Kategorie-Archiv: Preis

Ein mutiger Jahresrückblick 2018 auf YouTube und eine seelenvolle Neujahrsansprache 2019 eines Spitzenpolitikers

Von wem könnte er sein? Von Dr. Daniele Ganser, der kürzlich in Montabaur (Deutschland) den Mind Award verliehen bekam.


Den Hinweis auf den verdienten Preis für Dr. Daniele Ganser verdanken wir dem engagierten Huna-Schamanen friedensreich. Quelle ist dessen jüngster Newsletter:

http://www.friedensreich.at/images/aussendungen/2019_01/191231_Jaen_NL_02.pdf

Dr. Daniele Ganser setzt sich unerschrocken und unermüdlich für den Frieden ein. Was jeder Einzelne von uns zum Frieden beitragen kann, das erklärt Dr. Daniele Ganser in den letzten Minuten des folgenden Gesprächs:

Apropos Verhältnis der Deutschen zu den Russen… Hier die Neujahrsansprache 2019 des russischen Präsidenten Wladimir Putin (mit deutscher Übersetzung). Man möge sich selbst ein Bild machen.

 

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Nun auch ein Oskar für Snowden-Dokumentarfilm

http://www.theguardian.com/film/2015/feb/23/edward-snowden-documentary-citizenfour-wins-oscar

http://www.salzburg.com/nachrichten/spezial/oscarverleihung/sn/artikel/citizenfour-gewinnt-oscar-snowden-gratuliert-139349/

http://www.spiegel.de/kultur/kino/oscars-2015-analyse-ueber-birdman-boyhood-und-neil-patrick-harris-a-1019955.html

Wir gratulieren!

Rauni Kilde verstorben

Die finnische Ärztin, schrieb und referierte über Parapsychologie, Ufologie und Mind-Control.

http://marialourdesblog.com/dr-rauni-kilde-ist-gestorben/

 

 

 

Snowden – Dr. h.c.? – Sheldrake-Vortrag – Kalkverbot – 4 Identitäten

http://www.neues-deutschland.de/artikel/921586.dr-h-c-edward-snowden.html

on Velten Schäfer
22.01.2014
Inland
Dr. h.c. Edward Snowden?
Rostocks Uni will den NSA-Aufklärer ehren – und legt hohe Maßstäbe an sich selbst an
Wer Snowden ehren will, muss kritischen Debatten gegenüber offen sein – mahnen der Politologe Claus Leggewie und der Parlamentarier Hans-Christian Ströbele in Richtung Rostocker Universität.
Die Zeitungen sind voll, der NDR berichtete per Livestream, bei der Diskussion am Montagabend platze der Hörsaal aus den Nähten. Bereits mit ihrem lauten Nachdenken über die Verleihung einer Ehrendoktorwürde an den NSA-Aufklärer Edward Snowden hat die Rostocker Universität einen bundesweit beachteten PR-Coup gelandet. Sollte man sich dazu tatsächlich durchringen, könnte sich die Uni eine Art Markenzeichen zulegen: ein Haus des Einstehens für die Freiheit, gegen Überwachung und Meinungsunterdrückung. Schließlich befindet sich, wie die Rostocker Medienwissenschaftlerin Elizabeth Prommer kürzlich in dem Zusammenhang unterstrich, die Philosophische Fakultät der Universität in einem ehemaligen »Stasigebäude«.
Auf der Podiumsdiskussion am Montag sowie in der Lokalpresse drehte sich die Debatte vor allem darum, ob denn Snowden einer Rostocker Ehrendoktorwürde würdig sei. Die Universität hat zu dieser Frage prominente Gutachter von außen gewinnen können – große, teils gar international bekannte Namen wie Noam Chomsky, Ulrich Beck, Claus Leggewie, Micha Brumlik sowie als nicht-akademischen Unterstützer den Grünenabgeordneten Hans-Christian Ströbele. Im April wird aller Voraussicht nach ein Ehrenpromotionsverfahren eröffnet.
Kaum öffentlich zur Sprache kommt bisher indes die Gegenfrage – die nämlich, ob umgekehrt die Rostocker Uni der richtige Ort für eine Ehrung des »Whistleblowers« wäre. Zumindest die linke Studierendeninitiative »Kritische Uni« ist nicht dieser Meinung. Sie wirft der Uni auf Flugblättern vor, in der Vergangenheit immer wieder kritische Veranstaltungen unterbunden zu haben.
Mit diesen Konflikten kenne er sich in Einzelnen nicht aus, sagt Wissenschaftler Claus Leggewie gegenüber »nd«. Doch müsse, wer sich mit einer Ehrung für Snowden hervortun wolle, selbst »natürlich auch Snowden-Inhalte leben« und »mit großer Offenheit und Transparenz auch einer sehr kritischen Uniöffentlichkeit« gegenübertreten. Ganz ähnlich reagiert Hans-Christian Ströbele auf »nd«-Nachfrage: »Eine kritische Befragung von wissenschaftlichen Inhalten – nicht nur bezüglich der agrarischen Gentechnik – muss an Universitäten immer möglich und willkommen sein.« Mit der Snowden-Initiative, so auch Ströbele, stelle die Universität durchaus auch an sich selbst hohe Anforderungen.
Bei den Vorwürfen der studentischen Kritiker geht es etwa um die Rostocker Posse um den kanadischen Gentechnik-Kritiker Percy Schmeiser. Der Landwirt, Träger des alternativen Nobelpreises, tritt im Rahmen von Vortragsreisen immer wieder auch an Unis auf. Nur ausgerechnet an der Rostocker Universität, die um die Agrobiotechnologie-Professorin Inge Broer einen Knotenpunkt der agrarischen Gentechnik beherbergt, war ein Schmeiser-Vortrag nicht möglich. Gleich zweimal – 2010 und 2012 – untersagte die Uni auch einen Auftritt des gentechnik-kritischen Autoren Jörg Bergstedt, der von der Grünen-Hochschulgruppe eingeladen worden war. Die Uni schrieb den Veranstaltern damals, absehbar nicht »ausgewogene« Veranstaltungen könne man im Hause nicht genehmigen. Die Bergstedt-Vorträge fanden dann in der Rostocker Heinrich-Böll-Stiftung statt – wie auch 2012 eine Veranstaltung mit dem schillernden Publizisten Justus Wertmüller, der politisch vor allem für eine uneingeschränkte Solidarität mit Israel eintritt.
Um einen vom AStA geförderten und der Hochschulgruppe der Deutsch-Israelischen Gesellschaft veranstalteten Wertmüller-Auftritt zu stoppen, rief man gar beim Landesamt für Verfassungsschutz an. Dort hält man Wertmüller, der für einen Großteil des tatsächlich linksradikalen Spektrums aufgrund seiner bedingungslosen außenpolitischen Parteinahme für Israel und teils auch für die USA ein rotes Tuch darstellt, für einen gefährlichen Extremisten. Auf eine diesbezügliche Landtagsanfrage der LINKEN und der Grünen hieß es unter anderem, die Hochschulgruppe sei kein offizieller Teil der Uni, weshalb die Wissenschaftsfreiheit hier nicht greife. Daraufhin beschwerte sich der mitveranstaltende AStA bitter über seine Missachtung.
Erst wenige Wochen alt ist der jüngste derartige Aufreger. Gegen die Autoren und Verbreiter eines Flugblattes, das sich mit vermeintlich oder tatsächlich rechten Geschichtsdozenten an der Universität befasste, erstattete man eine Strafanzeige.

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Der Wissenschaftswahn – Rupert Sheldrake
by Kulturstudio
Lässt sich die Welt rein mechanistisch erklären? Sehen wir uns selbst wirklich als genetisch programmierte Maschinen? Kommt das Bewusstsein tatsächlich aus dem Gehirn?

Immer mehr Menschen beschäftigen sich mit dem Thema Bewusstsein. Wieso? Wir leben in einer Zeit, in der die Menschheit zunehmend zu Getriebenen ihrer Umwelt werden. Getrieben von immer mehr Leistungsdruck, Existenzängsten, Zeitmangel und Vereinsamung. Sie sind sich dessen meist nicht bewusst, oder können einfach nicht umdenken. Aber wenn wir erkennen, dass unser Bewusstsein unsere Realität, also unser Leben, beeinflusst, dann können wir dies ändern. Viele Menschen haben sich bereits auf den Weg gemacht und wollen mehr über die Funktionsweise unseres Bewusstseins erfahren. Denn wenn wir diese verstehen, dann können wir unser Leben positiv beeinflussen und werden selbst Schöpfer unserer Realität.

Die Wissenschaft forscht mit Hochdruck daran, das Bewusstsein zu ergründen. ABER! Ja, hier müssen wir kritisch hinterfragen. Wie arbeitet unsere Wissenschaft? Wo sind ihre Grenzen? Baut die Wissenschaft ihre Erkenntnisse nicht vorwiegend auf Dogmen, also Glaubenssätze auf? Wird sie dadurch zu einer Art neuen Religion? Der britische Wissenschaftler, Rupert Sheldrake, wird sich bei unserer Reise mit diesem Thema auseinander setzen. Als scheinbar naive Kinderfragen formuliert er die Dogmen, und gibt diese an die Wissenschaft zurück. Er entlarvt die „selbstverständlichen“ Gewissheiten in all ihrer Unzulänglichkeit. Diese widersprechen zunehmend neuen und neuesten Erkenntnissen und Theorien der Wissenschaft selbst – die dennoch von ihrer materialistischen Basis noch immer nicht lassen will. Seit der Erschütterung durch die Quantentheorie mehren sich in Physik, Biologie, Medizin und Kosmologie eher die Rätsel als die Gewissheiten.

Sehr geehrter Herr Minister Andrä Rupprechter!

Als einfacher Bürger, der seinen „Ruhestand“ der Gesinnungsgemeinschaft „Gemeinnützigen Nahversorgung“ – http://www.nahversorgungs.net – widmet, wende ich mich hoffnungsvoll direkt an Sie als höchste Instanz, in dieser für die Allgemeinheit sehr wichtigen Anliegenheit:

Pestizidfreie Bio-Landwirtschaft sollte nach Meinung unserer Gesinnungsgemeinschaft von der Politik gefördert- zumindest aber nicht behindert werden.
Es kann doch nicht im Sinne einer verantwortungsbewussten Landwirtschaftspolitik sein, dass ein Bio-Landwirt gezwungen wird, Pestizide zur Krankheitsbekämpfung einzusetzen, nur weil es ein offenbar sinnwidriges „Kalkverbot“ zu geben scheint, das aussichtsreiche Möglichkeiten zur Gesund-Erhaltung der Pflanzen verhindert.
Das Regierungsprogramm und Ihre Aussagen anlässlich Ihres Amtsantrittes lassen die Hoffnung zu, dass sie weitestgehend unsere Gesinnung teilen. Ich möchte mich hier möglichst kurz halten und Sie ersuchen, folgende Links anzusehen:
http://nahversorgungs.net/pestizidfrei/index.html
http://nahversorgungs.net/pestizidfrei/grundsatz_diskussion.html
http://nahversorgungs.net/pestizidfrei/politik.html

In der Hoffnung dass Sie unsere Initiativen würdigen und unterstützen werden, ersuche ich Sie darum, auf die entsprechenden Personen und Institutionen einzuwirken, sodass in der Angelegenheit „Branntkalkverbot im Bio-Landbau“ allgemeingültige Fortschritte über eine sachlich geführte Diskussion der betreffenden Entscheidungsträger erzielt werden können.
Leider werden unsere rein privaten Initiativen von den eigentlich zuständigen Institutionen ignoriert und vielfach keiner Antwort würdig befunden. Ein Beispiel dafür ist das Schreiben an FIBL-Österreich – siehe unten – das bisher ohne erkennbare Reaktion und ohne Antwort geblieben ist.

Diesen Schriftverkehr werde ich auf unserer Webseite zugänglich machen. Wir würden uns sehr über eine Antwort von Ihnen freuen.
Ich wünsche Ihnen persönlich viel Kraft, Ausdauer und Energie zur Bewältigung Ihres schwierigen Ministeramtes.
Mit freundlichem Gruß

Alois Kemmer, Pensionist und Initiator der „Gemeinnützigen Nahversorgung“
8082 Kirchbach 23b
Tel.: 0676 9645604

Interview

Von Michael Schmölzer

„Ich habe vier Identitäten“

  • Die ungarische Philosophin Ágnes Heller über Orbán, Adorno und die Theorie vom autoritären Charakter
  • „Premier verhält sich wie ein Diktator, trotzdem ist Ungarn keine Diktatur.“

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/europa/europastaaten/602315_Ich-habe-vier-Identitaeten.html

„Habe nur meine Arbeit getan“: Russischer Atomkriegverhinderer erhält Dresden-Preis

23:00 17/02/2013
DRESDEN, 17. Februar (Sergej Pirogow, RIA Novosti).

Der frühere sowjetische Offizier Stanislaw Petrow, der mitten im Kalten Krieg einen atomaren Schlagabtausch mit den USA und damit den dritten und offenbar letzten Weltkrieg verhindert hat, hat für seine mutige Tat den Dresden-Preis bekommen. Die mit 25 000 Euro dotierte Auszeichnung wurde am Sonntag in der Dresdner Semperoper verliehen.

In der Nacht zum 26. September 1983 hatte das Frühwarnsystem in einem Luftüberwachungszentrum bei Moskau, in dem Petrow Dienst hatte, den Angriff von mehreren amerikanischen Atomraketen gemeldet. Der Oberstleutnant  hatte nur wenige Minuten, um eine Entscheidung zu treffen. „Fehlalarm“, befand er, und bewahrte die Welt vor einer atomaren Katastrophe.

Als die Alarmsirene losging und das Wort „Raketenstart“ auf dem Bildschirm erschien, waren alle im Kontrollzentrum bei Moskau geschockt, erzählte Petrow vor den Hunderten Gästen beim Festakt in der Semperoper. Er musste seine Stimme erheben, um Panik zu verhindern. Aber auch er selbst war so nervös gewesen, dass sein sonst sehr bequemer Dienstsessel ihm wie eine heiße Ofenplatte vorkam. In den 17 Minuten, die vergingen, bis die Bodenradare endgültig die Entwarnung gaben, fühlte er sich „wie kurz vor dem Gang nach Golgatha.“

Jetzt sagt er, es seien seine langjährige Erfahrung und Intuition, die diese Entscheidung herbeigeführt haben. Dennoch verstehe er sich nicht als Held: „Ich habe nichts Heldenhaftes getan, sondern nur meine Arbeit. Und es gefällt mir, wie ich sie getan habe“. Er wisse nicht, wie alles gelaufen wäre, wenn er anders entschieden hätte: Die Geschichte kenne ja kein „Wenn“. Eins sei jedoch bekannt gewesen: „Wer als erster auf den Knopf drückt, lebt nur 27 Minuten länger.“

© RIA Novosti. Sergej Pirogow

Ex-Bundesinnenminister Gerhart Baum

„Sie sind ein wunderbarer Mensch und ein großer Mann“, sagte TV-Journalist Claus Kleber in der Laudatio auf den Preisträger. Ein anderer hätte wahrscheinlich anders entschieden als Petrow. „Wir sind heute hier, weil es Stanislaw Petrow gab und weil er ist, wer er ist“. Ex-Bundesinnenminister Gerhart Baum würdigte Petrow als Beispiel für Mut und Zivilcourage. Laut Baum sind die Überlebensprobleme der Menschheit immer noch nicht gelöst. Deshalb sei diese Preisverleihung auch ein Appell, die Verbreitung der Atomwaffen in der Welt zu stoppen.

Petrows Tat „wird als eine der großen Friedenstaten der letzten Jahrzehnte in die Geschichte eingehen“, urteilte Heidrun Hannusch, Vorstandsvorsitzende des Vereins „Friends of Dresden Deutschland“, der den Dresen-Preis gestiftet hat. Nicht nur, weil Petrow einen Krieg verhindert hat. Petrow „steht dafür da, dass der Einzelne auch die Verantwortung übernehmen kann“.

Frau Hannusch hatte Stanislaw Petrow „entdeckt“ und für den Dresden-Preis vorgeschlagen. „Wir haben ihn eigentlich schon vor drei Jahren entdeckt“, berichtete sie in einem Gespräch mit RIA Novosti. Weil 2010 bereits Michail Gorbatschow für sein Engagement gegen die atomare Aufrüstung den Dresden-Preis erhalten habe, habe man nicht gleich wieder einen weiteren Russen zu der gleichen Thematik auszeichnen können.

© RIA Novosti. Sergej Pirogow

Weltenretter Stanislaw Petrow bekommt den Dresden-Preis

Nach dem „World Citizen Award“ und dem Deutschen Medienpreis ist der Dresden-Preis bereits die dritte westliche Auszeichnung für den Atomkriegverhinderer aus dem Osten. In der Heimat wurde Petrow für seine Tat weder belobt noch belohnt. Der jetzt 73-Jährige, der seit Jahren in einem Moskauer Vorort einsam lebt, führt das auf die „russische Mentalität“ zurück: „Die Russen haben so viel durchgemacht wie kein anderes Volk“.

Als die Welt vor dem Abgrund stand

Der 26. September 1983 hätte der letzte Tag der Menschengeschichte sein können. An diesem Tag hatte Petrow im Satellitenüberwachungszentrum Serpuchow-15 nahe Moskau Dienst, als das neue Frühwarnsystem den Abschuss von fünf amerikanischen Atomraketen Richtung Sowjetunion anzeigte. Laut Vorschrift hatte der Dientshabende Offizier den damaligen Generalsekretär Juri Andropow unverzüglich über die Attacke in Kenntnis zu setzen. Doch der Oberstleutnant ignorierte den Computer und meldete intuitiv Fehlalarm, obwohl noch nicht klar war, ob es sich um Irrtum oder Ernstfall handelt.

Damit verhinderte er einen massiven atomaren Gegenschlag der Sowjetunion gegen die USA, auf den unbedingt ein Vergeltungsschlag der Amerikaner gefolgt wäre. Seine Entscheidung erklärte der studierte Mathematiker Petrow später damit, dass es unlogisch wäre, Atomraketen in einer derart geringen Anzahl und von ein und demselben Ort abzufeuern: Wenn die Amerikaner sich zu einem Atomschlag entschieden hätten, hätte es bestimmt eine massivere Attacke gegeben.

© RIA Novosti. Sergej Pirogow

Weltenretter Stanislaw Petrow bekommt den Dresden-Preis

Später stellte sich heraus, dass das neue Atomangriff-Warnsystem auf Sonnenlichtreflexe in den Wolken reagiert hatte. Der Computer hatte diese mit Startblitzen von Atomraketen verwechselt und Alarm ausgelöst. Das defekte System wurde repariert und der Vorfall landete unter Geheimakten. Die ganze Geschichte geriet erst 1993 Jahren an die Öffentlichkeit, als der Weltenretter Petrow schon in der Rente war.

2006 zeichnete ihn die Association of World Citizens im UN-Hauptquartier in New York mit dem „World Citizen Award“ aus. Sechs Jahre später erhielt Stanislaw Petrow in Baden-Baden den Deutschen Medienpreis.

Ute-Bock-Preis für Zivilcourage

4.11.2011 ORF ZiB 24: Ute Bock Preis für Zivilcourage
http://www.youtube.com/watch?v=fkYlKlOE3O4&NR=1 / 2 min

Die Abschiebung eines Asylwerbers, dem in seiner Heimat Folter und Tod drohten, haben fünf Studenten auf außergewöhnliche Weise verhindert. Indem sie nicht nur einen Anwalt engagierten, sondern sich auch Tickets für den Abschiebeflug besorgten. Im Flugzeug haben sie die Crew und den Piloten überredet, dass diese sich weigerten zu fliegen. Am Abend haben die Studenten dafür den von SOS-Mitmensch vergebenen Ute-Bock-Preis für Zivilcourage erhalten.

Friedensnobelpreis 2011 an drei Frauenrechtlerinnen, Salus-Sonderpreis an M. Grössler

Der Friedensnobelpreis 2011 geht an drei Frauen, die sich für die Frauenrechte stark gemacht haben. Liberias Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf und Leymah Gbowee haben sich während des Bürgerkriegs verdient gemacht. Tawakkul Karman engagiert sich im Jemen. Mehr…:

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/chronik/nobelpreis/2848877/eu-arabien-anwaerter-fuer-friedensnobelpreis.story

Salus-Journalisten-Sonderpreis an Manfred Grössler, Graz

Lieber Herr Grössler,

nochmals herzlichen Glückwunsch zum Gewinn des Salus-Journalisten-Sonderpreises!

Die Jury hat einstimmig beschlossen, dass Sie für Ihren Bericht „Auf dem Weg in den Frondienst des 3ten Jahrtausends?“, erschienen im Oktober 2010 in der Landwirtschaftszeitung Land Technik Leute einen Sonderpreis erhalten sollen.

Mit dem Preis will die Jury Ihre journalistische Leistung, Ihr enormes Fachwissen und Ihren  besonderen Einsatz gegen die Agro-Gentechnik würdigen. Ihr Leben steht im Dienste der Natur, ob als Begründer des überparteilichen Aktionskomitees „Natürliches Wirtschaften“, als Publizist, Autor oder Berater. Unser Jurymitglied Jürgen Binder sagt: „Ohne Leute wie Manfred Grössler wäre Österreich nicht gentechnikfrei“.

Wir freuen uns Ihnen die Auszeichnung bei der Preisverleihung am Donnerstag, den 27. Oktober 2011, um 11.00 Uhr überreichen zu dürfen:

Ort: Internationaler Presseclub München
http://www.presseclub-muenchen.de

Marienplatz 22/IV
80331 München
Telefon (089) 26 02 48 48

www.salus-journalistenpreis.de

Manfred Grösslers Website: http://groessler.cc/

(Agro-)Gentechnik-Informationsdienst: http://gennetz.wordpress.com

Mutiges Quartett geehrt

Mehr dazu…>

Anmerkung der Herausgeberin:

Leider geht’s mit dem „Bau“ des Museums für Zivilcourage in den letzten Wochen langsam voran. Es benötigte Zeit, Funktionen niederzulegen und Projekte zu beenden, um sich den „Herzensangelegenheiten“ besser widmen zu können. Nun ereignete sich auch noch ein familiärer Trauerfall, und alles ist ein bisschen anders. Nach einem meiner Wahlsprüche – „Fördernd ist Beharrlichkeit“ – geht’s weiter…

So bald wie möglich möchte ich mich besonders dem rührigen Verein ZARA widmen, der mir dankenswerterweise allerlei interessante Unterlagen zur Verfügung gestellt hat.

Bei dieser Gelegenheit auch ein herzliches Dankeschön unseren AbonnentInnen!

Lygia Simetzberger

Australischer Friedenspreis für Assange

11. Mai 2011

http://www.abendblatt.de/politik/article1885631/Australischer-Friedenspreis-fuer-WikiLeaks-Gruender-Assange.html

Enthüllungs-Plattform

Australischer Friedenspreis für WikiLeaks-Gründer Assange

Belohnung für „eine ungewöhnliche Tat, die die politische Orthodoxie herausfordert“. Frühere Preisträger: Mandela und der Dalai Lama.

Julian Assange, Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks, ist mit der Goldmedaille der Sydney Friedensstiftung ausgezeichnet worden.

London. Der Gründer der Enthüllungsplattform WikiLeaks ist mit der Goldmedaille der Sydney Friedensstiftung ausgezeichnet worden. Der Preis an Julian Assange sei als Belohnung zu verstehen für „eine ungewöhnliche Tat, die die politische und kulturelle Orthodoxie herausfordert“, sagte der Direktor der Stiftung, Stuart Rees. Die Medaille der Sydney Friedensstiftung wird seit 14 Jahren vergeben. Bisherige Preisträger waren unter anderen Nelson Mandela und der Dalai Lama.

Zuletzt hatte WikiLeaks geheime Dokumente aus dem US-Gefangenenlager Guantanamo im Internet veröffentlicht. Der Australier Assange lebt derzeit bei einem Unterstützer in Großbritannien und kämpft gegen eine mögliche Auslieferung wegen Vorwürfen sexueller Gewalt nach Schweden. Assange hat die Vorwürfe stets bestritten. Jüngste WikiLeaks-Dokumente zeigen auch brisante diplomatische Verstrickungen im Nahen Osten. Zuletzt sorgten sowohl Biografien über Assange als auch eigene Veröffentlichungen des WikiLeaks-Gründers für Aufsehen. Das Leben von Assange soll demnächst verfilmt werden. (dapd/abendblatt.de)

Frohe Ostern!

MUZIKU wünscht allen seinen Userinnen FROHE OSTERN!

http://orf.at/stories/2054216/

Henri-Nannen-Preis an „Le Canard enchaine“
Die französische Wochenzeitung „Le Canard enchaine“ erhält für ihren Einsatz für die Pressefreiheit den Henri-Nannen-Preis 2011 des Verlags Gruner + Jahr. Das investigative und satirische Blatt, deren Name „Die angekettete Ente“ bedeutet, habe zahlreiche Missstände in Frankreich publik gemacht, teilte der Verlag heute mit.
Die 1915 gegründete Zeitung sei von Beginn an vollkommen unabhängig, verzichte auf Einnahmen durch Werbung und habe allen Angeboten aus Wirtschaft und Politik stets widerstanden.
Das Motto des „Canard“ lautet übersetzt: „Die Pressefreiheit verschleißt nur, wenn man sie nicht nutzt.“ Diesem Leitsatz fühlt sich die Redaktion verpflichtet und deckt schonungslos politische Skandale und Korruption auf in einem Land, in dem laut Verfassung Pressefreiheit herrscht, die Wahrheit aber manchmal anders aussieht. Dafür gebühre den Kollegen Anerkennung und Respekt“, sagte „stern“-Chefredakteur Andreas Petzold zur Entscheidung der Jury.