Kategorie-Archiv: weltweit

Global March against Chemtrails

25.8.2013: http://www.globalmarchagainstchemtrailsandgeoengineering.com/events.html

Deutsche Seite http://www.chemtrail.de/

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Banken in die Schranken, ein Appell, mutige Völker

130328_Y_Appell an Bundeskanzlerin Angela Merkel

www.banken-in-die-schranken.org

www.banken-in-die-schranken.org/kreditopferverein

Bildschirmfoto 2013-03-28 um 20.55.59

Das glücklichste Volk der Welt:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=MZgtDHDHWcs

Bhutan setzt auf Bio-Anbau:http://www.bio-markt.info/web/Aktuelle_Kurzmeldungen/Landwirtschaft/Bhutan/15/26/0/13885.html

Jean Ziegler: Unsere Zivilgesellschaft braucht euch junge Aktivisten

http://www.vol.at/%E2%80%9Eunsere-zivilgesellschaft-braucht-euch-junge-aktivisten%E2%80%9C/3371302

30. September 2012 08:04; Akt.: 30.09.2012 09:21

„Unsere Zivilgesellschaft braucht euch junge Aktivisten“

von Wann&WoSchwarzach – „Die massenmordende Finanzoligarchie, die Spekulationshaie und Bankenhalunken, korrupte Politik und die bestechlichen Banditen in ihren Präsidentenpalästen im Süden, die alles beherrschenden Großkonzerne wie Monsanto und Cargill – sie sind die Verbrecher, die aus purer Profitgier den Planeten zerstören und Leichenberge auftürmen!“ Wir trafen unseren Freund Jean Ziegler bei den Medientagen in Wien: „Auch wir kommen dran und werden ins Elend gestürzt! Leisten wir Widerstand!“

WANN & WO: Du beschreibst in deinem neuen Buch „Wir lassen sie verhungern …“ (Bertelsmann) die komplexen Mechanismen, die töten: etwa die Exportsubventionen der EU (wie billigste deutsche Schweinefüße aus Massentierhaltung auf afrikanischen Landmärkten, die lokale Kleinbauern ruinieren), das Agrardumping und den durch die Weltbank legitimierten Landraub im großen Stil in der südlichen Hemisphäre sowie die Spekulation auf Nahrungsmittel, die die Preise explosionsartig in die Höhe treibt und den Welthunger dramatisch verstärkt. Wie wird uns die Verelendung treffen?

Jean Ziegler: Das Einzige, was uns derzeit noch von diesen Opfern trennt, ist der Zufall der Geburt. Aber auch unsere Zivilgesellschaften werden von diesen Verbrechern ins Elend gestürzt. In Spanien sind heute weit mehr als zwei Millionen Kinder permanent unterernährt aufgrund der Sparpolitik Sparpolitik der aktuellen Regierung. Am schlimmsten ist die Situation in absoluten Zahlen gesehen in Asien, den höchsten Anteil an Hungernden in der Bevölkerung gibt es aber nach wie vor in Afrika. Auch die Kommissare in Brüssel fabrizieren den Hunger. Der Landraub an afrikanischen Bauern, deren Grund und Boden an sogenannte ausländische „Investoren“ (wie etwa an den saudischen Multimilliardär Mohamed Al-Amoudi – hunderttausende Hektar zur Gewinnung von Bioethanol für 90 Cent pro Hektar in Äthiopien) verschachert wird, treibt die Landbevölkerung in die Slums der großen Städte und einige an die europäischen Außengrenzen, wo die hoffnungslosen und ausgezehrten Menschen mit militärischen Mitteln abgewiesen werden. Die EU-Politiker sind Heuchler wenn sie argumentieren, dass die afrikanische Landwirtschaft mit ausländischen Investoren produktiver betrieben wird. Konzerne beuten Land und Leute gnadenlos aus und vernichten die Umwelt und die Lebensgrundlage der lokalen Bevölkerung. Agrar-Exportsubventionen der Industrienationen macht es den lokalen Bauern unmöglich, auf dem Markt zu bestehen, weil sie gegen die künstlich niedrig gehaltenen Preise keine Chance haben. Und der Grund weshalb die Landwirtschaft in Entwicklungsländern nicht modernisiert werden kann, ist die gesteuerte Überschuldung der betroffenen Staaten, die keinerlei Spielraum für Investitionen lässt – für Investitionen in die regionale Landwirtschaft, NICHT in Landraub! Alles was in diesen ärmsten Ländern produziert wird, wird zur Schuldentilgung, zur Tilgung der Zinsen und Zinseszinsen eingesetzt – die Menschen verhungern. Dazu kommt noch die Käuflichkeit der korrupten Führungsriegen im Süden, die es auf die Reichtümer abgesehen haben, die ihnen von den Konzernen versprochen werden. Sie verschachern skrupellos wertvolle Natur und ihre eigenen Völker zu einem Spottpreis.

WANN & WO: Inzwischen ist wirklich allen in Zusammenhängen denkenden Menschen klar, dass die herrschende strukturelle Gewalt, diese mordende Weltwirtschaftsordnung, die Katastrophe der entfesselten Finanzmärkte, in sich zusammenbrechen müssen – allerdings tragischerweise in einem Meer von Blut von Milliarden völlig unschuldiger Opfer bzw. Verlierern des Systems. Die Politik scheint blind und taub zu sein – meist weil sie in dieses unselige Treiben verwickelt ist. Was lässt dich dennoch unermüdlich für Freiheit, Unabhängigkeit, Gerechtigkeit kämpfen?

Jean Ziegler: Es ist dieselbe Motivation, die auch Miro und dich antreibt. Wir haben das schreckliche Sterben gesehen, die Kinder, die elend zugrunde gehen und qualvoll verhungern. Als mitfühlender Mensch mit auch nur einem Funken Gerechtigkeitssinn, kann man gar nicht anders, als den Kampf aufzunehmen und Aktivist zu werden. Und das kann jeder Einzelne von uns. Gott hat keine anderen Hände als die unseren. Wenn wir nichts tun, dann tut es niemand. Die politischen Parteien sind keine Hoffnung. Das neue historische Objekt, die Zivilgesellschaft – sie ist die Hoffnung! Der Aufstand des Gewissens hat bereits begonnen. In den Zivilgesellschaften zirkuliert der Wille zur Freiheit. Die Menschen wollen nicht länger in einer Finanzdiktatur leben, die unsägliches Elend und Berge von Leichen produziert. Ich bin ein Marxist und weiß, dass wir selbst diese kannibalische Weltordnung ändern müssen, sonst macht es keiner. Aufgeklärte, interessierte und aktive Menschen können und werden die ekelhaften Machenschaften der Großkonzerne am globalen Lebensmittelmarkt (Agrotreibstoffe, Genmanipulation, Pestizidverseuchung, Lebenmittelverfütterung an die Fleischindustrie, Tierqual in Massentierhaltung, nachhaltige Zerstörung der Umwelt, Trinkwasserverbrauch und –vergiftung u.v.a.) etwa durch ihr bewusstes Konsumverhalten zu Fall bringen. Es gibt Greenpeace, www. attac.at und viele andere Bewegungen, die Gemeinwohlökonomie vorantreiben. In einer Demokratie gibt es keine Ohnmacht. Das Volk, die Wähler, müssen den Finanzminister zwingen, beim nächsten Treffen der Weltbank für eine Totalentschuldung der ärmsten Länder zu stimmen, der Landwirtschaftsminister muss für ein sofortiges Ende des Dumpings sorgen und das Parlament zur Eliminierung des Börsengesetzes gezwungen werden.

WANN & WO: Hilfsaktionen in Zusammenarbeit mit diversen NGOs sind absolut wichtig und notwendig, doch leider nur Symptombehandlung und ein Tropfen auf den heißen Stein. Etwa der engagierte Rot-Kreuz-Einsatz von Ärzte-Teams, die in 12-Stunden-Schichten Noma-Kinder in Burkina Faso operierten – eine grausame, entstellende, tödliche Infektionskrankheit, die es gar nicht geben dürfte. Sie hat ihren Ursprung in der Mangelernährung und der daraus resultierenden Immunschwäche. Es müssen die Ursachen des Desasters bekämpft werden. Welche Verpflichtung haben hier die Medien?

Jean Ziegler: Aufzudecken, aufzuklären, positive und faire Alternativen aufzuzeigen, den Zivilgesellschaften im Sinne der Menschenrechte nützlich zu sein – so wie ihr das macht. Ich bewundere was ihr tut. Dazu muss man mutiger Visionär sein. Es nützt nichts zu schreiben „Hungersnot durch Dürre am Horn von Afrika“. Das ist Desinformation, das ist kein Journalismus. Ein wahrer Journalist muss genau hinschauen, Zusammenhänge erkennen wollen, das setzt echtes Interesse voraus und den Wunsch nach Veränderung, die Utopie – sie bezeichnet, was in unserem Leben fehlt. Sie umfasst die einklagbare Gerechtigkeit. Der Journalist – der Intellektuelle überhaupt – muss seinen Tagtraum verfolgen mit seinem Willen zur Gerechtigkeit. Er muss Bewusstsein schaffen, Zusammenhänge und Lösungen aufzeigen. Es gibt heute keinen objektiven Mangel – dank Technologie haben wir eine Produktivität, die 12 Milliarden Menschen ernähren kann – jetzt und heute! Der Welthunger ist struktureller Massenmord und organisiertes Verbrechen. Euch ist das eine Schlagzeile wert! Eure LeserInnen erkennen vieles und entwickeln ebenfalls den Mut zur Veränderung. Der Philosoph Edmund Burke schrieb: „Alles was es braucht, um das Böse triumphieren zu lassen, ist das Schweigen der guten Menschen.“ Die Presse muss das Schweigen brechen. Nehmt die Weltbanktheorie auseinander. Verschuldung, Abhängigkeit, Zinsen und Zinseszinsen führen ins Elend und zum Tod. Wer in seinem Bericht zu hohe Lebensmittelpreise auf eine Dürre zurückführt und die Spekulation auf dem Lebensmittelmarkt verschweigt, der spielt die wahre Dramatik herunter und desinformiert! Es ist ein Wunder, dass es die Pressefreiheit noch gibt angesichts der Macht einzelner Oligarchien, denn viele große Presseorgane gehören den Herren der kapitalistischen Weltordnung. So gehört die französische Zeitung „Figaro“ dem Kriegsflugzeughersteller Dessault und die „Libération“ der Bank Rothschild. Unabhängige, verantwortungsbewusste Journalisten schauen sich den Zustand unseres Planeten genau an und tragen zur positiven Veränderung bei. Ich glaube daran.

WANN & WO: Verleger Hans-Jörgen Manstein (Horizont, Bestseller, u.a.) erklärte, dass Journalismus heute längst Mut und Visionen verloren hat, wenn meist branchenfremde Verlags-Manager nur noch von Profitmaximierung, von Produkten als Marketinginstrumenten, von Zielgruppenabdeckung und Content sprechen und Redakteure in Abhängigkeit zu Zweckschreiberlingen degradieren.

Jean Ziegler: Ja, das hat er richtig gesagt. Vorhin meinte eine junge Wirtschaftsjournalistin mir gegenüber, das Thema Hunger sei keine Headline, das interessiere die Leute nicht, sei also keine „Story“ mit der man LeserInnen lukrieren könne. Das genaue Gegenteil ist der Fall und ihr seid das beste Beispiel dafür. Chefredakteure und freie, unabhängige Journalisten müssen sich ihrer Verantwortung wieder bewusst werden und Ethik und Werte über ihre Inhalte vermitteln. Die LeserInnen wollen verändern, sie werden sich der Dinge, die da passieren, bewusst, sie helfen und spenden, stehen für etwas ein, sie treten den Vereinen gegen Tierfabriken, attac oder Greenpeace bei – das sind ganz klar die Themen, die bewegen – neben allem Infotainment. Eure engagierte Arbeit liefert den Beweis dafür.

WANN & WO: Wir alle sollten uns zum Motto machen: „Nicht auf Kosten anderer!“ Danke für die Zeit.

Jean Ziegler: Ich danke. Wir bleiben in Verbindung. Alles Gute.

Verena und Miro Daum-Kuzmanovic haben Jean Ziegler in Wien getroffen.

ESM: Wieder ein Stück mehr verraten und verkauft | Gentechnik, Einheitspatent

Früher nannte man es Hochverrat*, heute ist es alltägliche Politik, dass die letzten Reste von Volkssouveränität schwinden, und keiner nimmt’s zur Kenntnis. Bis auf einige wenige, die noch wach sind. Merkwürdige Zeiten! Wie sagte schon Siegmund Freud? „Die Stimme der Vernunft ist leise.“ Zu leise. (gs)

Anm.: Es fehlt allerdings für den strafrechtlichen Tatbestand der Gewalt-Aspekt, siehe Wikipedia, und Landesverrat ist’s auch nicht, also sollte wär’s richtiger (nur) Verrat…:

Wikipedia: Das Österreichische Strafgesetzbuch unterscheidet zwischen Gebiets- und Verfassungshochverrat. Hochverrat ist sowohl gegen den Bund als auch gegen ein Land möglich.

„(1) Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt die Verfassung der Republik Österreich oder eines ihrer Bundesländer zu ändern oder ein zur Republik Österreich gehörendes Gebiet abzutrennen, ist mit Freiheitsstrafe von zehn bis zu zwanzig Jahren zu bestrafen.
(2) Ein Unternehmen im Sinn des Abs. 1 liegt auch schon bei einem Versuch vor.“

– § 242 StGB (Hochverrat)

Nach dem österreichischen Strafgesetzbuch ist auch der Hochverrat gegen andere Staaten strafbar. Dort ist der Strafrahmen mit sechs Monaten bis fünf Jahren aber geringer als bei hochverräterischen Unternehmen gegen Österreich.

„(1) Wer es im Inland unternimmt (§ 242 Abs. 2), mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt die Verfassung eines fremden Staates zu ändern oder ein zu einem fremden Staat gehörendes Gebiet abzutrennen, ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.
(2) § 243 gilt entsprechend.“

– § 316 StGB (Hochverräterische Angriffe gegen einen fremden Staat)

Landesverrat:

In Österreich sind die einschlägigen Delikte im 16. Abschnitt des Strafgesetzbuchs (StGB) unter dem Titel „Landesverrat“ zusammengefasst. Zentrale Norm ist der § 252 StGB:

Verrat von Staatsgeheimnissen

§ 252. (1) Wer einer fremden Macht oder einer über- oder zwischenstaatlichen Einrichtung ein Staatsgeheimnis bekannt oder zugänglich macht, ist mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.
(2) Wer der Öffentlichkeit ein Staatsgeheimnis bekannt oder zugänglich macht, ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen. Betrifft das Staatsgeheimnis verfassungsgefährdende Tatsachen (Abs. 3), so ist der Täter jedoch nur zu bestrafen, wenn er in der Absicht handelt, der Republik Österreich einen Nachteil zuzufügen. Die irrtümliche Annahme verfassungsgefährdender Tatsachen befreit den Täter nicht von Strafe.
(3) Verfassungsgefährdende Tatsachen sind solche, die Bestrebungen offenbaren, in verfassungswidriger Weise den demokratischen, bundesstaatlichen oder rechtsstaatlichen Aufbau der Republik Österreich zu beseitigen, deren dauernde Neutralität aufzuheben oder ein verfassungsgesetzlich gewährleistetes Recht abzuschaffen oder einzuschränken oder wiederholt gegen ein solches Recht zu verstoßen.

An alle Abgeordneten von SPÖ, ÖVP und Grünen. Zur Kenntnis an die Abgeordneten von FPÖ und BZÖ.

Sehr geehrte Frau Abgeordnete, sehr geehrter Herr Abgeordneter!

Der ESM-Vertrag ist der beste Weg, Österreich in die Pleite zu führen. Das sagen Frank Stronach, die Wirtschaftswissenschafterin Eva Pichler und wohl jeder Mensch mit Hausverstand, der dieses Werk gelesen hat. Ganz abgesehen davon, dass mit dem ESM Haushaltskompetenzen und Souveränitätsrechte des Parlaments unwiederbringlich nach Brüssel abgegeben werden. Dadurch wird die Eigenstaatlich Österreichs weiter oder sogar ganz aufgelöst, wie es Univ. Dozent Friedrich Romig richtig formuliert. Und das alles ohne Volksabstimmung.

Wollen Sie wirklich die Aufbauarbeit unserer Väter und Großväter zerstören, um vor allem Banken und Großkonzerne zu stützen (siehe Link unten zu einem Artikel der renommierten FAZ)? Wollen Sie uns und unseren Kindern die Zukunft verbauen und unser Land womöglich in die schlimmste Krise seit dem 2. Weltkrieg stürzen?

Sie tragen die volle Verantwortung. Denn als Abgeordnete bzw. Abgeordneter ist es Ihre Aufgabe, Ihrem Gewissen zu folgen, nicht einem – verfassungswidrigen – Klubzwang.

Bitte zeigen Sie Stärke und Charakter. So wie offensichtlich die Finnen. Sagen Sie „Nein“ zum ESM.

Eva Pichler: http://tinyurl.com/86ynrq3
Stronach: http://www.stronachinstitut.at/esm-wann-wird-osterreich-pleite-gehen/1869
Kurze Erklärung zum ESM: http://www.youtube.com/watch?v=13lkdkXzPFs
Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: http://tinyurl.com/7ke5rnu

Mit freundlichen Grüßen,
Klaus Faißner, Wien

sonja.ablinger@parlament.gv.at; werner.amon@parlament.gv.at; gertrude.aubauer@parlament.gv.at; jakob.auer@oevp.at; josef.auer@parlament.gv.at; martin.bartenstein@parlament.gv.at; petra.bayr@parlament.gv.at; ruth.becher@parlament.gv.at; dagmar.belakowitsch-jenewein@parlament.gv.at; gabriele.binder-maier@parlament.gv.at; dieter.brosz@gruene.at; christiane.brunner@parlament.gv.at; josef.bucher@parlament.gv.at; h.buchmayr@aon.at; josef.cap@spoe.at; katharina.cortolezis-schlager@parlament.gv.at; renate.csoergits@parlament.gv.at; gerhard.deimek@fpoe.at; sigisbert.dolinschek@parlament.gv.at; karl.donabauer@parlament.gv.at; heribert.donnerbauer@parlament.gv.at; claudia.durchschlag@liwest.at; thomas.einwallner@parlament.gv.at; f.essl@lk-salzburg.at; h.fazekas@schwechat.gv.at; anna.franz@parlament.gv.at; silvia.fuhrmann@parlament.gv.at; adelheid.fuerntrath-moretti@parlament.gv.at; hermann@gahr.at; carmen.gartelgruber@fpoe.at; kurt.gartlehner@parlament.gv.at; kurt.gassner@spoe.at; wolfgang.gerstl@parlament.gv.at; 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http://www.npla.de/de/poonal/3867-wenns-der-lobby-nicht-passt-berufliche-lynchjustiz-gegen-expertinnen

Wenn’s der Lobby nicht passt: Berufliche „Lynchjustiz“ gegen ExpertInnen
Samstag, den 30. Juni 2012
von Angélica Enciso und Blanche Petrich(Mexico-Stadt, 14. Februar 2012, la jornada-poonal).- Brillante Karrieren von BiologInnen, ChemikerInnen und TierärztInnen in verschiedenen Teilen der Welt sind zerstört worden, wenn das Erkenntnisinteresse über die Wirkung der Gentechnik auf Natur und menschliche Gesundheit mit dem Gewinndrang der Unternehmen zusammenstieß.In dem Dokumentarfilm „Die Welt laut Monsanto“ von der französischen Journalistin Marie Monique Robin und dem Buch „Seeds of deception“ (In deutscher Übersetzung: Trojanische Saaten) von Jeffrey M. Smith werden einige Fälle dieser Lynchjustiz gegen Männer und Frauen aus der Wissenschaft dokumentiert.

1993 arbeitete der Tierarzt Richard Burroughs als Inspektor für Rinder und Milchprodukte in der US-Behörde für Nahrungsmittel- und Medikamentensicherheit. Als er Proben auswertete, die Aufschluss über die Folgen für mit dem bekannten und von Monsanto produzierten Wachstumshormon Posilac injizierten Kühe geben sollten, fiel ihm etwas auf. Es fehlten in bemerkenswertem Umfang Unterlagen. Zudem waren jene Daten, welche die Nachhaltigkeit der Droge belegen sollten, manipuliert. Burroughs machte seine Vorgesetzten darauf aufmerksam. Die Information gelangte an die Öffentlichkeit. Burroughs Entlassung folgte auf dem Fuß und dieser verbrachte mehrere Jahre seines Lebens damit, sich gegen die juristische Verfolgung zu wehren.Entlassen nach unbequemen PublikationenDie Firma Monsanto, Eigentümerin des Patents auf das Wachstumshormon für Rinder, behauptet, dieses sei „sicher und vorteilhaft“ für die Milchindustrie. 1998 nahm der Arzt Samuel Epstein, führendes Mitglieder der Koalition gegen Krebs, in seinem Büro mehrere Kisten in Empfang. Sie enthielten Originaldokumente von Untersuchungen, die Monsanto im Verlauf von sechs Jahren selbst über die Folgen der „Wunderimpfung“ angestellt hatte.Nach einer umfassenden Durchsicht folgerte Epstein, dass die Impfung ein dramatisches Wachstum der Eierstöcke von Kühen, sowie Fortpflanzungsprobleme und Mastistis verursacht. Die Mastitis ist eine Entzündung der Zitzen, bei der Eiter in die Milch gelangt. Außerdem stellte er hohe Konzentrationen von Antibiotika in der Milch fest. Mit diesen Daten in der Hand reichten drei WissenschaftlerInnen, die in kanadischen Regierungsbehörden arbeiteten – Margaret Haydon, Gerard Lambert und Shiv Chopra – beim Gericht in Ottawa eine Klage ein, in der sie ein Anwendungsverbot dieses Hormons bei Rindern forderten. In dem Verfahren wies Haydon nach, dass Monsanto ihm „zwischen ein und zwei Millionen US-Dollar“ anbot, um seine Meinung zu ändern. Die WissenschaftlerInnen gewannen den Fall und die Impfung wurde in Kanada verboten (auch in der Europäischen Union darf sie nicht angewandt werden). Doch die drei KlägerInnen wurden umgehend wegen „Nichtbefolgung“ entlassen.

BürgerInnen als Versuchskaninchen

1998 gab es noch einen weiteren Fall. Arpad Pusztai, Biologe des Rowett-Instituts in Aberdeen, Schottland, bekam von den schottischen Behörden den Auftrag, mögliche Auswirkungen der Genkartoffel auf die Gesundheit zu untersuchen. Er kam zu dem Schluss, das in die Kartoffel eingesetzte Gen „Galanthus“ könne eine unterstützende Rolle bei der Entwicklung von Krebstumoren spielen. Seine Regierung genehmigte ihm ein Interview mit der BBC. In dem Interview erklärte Pusztai, es sei „ungerecht, die BürgerInnen als Versuchskaninchen zu benutzen“. Das geschah an einem Montag. Am darauffolgenden Donnerstag waren er und sein Team entlassen, ihre Karrieren geknickt. Ihren Erkenntnissen widerfuhr allerdings am Ende Gerechtigkeit. Ihre Studie wurde in der wichtigsten medizinischen Fachzeitschrift, The Lancet, veröffentlicht.

[Der Originalartikel erschien am 14. Februar 2012 in der mexikanischen Tageszeitung „La Jornada“. Der Text ist der fünfte von sieben Artikeln der AutorInnen zum Thema Gentechnik in Mexiko, die wir in den kommenden Wochen hier wiedergeben werden.]

Übersetzung: „Entre Campos & Entre Pueblos – Zwischen Land und Leuten“

SPÖ, ÖVP und Grüne wollen am 4. Juli den ESM im Parlament beschließen. Diese weitere „Euro-Rettungsmaßnahme“ nimmt Österreich die Budgethoheit. Eine Staatspleite wird in Kauf genommen:

http://tinyurl.com/86ynrq3 .

http://www.youtube.com/watch?v=13lkdkXzPFs

 

Was muss noch alles passieren, bis die Menschen in Massen aufstehen? Ist es nicht schon höchste Zeit dafür?

K.F.

Von: EU-Austrittspartei [mailto:info@euaustrittspartei.at]

Demonstrationen gegen den ESM-Vertrag:

Mittels Änderung der Bundesverfassung wollen SPÖ-ÖVP-Grüne den ESM-Vertrag am 4. Juli 2012 (zu Beginn der Sommerferien) im österreichischen Parlament durchwinken.
Dagegen veranstaltet die EU-Austrittspartei Protestkundgebungen am:
* Mo, 2. Juli 2012, 7:00 – 14:00 Uhr vor dem Parlament, Wien
* Mi , 4. Juli 2012, 7:00 –   8:50 Uhr vor dem Parlament, Wien
* Mi , 4. Juli 2012, 8:50 – 14:00 Uhr vor dem Heldentor, Wien

Unsere Forderungen:
* Wir wollen kein EU-Finanzregime.
* Wir wollen, dass österreichisches Steuergeld in Österreich bleibt.
* Wir wollen, dass die Budgethoheit in Österreich bleibt.
* Keine Haftung der österreichischen Steuerzahler für andere Staaten und die EU. (Von SPÖ-ÖVP-Grüne sind weitere 20 Milliarden Euro an Haftungen von Österreich für die „EU-Bruderländer“ geplant, die aller Wahrscheinlichkeit auch in Kürze zu bezahlen sind.)
* Hilfe für Bedürftige in Österreich statt für Banken in der EU. Die Banken werden immer größer, die Boni für Bankmanager immer höher und die armen Steuerzahler immer ärmer. Die von SPÖ-ÖVP beschlossenen Umverteilungen von arm zu reich sollte sofort gestoppt werden.
* Arbeitsplätze in Österreich schaffen und nicht in Brüssel, Griechenland, Italien oder Spanien.
* Senkung der Steuerbelastung für die österr Bevölkerung.
* Österreich sollte sein AAA-Rating wieder zurückerkämpfen, am besten durch massive Einsparungen bei den Korruptionsausgaben (Ca 26 Milliarden pro Jahr in Österreich). Dadurch bräuchte Österreich weniger Zinsen zahlen und somit weniger Steuern bei den Steuerzahlern eintreiben.
* Der ESM-Vertrag sollte öffentlich bekannt gemacht werden, bevor dieser von den Abgeordneten beschlossen wird.
* Da wegen dem ESM-Vertrag die Bundesverfassung geändert wird, sollte vorher eine Volksabstimmung durchgeführt werden.
* Da die EURO-Währung auch mit Harakiri-Aktionen und Demokratieabbau nicht gerettet werden kann, sollte Österreich möglichst rasch die Schilling-Währung wieder einführen, bevor der EURO massiv an Wert verliert oder gar zusammen bricht.

Resümee: Keine Beteiligung Österreichs am ESM – Rettungsfonds und Fiskalpaket! Statt Rettung der Banken und Großkonzerne in Europas Pleiteländer Griechenland, Spanien, Irland, Portugal, Zypern, usw. sollten lieber unsere Staatschulden abgebaut werden.  Daher: Raus aus der EU- und Eurozone!

Mehr Infos => http://www.euaustrittspartei.at/internes/termine/ 

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Rundschreiben der EU-Austrittspartei:     (bitte ausdrucken und verteilen)

Personelles:
Die EU-Austrittspartei hat bereits über 2400 Unterstützungszusagen und Mitglieder. (30.6.2012) 

Demonstrationen gegen den ESM-Vertrag:
Mittels Änderung der Bundesverfassung wollen SPÖ-ÖVP-Grüne den ESM-Vertrag am 4. Juli 2012 (zu Beginn der Sommerferien) im österreichischen Parlament durchwinken.
Dagegen veranstaltet die EU-Austrittspartei Protestkundgebungen am:
* Mo, 2. Juli 2012, 7:00 – 14:00 Uhr vor dem Parlament, Wien
* Mi , 4. Juli 2012, 7:00 –   8:50 Uhr vor dem Parlament, Wien
* Mi , 4. Juli 2012, 8:50 – 14:00 Uhr vor dem Heldentor, Wien
  Mehr Infos => http://www.euaustrittspartei.at/internes/termine/ 
 
Neuigkeiten:

22. Juni 2012: ÖVP streitet über Erhöhung des Pensionsantrittsalters.
Der steirische ÖVP-Parteichef Hermann Schützenhöfer fodert eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters auf 67 und der ÖVP Klubchef im Landtag, Christopher Drexler nennt ÖVP-Seniorenbundobmann Andreas Khol die „Speerspitze des geriatrischen Populismus“. 
=> http://derstandard.at/1339638725306/Pensionsdebatte-Breite-Empoerung-in-steirischer-OeVP-wegen-Khols-Verbalinjurien

22. Juni 2012: EU verschandelt historische Architektur 
Aufgrund von Brandschutzmaßnahmen gibt es die seltsamsten Auflagen.
=> http://derstandard.at/1339638736936/Daniela-Strigl-Bruessel-Brandschutz-Bildung-Buerokraten-im-Baurausch 

23. Juni 2012: Ehemann der Ex-Gesundheitsministerin kassierte für Grippemasken
Das Gesundheitsministerium unter Rauch-Kallat (ÖVP) kaufte 2006 Schutzmasken. Ein Auftragsempfänger soll dem Gatten der damaligen Ministerin zeitgleich 275.000 Euro überwiesen haben.
=> http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/768316/Auch-GrippenmaskenHersteller-zahlte-MensdorffPouilly? 

29. Juni 2012: Österreich ab Sonntag mit 350 Mann in EU-Battle-Group
Die Führung der insgesamt 3.000 Mann starken EU-Battle-Group 2012-2 hat Deutschland inne. 
=> http://derstandard.at/1339639351540/Oesterreich-ab-Sonntag-mit-350-Mann-in-EU-Battle-Group 
Anm EU-aus: Verteidigungsminister Darabos hat offensichtlich keine Neutralitätsbedenken.

Neue Interessenten bitte eintragen auf => http://www.euaustrittspartei.at/internes/rundschreiben/

Mit freundlichen Grüßen 
Mag. Robert Marschall 
Obmann der EU-Austrittspartei (Österreichs) 

FÜR den EU-Austritt Österreichs, für echte Demokratie, mehr Bürgerrechte, die Schilling-Währung, Gleichstellung von Mann & Frau, 
GEGEN gentechnische Lebensmittel, gegen Atomenergie, gegen Korruption, gegen NATO-Kooperationen. 

Telefon: 02231-68367        E-Mail: marschall@euaustrittspartei.at
Website: www.euaustrittspartei.at
Parteisitz: Fischauergasse 171 / 94, 2700 Wiener Neustadt, Österreich

!!!!!! EIL AKTION – JETZT EINEN BRIEF AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT SCHICKEN !!!!!!

Liebe Unterstützer von No Patents on Seeds !

Am 3. und 4. Juli wird das Europäische Parlament voraussichtlich über das sogenannte Einheitspatent abstimmen. Darin wird für die meisten Länder der EU einheitlich geregelt, wie Patente erteilt und durchgesetzt werden können.

Ein besonderes Thema ist dabei der Patentschutz für Pflanzen und Tiere, der auch Gegenstand einer Resolution des Europäischen Parlaments war („European Parliament resolution of 10 May 2012 on the patenting of essential biological processes“). Darin fordert das Europäische Parlament auch einen umfassenden Züchtervorbehalt bei Pflanzen und Tieren. „(The European Parliament) calls on the Commission and the Member States to ensure that the EU will continue to apply a comprehensive breeders’ exemption in its patent law for plant and animal breeding.“

Jedoch entspricht der Vorschlag der großen Parteien (Christdemokraten und Sozialdemokraten), der aktuell abgestimmt werden soll, NICHT dem Votum des Parlamentes vom 10. Mai 2012. Denn vorgesehen ist dort lediglich ein eingeschränkter Züchtervorbehalt. Vom Patentschutz ausgenommen werden soll dort lediglich der Zugang zu Züchtungsmaterial. Ein umfassendes Züchterprivileg garantiert den Züchtern dagegen auch, die Ergebnisse ihrer Arbeit unabhängig vom Patentinhaber vermarkten zu können. Nur dies bedeutet Rechtssicherheit für kleine und mittelständische Züchter. Zudem bleibt bei der vorgeschlagenen Regelung die Tierzucht völlig außen vor. Auch hier muss natürlich der freie Zugang und Verwendung genetischer Ressourcen weiterhin möglich sein.

Nun hat sich letzte Woche die britische Regierung im Ministerrat sogar mit der Forderung durchgesetzt, den entsprechenden Passus ganz aus der geplanten Verordnung zu streichen! Die Chancen stehen aber gut, dass dieser Vorschlag vom EU-Parlament zurückgewiesen wird.

Es gibt zwei wichtige Forderungen, denen wir jetzt Nachdruck verleihen müssen:

1. Der vorhandende Text muss deutlich verbessert werden.

2. Der Versuch der britischen Regierung, den Züchtungsvorbehalt ganz zu streichen, muss abgewehrt werden.

BITTE SCHICKEN SIE DEN BEILIEGENDEN BRIEF BIS 3. JULI (gerne auch individuell ergänzt) an die beigefügte Liste von Abgeordneten des Europäischen Parlamentes (oder an einige der Abgeordneten oder andere Mitglieder des Parlamentes, die Sie kennen).

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Christoph Then für No Patents on Seeds!

UPDATE – ESM = Außerkraftsetzung der Bundes-Verfassung !!! WICHTIG !!!!

mrb

Wichtige Infos zum „Europäische Stabilitäts Mechanismus“ (ESM)

Der Ernst der aktuellen Lage darf auf keinen Fall unterschätzt werden!

Wissen Sie was der „Europäische Stabilitäts Mechanismus“ (ESM) und der „Fiskalpakt“ – die sich unter dem beschönigenden Titel „Rettungsschirm“ verbergen – wirklich wollen? 

Video zum ESM und seinen Folgen http://www.youtube.com/watch?v=13lkdkXzPFs&feature=g-upl&context=G2e0b6b8AUA

Mit dem ESM wird eine Europäische Superbank geschaffen. Die Staaten, die den ESM unterzeichnen, geben damit de facto ihre Finanzhoheit auf und übergeben diese dem ESM.Der ESM ist KEINE BEHÖRDE! Es ist eine Firma Geleitet wird diese Firma von Gouverneuren und Direktoren.  Die Gouverneure und Direktoren werden ernannt und NICHT GEWÄHLT. Die Gouverneure und Direktoren bestimmen ihr Gehalt (in Millionenhöhe) selbst. Die Höhe der Gehälter ist geheim und gelangt nicht an die Öffentlichkeit.

Alle Angestellten des ESM haben per Vertrag Schweigerecht und Schweigepflicht. D.h. NICHTS, was innerhalb des ESM geschieht, dringt an die Öffentlichkeit.

Alle Angestellten des ESM haben ABSOLUTE GERICHTLICHE IMMUNITÄT. Niemand kann den ESM oder seine Angestellten verklagen. Andererseits kann der ESM als autonome juristische Person JEDEN verklagen.

Der ESM kann zu jedem Zeitpunkt von allen unterzeichnenden Mitgliedsstaaten so viel Geld einfordern, wie er will – ohne Begründung !

Den Forderungen des ESM müssen die Mitgliedsstaaten innerhalb von 7 Tagen nachkommen, ohne Widerspruchsmöglichkeit !!

Kann ein Staat nicht zahlen, so übernehmen automatisch die anderen Mitgliedsstaaten die Schuld und müssen binnen 7 Tagen bezahlen !!!

Die Bürger der Mitgliedsstaaten haften mit ihrem Privatvermögen für die Schuld des eigenen Staates !!!!

Dies bedeutet: Eine kleine Gruppe von Personen wird in Zukunft darüber entscheiden, wie viel jeder Bürger zu zahlen hat. Er bestimmt damit den Staatshaushalt der Länder. Diesem Treiben kann ab Unterzeichnung durch eine „Ewigkeitsklausel“ weder demokratisch noch rechtlich Einhalt geboten werden:

Wir erleben gerade jetzt Ende Juni 2012 die Geburt einer europaweiten Diktatur!

DER GEPLANTE ABLAUF:

In Deutschland möchte die Bundesregierung diesen Vertrag im Eiltempo noch während die Welt auf die Fußballereignisse sieht, Gesetz werden lassen.

Eine bereits vielfach geforderte Volksabstimmung will auf keinen Fall riskiert werden – daher auch geplantes Durchwinken während der Fußball-WM!  Hatten wir das nicht schon mal – kurz vor Beginn der Weihnachtsferien 1913 in USA mit der Einführung er privaten FEDERAL RESERVE BANK?!!! )

Am Freitag, dem 29.6.2012 soll der Bundestag entscheiden. Die Mehrheit ist für den ESM!

Unmittelbar danach soll der Bundesrat den Vertrag bestätigen und der Bundespräsident ihn ratifizieren.

D.h. ab Montag, dem 2.7.2012 leben wir in einer Diktatur. Der Bund der Steuerzahler bezeichnet dies als einen „Putsch von oben“

Dies wird geschehen, wenn Sie nicht JETZT – HIER UND HEUTE handeln!  Doch was kann man also jetzt noch kurzfristig tun?

Informieren Sie sich über den ESM! Infolinks finden sie unten  Unterschreiben Sie die Petitionen und schreiben sie Ihrem Abgeordneten.

Machen Sie unmissverständlich klar, dass Sie die Demokratie nicht aufgeben möchten und gegen den ESM/Fiskalpakt sind.

Reichen Sie Verfassungsbeschwerde ein. Bisher haben schon über 12000 Deutsche Bürger Vollmacht für eine Verfassungsbeschwerde erteilt und das Bundesverfassungsgericht hat den Bundespräsidenten aufgefordert, die Vertragsratifizierung bis zu einem Entscheid nicht zu unterzeichnen. Gauck hat dem (einstweilen) zugestimmt.

Hier können Sie sich informieren und auch noch kurzfristig handeln:

Weitere Informationen zum ESM:    http://www.zivilekoalition.de/

Petition an die Bundestagsabgeordneten:  http://www.abgeordneten-check.de/email/unentschieden/69.html

Vollmacht zur Verfassungsbeschwerde:    http://www.verfassungsbeschwerde.eu/

Petition an die Landtagsabgeordneten in Bayern (Bundesratbestätigung) www.abgeordneten-check.de/email/larumdarum/85.html

Sowas gibt es sicherlich auch für ÖSTERREICH !

EIN MEHR ALS BESORGTER BÜRGER !

http://www.transgen.de/aktuell/1677.doku.html

Volksabstimmung in Kalifornien: Meinungsschlacht um Gentechnik-Kennzeichnung

(26.06.2012) In den USA verschärfen sich die Auseinandersetzungen um eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht für gentechnische veränderte Lebensmittel. Zwar sind bisher alle Versuche, in einzelnen Bundesstaaten eine Kennzeichnung einzuführen, gescheitert. Doch im November könnte sich das ändern: Dann stimmen die Bürger in Kalifornien über einen Gesetzesvorschlag für eine Kennzeichnung von Genfood ab. Eine Mehrheit hätte weit reichende Auswirkungen auf die amerikanische Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft.

Am 6. November stimmen die Bürger in Kalifornien nicht nur über den nächsten US-Präsidenten ab, sondern auch über einen Gesetzesvorschlag für eine Kennzeichnungspflicht gentechnisch veränderter Lebensmittel. Im Juni hatte die Right to know-Initiative die für einen Bürgerentscheid in Kalifornien notwendigen eine Million Unterschriften vorgelegt.Sollte das Gesetz eine Mehrheit finden, müssten ab 1. Juli 2014 Lebensmittel, die gentechnisch veränderte Zutaten enthalten, mit dem Hinweis Partially Produced with Genetic Engineering (oder May be Partially Produced with Genetic Engineering) versehen werden. Ähnlich wie in Europa sieht die Gesetzesinitiative Ausnahmen vor: Etwa Fleisch, Milch oder Eier, wenn die Tiere mit gv-Pflanzen gefüttert wurden, mit gv-Mikroorganismen hergestellte Zusatzstoffe und Enzyme, das Essen in Restaurants sowie – unter bestimmten Voraussetzungen – „nicht beabsichtigte“ Anwendungen. Bis 2019 sollen Zutaten, die weniger als ein halbes Gewichts-Prozent eines Produktes ausmachen, von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen sein.

Viele Branchenexperten erwarten, dass die kalifornische Regelung – bei einer Mehrheit im November – auch in anderen Bundesstaaten und wohl auch USA-weit übernommen wird. Nach einem Bericht der New York Times bereitet sich die US-Lebensmittelbranche auf die neue Situation vor. Die großen Unternehmen würden eher die Zutaten ändern als ihre Markenprodukte kennzeichnen, zitiert die Zeitung einen führenden Vertreter eines Landwirtschaftsverbandes. Eine stärkere Nachfrage nach konventionellen Agrarrohstoffen hätte weit reichende Folgen für die amerikanischen Farmer. Derzeit enthält in den USA nahezu jedes verarbeitete Lebensmittel Zutaten aus gv-Pflanzen.

In Kalifornien „braut sich eine Schlacht um die Kennzeichnung“ zusammen, so die New York Times. Zehn Millionen Dollar wollen beide Seiten sich ihre Kampagnen kosten lassen. Die von großen Unternehmen aus der Organic-Food-Branche finanzierte Right to Know-Initiative kämpft vor allem für die Wahlfreiheit. Es sei das selbstverständliche Recht des Konsumenten, zu wissen, was er isst – und dazu gehöre eben auch die Information, ob ein Produkt „gentechnisch verändert“ wurde. Doch ähnlich wie in Europa wollen die Right to Know-Gruppen die Kennzeichnung  als Hebel nutzen, um den in den USA allgegenwärtigen Anbau von gv-Pflanzen zurückzudrängen. Dazu werden diese als „unnatürlich“, unsicher und unbeherrschbar dargestellt. Ob Übergewicht, Krebs, Allergien – die Gentechnik erscheint als Ursache nahezu allen Übels.

Nicht zu unrecht fürchten die Lebensmittelunternehmen, dass die auch von prominenten Schauspielern und Musikern unterstützte Kennzeichnungs-Kampagne in der breiten Öffentlichkeit zu einem Negativimage der Gentechnik führt. Wenn die Verbraucher die Wahl haben, würden sie sich von diffusen Ängsten leiten lassen und zu Produkten ohne Kennzeichnung greifen, obwohl es in Bezug auf Sicherheit und Zusammensetzung keine Unterschiede gebe.

Auch Naturwissenschaftler engagieren sich sich im kalifornischen Abstimmungskampf. David Zilberman, Professor für Landwirtschaft  und Ressourcenökonomie an der University of California in Berkeley, lehnt eine Kennzeichnung ab, weil sie die Gentechnik stigmatisiere. Die Folge wäre, so fürchtet er, dass staatliche Einrichtungen und Unternehmen das Interesse an einer Weiterentwicklung der Agro-Biotechnologie verlieren könnten. Vor allem im globalen Kontext, so Zilberman, seien gv-Pflanzen von großem Nutzen für Landwirte, Umwelt und Ertragsicherheit.

Auch Michael Eisen, Evolutionsbiologe in Berkeley, sieht in der Kennzeichnungs-Kampagne einen „Krieg gegen die Wissenschaft“, der mit Falschinformationen, Pseudowissenschaft und Angst vor Krankheiten wie Krebs geführt wird. Dadurch leide die Glaubwürdigkeit guter, fundierter Wissenschaft insgesamt.

Dagegen haben für Marion Nestle, bekannte Ernährungswissenschaftlerin an der New York University, die Verbraucher das Recht, Gentechnik in ihre Kaufüberlegungen einbeziehen zu können. „Und wenn die Unternehmen meinen, die Gründe seine dumm und irrational, dann sollten sie den Nutzen ihrer Produkte besser erklären.“

Noch halten Politik und Behörden in den USA am Grundsatz einer strikt produktbezogenen Kennzeichnung fest: Ein Hinweis auf dem Etikett sei nur dann gerechtfertigt, wenn eine Gentechnik-Anwendung bei einem Lebensmittel zu veränderten Inhaltsstoffen oder Eigenschaften geführt habe. Eine prozessbezogene Kennzeichnung bei stofflich im wesentlichen unveränderten Produkten – wie bei nahezu allen derzeit angebauten gv-Pflanzen – weist die amerikanische Lebensmittelbehörde FDA weiterhin als „unwissenschaftlich“ und „irreführend“ zurück.

Am 21. Juni lehnte der US-Senat einen Antrag, den Bundesstaaten die Einführung eigener Kennzeichnungsbestimmungen zu erlauben, mit großer Mehrheit ab. Schon vorher hatten die Bundesstaaten Conneticut und Vermont entsprechende Pläne aufgegeben.

Sommerkino

Nach längerer Pause geht’s weiter mit der Zivilcourage-Dokumentation, allerdings vorerst nur mit ein wenig „Sommerkino“ auf YouTube (keine Verantwortung für die Links und deren Inhalte!):


Dear brothers and sisters. Now is the time to open your eyes!

In a stunning move that has civil libertarians stuttering with disbelief, the U.S. Senate has just passed a bill that effectively ends the Bill of Rights in America.

The National Defense Authorization Act is being called the most traitorous act ever witnessed in the Senate, and the language of the bill is cleverly designed to make you think it doesn’t apply to Americans, but toward the end of the bill, it essentially says it can apply to Americans „if we want it to.

Bill Summary & Status, 112th Congress (2011 — 2012) | S.1867 | Latest Title: National Defense Authorization Act for.

This bill, passed late last night in a 93-7 vote, declares the entire USA to be a „battleground“ upon which U.S. military forces can operate with impunity, overriding Posse Comitatus and granting the military the unchecked power to arrest, detain, interrogate and even assassinate U.S. citizens with impunity.

Even WIRED magazine was outraged at this bill, reporting:

Senate Wants the Military to Lock You Up Without Trial

…the detention mandate to use indefinite military detention in terrorism cases isn’t limited to foreigners. It’s confusing, because two different sections of the bill seem to contradict each other, but in the judgment of the University of Texas‘ Robert Chesney — a nonpartisan authority on military detention — „U.S. citizens are included in the grant of detention authority.“

The passage of this law is nothing less than an outright declaration of WAR against the American People by the military-connected power elite. If this is signed into law, it will shred the remaining tenants of the Bill of Rights and unleash upon America a total military dictatorship, complete with secret arrests, secret prisons, unlawful interrogations, indefinite detainment without ever being charged with a crime, the torture of Americans and even the „legitimate assassination“ of U.S. citizens right here on American soil!

If you have not yet woken up to the reality of the police state we’ve been warning you about, I hope you realize we are fast running out of time. Once this becomes law, you have no rights whatsoever in America. — no due process, no First Amendment speech rights, no right to remain silent, nothing.

The US senate does not want us to speak. I suspect even now orders are being shouted into telephones and men with guns will soon be on their way. Why? Because while the truncheon may be used in lieu of conversation, words will always retain their power. Words offer the means to meaning and for those who will listen, the enunciation of truth. And the truth is, there is something terribly wrong with this country, isn’t there?
Cruelty and injustice…intolerance and oppression. And where once you had the freedom to object, to think and speak as you saw fit, you now have censors and systems of surveillance, coercing your conformity and soliciting your submission. How did this happen? Who’s to blame? Well certainly there are those who are more responsible than others, and they will be held accountable. But again, truth be told…if you’re looking for the guilty, you need only look into a mirror.

I know why you did it. I know you were afraid. Who wouldn’t be? War. Terror. Disease. There were a myriad of problems which conspired to corrupt your reason and rob you of your common sense. Fear got the best of you and in your panic, you turned to the now President in command Barack Obama. He promised you order. He promised you peace. And all he demanded in return was your silent, obedient consent.

More than four hundred years ago, a great citizen wished to embed the fifth of November forever in our memory. His hope was to remind the world that fairness. Justice, and freedom are more than words – they are perspectives. So if you’ve seen nothing, if the crimes of this government remain unknown to you, then I would suggest that you allow the fifth of November to pass unmarked. But if you see what I see, if you feel as I feel, and if you would seek as I seek…then I ask you to stand beside one another, one year from November 5th, 2011, outside the gates of every court house of every city DEMANDING our rights!!

Together we stand against the injustice of our own Government.

We are anonymous.
We are Legion.
United as ONE.
Divided by zero.
We do not forgive Censorship.
We do not forget Oppression.
US SENATE…
Expect us!!

Music by: Wolfgang Amadeus Mozart – Requiem

This music video is the Occupy anthem. Independently made by Giavano and Devilred productions.

Thank you for all your help making this video happen (J small,Rob Pugh,Chriss Notez, Reggie Smith,and the people of youtube).The people need this anthem for all the right reasons. Please send the link to anybody that cares for humanity and freedom from being a slave to corporate GREED. We used real clips of whats going on in occupy all over the world. Open your eyes and please support this.

http://anondora.org/group/the-anonymous-occupation-alliance-aoa

thx²AnonymousPandora
https://www.youtube.com/user/AnonymousPandora


NuoViso.TV: http://www.youtube.com/subscription_center?add_user=nuovisotv

Die Zivile Koalition ist ein Zusammenschluss von Bürgern, die sich für mehr zivilgesellschaftliches Engagement in Deutschland einsetzen. Gemeinsam treten wir für Reformen ein, die die Menschen in Deutschland wirklich wollen und brauchen.

Die Zivile Koalition ist eine wirtschaftlich unabhängige, überparteiliche, nicht-staatliche Organisation, die den vielen engagierten Einzelnen aus der Zivilgesellschaft eine gemeinsame Stimme gibt und die Interessen der Bürger in der Politik vertritt.

Gemeinsam mit dem Institut für strategische Studien Berlin e.V. (ISSB) gibt der Verein Zivile Koalition e.V. die Internet- und Blogzeitung FreieWelt.net sowie das Initiativenportal Abgeordneten-Check.de heraus. Die Initiative Echte Reformen jetzt sowie die Initiative Familienschutz sind Initiativen der Zivilen Koalition.

Deutschland steht an einer entscheidenden Wegmarke. Die Zivile Koalition wirbt um das von den Parteien verspielte Vertrauen der Menschen und appelliert an den Mut und die Zivilcourage der Zivilgesellschaft, um die so dringend notwendigen Reformen endlich konsequent umsetzen zu können. Wir haben nicht mehr die Zeit, auf die Politik zu warten.

Machen wir uns auf den Weg…

Hinter die MEME sehen – Autor nicht angegeben

17. Juni 2012

Übersetzung Remo Santini

Dieses Video von 5‘44“ wurde am 14. Juni 2012 bei Namaste1001 publiziert:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=zqga53JuMpM

Transskript:

Als ein Kollektiv sind wir an eine Meme verkauft worden, die so durchdringend ist, dass die meisten sie als ihre eigene Idee akzeptiert haben. Wir glauben an Ideologien, die uns von den Medien, der politischen Rhetorik, den Erziehungssystemen und den kulturellen und sozialen Einflüssen vorgelegt werden, bis zu so einem Grad, dass wir einen erdichteten gemeinsamen Konsens aufgebaut haben. Dieser Konsens legt fest, dass persönlicher Erfolg daran gemessen wird, wie geschickt wir die wirtschaftliche Leiter hinaufklettern – d.h. mehr so kleine Papierstückchen genannt Geld zusammenraffen als unser Nachbar, damit wir mehr Dinge kaufen können, die wir ganz einfach nicht brauchen. Es ist uns gesagt worden, dass Konsum um des Konsums willen eine wertvolle Eigenschaft ist, da sie zum finanziellen Wachstum der Wirtschaft beiträgt. Aber die Wahrheit ist, dass ihr nicht ein unbegrenztes wirtschaftliches Wachstum aufrecht erhalten könnt, wenn es von den begrenzten Ressourcen der Welt abhängt. Wieso sollten wir anderen etwas dafür bezahlen, um auf dem Land zu leben, auf dem wir geboren sind?

Durch das [absichtliche, künstliche (AdÜ)] Herbeiführen einer Mangellage schließt uns die Meme in der Knechtschaft ein. Die Natur gibt freigebig, aber die herrschende Klasse hat ihr Netz von Restriktionen ausgeworfen, das die natürliche Fülle abtrennt, die uns die Welt als unser Geburtsrecht anbietet. Dies haben sie getan, indem sie aus der Geldversorgung ein in privatem Besitz befindliches, auf Schulden basierendes Kontrollinstrument machten. In der heutigen Gesellschaft entsteht Geld aus Schulden, mit dem einzigen Prinzip, dass deren Gesamtsumme nie zurückbezahlt werden kann, da die Schuld nie eingefordert wird. Dies schafft ein nie endendes Vakuum, das der Masse der Leute das Vermögen absaugt und in die Taschen jener befördert, die die Banken besitzen. Durch die aufgezwungene Abhängigkeit von diesem System sind wir finanzielle Sklaven geworden. Wenn auch die meisten glauben, frei zu sein durch die ungeschriebenen Gesetze, denen sie unwissentlich folgen.

Durch einen beständigen Damm aus Propaganda ist Herr Durchschnittsbürger dazu gebracht worden, zu akzeptieren, dass er der unterste Ausgepresste auf der sozialen Leiter ist. Er stellte jene nie in Frage, von denen er glaubt, dass sie höhere Befugnisse hätten als er selbst. Wenn er nur wüsste, dass Souveränität vom Volk kommt und nicht von irgendeiner Institution, ungeachtet ihrer großartigen Behauptungen. Ihr seid die höchste Autorität in eurem Leben. Und so hängt es von euch ab, eure eigene Lebensgeschichte zu schreiben.

Eine Regierung kann euch nicht eine Sache gewähren, sie kann nur Beschränkungen aufstellen über das, was rechtmäßigerweise euch gehört, um damit zu beginnen. In der konkreten Realität hat sie keine Basis. Es handelt sich um ein Abkommen unter Leuten, als eine repräsentative Institution zu handeln. Da sie ein fiktiver Organismus ist, kann sie nur mit anderen fiktiven Organismen interagieren. Dies führt zu dem, was als euer Strohmann oder eine juristische Person bekannt ist. Sie ist nicht ihr, und so liegt es nahe, dass der einzige Weg, durch den euch die Regierung zwingen kann, euch ihren Verlangen zu fügen, der ist, dass ihr einverstanden seid, diese fiktive juristische Person zu sein.

Die Menschen haben Angst, aus dem allgemeinen Konsens auszubrechen, denn dies bedeutet, die Verantwortung für sein eigenes Handeln zu übernehmen. Es ist gesagt worden, dass einige nicht aus ihren Wachträumen erwachen wollen, weil dies ihre Illusion von Realität erschüttern würde. Die Meme als solche hat einen so festen Zugriff, dass die in sie investierte Menge an Zeit und Energie direkt proportional ist zum Widerwillen sie aufzugeben. Dieser Widerstand erwächst aus einem Ort der Angst, aus der Sorge nie genug zu haben, aus der Angst, getadelt zu werden wegen Nichtbefolgens von Befehlen. Ein erwachsener an einem kleinen Baum festgebundener Elefant reißt sich nie los, weil er nicht stark genug wäre, sondern als Folge jahrelanger Konditionierung, als er sich als Baby nicht losreißen konnte.

Die Meme ist eine Illusion. Sie existiert in den Köpfen der Männer und Frauen. Deshalb ist es einzig aus dem Kopf, von wo die Unabhängigkeit herkommen kann. Letzten Endes kommt es zu einem Verstehen, wer ihr als souveränes Wesen seid – mit dem unveräußerlichen Recht, frei zu leben, ohne die Gefahr von Einschüchterung und Nötigung. Freiheit ist wahrlich ein Geisteszustand. Des Weiteren führt Freiheit zu einer Wahl: Liebe oder Angst. Was wählt ihr, um darin euer Leben zu leben?

Euch an eurer eigenen Versklavung zu beteiligen ist entweder ein Akt des Irrsinns oder der Unwissenheit. Das System ist abhängig von unserer Überzeugung, was real ist. Nur ihr könnt die Autorität dessen für gültig erklären, gegen das ihr protestiert. Die Meme kann nicht überleben, wenn wir uns entschließen, einfach wegzugehen und unser eigenes Skript zu schreiben. Der Schlüssel zu unserer Freiheit ist eine friedliche Massennichtbefolgung.
Transcript –

As a collective we have been sold a meme so pervasive that most have accepted it as there own idea. We buy into the ideologies set forth to us by the media, the political rhetoric, the education system, the cultural and social influences to such a degree, that we have built a fictional shared consensus. This consensus mandates that personal success is gauged in our ability to clime the economic ladder, to collect more bits of paper called money than our neighbours, so we can buy more goods that we simply do not need. We have been taught that consumption for the sake of consumption is a worthy attribute, because it contributes to the financial growth of the economy. While the truth is you cannot maintain infinite economic growth when it is dependant on the finite resources of our world. Why should we have to pay others to live on the land we were born on?

The meme locks us into servitude through the use of false scarcity. Nature gives freely, but the ruling classes have cast their net of restriction, which severs the natural abundance the world offers as our birth right. They have done this through turning the monetary supply into a privately owned, debt based instrument of control. In today’s society, money is born out of debt, the sum total of which can never be paid back as the debt never gets issued, only the principle. This creates a never ending vacuum that syphons off wealth from the masses to those that own the banks. We have become financial slaves through forced dependence on this system. Although most believe they are free through the unwritten rules that they unknowingly follow.

Through a consistent barrage of propaganda, Mr Average has come to accept that he is the lowest wrung on the societal ladder. He never questions those he believes are of higher authority than him. If only he knew that sovereignty comes from the people, not from any institution, regardless of their grandiose claims. You are the highest authority in your life. And so it is up to you to author your own life story.

Government cannot grant you a thing, it can only place limitations on that which was rightfully yours to begin with. It has no basis in tangible reality. It is an agreement between people to act as a representative institution. Being a fictional entity it can only interact with other fictional entities. This gives rise to what is known as your straw man or corporate person. It is not you and so stands to reason that the only way government can force you to comply with its demands is if you agree that you are this fictional corporate entity.

People are scared to brake free from the general consensus, as it means taking responsibility for ones own actions. It is said that some do not want to wake up from their waking dream as it would shatter their illusion of reality. The meme has such a firm grasp that the amount of time and energy invested in it is directly proportional to the unwillingness to give it up. This resistance comes from a place of fear, a worry of never having enough, fear of reprimand for disobeying orders. The adult elephant tied to a small tree never breaks free because of a lack of physical strength, but because of years of conditioned belief from when it could not break free as a baby.

The meme is an illusion. It exists in the minds of men and women. Therefor it is only in the mind that independence from it can arise. It comes down to an understanding of who you are as a sovereign being, with the unalienable right to live freely, without the threat of intimidation or coercion. Freedom truly is a state of mind. Further more, freedom comes down to a choice: Love or Fear. Which do you choose to live your life by?

To participate with your own enslavement is either an act of insanity or ignorance. The system is dependant on our belief that it is real. You only validate the authority of that which you protest against. The meme cannot survive if we choose to simply walk away and write our own script. The key to our freedom is peaceful mass non compliance.

Music – On the Nature of Daylight by Max Richter

PATENTE AUF LEBEN:
Von: AbundantHope Deutschland
Datum: 20. Juni 2012 23:19:48 MESZ
Betreff: Brokkoli und Andere

BROKKOLI UND ANDERE

Autor: WS
– 23. Oktober 2011 –

Nun ist es passiert. Zum ersten Mal in der Geschichte unserer Ernährung wurde ein Lebensmittel patentiert. Das Opfer heißt Brokkoli, der Täter ist das Europäische Patentamt in München, das seine Hand schützend über diesen Missbrauch hielt. Nutznießer des Verbrechens (die Frage “Wem nützt es?” hilft wie immer bei der Aufklärung) ist der wegen Genmanipulationen weltweit berüchtigte Samenkonzern Monsanto.

Wie kann man Lebensmittel patentieren, und warum versucht es Monsanto immer wieder? Weil damit viel Geld zu verdienen ist.

Ich stelle mir vor, der Apfel besäße ein Patent. Patent Nummer 1, historisch gesehen. Eva pflückt ihn vom Baum und reicht ihn dem verdutzten Adam. “Nun beiss schon rein”, drängt sie. Er zögert klugerweise. “Darf man das denn? Er gehört doch sicher jemanden.”

Eva schüttelt nachsichtig den Kopf. “Der gehört zur Natur wie Regen und Wind. Das heißt, er gehört uns, beziehungs­­weise allen Menschen, die nach uns kommen werden.”

Für Adam nicht sichtbar, hängt im Baum die berühmte Schlange. Sie zischelt Eva ins Ohr: “Denkste! Der Apfel gehört ganz allein der Firma Monsanto. Die hat ihn nämlich patentieren lassen.”

Das bringt die holde Jungfrau stark ins Grübeln. Schließlich fügt die Schlange hinzu: “Jeder Biss kostet eine Gebühr. Wie bei allen Patenten”. Von solchen Dingen verstand man vorerst noch nichts.

Da Adam noch naiver war als Eva, ließ er sich bequatschen und aß vom Baum der Patente. Danach begriff er alles. Er erkannte, dass in der Welt von Monsanto alles patentiert war. Die Zigarette danach und die frische Luft, das Wasser aus der Quelle und die Blumen auf der Wiese, die Hühner und der Brokkoli.

Irgend ein Trottel nannte das Ganze ‘Paradies’, und als sie daraus vertrieben wurden, stellten sie fest, dass auch woanders jedes Ding bereits patentiert war.

Jetzt hat das Europäische Patentamt dem Nahrungsmittelkonzern erlaubt, den Brokkoli zu patentieren. Seine Manager hoffen, im Laufe der Zeit paradiesische Zustände zu schaffen, indem sie landwirtschaftliche Produkte so verändern, dass sie patentierbar werden. (Zunächst hatten sie gehofft, das genetisch zu bewerkstellen. Jetzt sind sie drauf gekommen, dass sie das durch natürliche Züchtungen auch erreichen.)

Die Veränderungen müssen nicht gravierend sein, also schmeckt der Brokkoli nicht plötzlich wie eine gebratene Gans. Nur ein kleines bisschen anders muss er sein, und schon hat der Konzern das Recht, dafür Tantiemen zu verlangen, wie das im Buchhandel heißt. Wer dann Brokkoli anpflanzt, ohne Patentgebühren an Monsanto abzuführen, zahlt Strafe. So hat die Firma von amerikanischen Bauern bereits über 20 Millionen Dollar Schadenersatz für patentiertes Saatgut erstrittten. Demnächst werden sie auch Weizen, Reis und Gerste patentieren lassen. Dann können sie unsere Grundnahrung künstlich verknappen und verteuern. Bauern, die das verteuerte Saatgut nicht bezahlen wollen, sind dem Untergang geweiht. Unter Hungersnöten leidende Völker sterben aus oder rebellieren.

Nur die Besitzer von Saatgutpatenten lachen sich ins Fäust­chen. Ihre Aktien steigen, ihre Firmenjets werden luxuriöser, und schließlich lassen sie sich den Kölner Dom patentieren, den Eiffelturm und den Tadsch Mahal. Wer dann noch ein Urlaubsfoto davon macht, wird verklagt und bestraft.

Wieder einmal kann nur die Politik, das heißt die einzelnen Staaten, durch Änderungen der Patentgesetze diesen Halunken  das Handwerk legen.

Aber wieder einmal wird nichts Derartiges geschehen. Offenbar gibt es ein Patent auf Begriffsstutzigkeit und Nichtstun. Und das ist im Besitz der Deutschen Regierung.

KEIN PATENT AUF LEBEN!

http://www.keinpatent.de/

Environmental activist David de Rothschild speaks with Ali Carr Troxell about his unique efforts, including the Plastiki mission and other expeditions, to bring awareness to environmental issues.

Belo Monte-Damm, Zivilcourage im Burgenland, Raising Resistance

Despite local, national and international opposition, the Brazilian government just issued the full installation license to begin construction on the Belo Monte Dam. The battle to defend the Xingu and its people is far from over, however! It’s now more important than ever that we take this campaign to the next level. Together with our indigenous partners and allies on the ground in Brazil, we are committed to a relentless fight stop the Belo Monte Dam. Will you continue to join us?

Please help us stop this monstrous project by sharing the petition with friends (see sample e-mail below) and joining the Cause „Stop the Monster Dam: Protect the Xingu River and its People“. Your donation today will help support indigenous leaders travel to Altamira to ensure their voices are heard and their demands are met.

And, please share our petition and Cause on Facebook and Twitter by sharing these sample messages:

Facebook:
Take action to defend the Amazon and indigenous rights. Sign the petition to Stop the Belo Monte Monster Dam http://amazonwatch.org/take-action/stop-the-belo-monte-monster-dam
or
Defend the Amazon and indigenous peoples rights. Support Cause to Stop the Belo Monte Monster Dam http://www.causes.com/campaigns/158177?cause_id=77274

Twitter:
Sign the @AmazonWatch petition to Stop the Belo Monte Monster Dam http://goo.gl/6dHGi

Join the Cause to Stop the Belo Monte Monster Dam http://goo.gl/sNQOf
For more information visit the following websites:

Amazon Watch
Movimento Xingu Vivo Para Sempre
Many thanks for your continued support,

Atossa Soltani
Executive Director
Amazon Watch

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Hallo!

Wir Steirer haben bei unserer Auftaktveranstaltung der Zivilcourage im Oktober 2011 versprochen, dass wir, wenn unsere Mittel reichen, dem Burgenland und Kärnten in dieser Sache auf die Sprünge helfen wollen. Nun ist es so weit und ihr seid nun jene Personen, von denen ich e-mailadressen habe und von denen ich mir auch eine Mitarbeit vorstellen könnte.
Aber meine Bitte an euch ist auch die, dass ihr alle Leute, die eventuell mitarbeiten würden zu unserem Zivilcourage Burgenlandtreff nächste Woche einladet.

Donnerstag, 23.Februar 2012       19.00 Uhr
im Burgenlandhof
Kirchenstrasse 4
8380 Jennersdorf

Dort wollen wir alles weitere besprechen!

Einige von euch haben mir viele Unterschriften gesandt. Die Zivilcourage Steiermark dankt herzlich dafür!
Auf der Internetseite http://www.zivilcourage.ro hat die Steiermark im Moment 2078 abgegebene Stimmen und da sind einige von euch auch wesentlich beteiligt.

Ich würde mich auf ein Zusammentreffen vieler aktiver Menschen aus dem Burgenland am nächsten Mittwoch sehr freuen!

MlG

Toni

FILM: Premiere von „Raising Resistance“ in Deutschland und in Österreich:

Liebe Filmfreunde,

seit der Vorpremiere von RAISING RESISTANCE am 19.1. in Berlin und dem Launch unserer Webseite http://www.raising-resistance.info freuen wir uns riesig über die positiven Rückmeldungen. Weit mehr als 1.000 Anmeldungen über die Webseite aus ganz Deutschland haben uns bisher erreicht, so dass wir Euch unten eine Menge Vorführtermine mitteilen können.

Hier gibt das Video zur Vorpremiere in Berlin und Statements von der Wir-haben-es-satt-Demo. Probleme mit dem Link oben? Hier gehts direkt zum Video: http://www.youtube.com/watch?v=LnRg1eyKC70

BUNDESWEITER KINOSTART
In folgenden Städten startet der Film zum 12.April:

Berlin
Hamburg
Köln
Frankfurt am Main
München

Ferner wird der Film in Lörrach, Ulm, Erding, Halle, Kirchberg, Witzenhausen und Lüneburg im Kino zu sehen sein. Die genauen Termine ab dem 12. April und die Spielstätten (Kinos) teilen wir Euch im Laufe der nächsten zwei Wochen mit.

HELFENDE HÄNDE GESUCHT
Wir suchen Helfer in den Städten Hamburg, Köln, Frankfurt am Main und München, die das Filmplakat und Postkarten in Bio-Läden und ähnlich angesagten Orten aufhängen. Als Gegenleistung gibt es jeweils 2 Freikarten und das Original-Kinoplakat. Sendet uns dafür eine eMail mit Eurer Postadresse und später das Beweisfoto wie das Plakat in den Läden hängt.

AKTUELLE VORFÜHRTERMINE 2012
Berlin – Eiszeit Kino – 23.Februar bis 07.März
Köln – Filmpalette – 01.März
Leipzig – Kinobar Prager Frühling – 14.März
Amsterdam – Food Film Festival – 17.März
Den Haag – Movies that Matter Festival – 22. – 28.März
London – Curzon Soho – 27.März
London – Ritzy Cinema – 28.März
Wiesbaden – Murnau Filmtheater – 29.März
Frankfurt a.M. – Deutsches Filmmuseum – 30.März
Vorarlberg – Spielboden Dornbirn – 11.April
Tübingen, Stuttgart und Freiburg – Cinelatino Festival – 11. bis 18.April
Durham, North Carolina – Full Frame Filmfestival – 12. – 15.April
Linz – Moviemento – 16.April
London – DocHouse Festival – 26.April
Wien – Top Kino – 27.April

Bedanken möchten wir uns für die bisherige Unterstützung insbesondere bei:

EZEF
Meine Landwirtschaft
Save our Seeds
Informationsdienst Gentechnik
BÖLW

http://www.taz.de/!87394/
 
09.02.2012
Gentechnik kein Allheilmittel gegen Hunger

Innovationen auf dem Acker

Um künftig den Welthunger stillen zu können, muss an vielen Stellen geschraubt werden. Die Gentechnik wird kaum mehr als Allheilmittel gesehen.von Kathrin Burger

Forscher begreifen, dass gentechnisch veränderte Nutzpflanzen nicht ausschlaggebend sind für die Welternährung.   Bild:  dpa

MÜNCHEN taz | Die grüne Gentechnik hat erhebliche Akzeptanzprobleme in Europa. Darum zog der Chemieriese BASF kürzlich seine Gentechforscher aus Deutschland ab. Dabei wurde Gentechnik auf dem Acker sogar mit dem Argument angepriesen, dass nur durch sie die wachsende Weltbevölkerung in Zukunft zu ernähren sei.

Schließlich könnte „Golden Rice“ viele Menschen vor Blindheit bewahren und Pflanzen könnten so mit Genen ausgestattet werden, dass sie resistenter gegen Hitze oder Krankheiten würden. Doch die mit Heilsbotschaften gespickten Imagekampagnen haben nicht geholfen.

Man möchte meinen, dass nur Laien diesem Argument misstrauen. Doch auch unter Wissenschaftlern hat sich klammheimlich die Erkenntnis durchgesetzt, dass gentechnisch veränderte Nutzpflanzen kaum eine Rolle spielen werden, wenn es darum geht, in 40 Jahren 9 Milliarden Menschen zu ernähren, was eine Mehrproduktion von 50 Prozent bedeutet.

„Wir sehen in dieser Zeitspanne nur eine untergeordnete Bedeutung von GVO-Pflanzen, was die Verbesserung der Welternährung angeht“, sagt etwa Stefan Siebert, Agrarwissenschaftler an der Uni Bonn. So hat eine US-amerikanische Übersichtsstudie mit dem Titel „Failure to Yield“ bereits 2009 belegt, dass die Ernte bei GVO-Soja und -Mais nicht größer ausfällt, als wenn man herkömmliche Sorten anbaut.

Jedes Land, jede Region hat seine Eigenheiten

„Gentechnik erleichtert zwar dem Bauern seine Arbeit, aber Ertragssteigerungen kann man einfacher mit anderen Methoden erzielen“, erklärt Siebert. So meinte kürzlich auch Anne Maina vom African Biodiversity Network: „GVO-Pflanzen sind keine Lösung für das Hungerproblem in Afrika.“ Man könne nicht am Bauern vorbei forschen, sondern müsse mit ihnen Lösungen erarbeiten.

Schließlich hat jedes Land, jede Region ihre Eigenheiten, das fängt beim politischen System an, geht über geografische Bedingungen bis zum Anbau unterschiedlicher Pflanzensorten. Und tatsächlich hat hier ein Umdenken stattgefunden: „Man geht heute bei der Hungerbekämpfung eher situationsbedingt vor“, meint Detlef Virchow vom Food Security Center an der Universität Hohenheim.

„Schon in Äthiopien sind die Rahmenbedingungen nicht die gleichen wie in Somalia, wo seit Jahren der Bürgerkrieg tobt.“ Umstände, die etwa den Transport von Feldfrüchten zum nächsten Markt erheblich erschweren und damit Landwirtschaft kaum lohnenswert macht.

In Afrika sind auch ganz andere Lebensmittel wichtig, etwa Yams, Banane oder Teff, eine Hirseart. Diese zählen allerdings zu den „neglected crops“, sie werden in den Forschungsabteilungen der Agroindustrie bislang kaum beachtet. „Weil diese Pflanzen aus verschiedenen Gründen nicht gewinnversprechend sind“, glaubt Howard Shapiro, Biotechnologe beim Lebensmittelkonzern Mars.

Traditionelle Zuchtverfahren verbessern

Ein Gentechbauer in den USA kauft jährlich neues Saatgut für seine Maisplantage, während der Kakaobaum einmal gesät wird und dann über Jahre steht. Zum Thema Gentechnik meint Shapiro: „Bei Kakao und afrikanischen Nutzpflanzen reicht es aus, diese mit traditionellen Züchtungsverfahren zu verbessern. Aber Wissenschaftler haben die Pflicht, in alle Richtungen zu denken.“

Tatsächlich diskutieren viele Wissenschaftler kaum noch mit ideologischen Scheuklappen. Es geht nicht mehr um „bio gegen konventionell“ oder „Gentechnik – ja oder nein“. Das neue Credo lautet: Umweltschonend muss mehr Getreide, Gemüse, Fleisch und Fisch produziert werden, das Wie ist zweitrangig.

Denn: „So wie die Landwirtschaft in Industrie- und Schwellenländern bislang arbeitet, mit zu hohem Wasser-, Düngemittel- und Pestizid-Einsatz, kann es nicht weitergehen“, meint der Bonner Wissenschaftler Siebert. Ein Paradigmenwechsel hat sich in den Laboren vollzogen.

Dies machte nicht zuletzt eine Studie deutlich, die im Oktober in der Fachzeitschrift Nature erschienen ist und an der Stefan Siebert mitgewirkt hat. Hier werden fünf Punkte aufgelistet, die eine wachsende Weltbevölkerung ernähren könnten. Dazu zählt der Einsatz besser angepasster Sorten und effizienterer Anbaumethoden. Zudem sollten Wasser und Agrarchemikalien strategischer zum Einsatz kommen, um die Wirkung auf die Erträge global zu optimieren. Dann müssten die besten Ackerböden für die Nahrungsmittelproduktion reserviert sein.

Geringer Fleischkonsum wird empfohlen

Und letztens dürften nicht so viele Lebensmittel bereits auf dem Transport verderben oder im Küchenabfall landen. Auch ein geringerer Fleischkonsum in den Industrieländern wird empfohlen. All dies steht unter der Prämisse, dass keine weiteren Flächen mehr für die landwirtschaftliche Produktion geopfert werden dürften – das gilt vor allem für die Tropen.

Und so gibt es bereits viele Projekte, die im Rahmen einer „sustainable agriculture“ versuchen, mehr Ertrag zu erzielen. Der Kakao-Guru Shapiro hat sich beispielsweise zum Ziel gesetzt, eine Kakaopflanze mithilfe der Präzisionszucht zu entwickeln, die anstatt 400 Kilo Ertrag 2.000 Kilo Kakao pro Hektar abwirft. Für die Präzionszucht muss erst das Genom einer Pflanze bekannt sein.

Mithilfe eines „Real-Time-PCR-Gerätes“ kann man dann herausfinden, welche Stelle im Erbgut für welche Eigenschaft der Pflanze verantwortlich ist. In einem Kreuzungsversuch kann der Forscher dann zu einem sehr frühen Zeitpunkt, etwa schon im Samen, feststellen, welche Pflanze die gewünschte Eigenschaft wie „Hitzetoleranz“ oder „hoher Ertrag“ abbekommen hat. Wegen dieser Methode erfahren alte Pflanzensorten eine Aufwertung, sie werden wie Schätze in Genbanken gesammelt und gehütet.

Vor allem Reissorten wurden bereits erfolgreich mithilfe der Präzisionszucht optimiert. Beispielsweise hat Pamela Ronald, Biotechnologin an der UC Davis, einen „Tauchreis“ entwickelt. Dieser kann zwei Wochen unter Wasser überleben, während normaler Reis nach 5 Tagen abstirbt.

40 Prozent der Ernten gehen verloren

Zudem wird schädlingsresistente Cassava in Burundi, Kongo, Ruanda und Uganda angebaut. Schließlich gehen weltweit schätzungsweise 40 Prozent der Ernten immer noch durch Krankheitserreger verloren. Einige Bauern in Afrika und Asien bauen Reis und Süßkartoffeln an, die besonders reich an Vitamin A, Zink und Eisen sind. Neben der Sorte spielt jedoch vor allem der Anbau eine Rolle. Schließlich sind die „Ertragslücken“ durch Anbaufehler bei den Kleinlandwirten in Afrika und Südasien teilweise bis zu 80 Prozent.

Unter dem Schlagwort „Precision farming“ fasst man Kultivierungsformen zusammen, die hier ansetzen und gleichzeitig Ressourcen schonen: So wurde etwa durch Mechanisierung der Ernte in Brasilien die Getreideernte in den letzten 10 Jahren verdoppelt, ohne dass viel mehr Land dafür gebraucht wurde, schrieb John Beddington, wissenschaftlicher Berater der britischen Regierung, in einem Übersichtsartikel 2010; spezielle GPS-Systeme erlauben es, dass präziser in Furchen gesät wird; Sensoren (im Traktor oder per Satellitensystem) können frühzeitig Krankheiten aufdecken; Tropfbewässerung und genaue Düngemittelapplikation, direkt am Fuß der Pflanze, wird bei Hirse- und Sorghum-Bauern in Burkina Faso, Mali und Niger bereits erfolgreich angewandt.

Das Ergebnis: Ertragssteigerung zwischen 40 und 120 Prozent. Die Forscher zeigen sich angesichts dieser vielen kleinen Fortschritte zuversichtlich: „Immerhin hat sich das Hungerproblem in den letzten Jahre leicht gebessert, wenn man die prozentualen Zahlen ansieht. Aber natürlich dürfen wir uns jetzt nicht zurücklehnen“, sagt Detlef Virchow.

Manifest der Empörung, Occupy Vienna, Anonymous

Bewegungen >

Occupy Vienna
http://occupyvienna.at/


http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2923099/erster-occupy-aktionstag-2012-wien-abgehalten.story

Erster „Occupy“-Aktionstag 2012 in Wien abgehalten

Die „Occupy“-Bewegung hat am Sonntag zum zweiten internationalen Aktionstag aufgerufen. In Wien fanden sich laut Polizei rund 300 Menschen trotz klirrender Kälte und eisigem Wind am Stephansplatz ein, weitere Versammlungen fanden in Graz und Linz statt. International reichte die Liste der Protestorte laut Veranstalter von Berlin und Frankfurt bis Chicago. Das Motto war „Echte Demokratie jetzt“.

Als einer der Gastredner stellte Kabarettist Roland Düringer gleich zu Beginn seines Auftritts fest, dass er kein „Wutbürger“ sei. Die Rede, die Düringer Anfang Dezember in der letzten Sendung von „Dorfers Donnerstalk“ gehalten hatte, ging in den vergangenen Wochen durch das Social Web. Düringer nützte die Einladung zu seiner – wie er selbst betonte – ersten öffentlichen Rede, um sich davon zu distanzieren, als Aushängeschild der „Occupy“-Bewegung zu gelten. Der Kabarettist forderte statt Schuldzuweisungen die Entwicklung vom „Wutbürger“ zum „Mutbürger“, der selbstkritisch ist: „Wir sind das System – durch das, was wir jeden Tag machen. Der Mensch ändert sich durch das System nicht, der Mensch selbst muss sich ändern.“

Die Veranstaltung bot vielen anderen Aktivisten eine Plattform, auf ihre Anliegen aufmerksam zu machen: Paul Weitzer von der Plattform „Wir sind Kirche“ bat im „Speaker’s Corner“ um Unterstützung beim innerkirchlichen Protest, Erwin Mayer sprach für die Initiative „mehr Demokratie“, und junge Menschen mit „Anonymous“-Masken verteilten Flyer für „du-bist-anonymous.de“. Die Pausen füllte der Wiener Rapper „Kilez More“. Mitveranstalter Philipp Janyr zeigt sich zufrieden mit der Beteiligung.

Unter den Teilnehmern befanden sich großteils junge Erwachsene aber auch Familien mit an den Kinderwagen befestigten Transparenten und ältere Menschen. Eine 51-jährige Wienerin erklärte, was sie auf den Stephansplatz trieb: „Ich bin noch nie auf Demonstrationen gewesen, aber ich finde diese Bewegung gut und möchte die Jugend unterstützen.“

http://www.kleinezeitung.at/nachrichten/politik/oesterreich/2923059/dueringer-weg-vom-wutbuerger-hin-zum-mutbuerger.story

Düringer: Weg vom Wutbürger, hin zum Mutbürger!

Die „Occupy“-Bewegung hat am Sonntag zum internationalen Aktionstag aufgerufen. Als Redner fand sich unter anderem Roland Düringer ein, der sich selbst gar nicht als Wutbürger sieht. Vielmehr ist der Kabarettist der Meinung, „dass sich der Mensch selbst ändern muss, da wir ja selbst das System sind“.

Foto © AP

Die „Occupy“-Bewegung hat am Sonntag zum zweiten internationalen Aktionstag aufgerufen. In Wien fanden sich laut Polizei rund 300 Menschen trotz Kälte am Stephansplatz ein, weitere Versammlungen fanden in Graz und Linz statt. International reichte die Liste der Protestorte laut Veranstalter von Berlin und Frankfurt bis Chicago. Das Motto der Kundgebungen war „Echte Demokratie jetzt“.

Manifest der Empörung

von Occupy Germany, Montag, 17. Oktober 2011

Wir sind normale Menschen.

Wir sind wie du: Menschen, die jeden Morgen aufstehen, um studieren zu gehen, zur Arbeit zu gehen oder einen Job zu finden, Menschen mit Familien und Freunden. Menschen, die jeden Tag hart arbeiten, um denjenigen die uns umgeben eine bessere Zukunft zu bieten.

Einige von uns bezeichnen sich als fortschrittlich, andere als konservativ. Manche von uns sind gläubig, andere wiederum nicht.

Einige von uns folgen klar definierten Ideologien, manche unter uns sind unpolitisch, aber wir sind alle besorgt und wütend angesichts der politischen, wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Perspektive, die sich uns um uns herum präsentiert: die Korruption unter Politikern, Geschäftsleuten und Bankern macht uns hilf- als auch sprachlos.

Und diese Situation ist mittlerweile zur Normalität geworden – tägliches Leid, ohne jegliche Hoffnung.

Doch wenn wir uns zusammentun, können wir das ändern.

Es ist an der Zeit, Dinge zu verändern. Zeit, miteinander eine bessere Gesellschaft aufzubauen.

Deswegen treten wir eindringlich hierfür ein:

  • Gleichheit, Fortschritt, Solidarität, kulturelle Freiheit, Nachhaltigkeit und Entwicklung, sowie das Wohl und Glück der Menschen müssen als Prioritäten einer jeden modernen Gesellschaft gelten.
  • Es gibt Grundrechte, die unsere Gesellschaft gewähren muss: das Recht auf Wohnung, Arbeit, Kultur, Gesundheit, Bildung, politische Teilhabe, freie persönliche Entwicklung und das Recht auf Konsum von Gütern, die notwendig sind um ein gesundes und glückliches Leben zu führen.
  • In ihrem momentanen Zustand sorgen unsere Regierung und das Wirtschaftssystem nicht für diese Prioritäten, sondern stellen sogar auf vielerlei Weise ein Hindernis für menschlichen Fortschritt dar.
  • Die Demokratie gehört den Menschen (demos = Menschen, krátos = Regierung), wobei die Regierung aus jedem Einzelnen von uns besteht. Dennoch hört uns auf der Welt der Großteil der Politiker überhaupt nicht zu. Politiker sollten unsere Stimmen in die Institutionen bringen, die politische Teilhabe von Bürgern mit Hilfe direkter Kommunikationskanäle erleichtern, um der gesamten Gesellschaft den größten Nutzen zu erbringen, sie sollten sich nicht auf unsere Kosten bereichern und deswegen vorankommen, sie sollten sich nicht nur um die Herrschaft der Wirtschaftsgroßmächte kümmern und diese durch ein Zweiparteiensystem erhalten, welches vom unerschütterlichen Akronym PP & PSOE angeführt wird.
  • Die Gier nach Macht und deren Beschränkung auf einige wenige Menschen bringt Ungleichheit, Spannung und Ungerechtigkeit mit sich, was wiederum zu Gewalt führt, die wir jedoch ablehnen. Das veraltete und unnatürliche Wirtschaftsmodell treibt die gesellschaftliche Maschinerie an, einer immerfort wachsenden Spirale gleich, die sich selbst vernichtet indem sie nur wenigen Menschen Reichtum bringt und den Rest in Armut stürzt. Bis zum völligen Kollaps.
  • Ziel und Absicht des derzeitigen Systems sind die Anhäufung von Geld, ohne dabei auf Wirtschaftlichkeit oder den Wohlstand der Gesellschaft zu achten. Ressourcen werden verschwendet, der Planet wird zerstört und Arbeitslosigkeit sowie Unzufriedenheit unter den Verbrauchern entsteht.
  • Die Bürger bilden das Getriebe dieser Maschinerie, welche nur dazu entwickelt wurde, um einer Minderheit zu Reichtum zu verhelfen, die sich nicht um unsere Bedürfnisse kümmert. Wir sind anonym, doch ohne uns würde dergleichen nicht existieren können, denn am Ende bewegen wir die Welt.
  • Wenn wir es als Gesellschaft lernen, unsere Zukunft nicht mehr einem abstrakten Wirtschaftssystem anzuvertrauen, das den meisten ohnehin keine Vorteile erbringt, können wir den Missbrauch abschaffen, unter dem wir alle leiden.
  • Wir brauchen eine ethische Revolution. Anstatt das Geld über Menschen zu stellen, sollten wir es wieder in unsere Dienste stellen. Wir sind Menschen, keine Produkte. Ich bin kein Produkt dessen, was ich kaufe, weshalb ich es kaufe oder von wem.

    Im Sinne all dieser Punkte, empöre ich mich.

    Ich glaube, dass ich etwas ändern kann.

    Ich glaube, dass ich helfen kann.

    Ich weiß, dass wir es gemeinsam schaffen können.

    Geh mit uns auf die Straße. Es ist dein Recht.

Wir danken der spanischen “Democracia Real YA!” Bewegung ! 

Meinungsfreiheit (Film „GekaufteWahrheit“), Welternährungstag, „occupywallstreet“

http://www.wienerzeitung.at/nachrichten/kultur/film/404223_Ein-grosser-Menschenversuch-ohne-Kontrollgruppe.html

„Ein großer Menschenversuch ohne Kontrollgruppe“

Von Alexandra Zawia
Forscher werden mundtot gemacht, meint Dokumentarfilmer Bertram Verhaag.

Bertram Verhaags Film „Gekaufte Wahrheit“ (ab Freitag im Kino) versucht, Licht in die Machenschaften der Industrie zu bringen.
„Wiener Zeitung“: In „Gekaufte Wahrheit“ zeigen Sie, dass die möglichen Gefahren genmanipulierter Nahrung nicht wissenschaftlich untersucht sind. Wie kann das sein?

Bertram Verhaag: Weil 95 Prozent der Wissenschafter, die im Bereich der Gentechnik forschen, direkt oder indirekt von der Industrie finanziert werden. Denn sobald jemand etwas veröffentlicht, das den Interessen der Industrie zuwiderläuft, etwa dass Ratten eine höhere Sterblichkeit, ein schwächeres Immunsystem oder eingeschränkte Zeugungsfähigkeit aufweisen, nachdem sie mit gentechnisch veränderten Pflanzen gefüttert werden, macht die Industrie unglaublichen Druck. Gentechnisch manipulierte Lebensmittel sind insgesamt billiger für die Industrie als natürliche. Kritische Wissenschaftler bekommen keine Forschungsgelder oder werden als interessengeleitete Aktivisten verunglimpft oder verlieren sogar ihren Job.

Im Frühjahr 2001 zog das weltweit wichtigste Wissenschaftsmagazin „Nature“ einen Artikel zurück, den der renommierte Biologe Ignacio Chapela einige Monate zuvor eingereicht hatte. Warum?

Er berichtete darin über die Vermischung von einheimischem mexikanischen Mais mit gentechnisch veränderten Sorten, also in einem Land, in dem gentechnisch angebaute Produkte strikt verboten sind. Oaxaca, wo der gentechnisch veränderte Mais gefunden wurde, ist zudem nicht irgendein Winkel dieser Erde. Dort ist das genetische Reservoir der Urmais-Sorten für die ganze Welt. Chapelas Entdeckung war daher höchst alarmierend für die Industrie und traf eine Achillesferse der Gentechnik-Betreiber: die Frage der Koexistenz.

Wissen die Bauern in Oaxaca, dass der Mais, den sie als traditionellen Mais verkaufen, genmanipuliert ist?

Die haben keine Ahnung.

Ein anderer führender Nahrungsmittelforscher, Árpád Pusztai, sagt im Film, wir befänden uns in einem großen Menschenversuch ohne Kontrollgruppe. Wie ist das zu verstehen?

Es gibt bis heute keine einzige Studie, die schlüssig erklären würde, welche positiven und welche negativen Eigenschaften eine gentechnisch veränderte Pflanze hat. Pusztai hatte im August 1998 im britischen Fernsehen ein kurzes Interview gegeben, in dem er von Testreihen mit Ratten berichtete, die mit einer gentechnisch veränderten Kartoffel gefüttert worden waren. Sie erlitten gravierende Organkrankheiten, Entzündungen, Immunschäden und retardiertes Organwachstum. Innerhalb weniger Stunden war Pusztai im heftigsten politischen Kreuzfeuer, sogar der damalige britische Premierminister Tony Blair hat interveniert. Pusztai wurde verboten, sich weiter zu seinen Forschungen zu äußern. Seine Unterlagen wurden konfisziert, der Zugang zu seinen Labors versperrt. Wenig später erhielt er die Kündigung und wurde aus dem nationalen Wissenschaftsgremium ausgeschlossen.

Sie möchten mit ihren Filmen zeigen, wie groß hier die Gefahr für Meinungsfreiheit und Demokratie ist. Welche Erfolgschancen hat die Anti-Gentechnik-Bewegung?

Es ist ein Riesenerfolg, dass die bayerische Staatsregierung im letzten Jahr den Anbau gentechnisch veränderter Pflanzen verboten hat. Wir Konsumenten werden von der Industrie nicht gefragt, ob wir Nahrungsmittel mit genmanipulierten Inhalten essen wollen. Antworten müssen wir trotzdem, umso lauter.

http://www.ihr-einkauf.com/magazin/de/welternaehrungstag-unfaire-regelwerke-produzieren-hunger

Welternährungstag: Unfaire Regelwerke produzieren Hunger

Autor: Sana Brauneram 14. Okt 2011

Ein Fußballmatch illustriert das böse Spiel von Agrarkonzernen und Spekulanten. Ort des Geschehens ist der Stephansplatz in Wien. Zeitpunkt dieser Aktion ist der 14. Oktober 2011.
Unter dem Motto Ein unfaires Match“ luden FIAN Österreich, ÖBV-Via Campesina Austria und die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar zu einem (Schau)spiel der besonderen Art:

© Bild: Fotos: Brigitte Reisenberger

Ort des Geschehens ist der Stephansplatz in Wien. Zeitpunkt dieser Aktion ist der 14. Oktober 2011. – Unter dem Motto „Ein unfaires Match“ luden FIAN Österreich, ÖBV-Via Campesina Austria und die Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar zu einem (Schau)spiel der besonderen Art: Das Team der „Agroindustrie Eintracht Profit“ trat gegen den FC Essen für Alle!, die Frau- und Mannschaft von Landlosen, Kleinbäuerinnen, armen Frauen und FischerInnen an.

Um anläßlich des Welternährungstages (16.10.) auf die strukturellen Ursachen von Hunger und Unterernährung aufmerksam zu machen, zeigten die veranstaltenden Organisationen im Bild eines Fußballspiels karrikierend die sehr ernsten strukturellen Probleme im Weltagrar- und Ernährungssystem auf: Agrarkonzerne und InvestorInnen kaufen oder pachten große Landflächen in Entwicklungsländern und berauben damit Kleinbauernfamilien, die bisher auf und von diesem Land gelebt haben, ihrer Lebensgrundlage. Im Spiel wird die Mittellinie zugunsten des Eintracht Profit“ verschoben. Patente auf Saatgut ermöglichen es internationalen Kornzenen, die alleinige Kontrolle über Saatgut zu übernehmen. Das heißt im unfairen Match: Plötzlich alle Tore für die Eintracht Profit“ – egal von wem sie erzielt wurden. Weitere Problemlagen wie die mangelnde Unterstützung für die kleinstrukturierte Landwirtschaft in Entwicklungsländern, der schädliche Einfluss der Finanzmärkte, ungerechte Förderungen und Subventionen in den Industriestaaten und die wirtschaftliche und politische Macht der Agrarmultis werden so aufgezeigt.

Eindrücke vom Spielverlauf: Zwei Mannschaften laufen auf’s Feld – aber welch ungleiches Bild: Das Team der Agroindustrie ist Dank des Sponsorings multinationaler Agrarkonzerne bestens ausgerüstet und besetzt strategisch die wichtigen Positionen. Die Frau- und Mannschaft von Landlosen, Kleinbäuerinnen, armen Frauen und FischerInnen hat keine einheitlichen Dressen und muss gegen eine Übermacht ankämpfen. Der Schiedsrichter ist der freie Markt“. Gleich zu Beginn sorgt er für einen Aufreger: Der Torhüter der Mannschaft des Südens wird des Platzes verwiesen. Liberalisieren!“ ruft der Schiri. Protektionismus hat am Weltmarkt nichts verloren!“ Die Buchmacher jubeln – durch geschicktes Spekulieren sind sie die großen Gewinner abseits des Platzes

Laut Welternährungsorganisation (FAO) hungern weltweit mehr als eine Milliarde Menschen. Mehr als fünfzig Jahre nach der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte ist für sie das grundlegende Recht jedes Menschen, sich angemessen zu ernähren, nicht erfüllt“, kritisiert Gertrude Klaffenböck von der Menschenrechtsorganisation FIAN. Diese täglich millionfachene Menschenrechts¬verletzungen bleiben weitgehend unbestraft. Im Gegenteil: Es werden unglaubliche Kraftanstregungen unternommen, um eine Wirtschafts-, Agrar- und Gesellschaftsordnung aufrecht zu erhalten, die Ausgrenzung und Marginalisierung vorantreibt und so Hunger und Unternährung ständig neu organisiert.“ stellt Klaffenböck empört fest.

Der überwiegende Teil des weltweiten Hungers hat strukturelle Ursachen, nur etwa einem Zehntel davon liegen Ursachen wie Dürre, Katastrophen oder Kriege zugrunde. Ein Großteil der Menschen, die hungern, sind Kleinbäuer/innen. Immer mehr von ihnen werden systematisch am Zugang zu Land, Wasser, Saatgut und Märkten gehindert und im Namen des sogenannten freien Marktes“ ins Abseits gedrängt. Ihre verzweifelten Versuche, sich dagegen zu wehren, werden kriminalisiert. Dabei sind es nach wie vor die Kleinbauern und insbesondere Kleinbäuerinnen, die den Löwenanteil der Lebensmittel weltweit produzieren – trotz der ungleichen Voraussetzungen!“, erklärt Irmi Salzer von der Bäuer/innenbewegung ÖBV-Via Campesina Austria.

Herbert Wasserbauer von der Dreikönigsaktion der Katholischen Jungschar fordert ein Umdenken: Wir dürfen vor der Tatsache nicht die Augen verschließen, dass unser Wirtschaftsmodell entscheidend dazu beiträgt, dass Millionen Menschen auf unserer Welt zu wenig zum Leben haben. Unsere Wirtschaft, unsere Politik, unser Lebensstil machen Hunger! So wie wir derzeit leben, stülpen wir den Menschen in den Armutsregionen unserer Welt die Folgekosten über.“

Sa., 15. Oktober 2011: weltweiter Aktionstag

Auch wenn die großen Medien kaum darüber berichten, ist gerade Großes im Gange:

Seit 17. September ist mit „occupywallstreet“ eine friedliche Besetzung/Demonstration im Gange, die sich für eine Rückkehr zur echten Demokratie und ein Wirtschaftssystem, das für alle Menschen da ist, einsetzt. Die Bewegung breitet sich aus, am 15. Oktober sind weltweit 662 Orte in 79 Ländern geplant. In Österreich sind (bisher) Demonstrationen/Aktionen in folgenden Orten bekannt: Wien, Linz, Salzburg, Steyr, Innsbruck, Graz, Villach, Salzburg. Wir sehen uns dort!

http://15october.net/de/, www.facebook.com/OccupyAustria, http://www.attac.at/9688.html

Vandana Shiva: Die Erde gehört uns allen

http://www.abendblatt.de/ratgeber/wissen/article2001613/Vandana-Shiva-Die-Erde-gehoert-uns-allen.html

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=SvBI9xk700A

Alternativer Nobelpreis
Vandana Shiva: „Die Erde gehört uns allen“
24.08.2011, 07:00 Uhr Angelika Hillmer
Die 58-jährige Vandana Shiva, Trägerin des Alternativen Nobelpreises, sprach mit dem Abendblatt über eine verträgliche Landwirtschaft.

Vandana Shiva gilt als Pionierin der ökologischen Landwirtschaft in Indien. Hier genießt sie gestern einen sonnigen Moment am Osterbekkanal
Foto: Marcelo Hernandez – siehe Originalbeitrag
amburg. Sie sitzt am Osterbekkanal und spricht mit Feuereifer über eine „gewaltfreie Landwirtschaft“, die keine ökologischen und sozialen Schäden anrichtet: Die indische Wissenschaftlerin und „Graswurzel“-Aktivistin Prof. Vandana Shiva, 58, war gestern auf Einladung des World Future Council, dessen Ratsmitglied sie ist, und der Bucerius Summer School auf Vortragsreise in Hamburg. Die charismatische Vorkämpferin für eine ökologische Landwirtschaft hat vor allem eine Botschaft für unsere Stadt: „Die Bürger Hamburgs sollten ihre Stimme erheben, wenn es um die Frage geht, was auf ihren Tellern landet.“
Das, was heute meist verspeist wird, trifft nicht den Geschmack der Umwelt- und Menschenrechtsaktivistin; denn es stammt aus einer Agrarindustrie, die Shiva als „gewalttätige Landwirtschaft“ bezeichnet. Mit Giften und Kunstdünger führten die Bauern chemische Feldzüge gegen die Natur, sagt Shiva. Aus ihrer indischen Perspektive spricht sie sogar von einer „Suicide Economy“, einer Selbstmord-Wirtschaft: In ihrer Heimat brächten sich Bauern, die in den Händen großer Agrarkonzerne seien, mit Pestiziden um, weil sie hoch verschuldet seien, nicht mehr selbst bestimmten, was sie anbauten und an wen sie ihre Ernten verkauften. „Seit 1997 haben sich mehr als 250.000 Farmer in den Bundesstaaten Andhra Pradesh, Karnataka, Maharashtra und Punjab das Leben genommen.“

Die von Shiva gegründete Forschungsstiftung RFSTE (Research Foundation for Science, Technology and Ecology) beobachtet seit 1982 den Einfluss des liberalisierten Weltmarktes auf die indischen Bauern. Sie kritisiert den Einzug der Gentechnik, angeführt vom US-Konzern Monsanto. Und sie wehrt sich im Namen der betroffenen Dorfgemeinschaften gegen die Patentierung von Pflanzen wie etwa den Neembaum, der Wirkstoffe für Medizin und Landwirtschaft liefert. „Die Erde gehört uns allen. Aber einige große Konzerne haben die Illusion, dass ihnen der Planet gehört. Sie belasten die Atmosphäre mit Kohlendioxid, verschmutzen Flüsse, greifen sich die natürlichen Ressourcen.“

Die Landwirtschaft als Produzentin der Lebensmittel, der Mittel zum Leben, gehört in Gemeinschaftsbesitz und nicht in die Hände von multinationalen Unternehmen, davon ist Vandana Shiva überzeugt. Für ihr langjähriges, erfolgreiches Engagement wurde sie vielfach ausgezeichnet; unter anderem erhielt sie 1993 den Alternativen Nobelpreis. Dabei begann ihre berufliche Laufbahn in einer gänzlich anderen Disziplin. „Tief von Einstein inspiriert“, habe sie Physik an der University of Western Ontario in Kanada studiert, erzählt sie. Ihre Doktorarbeit schrieb sie über spezielle Aspekte der Quantentheorie.

Der Schritt von winzigen Elementarteilchen hin zu praxisnahen Globalisierungsthemen wurzelt in ihrem Elternhaus. Vandana Shiva wuchs in Dehradun am Fuße des Himalaja auf. Ihre Mutter gab ihren Beruf im Schuldienst, ihr Vater seinen Militärposten auf, um als Bauern und Waldhüter zu arbeiten. Vor dem Studium erlebte Shiva, wie Wälder rücksichtslos gerodet werden. Sie schloss sich der Chipko-Bewegung an, in der Dorfbewohner Bäume umarmten, um sie vor den Holzfällern zu schützen. Es waren hauptsächlich Frauen – seitdem ist die Physikerin überzeugt, dass Frauen sich mehr für den Erhalt der Erde engagieren als Männer. Das liege daran, dass Männern sehr früh beigebracht werde, „die wirklich wichtigen Dinge des Lebens, wie Babys oder Pflanzensamen, als unwichtig zu behandeln“.

Die Erfahrungen der Chipko-Bewegung führten Shiva nach ihrer Promotion zum Waldschutz, obwohl sie die Quantenphysik faszinierte. „Ich habe mir gesagt: Wenn ich die Physik weiter betreibe, dann mache ich das nur für mich. Wenn ich aber für die Umwelt kämpfe und wissenschaftlich arbeite, dann hilft das vielen Menschen, auch zukünftigen Generationen. Also habe ich mich für diesen Weg entschieden.“

Ihre Hinwendung zur Landwirtschaft brachten zwei Ereignisse im Jahr 1984: Im Juni starben bei religiösen Aufständen im landwirtschaftlich geprägten Bundesstaat Punjab Tausende Menschen, und im Dezember explodierte die Pestizidfabrik der Union Carbide Corporation in Bhopal. Mehr als 3000 Menschen wurden direkt vom Gift getötet, Zehntausende weitere Opfer starben an den Folgen. Der Erhalt des einheimischen Saatguts in den Händen der lokalen Dorfgemeinschaften und eine chemiefreie Landwirtschaft mit lokalen Märkten wurden seither die wichtigsten Ziele Shivas.

1991 wurde aus RFSTE die Organisation Navdanya, was aus dem Indischen übersetzt „neun Samen“ bedeutet. Mehr als 70 000 Bauern schlossen sich ihr an, bewirtschaften ihre Felder biologisch, erklären Areale zu gentechnikfreien Regionen, sammeln und vermehren Saatgut, legen Mischkulturen aus Getreide, Bohnen und Kürbissen an, die fast den doppelten Ertrag bringen wie Monokulturen dieser Pflanzen.

„Wir erreichen mehr biologische Vielfalt auf den Äckern, leisten einen Beitrag zum Schutz der Umwelt, weil wir auf Chemikalien verzichten, und verbessern gleichzeitig die Nahrungsversorgung. Wir haben die Lösung für die Ernährungskrise, dazu braucht es keine Gentechnik“, betont Shiva. Sie freut sich über mehr und mehr Besucher aus afrikanischen Staaten: „Sie lernen aus unseren schlechten Erfahrungen mit den Agrarkonzernen und sehen sich die alternative, nachhaltige Landwirtschaft an“, sagt sie zufrieden.

In den ersten Jahrzehnten ihrer Arbeit hatte sich die Mutter eines 29-jährigen Sohnes in ihrer Freizeit immer mal wieder der Quantenphysik gewidmet. Aber inzwischen komme sie nicht mehr dazu, bedauert Vandana Shiva. „Monsanto lässt mir einfach keine Zeit dafür“, sagt sie lächelnd.