Kategorie-Archiv: Burgenland

Der Skandal um Glyphosat – Milchmarkt – Aktions- und Kulturtag 2016

https://blog.campact.de/2016/05/skandal-monsanto-spendet-500-000-dollar-an-institut-das-glyphosat-fuer-nicht-krebserregend-haelt/

Der Skandal wird immer größer, bemerkt Josef Feilmeier dazu. In seinem aktuellen Rundschreiben vom 16. Mai 2016 aber dreht es sich um den Wahnsinn am Milchmarkt.

Liebe Freunde,

der Milchmarkt gerät immer mehr aus den Fugen. Anstatt endlich auf den Markt zu schauen, wird immer noch mehr produziert. Sieht man aber in die Regale der Supermärkte, so gibt es nicht „den Milchpreis“, sondern ein Angebot von ganz billig bis hochwertig. Einige Beispiele im Land beweisen, dass es auch anders geht. Solange „Weiße Flüssigkeit“ als Massenware erzeugt wird, ändert sich am Erzeugerpreis nichts. Dort wo „nicht tauschbare Milchprodukte“ im Regal stehen, ist der Preis immer um vieles höher. Der Konsument honoriert es, wenn er bessere Ware bekommt. Konsumenten sollten auch mehr nach den Produktionsfaktoren fragen, anstatt sich blind auf Logos verlassen. Ohne-Gentechnik und nur gesunde, naturgerechte europäische Futtermittel sollten als Grundstandard gelten.

Wo sind die Verantwortlichen in den Molkereigremien? Der komplette andere Wirtschaftsmarkt macht es vor, wie es gehen würde.

Ebenso vergleicht man die Erzeugerbetriebe nach der Literleistung je Kuh und Jahr. Klar, weil damit der Umsatz der Lieferwirtschaft an die Bauern steigt. Anstatt dass man den wichtigsten Faktor als Grundlage nimmt, nämlich den „Gesamtbetriebsertrag“. Was nutzt eine hochgetriebene Literleistung, wenn damit die Krankenkosten um ein Vielfaches steigen und die Lebenszeit der Tiere enorm fällt. Hier wäre meistens eindeutig weniger gleich mehr. Aber um das zu ändern müsste man die Lehrbücher umschreiben und die Berater tauschen, gemäß dem Spruch: „Irrlehren sterben erst dann aus, wenn die Enkel der Irrgelehrten ausgestorben sind“.

Hierzu gehört als krasses Beispiel die Fütterung von Harnstoff an Kühe. Je höher man den Harnstoffwert empfiehlt, umso minderwertiger dürfen die Rohproteinfuttermittel sein. Damit können die Hersteller leichter billiger mischen, was sie müssen, weil den Bauern gelernt wurde, nur nach dem nichtssagenden Futterpreis zu kaufen. Billig erhöht meistens aber die Kosten und senkt den Gesamtertrag. Daran ändern auch Schönrechnereien der Futterrationen nichts. Es ist doch absurd, zweifelhafte chemische Zusatzstoffe zu verwenden, um noch mehr zu produzieren, wo eh schon alles aus den Fugen fällt. Geht´s noch?

Hierzu ein Bericht und Interview von Tanja Busse in der SZ

http://sz.de/1.2989094
http://sz.de/1.2989096

Viele nachdenklich Grüße

Feilmeier Josef
Internationale Arbeitsgruppe Futtermittel
http://www.feilmeier.info

Dazu einige Buchempfehlungen von Tanja Busse im Anhang. Diese sollte man unbedingt einmal lesen, um die Hintergründe zu verstehen.

Wichtige Bücher Tanja Busse pdf

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Das Museum für Zivilcourage und engagierte Kunst beteiligt sich am Aktions- und Kulturtag 2016 der Nachhaltigkeitsakademie Kristallquelle am 3. Juni 2016 in Neusiedl bei Güssing im Südburgenland – http://akademiestsgersbach.wordpress.com

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Grenzwissen aktuell – Vortragsreihe in der Steiermark

Wer so etwas veranstaltet, braucht immer noch Mut… Wer so etwas vorträgt, ebenso.  Warum? Ja, diese Frage steht im Raum!…Wenig bis keine Unterstützung gibt’s von öffentlicher Seite, und von vielen Mitmenschen wird man als „abgehoben“ betrachtet… Susanne Schwarzer aber wagt es trotzdem. In Kürze beginnt in der Südoststeiermark eine mehrteilige grenzwissenschaftliche Vortrags- und Kinofilm-Reihe.
http://grenzwissen.aktuell.glueckswochen.at/ – Heinrich Kusch (Versiegelte Unterwelt), Stan Wolf (Mysteriöser Untersberg), Sam Osmanagich (Bosnische Pyramiden) und Raik Garve (Verborgene Geschichte) an verschiedenen Orten in der Steiermark.

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Malala Yousafzai – Zivilcourage-News

Das mutigste Mädchen der Welt sollte in unserem Online-Museum für Zivilcourage eigentlich schon längst eingetragen sein.

Malala Yousafzai, die pakistanische Kinderrechtsaktivistin, lässt sich durch die Taliban nicht den Mund verbieten:

http://www.deutschlandradio.de/das-mutigste-maedchen-der-welt.331.de.html?dram:article_id=253915

Mutig ist auch Alois Kemmer vom Projekt Gemeinnützige Nahversorgung in der Oststeiermark. Er setzt sich gegen eine fragwürdige Bestimmung für Biobauern zur Wehr, die ihnen die traditionelle Verwendung von Bodenkalk in der Landwirtschaft versagen möchte. Details dazu siehe http://www.nahversorgungs.net/hofgemeinschaft_schirnitz.html (Text auch am Ende dieses Artikels)

Wir freuen uns über die engagierte Initiative Projekt Bienenschutzgarten. Dazu braucht es auch eine gewisse Zivilcourage – und viel Ausdauer. Es ist seltsamerweise keineswegs selbstverständlich, etwas für unsere hochgefährdeten Bienen zu tun, abgesehen von der Beliebtheit des Honigs.  Im Gegenteil gibt es einen hochrangigen österreichischen Regierungsvertreter, der sich für die Weiterverwendung von Giftstoffen in der Landwirtschaft einsetzen, die Bienen zum Verhängnis werden. Er ist immer noch in Amt und Würde.

Gregor Florian Gysi, deutscher Rechtsanwalt und Politiker, „verdient“ es wahrlich auch genannt zu werden: In einer flammenden Rede schlug er kürzlich vor, Edward Snowden für den Friedensnobelpreis zu nominieren. Ja, das wäre mal etwas Anderes als damit heuchlerische Kriegstreiber auszuzeichnen. Hier geht’s zu seiner Brandrede „Ich bin das Duckmäusertum so leid“, die man sich wirklich anschauen bzw. anhören muss: https://www.youtube.com/watch?v=hp0FVvpfbFU – Schall und Rauch hat dies nicht nur kommentiert, sodnern auch den Text vollinhaltlich online gestellt. Wir schließen uns an und bringen den großartigen Text der Rede ebenfalls (siehe unten).

Stop Watching Us – Hunderte von Rechtsanwälten demonstrierten in Berlin gegen die Totalüberwachung http://stopwatchingus.info/ bzw. https://rechtsanwaelte-gegen-totalueberwachung.de/  und auf YouTube http://www.youtube.com/watch?v=GoiKhZmSHYo und http://www.youtube.com/watch?v=rvqv6A3GvvU

Kultur? Zivilisation?? Bravo, Kulturstudio, für diesen harten, aber treffenden Artikel: http://kulturstudio.wordpress.com/2013/11/20/degeneration/

Unermüdlich appelliert der mehrfach ausgezeichnete Journalist und Buchautor Klaus Faißner mit der Anti-EU-Demo für einen Ausstieg aus diesem Unrechtsystem: http://anti-eu-demo.blogspot.co.at/  siehe auch sein Beitrag; http://anti-eu-demo.blogspot.co.at/2013/02/10-weitere-grunde-aus-der-eu-auszutreten.html

Zwei wichtige Veranstaltungen für Unabhängigkeit und Freiheit:

– DIENSTAG, 26. November 2013, Wien:
Zum 14. Mal in ununterbrochener Reihenfolge an jedem 26.:
Kundgebung:
„Österreich wird frei: Raus aus ESM, Euro, Euratom und EU“
19.00 Uhr
Achtung, geänderter Ort: VOR DER OPER (Herbert von Karajan Platz, 1010 Wien)
http://anti-eu-demo.blogspot.co.at

– Samstag, 30. November 2013, Mistelbach:
Tag der Bürgerinitiativen:
„Bürgerrechte statt Buckeln vor den Lobbys!“
17 Uhr, Stadtsaal Mistelbach,
Franz Josef-Straße 43, 2130 Mistelbach
http://www.meinbezirk.at/mistelbach/magazin/tag-der-buerger-buergerinnen-und-initiativen-d762682.html

In der Gemeinde Bad Blumau, bekannt geworden durch die sogenannte Hundertwasser-Therme, bemüht sich eine Bürgerinitiativer rund um Karl Semmler, Naturschitzbund-Bezirksstellenleiter in Fürstenfeld, um Aufklärung über ein Megaprojekt der Agrarindustrie – auf 100 Meter Länegr udn 300 Meter Breite sollen Gewächshäuser à la Almeria errichtet werden, unmittelbar neben einem malerischen Naturschutzgebiet. Die beherzte Bürgerinitiative freut sich über Öffentlichkeit und Unterstützung jedweder Art. Vielleicht gelingt es guten Feen, das drohende Schicksal auf konstruktive Art und Weise zu mildern. So wie es den Anschein hat, wären auch Kommunikationsberater gefragt.

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Information der Hofgemeinschaft Schirnitz http://www.nahversorgungs.net/hofgemeinschaft_schirnitz.html:

Achtung! Momentan haben wir „Stress“ mit der Bio-Kontrolle:
Es wurde uns verboten, unser Obst als „BIO“-Obst zu vermarkten!
Man sehe und staune warum dieses Verbot ausgesprochen wurde:
Wir haben Kalk anstelle von Gift und Pestizide verwendet, weil wir generell und ganz bewusst auf ALLE „Mittelchen“ der Industrie und der Chemie verzichten wollen – solange es Möglichkeiten gibt, mit altbewährten naturnahen Pflegemaßnahmen das Auslangen zu finden. Und diese Möglichkeiten gibt es! Siehe dazu den Newsletter vom 7. Oktober und bitte unbedingt da hineinschauen … http://www.umweltbund.de/bio.htm
Pestizidfreie Bio-Landwirtschaft – das ist Unser Ziel!
(… nicht bloß „Bio“ – „Bio“ ist unser unterstes Limit …)
Siehe dazu auch die Diskussionsgruppe im Facebook …

Neu erschienen ist das absolut lesenswerte Buch des bekannten Autoren und Aktivisten Klaus Faißner (Hg.)

Der Energie-Rebell

Wärme, Strom und Kraftstoff aus regionalen Quellen für Jedermann!

Wolfgang Löser, Klaus Faißner (Hg.), 2013, Leopold Stocker-Verlag, Graz

Buchbesprechungen:

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Weitere Schlagzeilen zum Thema Gentechnik hier…

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Die Gysirede, die Geschichte macht:

Meine Damen und Herren!Wir haben es mit einem Skandal zu tun, der in seinem Ausmaß in dieser Art bisher noch nicht vorgekommen ist. Er bringt die Bevölkerung dazu, sich eine Vielzahl von Fragen zu stellen. Die erste Pflicht der Regierung wäre gewesen: Aufklärung, Aufklärung, Aufklärung. Sie haben aber in Wirklichkeit das Gegenteil betrieben.Was haben eigentlich die amerikanischen und britischen Geheimdienste gemacht? Sie nutzen die Internettechnologien, um jedes Land in der Welt auszuspähen, egal ob Freunde oder Feinde. Das spielt für sie gar keine Rolle. Es sind fünf Länder, die das machen, die berühmten „Five Eyes“, die fünf Augen: die USA, Großbritannien, Australien, Kanada und Neuseeland.Nur untereinander spionieren sie nicht; aber den ganzen Rest der Welt spionieren sie aus. „Untereinander“ stimmt allerdings auch nicht ganz – ich werde Ihnen von einem Trick berichten –: Der NSA ist es nämlich verboten, in bestimmten Fällen US-Bürgerinnen und US-Bürger abzuhören. Das macht dann für sie der britische Dienst und schickt ihr die Daten. So wird da getrickst. Das ist die Realität, um die es geht.Das Ganze steht unter dem Stichwort Bekämpfung von Terrorismus, von Drogenkriminalität. Eine flächendeckende, umfassende Überwachung der Bevölkerungen fast aller Staaten hat etwas mit der Bekämpfung von Terrorismus und Drogenkriminalität zu tun? In welchem Verdacht steht eigentlich unsere Kanzlerin, wenn auch deren Handy abgehört wird? Ich glaube, bei dieser Begründung wird es doch grotesk.

Ich muss ganz klar sagen: Von der Existenz und dem Umfang dieses Überwachungssystems wissen wir nur durch Edward Snowden. Es ist sein großes Verdienst. Er ist kein Krimineller, sondern er will die Weltbevölkerung vor Kriminalität schützen.

Was hat er schon erreicht? Er hat eine andere Sensibilität erreicht. Ich hoffe, dass sich vieles ändern wird. Deshalb schulden wir Edward Snowden Dank. Es gibt einen sehr schönen Satz von Christa Wolf in ihrem Roman Kassandra. Dort heißt es:
Das alte Lied: … Und dass wir lieber den bestrafen, der die Tat benennt, als den, der sie begeht: Genau das muss sich ändern.

Aufgrund der Veränderungen, die wir erlebt haben, schlage ich vor, Edward Snowden den Friedensnobelpreis zu verleihen. Er hat ihn verdient. Ja, er hat ihn verdient. Ob sie sich nach meinem Vorschlag richten, ist eine andere Frage. Aber vorschlagen darf ich es doch noch. Oder darf ich das auch nicht mehr?

Was wissen wir? Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der US- und der britischen Botschaft haben direkt hier im Regierungsviertel abgehört. Warum haben Sie – die Bundesregierung, der Außenminister – nicht den Mut, jede einzelne dieser Personen zur Persona non grata zu erklären? Das sieht das Völkerrecht in einem solchen Falle vor. Dann müssten sie innerhalb einer bestimmten Frist Deutschland verlassen, und die US-Regierung und die britische Regierung wüssten: Wir dulden eine solche Vorgehensweise nicht. Das wäre doch wohl das Mindeste.

Wir haben es also mit einem massenhaften Abhören der Bürgerinnen und Bürger – bis zum Handy der Kanzlerin –, aber auch der Unternehmen zu tun. Wir wissen, dass die britischen und amerikanischen Militärstützpunkte als Horchposten genutzt werden. Und wir wissen, dass es Industrie- und Wirtschaftsspionage mit Milliardenschäden für Unternehmen in unserem Land gibt. Nicht mal da werden Sie wach; nicht mal da unternehmen Sie wirklich etwas, um dies auszuschließen.

Die Briten und Amerikaner zapfen Internetkabel an Knotenpunkten an zum millionenfachen Absaugen von Daten. Es ist schon gesagt worden: Google, Amazon, Facebook, Twitter und Microsoft geben auf Anfrage Daten an die Geheimdienste weiter. Und nun haben wir gehört, dass auch noch die Server dieser Kommunikationskonzerne angezapft worden seien, ohne dass die Konzerne es wussten. Es wird immer abstruser. Ich sage noch einmal: All diese Informationen verdanken wir Herrn Snowden. Er hat noch nie gelogen. Was er gesagt hat, hat sich immer als wahr herausgestellt.

Es gab immer eine Zusammenarbeit des BND mit britischen und amerikanischen Diensten. Der Datenaustausch war immer recht einseitig: Es ging mehr aus Deutschland dorthin als umgekehrt. Das war vor den Terroranschlägen vom 11. September so und danach auch. Das hat sich im Kern gar nicht geändert. Der BND hat den britischen Geheimdienst mit modernster Spionagetechnologie beliefert.

Es gab schon einmal einen Fall von Wirtschaftsspionage: das Programm Echelon. Da gab es einen Untersuchungsausschuss der Europäischen Union. Er hat dann festgestellt, dass es keine Zweifel mehr an der Existenz eines globalen Kommunikationsabhörsystems geben kann, das von den USA, Großbritannien, Australien, Neuseeland und Kanada betrieben wird, also wiederum von den „Five Eyes“; das hat der Untersuchungsausschuss 2001 festgestellt. Jetzt haben wir 2013, und es ist nichts geschehen.

Herr Bundesminister Friedrich, Sie waren ja in den USA. Dann kamen Sie wieder und sagten, Sie sind jetzt vollständig aufgeklärt; es ist alles in Ordnung. Ich muss Ihnen sagen: Sie haben sich einlullen lassen.

Oder haben die Ihnen erzählt, dass sie gerade noch dabei sind, die Kanzlerin abzuhören? Und dann stellt sich der Kanzleramtschef Pofalla hin und sagt: Das Thema ist erledigt; es ist alles erledigt. – Wann haben Sie sich denn jetzt mal bei der Bevölkerung entschuldigt und gesagt: „Wir sind getäuscht worden, wir haben uns geirrt“? Ich meine, Sie müssten sich doch wenigstens mal dafür entschuldigen.

Ich will auch noch etwas anderes sagen, das mir wichtig ist: Ich verstehe, dass die USA, Großbritannien und Frankreich 1949 und danach Deutschland ausspioniert haben. Es gab ein tiefes Misstrauen gegenüber unserem Land. Aber wir haben nicht mehr 1949, wir haben 2013. Inzwischen führen Sie – wenn auch gegen unseren Willen – gemeinsam Kriege wie in Afghanistan. Dann derartig ausspioniert zu werden, ist unverschämt und nicht hinnehmbar. Dagegen muss man etwas tun, dagegen muss man sich wehren.

Ich habe schon gesagt: Jetzt geht es um Aufklärung. Dazu brauchen wir Edward Snowden. Eine Befragung in Russland – ich bitte Sie! – ist doch indiskutabel. Stellen Sie sich mal vor: Ein Staatsanwalt oder Mitglieder des Untersuchungsausschusses befragen Snowden in Russland.

Dann macht er sich strafbar, indem er antwortet. Und dann sagen wir zu Putin: Kümmere dich um seine Sicherheit! – Na, sagen Sie mal, das ist doch wohl grotesk. Ich weiß gar nicht, seit wann Ihr Sicherheitsverhältnis zu Putin so eng ist.

Die Bevölkerung hat einen Anspruch auf Aufklärung. Und Sie haben recht, Herr Bundesminister. Sie sagen: Wenn Bürgerinnen und Bürger und die Kanzlerin abgehört wurden, dann sind das Straftaten, dann muss ermittelt werden. – Aber wie wollen Sie das ohne Snowden ermitteln? Das geht ja überhaupt nur, wenn Sie den Zeugen Snowden hören. Deshalb müssen wir ihm die Sicherheit gewähren.

Ich sage es ganz klar: Deutschland ist erst dann souverän, wenn es Herrn Snowden anhört, ihn schützt, ihm Asyl gewährt und seinen sicheren Aufenthalt organisiert – dann ist Deutschland souverän, vorher nicht.

Wenn Sie „Wie?“ rufen, dann sage ich Ihnen: Wenn unsere Dienste nicht einmal das können, dann sollen sie dichtmachen. Das ist ja wohl das Mindeste, was wir gewährleisten können müssen.

Jetzt komme ich zu der Frage – sie ist auch interessant –,wie das alles überhaupt rechtlich läuft. Ich habe mich ein bisschen damit beschäftigt. Es gab die Pariser Verträge, die 1955 in Kraft getreten sind. Das hat Adenauer gemacht, um der Bevölkerung sagen zu können: Das Besatzungsstatut ist aufgehoben worden. – Das Problem war bloß, dass die Amis sagten, sie würden gerne ihre alten Rechte behalten. Deshalb sind Geheimverträge abgeschlossen worden. Ich hatte naiverweise erwartet, dass diese Verträge im Zuge der Zwei-plus-Vier-Gespräche aufgehoben wurden. Sie wurden aber nicht aufgehoben, weil nämlich nur Abkommen mit allen vier Mächten aufgehoben wurden, nicht aber Abkommen mit drei Mächten, mit zwei Mächten oder mit einer Macht.

Da war zwar alles, was mit den Russen und den anderen drei Mächten gemeinsam vereinbart war, heraus, aber der Rest blieb; und das geht nicht. Jetzt haben Sie erklärt: Im Sommer sind diese Verträge für unwirksam erklärt worden. – Wie eigentlich? Ich würde gerne einmal die Noten sehen. Was stand da eigentlich drin? Es gab auch neue Verwaltungsvereinbarungen. Sie sehen: Das ist alles ein Wirrwarr, der nicht mehr zu erklären ist. Vergessen Sie auch nicht das Aufenthaltsabkommen und das NATO-Truppenstatut. Auch hier haben sie Rechte, die fast an die Besatzungszeit erinnern. Ich kann nur sagen: Auch hier muss sich einiges ändern.

Ich möchte jetzt wissen: Welche Verträge sind nun aufgehoben, welche gelten noch, und was steht da drin? Ich finde, die Bürgerinnen und Bürger haben einen Anspruch darauf, das zu erfahren.

Ich möchte, dass eine weitere Frage beantwortet wird. In Wiesbaden wird gerade ein gigantisches Geheimdienstzentrum der NSA aufgebaut. Wer hat das eigentlich erlaubt? Von wem geht das aus? Was sollen die da betreiben? Auch hier hat die Bevölkerung doch einen Anspruch auf Informationen. Möglicherweise muss man den USA diesen Bau eben versagen.

Es gibt noch etwas, was mich interessiert. Herr Bundesinnenminister, ich nenne Ihnen vier Varianten – advokatisch –, wenn es um die Frage geht: Was haben eigentlich unsere Dienste in Bezug auf die Rechtsverletzungen durch britische und amerikanische Dienste getrieben?

Die erste Möglichkeit ist: Sie haben sie dabei unterstützt. Dann haben sie gegen das Grundgesetz verstoßen, sich an Straftaten beteiligt, und das müsste sehr ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen.

Die zweite Möglichkeit ist: Sie haben es nur gewusst, aber nicht unterstützt. Dann müssen sie aber die Bundesregierung informiert haben. Wenn die Bundesregierung informiert war, aber nichts erklärt hat, dann haben Sie das Grundgesetz verletzt, dann haben Sie Ihren Amtseid verletzt, und dann haben Sie großen Schaden angerichtet.

Wenn die Dienste es gewusst haben und die Bundesregierung nicht informiert haben – dritte Variante –, dann haben sie wiederum so eine schwere Pflichtverletzung begangen, dass wir schon wieder über ihre Zukunft diskutieren müssen.

Dann gibt es noch eine vierte Möglichkeit: Sie haben es gar nicht gewusst. Aber dann sind sie so was von unfähig, dass man sie auflösen kann. Darauf darf ich doch hinweisen!

Ich habe folgende Frage: Gibt es denn Spionageabwehr nur gegen den Osten, nicht gegen den Westen? Dürfen wir Milliardenschäden, zum Beispiel in der Wirtschaft, zulassen, bloß weil wir uns nicht trauen, gegenüber den USA eine Spionageabwehr zu organisieren? Auch das geht nicht.

Es gibt immer zwei Einwände, die auch Sie benutzt haben: Der eine Einwand betrifft die Wertegemeinschaft und der andere die Freundschaft mit den USA. Es gibt gemeinsame Werte zwischen den USA und Deutschland, aber es gibt auch Kriege wie in Vietnam, in Afghanistan oder im Irak. Es gab den Militärputsch in Chile mit der Ermordung von Allende. Es gibt das Gefangenenlager Guantánamo, wo täglich Menschenrechte verletzt werden. Es gibt den Krieg mit Drohnen. – Eine Wertegemeinschaft nutzt nichts, wenn man bei der Verletzung von Werten nicht deutliche Kritik übt, und genau das machen Sie nicht.

Ich bin kein Antiamerikanist, überhaupt nicht. Ich bin gerne in den USA und spreche gerne dort mit den Menschen. Aber eines sage ich Ihnen: Freundschaft, wie Sie sie sich vorstellen, gibt es nicht. Mit Duckmäusertum und Hasenfüßigkeit erreicht man keine Freundschaft, sondern das Gegenteil. Nur dann, wenn wir gegenseitige Achtung und gegenseitigen Respekt herstellen, kann es eine wirkliche Freundschaft geben.

Dazu brauchen Sie als Bundesregierung Mumm. Sie müssen der US-Regierung sagen: Schluss, aus; wir hören Snowden und schützen ihn. – Dann erst sind wir wirklich souverän. Sie müssen fordern: Verhandelt mit uns auf Augenhöhe! – Dann kriegen wir auch eine Freundschaft mit den USA hin. Was Sie machen, ist Duckmäusertum. Das kenne ich seit Jahrzehnten, und ich bin es so was von leid.

Ja, haben Sie endlich mal den Mumm! Genau so sind Sie hier auch. Ist doch nicht zu fassen!

Zum Schluss sage ich Ihnen: Wenn Sie nichts machen – Herr Friedrich, Sie haben gesagt, Sie verhandeln mit denen –, wissen Sie, was Sie diesen fünf Ländern damit eigentlich sagen? Sie sagen ihnen damit: Macht ruhig weiter so, von uns habt ihr nicht den geringsten Nachteil zu erwarten! – Ich wiederhole: Das verletzt schwer den Eid, den Sie geleistet haben, nämlich Schaden von unserer Bevölkerung abzuwenden.

Ich möchte, dass Sie jetzt den Mumm haben, die Beziehung auf eine andere Grundlage zu stellen, auf die Grundlage der Gleichberechtigung. Das ist nicht zu viel und das ist nicht zu wenig verlangt. Die Weltmacht mit ihren Weltmachtallüren muss endlich begreifen, dass wir ein gleichberechtigter Partner sind und nicht jemand, mit dem man machen kann, was man will. Dazu brauchen Sie eine grundsätzlich andere Haltung, Frau Bundeskanzlerin und Herr Friedrich.

Ceija Stojka – eine mutige Frau ist von uns gegangen

Wir zitieren einen aktuellen Nachruf des ORF:

http://wien.orf.at/news/stories/2569130/

Ceija Stojka verstorben

Die Malerin und Schriftstellerin Ceija Stojka ist im 80. Lebensjahr verstorben. Stojka hatte als Kind drei Konzentrationslager überlebt und machte als eine der ersten auf das Schicksal der Roma in der Zeit des Nationalsozialismus aufmerksam.

„Ich habe zum Stift gegriffen, weil ich mich öffnen musste, schreien“, erklärte die Malerin, Sängerin und Autorin 2004 bei einer Ausstellung im Jüdischen Museum ihren Antrieb. Geboren wurde die Künstlerin am 23. Mai 1933 in der Steiermark als Kind von fahrenden Rom-Lowara aus dem Burgenland.

In der Zeit von 1941 bis 1945 war Stojka in den Konzentrationslagern Auschwitz, Ravensbrück und Bergen-Belsen interniert, die sie mit ihrer Mutter und vier Geschwistern als einzige Mitglieder einer 200 Personen zählenden Großfamilie überlebte.

Erinnerungsband 1988 veröffenlticht

Ihre Erlebnisse brachte Stojka erstmals für den 1988 veröffentlichten Erinnerungsband „Wir leben im Verborgenen“ zu Papier, 1992 folgte die Fortsetzung „Reisende auf dieser Welt“. Aber nicht nur in Worten, auch in ihren Bildern drückte Stojka die Gräuel des Nationalsozialismus aus, sieht man sich auf „Die Finsternis von Bergen-Belsen“ oder anderen Werken immer wieder mit Szenarien aus dem Leben im KZ konfrontiert.

Vor der Internierung in den Lagern fuhr Stojka mit ihren Eltern durch das Land, zu einer Zeit, bevor die „braune Soß’“ Europa überschwemmte, wie sie im nach ihr benannten filmischen Porträt von Karin Berger (2001) erzählt. Auch die Zeit nach dem Krieg ist hier Thema, als sie sich etwa die Haare blond färbte, um bessere Jobaussichten zu haben: „Man hat so große Angst gehabt vor dunklen Menschen.“

Bücher werden neu aufgelegt

Anlässlich des 80. Geburtstags, den die Künstlerin im Mai gefeiert hätte, erscheinen im Wiener Picus Verlag „Aufzeichnungen einer Romni zwischen den Welten“, wie der Untertitel zur Neuauflage ihrer beiden Erinnerungsbücher lautet, die erstmals in einem Band erhältlich sind.

„Dieses Buch wirkte wie ein Initialfunke in einer gesellschaftlichen Situation, in der sich ein Teil der österreichischen Bevölkerung mit den Verbrechen des Nationalsozialismus zu konfrontieren begann“, schreibt Karin Berger im Vorwort. „Ihre Worte und ihre Persönlichkeit haben bei vielen Menschen Sichtweisen verändert, haben einen Anstoß gegeben, neues Wissen aufzunehmen und Vorurteile abzubauen.“

Zahlreiche Auszeichnungen

Stojka war Trägerin zahlreicher Preise, darunter des Bruno Kreisky-Preises für das politische Buch (1993), des Goldenen Verdienstkreuzes des Landes Wien (2001), der Humanitätsmedaille der Stadt Linz (2004), des Goldenen Verdienstzeichens des Landes Oberösterreich (2005) und des Fernsehpreises der Erwachsenenbildung (2006). 2009 wurde sie mit dem Berufstitel Professorin ausgezeichnet.

„Große Persönlichkeit und Künstlerin“

Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) würdigte Ceija Stojka als „große Persönlichkeit und Künstlerin, die wesentlich zum Selbstbewusstsein der Roma, Sinti und Lowara beitrug“. „Ihre Kraft und ihr Wille, das Vergangene für die Nachwelt festzuhalten, ist für unser Land ein wichtiges, ein sorgsam zu pflegendes Vermächtnis“, so Mailath-Pokorny in einer Aussendung.

Für Kulturministerin Claudia Schmied (SPÖ) hat Ceija Stojka „unschätzbares für die Volksgruppe der österreichischen (Lovara-)Roma geleistet“. „Ceija Stojka war überzeugt, dass ein friedlicheres Zusammenleben nur durch ständigen Dialog und Kenntnis der Geschichte erreicht werden kann“, meinte Schmied.

Zivilcourage Burgenland (Agrogentechnik), Bienensterben (Aufklärung), Chemtrails, Nyeleni (Landgrabbing), Friedenstour, Somalia

DIESE WEBSEITE WIRD IN NÄCHSTER ZEIT NICHT AKTUALISIERT!

Liebe Kunden des Naturladens!

Es ist soweit, die Initiative „Agro-Gentechnik Freies Burgenland“ hat sich formiert!
Wenn sie Ihren Beitrag zu einer Gentechnik freien Umwelt leisten wollen, sind sie aufgefordert dem Team beizutreten !

Besuchen Sie die Startveranstaltung am 1.Mai 2012  in Jennersdorf.
Zeigen Sie Zivilcourage!

Liebe Grüße Roberto Schandor, Naturladen Fürstenfeld

Einladung

Infos: Naturladen Schenk, Jennersdorf 03329/48120
Die Startveranstaltung „Agro-Gentechnik Freies Burgenland!“  findet am 1.Mai 2012 in Jennersdorf statt.

CHEMTRAILS

Einladung_Chemtrails_Vortrag_20120425_Mail PDF
http://saubererhimmel.wordpress.com/

Vortrag von Werner Altnickel,
ehemaliger Greenpeace-Aktivist aus Deutschland
am 25. April 2012 um 19:30 Uhr im Kulturhaus Liezen
Erfahren sie mehr darüber, wie mit Geo-Engineering/Climate-Engineering unser
Wetter beeinflusst wird. Werden wir bereits seit Jahren mit Chemikalien aus der Luft
besprüht? Mit diesem Vortrag wird uns Werner Altnickel Antworten und weitere
Informationen zum Thema Chemtrails und darüber hinaus geben.
Einlass ab 19:00 Uhr, Eintritt an der ABENDKASSE € 7,00 –
Je € 5,00 für Paare, PensionistInnen, SchülerInnen/Lehrlinge/Studierende
und gegen Voranmeldung in der Stadtbuchhandlung Liezen
oder via SMS unter der Nummer 0699 18117680
oder via E-Mail an Chemtrail-Liezen-2012@hotmail.com

Lg
ANNijaTbé

Landgrabbing

A special edition of the Nyéléni Newsletter
on land grabbing is now online!  Click here to read the English edition.
Just before the annual World Bank conference on land and poverty, the Newsletter offers an in-depth look to land grabbing!

Take action against land grabbing on the 17 of April for the International day of Peasant Struggle!

The Newsletter is published every two months on the http://www.nyeleni.org website.

Next edition on Rio+20. Send your contributions by the 20th of May.

For any further information, please contact info@nyeleni.org
Please circulate it to your contacts!

www.nyeleni.org
info@nyeleni.org

Buddhistische Mönche auf Friedenstour

Im Rahmen einer Friedenstour durch Europa kommen acht tibetische Mönche und
Tritul Jampa Kalden Rinpoche des buddhistischen Klosters Sera in Südindien nach
Wien. Ziel ihrer Reise ist es, Einblicke in die einzigartige tibetische Kultur und den
tibetischen Buddhismus zu geben sowie persönliche Begegnungen zu ermöglichen.
Die Mission der Mönche soll den Frieden und das Glück auf der Welt fördern.
Außerdem wollen sie mit ihrer Tour auch Mittel für den Unterhalt ihres Klosters
sammeln.
www.seratour.org

Individuelle Beratungen:
Weissagung (Mo) hinsichtlich zukünftiger Aktivitäten, vor allem bei wichtigen
Entscheidungen oder in Übergangsphasen des Lebens.
Rinpoche stützt sich dabei auf die Gottheit Palden Lhamo und auf Würfel als Mittel
der Voraussagung. (ca. 20 min, Spende von mind. €25.-)

Tibetische Astrologie (Tse) zur ganzheitlichen Auskunft über alle wichtige
Umstände, wie die geeignete Partnerwahl, den passenden Zeit-punkt für eine
Hochzeit oder unternehmerische Aktivitäten. Eventuelle Hindernisse können so
frühzeitig erkannt und mit be-stim-mten Ritualen aufgelöst werden. (ca. 45 min,
Spende von mind. €40.-)

Reinigungsritual (Jab Thrue) zur Klärung negativer Energien, die unsere Leben
belasten. Hindernisse in unserem Inneren oder in unserer Umgebung werden mit
Hilfe von verschiedenen Sakralobjekten aufgelöst. (Gruppen ab 5 Personen, ca. 40-
60 min, Spende von mind. €40.- pro Person)
Haussegnungen durch besondere Gebete der Mönche und/oder
Rinpoche. (ca. 30 min, Spende von €100.- bis €150.-)

Di. 24.4.2012 – nach Vereinbarung
So. 29.4.2012 Haussegnungen & individuelle
Beratungen. Terminvereinbarung:
Gabriela Schischlik, Tel. 0650 577 87 47

Do. 26.4.2012 10:00 – 18:00 Uhr
Sandmandala & individuelle
Beratungen im Museum für Völkerkunde

Fr. 27.04.2012 10:00 – 18:00 Uhr
Sandmandala & individuelle
Beratungen im Museum für Völkerkunde
ab 19:00 Uhr Heilige Tänze
im Museum für Völkerkunde (Eintritt: 15,-)

Sa. 28.4.2012 Sandmandala & individuelle
Beratungen im PLC Gelug Zentrum Wien

So. 29.4.2012
Sandmandala & individuelle
Beratungen im PLC Gelug Zentrum Wien
17:30 Uhr Sandmandala – Auflösung,
im PLC Gelug Zentrum
19:00 Uhr Einweihung (Voraussetzung Zuflucht
nahme): „Drei Beschützer“ (Hayagriva, Vajrapani,
Garuda) durch Tritul Jampa Kalden Rinpoche im
PLC Gelug Zentrum

PANCHEN LOSANG CHOGYEN GELUG-ZENTRUM WIEN

Buddhistisches Meditationszentrum
Servitengasse 15, 1090 Wien (U4 Rossauerlände)
http://www.fpmt-plc.at || email: info@gelug.at

MUSEUM FÜR VÖLKERKUNDE WIEN

Neue Burg, 1010 Wien || Tel. +43 1 525 24 – 0
Täglich außer Dienstag 10 – 18 Uhr

Liebe Lygia,
anbei möchte ich dir Info`s zu einem interessanten Projekt weiterleiten, organisiert v. Elias Bierdel,  Out of Somalia, das größte Flüchtlingslager der Welt.
Vielleicht hast du Lust und Zeit, zu kommen!
Liebe Grüße,
Petra

ATELIER PETRA LINDENBAUER
Baumkirchergasse 4-6
7461 Stadtschlaining
M: +43 (0) 664 24 64 150
http://www.contemporaryceramics.at

Belo Monte-Damm, Zivilcourage im Burgenland, Raising Resistance

Despite local, national and international opposition, the Brazilian government just issued the full installation license to begin construction on the Belo Monte Dam. The battle to defend the Xingu and its people is far from over, however! It’s now more important than ever that we take this campaign to the next level. Together with our indigenous partners and allies on the ground in Brazil, we are committed to a relentless fight stop the Belo Monte Dam. Will you continue to join us?

Please help us stop this monstrous project by sharing the petition with friends (see sample e-mail below) and joining the Cause „Stop the Monster Dam: Protect the Xingu River and its People“. Your donation today will help support indigenous leaders travel to Altamira to ensure their voices are heard and their demands are met.

And, please share our petition and Cause on Facebook and Twitter by sharing these sample messages:

Facebook:
Take action to defend the Amazon and indigenous rights. Sign the petition to Stop the Belo Monte Monster Dam http://amazonwatch.org/take-action/stop-the-belo-monte-monster-dam
or
Defend the Amazon and indigenous peoples rights. Support Cause to Stop the Belo Monte Monster Dam http://www.causes.com/campaigns/158177?cause_id=77274

Twitter:
Sign the @AmazonWatch petition to Stop the Belo Monte Monster Dam http://goo.gl/6dHGi

Join the Cause to Stop the Belo Monte Monster Dam http://goo.gl/sNQOf
For more information visit the following websites:

Amazon Watch
Movimento Xingu Vivo Para Sempre
Many thanks for your continued support,

Atossa Soltani
Executive Director
Amazon Watch

P.S. If you chose to subscribe to our monthly newsletter, Eye on the Amazon, you will now begin to receive it and occasional updates and action alerts in between issues. Our mailing list is an excellent way to stay informed on issues related to indigenous rights and the Amazon. We won’t overwhelm you with email, but we will keep you involved and up-to-date.


Hallo!

Wir Steirer haben bei unserer Auftaktveranstaltung der Zivilcourage im Oktober 2011 versprochen, dass wir, wenn unsere Mittel reichen, dem Burgenland und Kärnten in dieser Sache auf die Sprünge helfen wollen. Nun ist es so weit und ihr seid nun jene Personen, von denen ich e-mailadressen habe und von denen ich mir auch eine Mitarbeit vorstellen könnte.
Aber meine Bitte an euch ist auch die, dass ihr alle Leute, die eventuell mitarbeiten würden zu unserem Zivilcourage Burgenlandtreff nächste Woche einladet.

Donnerstag, 23.Februar 2012       19.00 Uhr
im Burgenlandhof
Kirchenstrasse 4
8380 Jennersdorf

Dort wollen wir alles weitere besprechen!

Einige von euch haben mir viele Unterschriften gesandt. Die Zivilcourage Steiermark dankt herzlich dafür!
Auf der Internetseite http://www.zivilcourage.ro hat die Steiermark im Moment 2078 abgegebene Stimmen und da sind einige von euch auch wesentlich beteiligt.

Ich würde mich auf ein Zusammentreffen vieler aktiver Menschen aus dem Burgenland am nächsten Mittwoch sehr freuen!

MlG

Toni

FILM: Premiere von „Raising Resistance“ in Deutschland und in Österreich:

Liebe Filmfreunde,

seit der Vorpremiere von RAISING RESISTANCE am 19.1. in Berlin und dem Launch unserer Webseite http://www.raising-resistance.info freuen wir uns riesig über die positiven Rückmeldungen. Weit mehr als 1.000 Anmeldungen über die Webseite aus ganz Deutschland haben uns bisher erreicht, so dass wir Euch unten eine Menge Vorführtermine mitteilen können.

Hier gibt das Video zur Vorpremiere in Berlin und Statements von der Wir-haben-es-satt-Demo. Probleme mit dem Link oben? Hier gehts direkt zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=LnRg1eyKC70

BUNDESWEITER KINOSTART
In folgenden Städten startet der Film zum 12.April:

Berlin
Hamburg
Köln
Frankfurt am Main
München

Ferner wird der Film in Lörrach, Ulm, Erding, Halle, Kirchberg, Witzenhausen und Lüneburg im Kino zu sehen sein. Die genauen Termine ab dem 12. April und die Spielstätten (Kinos) teilen wir Euch im Laufe der nächsten zwei Wochen mit.

HELFENDE HÄNDE GESUCHT
Wir suchen Helfer in den Städten Hamburg, Köln, Frankfurt am Main und München, die das Filmplakat und Postkarten in Bio-Läden und ähnlich angesagten Orten aufhängen. Als Gegenleistung gibt es jeweils 2 Freikarten und das Original-Kinoplakat. Sendet uns dafür eine eMail mit Eurer Postadresse und später das Beweisfoto wie das Plakat in den Läden hängt.

AKTUELLE VORFÜHRTERMINE 2012
Berlin – Eiszeit Kino – 23.Februar bis 07.März
Köln – Filmpalette – 01.März
Leipzig – Kinobar Prager Frühling – 14.März
Amsterdam – Food Film Festival – 17.März
Den Haag – Movies that Matter Festival – 22. – 28.März
London – Curzon Soho – 27.März
London – Ritzy Cinema – 28.März
Wiesbaden – Murnau Filmtheater – 29.März
Frankfurt a.M. – Deutsches Filmmuseum – 30.März
Vorarlberg – Spielboden Dornbirn – 11.April
Tübingen, Stuttgart und Freiburg – Cinelatino Festival – 11. bis 18.April
Durham, North Carolina – Full Frame Filmfestival – 12. – 15.April
Linz – Moviemento – 16.April
London – DocHouse Festival – 26.April
Wien – Top Kino – 27.April

Bedanken möchten wir uns für die bisherige Unterstützung insbesondere bei:

EZEF
Meine Landwirtschaft
Save our Seeds
Informationsdienst Gentechnik
BÖLW

http://www.taz.de/!87394/
 
09.02.2012
Gentechnik kein Allheilmittel gegen Hunger

Innovationen auf dem Acker

Um künftig den Welthunger stillen zu können, muss an vielen Stellen geschraubt werden. Die Gentechnik wird kaum mehr als Allheilmittel gesehen.von Kathrin Burger

Forscher begreifen, dass gentechnisch veränderte Nutzpflanzen nicht ausschlaggebend sind für die Welternährung.   Bild:  dpa

MÜNCHEN taz | Die grüne Gentechnik hat erhebliche Akzeptanzprobleme in Europa. Darum zog der Chemieriese BASF kürzlich seine Gentechforscher aus Deutschland ab. Dabei wurde Gentechnik auf dem Acker sogar mit dem Argument angepriesen, dass nur durch sie die wachsende Weltbevölkerung in Zukunft zu ernähren sei.

Schließlich könnte „Golden Rice“ viele Menschen vor Blindheit bewahren und Pflanzen könnten so mit Genen ausgestattet werden, dass sie resistenter gegen Hitze oder Krankheiten würden. Doch die mit Heilsbotschaften gespickten Imagekampagnen haben nicht geholfen.

Man möchte meinen, dass nur Laien diesem Argument misstrauen. Doch auch unter Wissenschaftlern hat sich klammheimlich die Erkenntnis durchgesetzt, dass gentechnisch veränderte Nutzpflanzen kaum eine Rolle spielen werden, wenn es darum geht, in 40 Jahren 9 Milliarden Menschen zu ernähren, was eine Mehrproduktion von 50 Prozent bedeutet.

„Wir sehen in dieser Zeitspanne nur eine untergeordnete Bedeutung von GVO-Pflanzen, was die Verbesserung der Welternährung angeht“, sagt etwa Stefan Siebert, Agrarwissenschaftler an der Uni Bonn. So hat eine US-amerikanische Übersichtsstudie mit dem Titel „Failure to Yield“ bereits 2009 belegt, dass die Ernte bei GVO-Soja und -Mais nicht größer ausfällt, als wenn man herkömmliche Sorten anbaut.

Jedes Land, jede Region hat seine Eigenheiten

„Gentechnik erleichtert zwar dem Bauern seine Arbeit, aber Ertragssteigerungen kann man einfacher mit anderen Methoden erzielen“, erklärt Siebert. So meinte kürzlich auch Anne Maina vom African Biodiversity Network: „GVO-Pflanzen sind keine Lösung für das Hungerproblem in Afrika.“ Man könne nicht am Bauern vorbei forschen, sondern müsse mit ihnen Lösungen erarbeiten.

Schließlich hat jedes Land, jede Region ihre Eigenheiten, das fängt beim politischen System an, geht über geografische Bedingungen bis zum Anbau unterschiedlicher Pflanzensorten. Und tatsächlich hat hier ein Umdenken stattgefunden: „Man geht heute bei der Hungerbekämpfung eher situationsbedingt vor“, meint Detlef Virchow vom Food Security Center an der Universität Hohenheim.

„Schon in Äthiopien sind die Rahmenbedingungen nicht die gleichen wie in Somalia, wo seit Jahren der Bürgerkrieg tobt.“ Umstände, die etwa den Transport von Feldfrüchten zum nächsten Markt erheblich erschweren und damit Landwirtschaft kaum lohnenswert macht.

In Afrika sind auch ganz andere Lebensmittel wichtig, etwa Yams, Banane oder Teff, eine Hirseart. Diese zählen allerdings zu den „neglected crops“, sie werden in den Forschungsabteilungen der Agroindustrie bislang kaum beachtet. „Weil diese Pflanzen aus verschiedenen Gründen nicht gewinnversprechend sind“, glaubt Howard Shapiro, Biotechnologe beim Lebensmittelkonzern Mars.

Traditionelle Zuchtverfahren verbessern

Ein Gentechbauer in den USA kauft jährlich neues Saatgut für seine Maisplantage, während der Kakaobaum einmal gesät wird und dann über Jahre steht. Zum Thema Gentechnik meint Shapiro: „Bei Kakao und afrikanischen Nutzpflanzen reicht es aus, diese mit traditionellen Züchtungsverfahren zu verbessern. Aber Wissenschaftler haben die Pflicht, in alle Richtungen zu denken.“

Tatsächlich diskutieren viele Wissenschaftler kaum noch mit ideologischen Scheuklappen. Es geht nicht mehr um „bio gegen konventionell“ oder „Gentechnik – ja oder nein“. Das neue Credo lautet: Umweltschonend muss mehr Getreide, Gemüse, Fleisch und Fisch produziert werden, das Wie ist zweitrangig.

Denn: „So wie die Landwirtschaft in Industrie- und Schwellenländern bislang arbeitet, mit zu hohem Wasser-, Düngemittel- und Pestizid-Einsatz, kann es nicht weitergehen“, meint der Bonner Wissenschaftler Siebert. Ein Paradigmenwechsel hat sich in den Laboren vollzogen.

Dies machte nicht zuletzt eine Studie deutlich, die im Oktober in der Fachzeitschrift Nature erschienen ist und an der Stefan Siebert mitgewirkt hat. Hier werden fünf Punkte aufgelistet, die eine wachsende Weltbevölkerung ernähren könnten. Dazu zählt der Einsatz besser angepasster Sorten und effizienterer Anbaumethoden. Zudem sollten Wasser und Agrarchemikalien strategischer zum Einsatz kommen, um die Wirkung auf die Erträge global zu optimieren. Dann müssten die besten Ackerböden für die Nahrungsmittelproduktion reserviert sein.

Geringer Fleischkonsum wird empfohlen

Und letztens dürften nicht so viele Lebensmittel bereits auf dem Transport verderben oder im Küchenabfall landen. Auch ein geringerer Fleischkonsum in den Industrieländern wird empfohlen. All dies steht unter der Prämisse, dass keine weiteren Flächen mehr für die landwirtschaftliche Produktion geopfert werden dürften – das gilt vor allem für die Tropen.

Und so gibt es bereits viele Projekte, die im Rahmen einer „sustainable agriculture“ versuchen, mehr Ertrag zu erzielen. Der Kakao-Guru Shapiro hat sich beispielsweise zum Ziel gesetzt, eine Kakaopflanze mithilfe der Präzisionszucht zu entwickeln, die anstatt 400 Kilo Ertrag 2.000 Kilo Kakao pro Hektar abwirft. Für die Präzionszucht muss erst das Genom einer Pflanze bekannt sein.

Mithilfe eines „Real-Time-PCR-Gerätes“ kann man dann herausfinden, welche Stelle im Erbgut für welche Eigenschaft der Pflanze verantwortlich ist. In einem Kreuzungsversuch kann der Forscher dann zu einem sehr frühen Zeitpunkt, etwa schon im Samen, feststellen, welche Pflanze die gewünschte Eigenschaft wie „Hitzetoleranz“ oder „hoher Ertrag“ abbekommen hat. Wegen dieser Methode erfahren alte Pflanzensorten eine Aufwertung, sie werden wie Schätze in Genbanken gesammelt und gehütet.

Vor allem Reissorten wurden bereits erfolgreich mithilfe der Präzisionszucht optimiert. Beispielsweise hat Pamela Ronald, Biotechnologin an der UC Davis, einen „Tauchreis“ entwickelt. Dieser kann zwei Wochen unter Wasser überleben, während normaler Reis nach 5 Tagen abstirbt.

40 Prozent der Ernten gehen verloren

Zudem wird schädlingsresistente Cassava in Burundi, Kongo, Ruanda und Uganda angebaut. Schließlich gehen weltweit schätzungsweise 40 Prozent der Ernten immer noch durch Krankheitserreger verloren. Einige Bauern in Afrika und Asien bauen Reis und Süßkartoffeln an, die besonders reich an Vitamin A, Zink und Eisen sind. Neben der Sorte spielt jedoch vor allem der Anbau eine Rolle. Schließlich sind die „Ertragslücken“ durch Anbaufehler bei den Kleinlandwirten in Afrika und Südasien teilweise bis zu 80 Prozent.

Unter dem Schlagwort „Precision farming“ fasst man Kultivierungsformen zusammen, die hier ansetzen und gleichzeitig Ressourcen schonen: So wurde etwa durch Mechanisierung der Ernte in Brasilien die Getreideernte in den letzten 10 Jahren verdoppelt, ohne dass viel mehr Land dafür gebraucht wurde, schrieb John Beddington, wissenschaftlicher Berater der britischen Regierung, in einem Übersichtsartikel 2010; spezielle GPS-Systeme erlauben es, dass präziser in Furchen gesät wird; Sensoren (im Traktor oder per Satellitensystem) können frühzeitig Krankheiten aufdecken; Tropfbewässerung und genaue Düngemittelapplikation, direkt am Fuß der Pflanze, wird bei Hirse- und Sorghum-Bauern in Burkina Faso, Mali und Niger bereits erfolgreich angewandt.

Das Ergebnis: Ertragssteigerung zwischen 40 und 120 Prozent. Die Forscher zeigen sich angesichts dieser vielen kleinen Fortschritte zuversichtlich: „Immerhin hat sich das Hungerproblem in den letzten Jahre leicht gebessert, wenn man die prozentualen Zahlen ansieht. Aber natürlich dürfen wir uns jetzt nicht zurücklehnen“, sagt Detlef Virchow.

Ziviler Ungehorsam – gegen Abschiebung

Eine Veranstaltung von SOS-Mitmensch Burgenland

 

Einladung zur Podiumsdiskussion

Ziviler Ungehorsam – BürgerInnen gegen Abschiebung

In den letzten Jahren haben sich in Österreich zahlreiche BürgerInnen –Initiativen und Plattformen gebildet, die gegen als gnadenlos, grausam und unmenschlich empfundene Abschiebungen von AsylwerberInnen Widerstand leisten.

Zum Anlass des internationalen Weltflüchtlingstages präsentieren wir konkrete Projekte und tauschen Erfahrungen aus, um in Zukunft erfolgreicher Menschenrechte verteidigen zu können.

Wann:                        am 18.06.2011 um 15 Uhr

Wo:                         OHO; Lisztgasse, 7400 Oberwart

Begrüßung:            Dr. Ludwig Popper / SOS-Mitmensch Bgld.

 

Am Podium:            Astrid Hackl /Plattform „Bleiberecht jetzt“, OÖ

Michael Genner /“ Asyl in Not“, Wien

Moritz Wild / Schulsprecher am BORG 3 , Wien

Reinhard Tangl / Amtmann der Gemeinde Rechnitz

Rainer Klien / SOS-Mitmensch Bgld.

 

Moderation:             Walter Reiss

Anschließend gibt es Gelegenheit bei diversen Getränken weiter zu diskutieren und Kontakte zu knüpfen.

Ab 19 Uhr 30 wird im OHO der Film „Little Alien“ von Nina Kusturica gespielt.

Der Film handelt von Jugendlichen, die unter größter Gefahr nach Europa flüchten und über das was sie hier erwartet.

Die Diskussion wird von SOS-Mitmensch Bgld. veranstaltet und von der „Österreichischen Gesellschaft für politische Bildung“ mitfinanziert.

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