AutorInnen

Waris Dirie (* 1965 in der Region von Gaalkacyo, Somalia) ist ein ehemaliges Supermodel,[1] eine Bestseller-Autorin[2] und Menschenrechtsaktivistin im Kampf gegen FGM (= Female Genital Mutilation, die Beschneidung von Frauen und Mädchen).
Sie war von 1997 bis 2003 UN-Sonderbotschafterin gegen die Beschneidung. 2002 gründete sie ihre eigene Organisation, die Desert Flower Foundation.

Werke

Wüstenblume. Autobiographie („Desert Flower“). Knaur, München 2007, ISBN 978-3-426-77978-1 (mit Cathleen Miller).
1997 erscheint ihre Biographie Wüstenblume in New York. Das Buch wird ein internationaler Bestseller und erscheint in über 50 Lizenzausgaben. Weltweit wurden bis heute über 11 Millionen Exemplare verkauft, allein 3 Millionen in Deutschland.
Nomadentochter („Desert Dawn“). Blanvalet, München 2008, ISBN 978-3-442-37024-5 (mit Jeanne D’Haem)
20 Jahre nach ihrer Flucht beschließt Waris, ihre Familie in Somalia zu besuchen. Ein abenteuerliches Unternehmen, denn Somalia wird seit Jahren von Bürgerkrieg und Hungersnöten geplagt. Ihr zweites Buch, welches ebenfalls ein internationaler Bestseller wird, beschreibt die Reise in ihr Heimatland.
Schmerzenskinder („Desert Children“). Ullstein, Berlin 2006, ISBN 3-548-36886-7 (mit Corinna Milborn).
Mit ihrem dritten Buch startet Waris Dirie eine europaweite Kampagne gegen FGM. Genitalverstümmelung wird nicht nur in Afrika praktiziert, sondern auch in der westlichen Welt. Sie berichtet von Begegnungen mit Opfern und Tätern, von ihren Recherchen, Rückschlägen und Erfolgen.
Brief an meine Mutter („A letter to my mother“). Ullstein, Berlin 2007, ISBN 978-3-550-07876-7.
Waris Dirie über das Buch Brief an meine Mutter auf der Homepage der Desert Flower Foundation: „Dies ist mein persönlichstes Buch. Es gibt einfach Wunden, die nicht heilen wollen. Groß war meine Sehnsucht, meine Mutter wieder zu treffen, meiner Mutter zu verzeihen, doch ich musste erkennen, dass Liebe und Leid oft untrennbar aneinander gekettet sind. Die Arbeit an diesem Buch war für mich eine schmerzvolle, aber überlebenswichtige Erfahrung.“
Schwarze Frau, weißes Land („Black Woman, White Country“). Droemer, München 2010, ISBN 978-3-426-27535-1.
In diesem Buch erzählt Waris Dirie von ihrem Leben in der neuen, weißen Heimat – und von ihrer Sehnsucht nach Afrika und dem tiefen Wunsch, ihrem Heimatkontinent zu helfen, sich von Armut, überkommenen Traditionen und Abhängigkeit zu befreien.

Auszeichnungen

Afrika-Preis der deutschen Bundesregierung 1999[17]
Women of the year Award des Magazin Glamour 2000
Corine 2002 für „Nomadentochter“
World Social Award der Women’s World Award 2004
Erzbischof-Oscar-Romero-Preis 2004
Prix des Générations 2007 der World Demographic Association[18]
Ernennung zum Chevalier de la Légion d’Honneur durch den französischen Präsidenten Nicolas Sarkozy 2007
Martin-Buber-Plakette der Stichting Euriade 2008
Goldmedaille des Präsidenten der Republik Italien 2010

Filme

1995: Eine Nomadin in New York. Dokumentation der BBC über die außergewöhnliche Karriere von Waris Dirie
2009: Wüstenblume

Weblinks

Literatur von und über Waris Dirie im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Desert Flower Foundation
‚PPR creates a Corporate Foundation for Women’s Dignity and Rights‘
Persönlicher und Projektblog von Waris Dirie

(auszugsweise… Quelle: Wikipedia)

Website von Waris Dirie:
http://www.desertflowerfoundation.org/de/

Günter Wallraff:

Basics aus Wikipedia: Hans-Günter Wallraff (* 1. Oktober 1942 in Burscheid) ist ein deutscher Enthüllungsjournalist und Schriftsteller. Er ist durch seine Reportagen über diverse Großunternehmen, die Bild-Zeitung und verschiedene Institutionen bekannt geworden, für die er sich stets der Methoden des investigativen Journalismus bediente.

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