BürgerInnen

Aktenzeichen XY-Preis für Zivilcourage

https://de.m.wikipedia.org/wiki/XY-Preis_f%C3%BCr_Zivilcourage

Preisträgerin 2013: Paulina Hoppe

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2046394/#/beitrag/video/2046394/Die-Courage-der-Paulina-Hoppe

Abschied von Freiheitskämpfer Nelson Mandela:

http://www.rp-online.de/kultur/in-afrika-gilt-der-tod-als-teil-des-lebens-aid-1.3884238

http://de.m.wikipedia.org/wiki/Stanislaw_Jewgrafowitsch_Petrow

Stanislaw Jewgrafowitsch Petrow (russisch Станислав Евграфович Петров, wiss. Transliteration Stanislav Evgrafovič Petrov; * 1939) ist ein Oberstleutnant a. D. der Sowjetarmee. Am 26. September 1983 stufte er als leitender Offizier in der Kommandozentrale der sowjetischen Satellitenüberwachung einen vom System gemeldeten Angriff der USA mit nuklearen Interkontinentalraketen auf die UdSSR als Falschalarm ein. Damit verhinderte er womöglich das Auslösen eines Atomkriegs, des befürchteten Dritten Weltkriegs.[1]

Aus Gründen der militärischen Geheimhaltung und wegen politischer Spannungen wurde Petrows Vorgehen erst in den neunziger Jahren[2] publik.

Mehr siehe die weiteren Asbchnitte in Wikipedia und auf YouTube.

Joe Kreissl – Freeman Austria



und weitere Beiträge auf Youtube und auf Facebook

Markus Zwicklbauer:

Eurokrise macht Steuerberater sauer: Jetzt zahlt er keine Steuern mehr

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/09/20/eurokrise-macht-steuerberater-sauer-jetzt-zahlt-er-keine-steuern-mehr/

Jörg Bergstedt, Gentechnik-Aktivist, Deutschland. Autor des Buches „Seilschaften der Gentechnik“

Herta Wessely, Verein Aktion 21

http://kurier.at/nachrichten/3918540.php

Bürgerinitiativen: Organisierte Wut
Immer mehr Menschen steigen in Österreich auf die Barrikaden. Nun haben sie sich eine Plattform geschaffen.
Von den Franzosen ist man es gewohnt, dass sie demonstrieren, die deutschen Wutbürger haben überrascht, aber wenn nun auch die Österreicher auf die Barrikaden steigen, ist man geneigt, Kaiser Ferdinand den Gütigen zu zitieren: „Ja, dürfen’s denn des?“

Ja, sie dürfen – wenn man den Worten von Herta Wessely glaubt. Sie ist Obfrau des Vereins Aktion 21, der zum Ziel hat, verschiedensten Bürgerinitiativen eine Plattform zu geben. Anfangs nur für Wien gedacht, wird die Internet-Plattform nun auf ganz Österreich ausgeweitet, denn Wutbürger gibt es auch hierzulande genug. Es sind längst nicht mehr langhaarige Jugendliche, die mit Bändern in den Haaren und Blumen im Herzen gegen Zwentendorf marschieren, der Protest manifestiert sich heute in der bürgerlichen Mitte.

Herta Wessely wählt ihre Worte mit Bedacht, aber man sieht ihre Wut über die Unglaublichkeiten, die in Österreich möglich sind: „Bürgerbeteiligungsverfahren sind in den meisten Fällen eine reine Alibi-Veranstaltung.“ Besorgte Bürger würden nicht informiert, nicht registriert. Etwa beim umstrittenen Garagenbau unter der Schule Geblergasse ( siehe Artikel rechts unten ): „Da kommt die Stadtschulrätin und appelliert an die Schüler, doch bitte an die armen Autofahrer zu denken. Eine Frechheit“, empört sich Wessely. Die Politiker hätten zu viel Macht: „Trotz Protest wird überall über die Bürger drübergefahren. Es reicht!“

Zwickmühle
„Politiker müssten Bürgerinitiativen ernster nehmen und Fehler eingestehen“, erklärt der Politologe Thomas Hofer, doch man könne nicht jedes Projekt absagen, nur weil sich einer aufrege. Dass das Unterstützen von Bürgerinitiativen für Oppositionspolitiker ein zweischneidiges Schwert ist, müssen die Wiener Grünen anhand der Geblergasse feststellen. Einst gegen die Garage, muss man den Bau nun in der Regierung umsetzen. Grundsätzlich ortet Hofer eine steigende Demokratieverdrossenheit, die sich in Österreich vor allem über Zuwächse für die FPÖ ausdrücke. Viele fühlen eine unbestimmte Wut und Ohnmacht, Menschen in Bürgerinitiativen wollen jedoch an der Demokratie teilnehmen.

Die oft fehlende Transparenz bei Projekten in Österreich bemängelt auch Korruptionsforscher Hubert Sickinger: „Gerade jene Staaten, die eine Tradition des offenen Informationszugangs haben, haben bedeutend weniger Korruption.“

Leider hinke Österreich hier hinterher, der Bürger werde hierzulande oft als Störfaktor gesehen. In skandinavischen Ländern sei etwa jeder Akt einsehbar, in Österreich werde sich oft auf das Amtsgeheimnis ausgeredet. Er hat daher ebenfalls eine Plattform gegründet: Unter www.amtsgeheimnis.at können Bürger auflisten, wo sie mit oft lächerlich einfachen Anfragen an mauernden Behörden gescheitert sind. Aktuellstes Beispiel sind die Steinhofgründe auf der Baumgartner Höhe: Dort haben die Bauarbeiten für ein Reha-Zentrum bereits begonnen, die Präsentation des Gesamtprojekts inklusive 650 Wohnungen im Naherholungsgebiet soll aber erst im Herbst erfolgen.


Christiane Lüst, Aktion Gen-Klage, Deutschland

http://www.keine-gentechnik.de/news-gentechnik/news/de/23727.html
06.05.2011 | permalink

Gentechnik-Klage gegen Deutschland bei UN-Menschenrechtsausschuss eingereicht

Deutschland hat das Menschenrechtspaket der UN ratifiziert und sich auf einen Bericht der Lage alle 5 Jahre verpflichtet.
Das internationale Netzwerk „Aktion GEN-Klage“ wirft der Bundesrepublik Deutschland Verletzungen der Menschenrechte in der Landwirtschaft durch den Einsatz von Agro-Gentechnik vor dem Menschenrechtsausschuss der Vereinten Nationen vor. In einem Parallelbericht erläutert das Netzwerk warum auch in Deutschland durch die Agro-Gentechnik das Recht auf Selbstbestimmung, auf Nahrung und auf Gesundheit sowie die Freiheit von Wissenschaft und Forschung gefährdet sind. In den letzten Jahren erfolgten Klagen gegen Österreich, Kanada, Indien, Brasilien und Kolumbien. Die indische Regierung wurde durch den UN-Menschenrechtsausschuss aufgefordert, den Zugang zu altem wieder verwendbarem Saatgut für Bauern zu schützen und die Abhängigkeit von Konzernen zu beseitigen. Brasilien wurde ermahnt die Abholzung der Urwälder zugunsten des Anbaus von Gentechnik-Soja zu stoppen und die Lebensgrundlage der indigenen Völker und Kleinbauern zu erhalten. Der Ausschuss wird in den laufenden drei Wochen die von der Bundesregierung und dem Netzwerk eingereichten Berichte diskutieren und am 20. Mai der deutschen Regierung seine Empfehlungen bekannt geben.

Martin Balluch, VGT-Obmann

http://kurier.at/nachrichten/niederoesterreich/2098189.php

Tierschützer: Nach Freispruch in den Käfig
14 Monate Prozess enden mit einer neuen Schlappe für die Staatsanwaltschaft. Der Hauptangeklagte kämpft weiter gegen Tierfabriken.
LETZTES UPDATE AM 02.05.2011, 05:56

VGT-Obmann Martin Balluch rechnet mit einem „glatten Freispruch“, weil die Richterin die Argumente der Verteidigung gar nicht mehr hören wollte
MEHR ZUM THEMA
Hauptartikel
Tierschützer: Nach Freispruch in den Käfig
Hintergrund
Zahlen & Fakten zum Tierschützer-Prozess
Er wurde eineinhalb Jahre bespitzelt. Er saß gemeinsam mit acht Mitstreitern 104 Tage in U-Haft. Er stand 95 Verhandlungstage unter dem Verdacht vor Gericht, eine Art Mafia-Pate zu sein. Und was wird Österreichs oberster Tierschützer Martin Balluch zwei Tage nach seinem Freispruch tun? Der Obmann des Vereins gegen Tierfabriken (VGT) lässt sich auf dem Wiener Stephansplatz für 24 Stunden in einen Käfig sperren, um gegen die Haltung von Zuchtschweinen in Metallkästen zu protestieren.

Heute, Montag, verkündet die Richterin Sonja Arleth im Landesgericht Wiener Neustadt die Urteile im Tierschützer-Prozess. Der zweifache Doktor (Naturwissenschaften und Philosophie) Martin Balluch und 12 Mitangeklagte sind wegen Beteiligung an einer kriminellen Organisation angeklagt. Man kann – abgesehen von der einen oder anderen kleineren Verurteilung wegen Sachbeschädigung oder Widerstandes gegen die Staatsgewalt – in der Hauptsache von Freisprüchen ausgehen. Was für die Staatsanwaltschaft nach monströsen Ermittlungen seit 2007 – bei der Polizei war eigens eine 35 Mann starke „Soko Pelz“ gegründet worden – eine ungeheure Schlappe wäre.

Volker Helldorff, Kärnten, Österreich, Biobauer, Gentechnik-Aktivist

Elias Bierdel (* 14. November 1960 in Berlin) war Leiter und Vorsitzender der Hilfsorganisation Komitee Cap Anamur/Deutsche Notärzte e.V. (Cap Anamur). Er löste im Dezember 2002 den Initiator und Mitbegründer Rupert Neudeck ab und wurde 2004 nach einer politisch umstrittenen Rettungsaktion vor der italienischen Küste nicht mehr in den Vorstand wiedergewählt. Seit 2007 Gründungsmitglied und Vorstand von „borderline europe – Menschenrechte ohne Grenzen e.V.“ (Quelle: Wikipedia)

Percy Schmeiser, Kanada, Gentechnik-Aktivist

Fery Berger, Way of Hope

fragt am 2.5.2011 auf Facebook nach einem großen erfolgreichen Einsatz gegen Sozialabbau (wir berichteten):

WAS SOLL AUS DER FACEBOOKGRUPPE “ CHRISTINA LEBT“ WERDEN?
Ich höre also bei allen Wortmeldungen bis jetzt heraus, dass die Gruppe bestehen bleiben soll:
„Die Gruppe soll für Zivilcourage und ein wirkliches Miteinander stehen, man kann damit eine große Personengruppe für ein gemeinsames Anliegen motivieren.“
…Christina war vor 20 Jahren ein 14 jähriges Mädchen im Rollstuhl, für das eine kleine Gruppe von Jugendlichen einen Arbeitsplatz suchte. Aus dieser Gruppe ist jetzt eine große Institution in Weiz geworden, „Christina lebt“. Insofern könnte Christina für jede/n stehen, die/der in unserer Gesellschaft am Rande steht.
Die Gruppe könnte also ein DialogAktionsforum sein; eine Bewegung auf dem Hintergrund, dass auch bei uns die soziale Frage immer brennender werden wird.
Was sagt ihr dazu?


– auch im Kollektiv

zum Beispiel…:

DAS ÄGYPTISCHE VOLK

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