen aufgreifen, die mir in den diverse Unterabteilungen der Wiener Kulturabteilung zuteil wurden. Gesammelt hab‘ ich wie ein Eichhörnchen.

Es ist eigentlich fad: Unzählige Projekte mussten genau das durchlaufen – Skepsis, Unverständnis, Ablehnung,… Und irgendwann folgen Bewunderung, Begeisterung, Ehrungen… Hätten wir nicht Zivilcourage… Doch die haben wir, und darum kümmert uns weder das Eine noch das Andere.

Übrigens: das Konzept – aktueller Stand – ist auch in diesem Blog abrufbar. Wegen des Volumens schlicht und unbebildert, aber es ist da. Auch in PDF. >

In den Kinderschuhen…

Da und dort wachsen einige Eintragungen dazu, doch die Vision ist ganz anders: nicht Museumsstaub, sondern aktives Leben, Vitalität.

Dazu sind halt noch einige Vorbereitungen vonnöten. Erfreulicherweise hat sich das Kulturforum Eberau gleich angetragen, vorläufig als Expositur zu dienen. Nun, das bringt natürlich die Idee auf, dass es auch in anderen Bundesländern Exposituren geben könnte… Schlicht und einfach: WARUM NICHT?

Perspektiven 2011

Das Jahr neigt sich dem Ende zu – was bringt 2011? Vor allem viel Arbeit! Kommunikation, Materialsammlung und konkrete Aufbauarbeit werden sich intensivieren. Die Einrichtung eines wissenschaftlichen Beirates wird unerlässlich sein, damit sich MUZIKU, als spontane Idee entstanden, zu einer seriösen Einrichtung mausert. Medienfachleute werden konsultiert werden. Was in Verbindung mit dem Begriff Zivilcourage als engagierte Kunst zu betrachten ist, kann und soll natürlich auch nicht von ein, zwei Einzelpersonen befunden werden. Und dennoch soll die Organisation schlank bleiben. Zum Glück ist ein sehr vielseitiger professioneller Background vorhanden, sodass MUZIKU wirklich ohne den Riesenaufwand starten kann, der naheliegen würde.  All das und noch viel mehr wird Inhalt des Gesamtkonzeptes sein.