Kategorie-Archiv: Wissenschaft

Grenzwissen aktuell – Vortragsreihe in der Steiermark

Wer so etwas veranstaltet, braucht immer noch Mut… Wer so etwas vorträgt, ebenso.  Warum? Ja, diese Frage steht im Raum!…Wenig bis keine Unterstützung gibt’s von öffentlicher Seite, und von vielen Mitmenschen wird man als „abgehoben“ betrachtet… Susanne Schwarzer aber wagt es trotzdem. In Kürze beginnt in der Südoststeiermark eine mehrteilige grenzwissenschaftliche Vortrags- und Kinofilm-Reihe.
http://grenzwissen.aktuell.glueckswochen.at/ – Heinrich Kusch (Versiegelte Unterwelt), Stan Wolf (Mysteriöser Untersberg), Sam Osmanagich (Bosnische Pyramiden) und Raik Garve (Verborgene Geschichte) an verschiedenen Orten in der Steiermark.

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Konstantin Wecker | Franz Hörmann wurde suspendiert

Empört euch! Konstantin Wecker auf YouTube:

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Franz Hörmann von der Uni suspendiert

03. 02. 2012 | Von: Konrad Hausner

Franz Hörmann, Professor für Wirtschafts-Wissenschaften in Wien und Co-Autor des Buches „Das Ende des Geldes“, wurde wegen zweifelhafter Aussagen zum Nationalsozialismus von seinem Lehramt mit sofortiger Wirkung suspendiert. Die Leitung der Universität kündigte nicht nur ein Disziplinarverfahren an, sondern auch, dass Strafanzeige eingebracht werde. Der Mitautor des aufklärenden Werkes über das herrschende Geldsystem, Otmar Pregetter, hatte sich schon im Vorjahr von Hörmann eindeutig distanziert, nachdem dieser eine politische Partei ins Leben gerufen hatte.

Prof. Franz Hörmanns Bekanntheitsgrad stieg im Oktober 2010 sprunghaft an. Die österreichische Tageszeitung Der Standard veröffentlichte damals ein Interview, in dem der Wirtschaftsexperte erklärte, wie Geld aus „dünner Luft“ erschaffen wird. Kurz darauf erschien das Buch „Das Ende des Geldes“, wobei es sich um eine völlig unpolitische Analyse des derzeitigen Geldsystems, das praktisch ausschließlich auf Schulden und somit Zins- und Zinseszins basiert, handelt.

Gegen Ende des Vorjahres wurde plötzlich bekannt, dass Franz Hörmann eine politische Partei gegründet hatte. Co-Autor Otmar Pregetter, ebenfalls Wirtschaftswissenschaftler in Wien, distanzierte sich ohne Umschweife von Hörmann (Presseaussendung vom 5. Dez. 2011). Wie Pregetter u. A. bei seiner Teilnahme in einer Fernsehdiskussion unter Beweis stellte, beziehen sich dessen Analysen ausschließlich auf ökonomische und finanztechnische Aspekte.

Was Hörmann durch sein politisches Engagement wirklich zu bezwecken versucht, ist vorläufig noch unklar. Doch von Anfang an häufen sich Vorwürfe, dass in seinem Umfeld Personen auftauchten, denen rechtsnationale und antisemitische Tendenzen nachgesagt werden. Erwähnung fand dabei ein Mann aus der Schweiz, der zu den Gründungsmitgliedern dieser Partei zählt, und der bereits mehrmals in Verbindung mit antisemitischen Ansichten gebracht wurde.

Am 15. Januar wurde Hörmann in einem Interview auf diesen Schweizer angesprochen. Er sagte wörtlich: „Es stimmt, dass bei einer ersten Besprechung und auch bei der Parteigründung ein Schweizer dabei war, der auch Vorschläge gemacht hat, die in einer Sprache formuliert waren, die, sagen wir mal, nicht ganz zeitgemäß ist.“ Er fuhr fort, dass es sich um eine Konsensbewegung handle und persönliche Meinungen, „auch wenn es vielleicht extreme Minderheitsmeinungen sind“, dennoch in der Diskussion respektiert werden. Und weiter: „Davon abgesehen, muss man halt auch eines sagen: Antisemitismus, den Vorwurf kriegt man, wenn man das Geldsystem kritisiert, standardmäßig und sehr schnell. Es gibt leider bestimmte Gruppen, bei denen allein schon die Kritik am bestehenden Zinseszins-System mit Antisemitismus gleichgesetzt wird. Also, diesen Ruf auf sich zu ziehen, damit muss man, wenn man in die Politik geht in dem Kontext, leider heutzutage tatsächlich rechnen.“ Allerdings vergaß Hörmann auch nicht festzustellen, dass er an die Kraft einer demokratischen und friedlichen Veränderung glaube.

Am Donnerstag berichteten nun mehrere österreichische Tageszeitungen, dass sich die Wiener Wirtschaftsuniversität gezwungen sah, Hörmann mit sofortiger Wirkung zu suspendieren. In einem nichtveröffentlichten Interview mit der Studentenzeitung „Standpunkte“ soll Hörmann zweifelhafte Aussagen zum Nationalsozialismus von sich gegeben haben. Bei Studi-Kurier.at fand eine von Hörmanns umstrittenen Bemerkungen Erwähnung: „Die Frage des Genozids zur Zeit des Nationalsozialismus (ist) nicht endgültig geklärt, weil es keine objektive und ideologiefreie Diskussion über diese Frage gab“. Die Gaskammern in Hitlers Konzentrationslagern betreffend, soll Hörmann geäußert haben, dass er dazu „keine Meinung“ habe.

In einer ersten Stellungnahme erklärte Hörmann, dass es sich um ein „Missverständnis sprachlicher Art“ handle. Wie die Tageszeitung Die Presse erklärt, beruft sich Hörmann auf den „Wissensbegriff“. Nachdem er selbst weder Historiker noch Zeitzeuge sei, könne er schon aus logischen Gründen nicht behaupten, selbst von der Existenz der NS-Massenvernichtungslager zu wissen.

Ungeachtet Hörmanns persönlicher Einstellung, die tragischen Ereignisse vor und während des Zweiten Weltkrieges betreffend, seine Vorgangsweise im Zusammenhang mit seinem Einstiegsversuch in die Welt der Politik ist gewiss alles andere als geschickt. Was gleichzeitig aber durchaus zu bedauern ist, ist der Umstand, dass ein erstklassiges und aufklärendes Sachbuch zum Thema Finanzwesen gerade dadurch in Misskredit geraten könnte. Und das hat dieses Buch, „Das Ende des Geldes“, mit Sicherheit nicht verdient.

Frauen, Veganer, Irak, Verwaltungsreform, Mochovce

Internationaler Frauentag 8. März 2012:

http://www.kleiner-kalender.de/event/internationaler-frauentag/6781-deutschland.html

Tag der Frau 2012

8. März 2012 in Deutschland

Der Internationale Frauentag (International Women’s Day) wird weltweit von Frauenorganisationen am 8. März begangen. Der Tag wird auch Weltfrauentag, Tag der Frau oder Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau genannt. Er entstand in der Zeit um den Ersten Weltkrieg im Kampf um die Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen und kann auf eine lange Tradition zurückblicken.

Die deutsche Sozialistin Clara Zetkin schlug auf der Zweiten Internationalen Sozialistischen Frauenkonferenz am 27. August 1910 in Kopenhagen gegen den Willen ihrer männlichen Parteikollegen die Einführung eines internationalen Frauentages vor, ohne jedoch ein bestimmtes Datum zu favorisieren. Die Idee dazu kam aus den USA. Dort hatten Frauen der Sozialistischen Partei Amerikas (SPA) 1908 ein Nationales Frauenkomitee gegründet, welches beschloss, einen besonderen nationalen Kampftag für das Frauenstimmrecht zu initiieren. Der erste Frauentag wurde dann am 19. März 1911 in Dänemark, Deutschland, Österreich-Ungarn und der Schweiz gefeiert. Seit 1921 findet der internationale Frauentag am 8. März statt.

Heute ist der 8. März in vielen Ländern ein gesetzlicher Feiertag. In der Volksrepublik China ist der Nachmittag für Frauen arbeitsfrei. Es gibt jedoch auch insbesondere politisch aktive Frauen, welche sich inzwischen gegen die Feier des Frauentrags aussprechen. Die luxemburgische EU-Kommissarin Viviane Reding stellte dazu fest: „Solange wir einen Frauentag feiern müssen, bedeutet das, dass wir keine Gleichberechtigung haben. […] Das Ziel ist die Gleichberechtigung, damit wir solche Tage nicht mehr brauchen.“


Mission Impossible? Impossible is not possible!

Verwaltungsreform – jetzt

Überparteiliche Bürgerinitiative zur Sicherung der Zukunft unseres Landes Österreich

Lies bitte und triff deine Entscheidung. Danke.

http://www.verwaltungsreform-jetzt.at/

http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Irak/order81.html

Der Irak ist eine Wiege der Zivilisation und der Landwirtschaft unserer Erde / Iraq is one of the world’s cradles of civilisation and agriculture

Zur Irakischen Order 81: Verbrechen gegen die Menschheit! / To the Iraq Order 81: „Crime Against Humanity“

Im Folgenden dokumentieren wir eine Erklärung, die bei einem Treffen der alternativen Nobelpreisträger/innen vom 8. bis 12. März 2005 in München verabschiedet wurde.  
Erklärung/Resolution Die Preisträgerinnen und Preisträger des Alternativen Nobelpreises (Right Livelihood Award), wie unten aufgeführt,
und die Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Konferenz „Die Alternative – Ausblicke auf eine andere Globalisierung” in München vom 8. – 12. März 2005
erklären
Zur Irakischen Order 81: „Verbrechen gegen die Menschheit!

Der Irak ist eine Wiege der Zivilisation und der Landwirtschaft unserer Erde

Die traditionelle Vielfalt der Kulturpflanzen im Irak, die sich über Tausende von Jahren entwickelt hat, ist nicht nur Vermächtnis und Rechtsgut der irakischen Bauern, sondern der ganzen Welt.

Die „Order 81″ wurde vom US-Beauftragten für den Wiederaufbau des Irak, Paul Bremer, erlassen. Sie hat zum Ziel, dass die irakischen Bäuerinnen und Bauern zukünftig daran gehindert werden, ihre uralten Saaten und Kulturpflanzen anzubauen. Die Bäuerinnen und Bauern werden dazu gezwungen, nur noch industriell entwickeltes, gentechnisch manipuliertes und von Unternehmen patentiertes Saatgut zu verwenden.

Wir fordern von der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika wie von der Regierung des Irak, die „Order 81″ zurückzunehmen.

Wir rufen die internationale Gemeinschaft dazu auf, die Vielfalt der landwirtschaftlichen Kulturpflanzen, die sich über Tausende von Jahren entwickelt haben, zu schützen und weiter zu verbreiten.

Dringendes Handeln ist erforderlich, um dieses Welterbe zu retten und zu bewahren. Dazu müssen regionale Samenbanken aufgebaut werden, die von den örtlichen einheimischen Bäuerinnen und Bauern kontrolliert werden.

München, 12. März 2005

Die Alternativen Nobelpreisträgerinnen und -träger:

  • Dr. Ibrahim Abouleish
  • Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Dürr
  • Prof. Johan Galtung
  • Stephen Gaskin
  • Tapio Mattlar
  • Prof. Dr. Manfred Max-Neef
  • Pat Mooney
  • Nicanor Perlas
  • Prof. Dr. P. K. Raveendran
  • Irina Sherbakova
  • Dr. Vandana Shiva
  • Sulak Sivaraska
  • Prof. Dr. Michael Succow

Der alternative Nobelpreis

1980 wurde er zum ersten Mal vergeben – der „Alternative Nobelpreis“.
Jakob von Uexküll, Philatelist, Journalist, zeitweise Mitglied des Europäischen Parlaments und Enkel des Biologen Jakob von Uexküll (1864-1944) „erfand“ und stiftete diesen Preis aus dem Erlös seines Bestandes wertvoller Briefmarken.
Der Right Livelihood Award ist dank weiterer Spenden mit 220.000 € dotiert und wird an Personen, Organisationen und Repräsentanten von Bewegungen vergeben, die sich mit praktischen Handlungsanweisungen und Modellen für menschenwürdige Lebensweisen einsetzen. Nicht wissenschaftliche Spitzenleistungen für einige wenige sind gefragt, sondern die mit dem Preis ausgezeichneten kleinen Gruppen und Einzelpersonen haben beispielhaft gezeigt, wie mit minimalen Mitteln große Widerstände überwunden werden können. Diese Problemlösungen sollen vielen Menschen Wege in eine helle Zukunft aufzeigen und sie bestärken, diesen Beispielen zu folgen und konstruktiv und mutig an der Gestaltung unser Zukunft mitzuarbeiten.


Resolution/Erklärung

The Laureates of the Right Livelihood Award (Alternative Nobel Prize), as signed below,
and the participants of the Conference „Die Alternative – Ausblicke auf eine andere Globalisierung” in Munich, March 8 – 12, 2005
declare

To the Iraq Order 81: „Crime Against Humanity

Iraq is one of the world’s cradles of civilisation and agriculture

Traditional varieties of crops in Iraq, which evolved over thousands of years, are not just the legacy of Iraqi farmers, but are global legacy.

Order 81, passed by Mr. Paul Bremer, the US official in charge of reconstruction of Iraq, will effectively prevent Iraqi farmers from using their ancient varieties of seeds and crops, and is forcing them to depend on corporate patented and genetically modified seeds.

We demand of the US government and of the Iraqi government to repeal Order 81.

We call on the international community to protect and propagate the farmers varieties, evolved over thousands of years in Iraq.

Emergency action is needed to rescue and preserve this world’s heritage by creating community seed banks, controlled by local farmers.”

Munich, 12th of March 2005

The Laureates:

      Dr. Ibrahim Abouleish
  • Prof. Dr. Dr. Hans-Peter Dürr
  • Prof. Johan Galtung
  • Stephen Gaskin
  • Tapio Mattlar
  • Prof. Dr. Manfred Max-Neef
  • Pat Mooney
  • Nicanor Perlas
  • Prof. Dr. P. K. Raveendran
  • Irina Sherbakova
  • Dr. Vandana Shiva
  • Sulak Sivaraska
  • Prof. Dr. Michael Succow

A bulletin from
STOPPEN WIR DEN AKW-MOCHOVCE-AUSBAU

Atomkraftwerk Mochovce: Haupteingang der Bank Austria zugekettet
http://links.causes.com/s/clAbXM

INZIKU

Neu – der wissenschaftliche Aspekt wird durch ein Institut abgedeckt, das sich mit dem Thema Zivilcourage wissenschaftlich auseinandersetzt und mit Experten kommuniziert. Das Institut wurde ins Gesamtkonzept integriert und trägt den Namen „Institut für Zivilcourage und Kunst“, Kurzform INZIKU.