Kategorie-Archiv: Kunst

Kultursituation in Ungarn

Kampf um künstlerische Freiheit in Ungarn

 

Humanitäre Hilfe für ungarische Künstler in Not

Werbeanzeigen

Viva La Milpa

http://vivalamilpa.com/

An Art Campaign to Protect and Preserve the

Heirloom Corn Seed Varieties of Mexico.

Mexico is losing it’s corn to GMO contamination and the importation of commercial corn from the US that has pushed the farmers out of the market.  The native “criollo” corn of Mexico is much more than just a plant that gives food.  It is a plant that holds the indigenous cultures and languages together, it is the heart and soul of Mexico.  We cannot allow it to go extinct.

Viva La Milpa  educates and brings awareness to the potential extinction of Mexico’s corn through the medium of art and film.  Through the medium of art we empower consumers by giving them knowledge.  With knowledge comes more choices and thus empowerment.

We are currently scouting for funds and crew for a coming documentary through which our efforts will ripple out to raise awareness worldwide.

Viva La Milpa artists will join with Oaxacan artists, producing a Free GMO  awareness festival in Oaxaca Mexico with speakers, live music, puppet shows and art in March 2012.
Viva La Milpa Artists will also be creating educational pamphlets for the pueblos.  In places like Oaxaca where many of the indigenous pueblos do not use Spanish as their given language, but rather Mixteca or Zapoteca, a normal GMO educational pamphlet written in Espanol would end up as fire starter because one simply would not be able to understand it.  However, through the medium of art illustration, Viva La Milpa artists will create an illustrated version of a directional on how to identify the GMO corn and get it out of “the Milpa” or corn field so that it doesn’t contaminate the criollo corn that the pueblo’s ancestors have been growing for thousands of years.

Corn is the thread that holds Mexico’s ancient cultures together. This GMO, commercial corn that is infiltrating Mexico from the US has undercut the the farmers prices and man…

Die Kunst Widerstand zu leisten – wie mit §278a und im Tierschutzprozess Freiheit untergraben und Kunst zum Verbrechen wurde

Das neue Buch zum Tierschutzprozess von dem Künstler und VGT Mitarbeiter Chris Moser ist erschienenIn den ersten 60 Seiten seines Buches beschreibt er seinen Werdegang und hält dabei nicht hinter den Berg, wie er auch aufgrund seiner Graffiti-Aktionen mit dem Strafgesetz und der Polizei in Konflikt kam. Erfrischend offen und ehrlich schildert er, wie weit er sich mit seiner Kunst und seinem politischen Aktivismus hinausgelehnt hat. Doch nichts davon ließ ihn auch nur im Entferntesten vermuten, was auf ihn als Kampagnenleiter für Tirol des VGT zukommen sollte, im Rahmen der Tierschutzcausa.

Erst 2001 kommt Moser mit der Tierrechtsbewegung in Kontakt, indem er am Kunstsymposium „Tier als Subjekt“ im Burgenland teilnimmt, im Übrigen eine im Strafantrag nach §278a inkriminierte Veranstaltung. In guter alter österreichischer Tradition (die 1968er Bewegung in Österreich wurde wesentlich von KünstlerInnen und Kunstaktionismus getragen) ist und bleibt Moser hauptsächlich im Rahmen seiner Kunstprojekte, Malereien und vor allem Skulpturen politisch aktiv. Zusätzlich geht er auf Demonstrationen gegen Rassismus, gegen die Globalisierung und gegen die Jagd. Proteste gegen Pelz organisiert er selbst. Zu der Tierrechtsszene außerhalb Tirols hat er nur losen Kontakt, Wien erschreckt ihn, der mit seiner Familie in einem uralten Tiroler Bergbauernhaus wohnt, als Großstadt zutiefst. Diese Aspekte seiner Erzählung berühren und amüsieren.

Doch dann kommt alles ganz anders

Am 21. Mai 2008 wird er, wie gut 40 andere TierrechtlerInnen zeitgleich in ganz Österreich, von der Polizei zu Hause überfallen und in ein Gefängnis überstellt. Moser schildert diese für ihn besonders dramatische Aktion – es waren auch seine kleinen Kinder anwesend! – und seine anschließende 3-monatige U-Haft in großem Detail. Von jedem Tag kann man nachlesen was er tat, wie es ihm ging und wie mit ihm umgegangen wurde. Nichts scheint Moser auszulassen, auch für Außenstehende wird es so anschaulich möglich, die gesamte Haftzeit sozusagen live mitzuerleben. Dieser zentrale Teil des Buches zeigt den Autor in seiner persönlichen Verzweiflung, von seiner Familie, seinen 3 Kindern und seiner Frau, mit Gewalt getrennt, nicht nur durch Gefängnismauern sondern auch durch 500 km Distanz. Das vorher noch politische Buch wird hier sehr privat.

Nach seiner für viele überraschenden Entlassung kann er nach Tirol zu seiner Familie zurückkehren. Gleich bereitet er einen Gefängniskoffer vor, den er im Vorraum platziert, damit er, sollte er wieder eingesperrt werden, alle notwendigen Dinge sofort griffbereit hat. Doch nichts dergleichen geschieht. Allerdings erhält er im Verlauf der nächsten Jahre polizeiliche Abschlussberichte und einen Strafantrag. Moser zitiert in seinem Buch die wesentlichen Stellen dieser Dokumente vollständig. Das ist möglich, weil die Vorwürfe gegen ihn überschaubar bleiben. So kann er aber deren völlige Absurdität entlarven. Tatsächlich gab es ja eine Selbstanzeige einer Aktivistin aus Linz, die Wort für Wort die Anklage gegen ihn für sich übertrug und bestätigte, alle ihm vorgeworfenen „Tathandlungen“ ebenfalls begangen zu haben.

Die Ermittlungen gegen sie wurden aber eingestellt. Moser dagegen musste ab März 2010 für 14 Monate auf die Anklagebank

Anschaulich schildert er in seinem Buch, wie seine Familie diese Zeit über nur durch Spenden ernährt werden kann. Er selbst sitzt Woche für Woche 30 Stunden im Zug, um zu den Prozesstagen von Tirol nach Wr. Neustadt und zurück zu pilgern. Auch die Verhandlung wird von ihm sehr detailgetreu geschildert, man erkennt rasch, dass praktisch kein einziges der dort behandelten Themen irgendetwas mit ihm zu tun hat. Die Absurdität der Tierschutzcausa wird an Mosers Fall besonders deutlich.

Das mit vielen vom Autor während seiner Haft und während des Prozesses gemalten Bildern garnierte Buch ist ein wichtiges Dokument über den Zustand des Rechtsstaates in Österreich und über die politische Verfolgung einer politisch engagierten Kunst.

Das Buch ist im Kyrene-Verlag erschienen, hat 400 Seiten und kostet € 15,90

Gerne können Sie dieses Buch auch beim VGT bestellen: Email: office@vgt.at, Tel.: 01-9291498

Weitere Informationen: http://www.martinkolozs.at/kyrene-lv/aktuell.php

Quelle: vgt.at

Bühne: Kleine Schule des Widerstands

Graz, Theater am Lend

Premiere
Kleine Schule des Widerstands – Übungen für den Hausgebrauch

Sei du selbst die Veränderung, die du dir wünschst für diese Welt.
Mahatma Gandhi

Egal wohin man blickt, die Probleme, die uns bedrohen, sie sind da. Umweltkatastrophen, Überbevölkerung, Krieg, Ausgrenzung, Ignoranz. Wie soll die Gesellschaft aussehen in der wir leben wollen? Wie stellen wir uns unsere Zukunft vor? Lässt sich die Gesellschaft in der wir leben verändern? Was wollen wir ändern? Ist Widerstand möglich? Und wogegen richtet er sich?Seit dem 16. März geht die Schule des Widerstandes diesen Fragen in einem mutigen Selbstversuch nach, begibt sich auf eine Zeitreise ins Jahr 1968, konfrontiert sich und die Zuschauer mit Widerstand in verschiedenen Formen und lädt Sie ein, uns zu begleiten auf der Suche nach dem Funken, der das Feuer des Widerstandes neu anfacht.

Mit: Katja Breitegger, Sonja Cvjetkovic, Marlin Merholz, Astrid Perz, Sandra Sundl, Robin Tietz, Lukas Walcher,

Regie: Sandra Schüddekopf
Ausstattung: Andrea Fischer
KLEINE SCHULE DES WIDERSTANDS – Übungen für den Hausgebrauch
18. Mai 2011 um 20:00
Ort: Theater am Lend Wienerstrasse 58a 8020 Graz
weitere Vorstellungen: 21/26/27/28 Juni, 21:00


Engagierte Kunst

Als work in progress sei das Projekt „Verbundenheit“ erwähnt.

Botschaft: Projektionen von Naturmotiven und Texten, die um die Themen Achtung der Natur, Humanität, naturverbundenes Leben, Ehrfurcht vor dem Leben, Gewahrwerden kreisen.

http://artandlyrics.wordpress.com

Museum MUZIKU auf Facebook

Ab heute ist das Museum für Zivilcourage und engagierte Kunst auch auf Facebook mit einer Fanseite vertreten:

Achtung, auf der Fanseite zusammengeschrieben: MuseumMUZIKU

Wir wendeten uns umgehend an kulturell engagierte bzw. interessierte Facebook-Freunde in unserem Netzwerk und hoffen auf Unterstützung dieses Projektes.

Erste Inhalte und erste Partner

Da und dort erwähnten wir MUZIKU erstmals und stießen auf eine erstaunlich positive, ja zumeist begeisterte Resonanz. Offen gestanden, ich erwartete es mir auch gar nichts anders. Denn mit der Idee vom Museum für Zivilcourage eröffnet sich ein neuer Weg der Betrachtung und Auseinandersetzung mit einem sehr wichtigen aktuellen Thema. Während sich dieser Blog erst sehr zaghaft mit Inhalt zu füllen beginnt, finden sich gleich von Anfang an Menschen, die sich gerne in irgendeiner Weise einbringen möchten. Daher lege ich nun eine Seite an, auf der Freunde vorgestellt werden, die das Museum unterstützen. Auch immaterielle Hilfe ist wertvolle Hilfe! Da das Museum von Anfang auf zwei Schwerpunkten basiert, die in enger Verbindung zueinander stehen, bekommen wir in beiderlei Hinsicht Zuwachs – gesellschaftlich engagierte Menschen allgemein und künstlerisch tätige Menschen.

mehr…>