Kategorie-Archiv: Kultur

Der Skandal um Glyphosat – Milchmarkt – Aktions- und Kulturtag 2016

https://blog.campact.de/2016/05/skandal-monsanto-spendet-500-000-dollar-an-institut-das-glyphosat-fuer-nicht-krebserregend-haelt/

Der Skandal wird immer größer, bemerkt Josef Feilmeier dazu. In seinem aktuellen Rundschreiben vom 16. Mai 2016 aber dreht es sich um den Wahnsinn am Milchmarkt.

Liebe Freunde,

der Milchmarkt gerät immer mehr aus den Fugen. Anstatt endlich auf den Markt zu schauen, wird immer noch mehr produziert. Sieht man aber in die Regale der Supermärkte, so gibt es nicht „den Milchpreis“, sondern ein Angebot von ganz billig bis hochwertig. Einige Beispiele im Land beweisen, dass es auch anders geht. Solange „Weiße Flüssigkeit“ als Massenware erzeugt wird, ändert sich am Erzeugerpreis nichts. Dort wo „nicht tauschbare Milchprodukte“ im Regal stehen, ist der Preis immer um vieles höher. Der Konsument honoriert es, wenn er bessere Ware bekommt. Konsumenten sollten auch mehr nach den Produktionsfaktoren fragen, anstatt sich blind auf Logos verlassen. Ohne-Gentechnik und nur gesunde, naturgerechte europäische Futtermittel sollten als Grundstandard gelten.

Wo sind die Verantwortlichen in den Molkereigremien? Der komplette andere Wirtschaftsmarkt macht es vor, wie es gehen würde.

Ebenso vergleicht man die Erzeugerbetriebe nach der Literleistung je Kuh und Jahr. Klar, weil damit der Umsatz der Lieferwirtschaft an die Bauern steigt. Anstatt dass man den wichtigsten Faktor als Grundlage nimmt, nämlich den „Gesamtbetriebsertrag“. Was nutzt eine hochgetriebene Literleistung, wenn damit die Krankenkosten um ein Vielfaches steigen und die Lebenszeit der Tiere enorm fällt. Hier wäre meistens eindeutig weniger gleich mehr. Aber um das zu ändern müsste man die Lehrbücher umschreiben und die Berater tauschen, gemäß dem Spruch: „Irrlehren sterben erst dann aus, wenn die Enkel der Irrgelehrten ausgestorben sind“.

Hierzu gehört als krasses Beispiel die Fütterung von Harnstoff an Kühe. Je höher man den Harnstoffwert empfiehlt, umso minderwertiger dürfen die Rohproteinfuttermittel sein. Damit können die Hersteller leichter billiger mischen, was sie müssen, weil den Bauern gelernt wurde, nur nach dem nichtssagenden Futterpreis zu kaufen. Billig erhöht meistens aber die Kosten und senkt den Gesamtertrag. Daran ändern auch Schönrechnereien der Futterrationen nichts. Es ist doch absurd, zweifelhafte chemische Zusatzstoffe zu verwenden, um noch mehr zu produzieren, wo eh schon alles aus den Fugen fällt. Geht´s noch?

Hierzu ein Bericht und Interview von Tanja Busse in der SZ

http://sz.de/1.2989094
http://sz.de/1.2989096

Viele nachdenklich Grüße

Feilmeier Josef
Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel
http://www.feilmeier.info

Dazu einige Buchempfehlungen von Tanja Busse im Anhang. Diese sollte man unbedingt einmal lesen, um die Hintergründe zu verstehen.

Wichtige Bücher Tanja Busse pdf

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Das Museum für Zivilcourage und engagierte Kunst beteiligt sich am Aktions- und Kulturtag 2016 der Nachhaltigkeitsakademie Kristallquelle am 3. Juni 2016 in Neusiedl bei Güssing im Südburgenland – http://akademiestsgersbach.wordpress.com

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Mutige Finanzprofessoren und Filmemacher

  1. Es ist bewiesen, dass die Banken Kreditgeld “aus dem Nichts” erschaffen
  2. Alles unter Kontrolle – der neue Film von Werner Boote

Banken schöpfen Kreditgeld aus Luft

Bei dieser Überschrift denken sicher viele Leser und Leserinnen sicher sofort an Prof. Dr. Franz Hörmann(“Vom Ende des Geldes”).

Doch nein, man staune, im Geld-Magazin erschien jüngst der Artikel “Aufgedeckt: Banken erzeugen mit Krediten Geld aus Luft” – http://www.geld-magazin.at/flipBooks/gm1602/gm1602.html (siehe auch Kommentar des Herausgebers).

Der Journalist Wolfgang Freisleben berichtet ab Seite 12 in der Rubrik “Brennpunkt Geldschöpfung” über die Erkenntnisse des Finanz-Professors Richard Werner, der empirisch nachwies, dass 97 Prozent der weltweiten Geldmenge gleichbedeutend mit Krediten ist!

Der deutsche Finanzprofessor nahm im Jahr 2013 einen Kredit auf. Die Transaktion wurde von Kameraleuten von BBC dokumentiert. Der Nachweis gelang: Für den Kredit wurde kein Geld von anderen Konten genommen! Das Geld entstand “aus dem Nichts”. Professor Richard Werner veröffentlichte eine entsprechende Studie, die hinter den Kulissen heftig diskutiert wird. Denn jegliches Rätselraten und Anzweifeln ist vorbei. Die denunzierten “Kreditschöpfungstheoretiker” sind voll rehabilitiert.

Prof. Dr. Franz Hörmann hat mit seinen Darlegungen völlig Recht – was wohl auch der Grund sein dürfte, dass man ihm nichts anhaben konnte….

LESENSWERT!

Link-Tipps:

Alles unter Kontrolle – der neue Film von Werner Boote

http://www.allesunterkontrolle.at/

Sehenswert der aufklärerische Dokumentarfilm von Werner Boote, der im Dezember in den österreichischen Kinos angelaufen ist und auch in Sondervorstellungen gezeigt wird. Großes Interesse zeigen erfreulicherweise Schulen und beziehen den Film in Schulprojekte ein. Der Filmemacher steht gerne für Diskussionen zur Verfügung.

Werner Boote wurde 1965 in Wien geboren. Mit seinem bisher bekanntesten Dokumentarfilm „Plastic Planet“ (2009), der in den österreichischen Kinos 120 000 Besucherinnen und Besucher erreichte und international mehrfach ausgezeichnet wurde, gewann er die „Goldene Romy“ in der Kategorie „Bester Kinodokumentarfilm“. Vier Jahre später hat er in „Population Boom“ (2013) mit dem Mythos der Überbevölkerung aufgeräumt. (Quelle: Webseite “Alles unter Kontrolle”).

Anmerkung: Der Film “Population Boom ” wurde er für den besten “grünen Dokumentarfilm” in Berlin mit dem “Green Me Award” ausgezeichnet.

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Beginn der Diskussion nach der Vorstellung im Dieselkino Oberwart am 18.2.2016, links im Bild Werner Boote

“Alles unter Kontrolle” ermöglicht verblüffende Einblicke. Auch für “alte Hasen”, die sich schon längere Zeit mit der Problematik der Überwachung und Datenerfassung beschäftigen, ist Neues dabei. Der Filmemacher war bei den Vorführungen in unsere Region anwesend und stand in der anschließenden Diskussion Rede und Antwort. Die Frage, wie er es schaffte, diese und jene Personen zu einem Interview zu bekommen, beantwortete er freimütig, ebenso wie die Frage, was seine eigene persönliche Einstellung sei. Unausgesprochen stand das Wort “Zivilcourage” im Raum, als er sinngemäß meinte: “Wenn das Leben ganz ohne Gefahr wäre, wäre es doch langweilig, findet ihr nicht auch?”

Abschließend noch ein Hinweis: Nicht nur der Kinobesuch, sondern auch der Besuch der Webseite http://www.allesunterkontrolle.at/ lohnt sich, denn da findet man allerlei nützliche  Fakten, wie man sich vor (zu viel) Überwachung schützen kann.

 

Banken in die Schranken, ein Appell, mutige Völker

Kultursituation in Ungarn

Kampf um künstlerische Freiheit in Ungarn

 

Humanitäre Hilfe für ungarische Künstler in Not

Engagierte Kunst

Als work in progress sei das Projekt „Verbundenheit“ erwähnt.

Botschaft: Projektionen von Naturmotiven und Texten, die um die Themen Achtung der Natur, Humanität, naturverbundenes Leben, Ehrfurcht vor dem Leben, Gewahrwerden kreisen.

http://artandlyrics.wordpress.com

Way of Hope präsentiert MUZIKU

Museum MUZIKU auf Facebook

Ab heute ist das Museum für Zivilcourage und engagierte Kunst auch auf Facebook mit einer Fanseite vertreten:

Achtung, auf der Fanseite zusammengeschrieben: MuseumMUZIKU

Wir wendeten uns umgehend an kulturell engagierte bzw. interessierte Facebook-Freunde in unserem Netzwerk und hoffen auf Unterstützung dieses Projektes.

Erste Inhalte und erste Partner

Da und dort erwähnten wir MUZIKU erstmals und stießen auf eine erstaunlich positive, ja zumeist begeisterte Resonanz. Offen gestanden, ich erwartete es mir auch gar nichts anders. Denn mit der Idee vom Museum für Zivilcourage eröffnet sich ein neuer Weg der Betrachtung und Auseinandersetzung mit einem sehr wichtigen aktuellen Thema. Während sich dieser Blog erst sehr zaghaft mit Inhalt zu füllen beginnt, finden sich gleich von Anfang an Menschen, die sich gerne in irgendeiner Weise einbringen möchten. Daher lege ich nun eine Seite an, auf der Freunde vorgestellt werden, die das Museum unterstützen. Auch immaterielle Hilfe ist wertvolle Hilfe! Da das Museum von Anfang auf zwei Schwerpunkten basiert, die in enger Verbindung zueinander stehen, bekommen wir in beiderlei Hinsicht Zuwachs – gesellschaftlich engagierte Menschen allgemein und künstlerisch tätige Menschen.

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