Schlagwort-Archiv: ESM-Vertrag

ESM-Vertrag sittenwidrig

Verfassung jetzt! (Deutschland)
http://verfassung-jetzt.org/

Die Namen sind der MUZIKU-Redaktion bekannt.

Nachdem … mit gutem Beispiel voran geht… möchten vielleicht noch weitere etwas unternehmen?

LG …

Betreff:    ESM- Entscheidung am 12.9.2012
Datum:    Tue, 24 Jul 2012 17:15:04 +0200
Von:    …
An:    bverfg@bundesverfassungsgericht.de

Sehr verehrte Damen und Herren des Bundesverfassungsgerichts!

Als verantwortungsbewußter und sein Land liebender Bürger bitte ich Sie hiermit inständig sowohl um Klarheit Ihres Verstandes, als auch das Gefühl Ihres Bauches und das Gehör Ihres Herzens:

Das Grundgesetz muß ÜBER allem Kalkül und Geschacher stehen bleiben,
es ist die unabhängige Basis unseres gesamten Staates
und darf nicht der Willkür dubioser, nebulöser „Märkte“ geopfert werden.

Die schrittweise Aufweichung je nach Opportunität ist quasi die
„Rolltreppe zur Hölle“, die sich niemand leisten kann.

Die im ESM- Vertrag angekündigten Forderungen – in unbeschränkter Höhe/auf unbeschränkte Zeit/ unwiderruflich und sogar
innerhalb von 7 Tagen –
werden von allen europäischen Bürgern zu tragen sein, EGAL, OB IN EURO, NEUEN D-MARK ODER KAURIMUSCHELN !

Dieses Vertragsmodell ist eindeutig und absolut SITTENWIDRIG und kann
unter keinen Umständen legitimiert werden!
Wer dieses Papier zu unterzeichnen bereit ist, kann es nicht gelesen haben!

Auch die ständig überall publizierte Bezeichnung des ESM als „Dauerhaften Rettungsschirm“ ist so zutreffend
wie die Gleichsetzung eines hübschen Goldarmbandes mit dem Eisenring am Fuß für den lebenslangen Ruderer in einer Galeere !

Bitte walten Sie Ihres Amtes mithilfe Ihres Gewissens und verweigern Sie diesem geplanten Unrecht die Rechtmäßigkeit !

Ich danke Ihnen!

Mit bestem Gruß,

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ESM-Vertrag sittenwidrig

Die Namen sind der MUZIKU-Redaktion bekannt.

Nachdem … mit gutem Beispiel voran geht… möchten vielleicht noch weitere etwas unternehmen?

LG …

Betreff:    ESM- Entscheidung am 12.9.2012
Datum:    Tue, 24 Jul 2012 17:15:04 +0200
Von:    …
An:    bverfg@bundesverfassungsgericht.de

Sehr verehrte Damen und Herren des Bundesverfassungsgerichts!

Als verantwortungsbewußter und sein Land liebender Bürger bitte ich Sie hiermit inständig
sowohl um Klarheit Ihres Verstandes, als auch das Gefühl Ihres Bauches und das Gehör Ihres Herzens:

Das Grundgesetz muß ÜBER allem Kalkül und Geschacher stehen bleiben,
es ist die unabhängige Basis unseres gesamten Staates
und darf nicht der Willkür dubioser, nebulöser „Märkte“ geopfert werden.

Die schrittweise Aufweichung je nach Opportunität ist quasi die
„Rolltreppe zur Hölle“, die sich niemand leisten kann.

Die im ESM- Vertrag angekündigten Forderungen – in unbeschränkter Höhe/auf unbeschränkte Zeit/ unwiderruflich und sogar
innerhalb von 7 Tagen –
werden von allen europäischen Bürgern zu tragen sein, EGAL, OB IN EURO, NEUEN D-MARK ODER KAURIMUSCHELN !

Dieses Vertragsmodell ist eindeutig und absolut SITTENWIDRIG und kann
unter keinen Umständen legitimiert werden!
Wer dieses Papier zu unterzeichnen bereit ist, kann es nicht gelesen haben!

Auch die ständig überall publizierte Bezeichnung des ESM als „Dauerhaften Rettungsschirm“ ist so zutreffend
wie die Gleichsetzung eines hübschen Goldarmbandes mit dem Eisenring am Fuß für den lebenslangen Ruderer in einer Galeere !

Bitte walten Sie Ihres Amtes mithilfe Ihres Gewissens und verweigern Sie diesem geplanten Unrecht die Rechtmäßigkeit !

Ich danke Ihnen!

Mit bestem Gruß,

ESM: Wieder ein Stück mehr verraten und verkauft | Gentechnik, Einheitspatent

Früher nannte man es Hochverrat*, heute ist es alltägliche Politik, dass die letzten Reste von Volkssouveränität schwinden, und keiner nimmt’s zur Kenntnis. Bis auf einige wenige, die noch wach sind. Merkwürdige Zeiten! Wie sagte schon Siegmund Freud? „Die Stimme der Vernunft ist leise.“ Zu leise. (gs)

Anm.: Es fehlt allerdings für den strafrechtlichen Tatbestand der Gewalt-Aspekt, siehe Wikipedia, und Landesverrat ist’s auch nicht, also sollte wär’s richtiger (nur) Verrat…:

Wikipedia: Das Österreichische Strafgesetzbuch unterscheidet zwischen Gebiets- und Verfassungshochverrat. Hochverrat ist sowohl gegen den Bund als auch gegen ein Land möglich.

„(1) Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt die Verfassung der Republik Österreich oder eines ihrer Bundesländer zu ändern oder ein zur Republik Österreich gehörendes Gebiet abzutrennen, ist mit Freiheitsstrafe von zehn bis zu zwanzig Jahren zu bestrafen.
(2) Ein Unternehmen im Sinn des Abs. 1 liegt auch schon bei einem Versuch vor.“

– § 242 StGB (Hochverrat)

Nach dem österreichischen Strafgesetzbuch ist auch der Hochverrat gegen andere Staaten strafbar. Dort ist der Strafrahmen mit sechs Monaten bis fünf Jahren aber geringer als bei hochverräterischen Unternehmen gegen Österreich.

„(1) Wer es im Inland unternimmt (§ 242 Abs. 2), mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt die Verfassung eines fremden Staates zu ändern oder ein zu einem fremden Staat gehörendes Gebiet abzutrennen, ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen.
(2) § 243 gilt entsprechend.“

– § 316 StGB (Hochverräterische Angriffe gegen einen fremden Staat)

Landesverrat:

In Österreich sind die einschlägigen Delikte im 16. Abschnitt des Strafgesetzbuchs (StGB) unter dem Titel „Landesverrat“ zusammengefasst. Zentrale Norm ist der § 252 StGB:

Verrat von Staatsgeheimnissen

§ 252. (1) Wer einer fremden Macht oder einer über- oder zwischenstaatlichen Einrichtung ein Staatsgeheimnis bekannt oder zugänglich macht, ist mit Freiheitsstrafe von einem bis zu zehn Jahren zu bestrafen.
(2) Wer der Öffentlichkeit ein Staatsgeheimnis bekannt oder zugänglich macht, ist mit Freiheitsstrafe von sechs Monaten bis zu fünf Jahren zu bestrafen. Betrifft das Staatsgeheimnis verfassungsgefährdende Tatsachen (Abs. 3), so ist der Täter jedoch nur zu bestrafen, wenn er in der Absicht handelt, der Republik Österreich einen Nachteil zuzufügen. Die irrtümliche Annahme verfassungsgefährdender Tatsachen befreit den Täter nicht von Strafe.
(3) Verfassungsgefährdende Tatsachen sind solche, die Bestrebungen offenbaren, in verfassungswidriger Weise den demokratischen, bundesstaatlichen oder rechtsstaatlichen Aufbau der Republik Österreich zu beseitigen, deren dauernde Neutralität aufzuheben oder ein verfassungsgesetzlich gewährleistetes Recht abzuschaffen oder einzuschränken oder wiederholt gegen ein solches Recht zu verstoßen.

An alle Abgeordneten von SPÖ, ÖVP und Grünen. Zur Kenntnis an die Abgeordneten von FPÖ und BZÖ.

Sehr geehrte Frau Abgeordnete, sehr geehrter Herr Abgeordneter!

Der ESM-Vertrag ist der beste Weg, Österreich in die Pleite zu führen. Das sagen Frank Stronach, die Wirtschaftswissenschafterin Eva Pichler und wohl jeder Mensch mit Hausverstand, der dieses Werk gelesen hat. Ganz abgesehen davon, dass mit dem ESM Haushaltskompetenzen und Souveränitätsrechte des Parlaments unwiederbringlich nach Brüssel abgegeben werden. Dadurch wird die Eigenstaatlich Österreichs weiter oder sogar ganz aufgelöst, wie es Univ. Dozent Friedrich Romig richtig formuliert. Und das alles ohne Volksabstimmung.

Wollen Sie wirklich die Aufbauarbeit unserer Väter und Großväter zerstören, um vor allem Banken und Großkonzerne zu stützen (siehe Link unten zu einem Artikel der renommierten FAZ)? Wollen Sie uns und unseren Kindern die Zukunft verbauen und unser Land womöglich in die schlimmste Krise seit dem 2. Weltkrieg stürzen?

Sie tragen die volle Verantwortung. Denn als Abgeordnete bzw. Abgeordneter ist es Ihre Aufgabe, Ihrem Gewissen zu folgen, nicht einem – verfassungswidrigen – Klubzwang.

Bitte zeigen Sie Stärke und Charakter. So wie offensichtlich die Finnen. Sagen Sie „Nein“ zum ESM.

Eva Pichler: http://tinyurl.com/86ynrq3
Stronach: http://www.stronachinstitut.at/esm-wann-wird-osterreich-pleite-gehen/1869
Kurze Erklärung zum ESM: http://www.youtube.com/watch?v=13lkdkXzPFs
Artikel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung: http://tinyurl.com/7ke5rnu

Mit freundlichen Grüßen,
Klaus Faißner, Wien

sonja.ablinger@parlament.gv.at; werner.amon@parlament.gv.at; gertrude.aubauer@parlament.gv.at; jakob.auer@oevp.at; josef.auer@parlament.gv.at; martin.bartenstein@parlament.gv.at; petra.bayr@parlament.gv.at; ruth.becher@parlament.gv.at; dagmar.belakowitsch-jenewein@parlament.gv.at; gabriele.binder-maier@parlament.gv.at; dieter.brosz@gruene.at; christiane.brunner@parlament.gv.at; josef.bucher@parlament.gv.at; h.buchmayr@aon.at; josef.cap@spoe.at; katharina.cortolezis-schlager@parlament.gv.at; renate.csoergits@parlament.gv.at; gerhard.deimek@fpoe.at; sigisbert.dolinschek@parlament.gv.at; karl.donabauer@parlament.gv.at; heribert.donnerbauer@parlament.gv.at; claudia.durchschlag@liwest.at; thomas.einwallner@parlament.gv.at; f.essl@lk-salzburg.at; h.fazekas@schwechat.gv.at; anna.franz@parlament.gv.at; silvia.fuhrmann@parlament.gv.at; adelheid.fuerntrath-moretti@parlament.gv.at; hermann@gahr.at; carmen.gartelgruber@fpoe.at; kurt.gartlehner@parlament.gv.at; kurt.gassner@spoe.at; wolfgang.gerstl@parlament.gv.at; 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mathias@fp-zams.at; harald.vilimsky@parlament.gv.at; bernhard.vock@parlament.gv.at; harald.walser@gruene.at; hannes.weninger@spoe.at; peter.westenthaler@parlament.gv.at; rainer.widmann@parlament.gv.at; tanja.windbuechler@gruene.at; susanne.winter@fpoe.at; august.woeginger@parlament.gv.at; gisela.wurm@spoe.at; wolfgang.zanger@parlament.gv.at; wolfgang.zinggl@gruene.at

http://www.npla.de/de/poonal/3867-wenns-der-lobby-nicht-passt-berufliche-lynchjustiz-gegen-expertinnen

Wenn’s der Lobby nicht passt: Berufliche „Lynchjustiz“ gegen ExpertInnen
Samstag, den 30. Juni 2012
von Angélica Enciso und Blanche Petrich(Mexico-Stadt, 14. Februar 2012, la jornada-poonal).- Brillante Karrieren von BiologInnen, ChemikerInnen und TierärztInnen in verschiedenen Teilen der Welt sind zerstört worden, wenn das Erkenntnisinteresse über die Wirkung der Gentechnik auf Natur und menschliche Gesundheit mit dem Gewinndrang der Unternehmen zusammenstieß.In dem Dokumentarfilm „Die Welt laut Monsanto“ von der französischen Journalistin Marie Monique Robin und dem Buch „Seeds of deception“ (In deutscher Übersetzung: Trojanische Saaten) von Jeffrey M. Smith werden einige Fälle dieser Lynchjustiz gegen Männer und Frauen aus der Wissenschaft dokumentiert.

1993 arbeitete der Tierarzt Richard Burroughs als Inspektor für Rinder und Milchprodukte in der US-Behörde für Nahrungsmittel- und Medikamentensicherheit. Als er Proben auswertete, die Aufschluss über die Folgen für mit dem bekannten und von Monsanto produzierten Wachstumshormon Posilac injizierten Kühe geben sollten, fiel ihm etwas auf. Es fehlten in bemerkenswertem Umfang Unterlagen. Zudem waren jene Daten, welche die Nachhaltigkeit der Droge belegen sollten, manipuliert. Burroughs machte seine Vorgesetzten darauf aufmerksam. Die Information gelangte an die Öffentlichkeit. Burroughs Entlassung folgte auf dem Fuß und dieser verbrachte mehrere Jahre seines Lebens damit, sich gegen die juristische Verfolgung zu wehren.Entlassen nach unbequemen PublikationenDie Firma Monsanto, Eigentümerin des Patents auf das Wachstumshormon für Rinder, behauptet, dieses sei „sicher und vorteilhaft“ für die Milchindustrie. 1998 nahm der Arzt Samuel Epstein, führendes Mitglieder der Koalition gegen Krebs, in seinem Büro mehrere Kisten in Empfang. Sie enthielten Originaldokumente von Untersuchungen, die Monsanto im Verlauf von sechs Jahren selbst über die Folgen der „Wunderimpfung“ angestellt hatte.Nach einer umfassenden Durchsicht folgerte Epstein, dass die Impfung ein dramatisches Wachstum der Eierstöcke von Kühen, sowie Fortpflanzungsprobleme und Mastistis verursacht. Die Mastitis ist eine Entzündung der Zitzen, bei der Eiter in die Milch gelangt. Außerdem stellte er hohe Konzentrationen von Antibiotika in der Milch fest. Mit diesen Daten in der Hand reichten drei WissenschaftlerInnen, die in kanadischen Regierungsbehörden arbeiteten – Margaret Haydon, Gerard Lambert und Shiv Chopra – beim Gericht in Ottawa eine Klage ein, in der sie ein Anwendungsverbot dieses Hormons bei Rindern forderten. In dem Verfahren wies Haydon nach, dass Monsanto ihm „zwischen ein und zwei Millionen US-Dollar“ anbot, um seine Meinung zu ändern. Die WissenschaftlerInnen gewannen den Fall und die Impfung wurde in Kanada verboten (auch in der Europäischen Union darf sie nicht angewandt werden). Doch die drei KlägerInnen wurden umgehend wegen „Nichtbefolgung“ entlassen.

BürgerInnen als Versuchskaninchen

1998 gab es noch einen weiteren Fall. Arpad Pusztai, Biologe des Rowett-Instituts in Aberdeen, Schottland, bekam von den schottischen Behörden den Auftrag, mögliche Auswirkungen der Genkartoffel auf die Gesundheit zu untersuchen. Er kam zu dem Schluss, das in die Kartoffel eingesetzte Gen „Galanthus“ könne eine unterstützende Rolle bei der Entwicklung von Krebstumoren spielen. Seine Regierung genehmigte ihm ein Interview mit der BBC. In dem Interview erklärte Pusztai, es sei „ungerecht, die BürgerInnen als Versuchskaninchen zu benutzen“. Das geschah an einem Montag. Am darauffolgenden Donnerstag waren er und sein Team entlassen, ihre Karrieren geknickt. Ihren Erkenntnissen widerfuhr allerdings am Ende Gerechtigkeit. Ihre Studie wurde in der wichtigsten medizinischen Fachzeitschrift, The Lancet, veröffentlicht.

[Der Originalartikel erschien am 14. Februar 2012 in der mexikanischen Tageszeitung „La Jornada“. Der Text ist der fünfte von sieben Artikeln der AutorInnen zum Thema Gentechnik in Mexiko, die wir in den kommenden Wochen hier wiedergeben werden.]

Übersetzung: „Entre Campos & Entre Pueblos – Zwischen Land und Leuten“

SPÖ, ÖVP und Grüne wollen am 4. Juli den ESM im Parlament beschließen. Diese weitere „Euro-Rettungsmaßnahme“ nimmt Österreich die Budgethoheit. Eine Staatspleite wird in Kauf genommen:

http://tinyurl.com/86ynrq3 .

http://www.youtube.com/watch?v=13lkdkXzPFs

 

Was muss noch alles passieren, bis die Menschen in Massen aufstehen? Ist es nicht schon höchste Zeit dafür?

K.F.

Von: EU-Austrittspartei [mailto:info@euaustrittspartei.at]

Demonstrationen gegen den ESM-Vertrag:

Mittels Änderung der Bundesverfassung wollen SPÖ-ÖVP-Grüne den ESM-Vertrag am 4. Juli 2012 (zu Beginn der Sommerferien) im österreichischen Parlament durchwinken.
Dagegen veranstaltet die EU-Austrittspartei Protestkundgebungen am:
* Mo, 2. Juli 2012, 7:00 – 14:00 Uhr vor dem Parlament, Wien
* Mi , 4. Juli 2012, 7:00 –   8:50 Uhr vor dem Parlament, Wien
* Mi , 4. Juli 2012, 8:50 – 14:00 Uhr vor dem Heldentor, Wien

Unsere Forderungen:
* Wir wollen kein EU-Finanzregime.
* Wir wollen, dass österreichisches Steuergeld in Österreich bleibt.
* Wir wollen, dass die Budgethoheit in Österreich bleibt.
* Keine Haftung der österreichischen Steuerzahler für andere Staaten und die EU. (Von SPÖ-ÖVP-Grüne sind weitere 20 Milliarden Euro an Haftungen von Österreich für die „EU-Bruderländer“ geplant, die aller Wahrscheinlichkeit auch in Kürze zu bezahlen sind.)
* Hilfe für Bedürftige in Österreich statt für Banken in der EU. Die Banken werden immer größer, die Boni für Bankmanager immer höher und die armen Steuerzahler immer ärmer. Die von SPÖ-ÖVP beschlossenen Umverteilungen von arm zu reich sollte sofort gestoppt werden.
* Arbeitsplätze in Österreich schaffen und nicht in Brüssel, Griechenland, Italien oder Spanien.
* Senkung der Steuerbelastung für die österr Bevölkerung.
* Österreich sollte sein AAA-Rating wieder zurückerkämpfen, am besten durch massive Einsparungen bei den Korruptionsausgaben (Ca 26 Milliarden pro Jahr in Österreich). Dadurch bräuchte Österreich weniger Zinsen zahlen und somit weniger Steuern bei den Steuerzahlern eintreiben.
* Der ESM-Vertrag sollte öffentlich bekannt gemacht werden, bevor dieser von den Abgeordneten beschlossen wird.
* Da wegen dem ESM-Vertrag die Bundesverfassung geändert wird, sollte vorher eine Volksabstimmung durchgeführt werden.
* Da die EURO-Währung auch mit Harakiri-Aktionen und Demokratieabbau nicht gerettet werden kann, sollte Österreich möglichst rasch die Schilling-Währung wieder einführen, bevor der EURO massiv an Wert verliert oder gar zusammen bricht.

Resümee: Keine Beteiligung Österreichs am ESM – Rettungsfonds und Fiskalpaket! Statt Rettung der Banken und Großkonzerne in Europas Pleiteländer Griechenland, Spanien, Irland, Portugal, Zypern, usw. sollten lieber unsere Staatschulden abgebaut werden.  Daher: Raus aus der EU- und Eurozone!

Mehr Infos => http://www.euaustrittspartei.at/internes/termine/ 

_____________________________________________

Rundschreiben der EU-Austrittspartei:     (bitte ausdrucken und verteilen)

Personelles:
Die EU-Austrittspartei hat bereits über 2400 Unterstützungszusagen und Mitglieder. (30.6.2012) 

Demonstrationen gegen den ESM-Vertrag:
Mittels Änderung der Bundesverfassung wollen SPÖ-ÖVP-Grüne den ESM-Vertrag am 4. Juli 2012 (zu Beginn der Sommerferien) im österreichischen Parlament durchwinken.
Dagegen veranstaltet die EU-Austrittspartei Protestkundgebungen am:
* Mo, 2. Juli 2012, 7:00 – 14:00 Uhr vor dem Parlament, Wien
* Mi , 4. Juli 2012, 7:00 –   8:50 Uhr vor dem Parlament, Wien
* Mi , 4. Juli 2012, 8:50 – 14:00 Uhr vor dem Heldentor, Wien
  Mehr Infos => http://www.euaustrittspartei.at/internes/termine/ 
 
Neuigkeiten:

22. Juni 2012: ÖVP streitet über Erhöhung des Pensionsantrittsalters.
Der steirische ÖVP-Parteichef Hermann Schützenhöfer fodert eine Anhebung des gesetzlichen Pensionsantrittsalters auf 67 und der ÖVP Klubchef im Landtag, Christopher Drexler nennt ÖVP-Seniorenbundobmann Andreas Khol die „Speerspitze des geriatrischen Populismus“. 
=> http://derstandard.at/1339638725306/Pensionsdebatte-Breite-Empoerung-in-steirischer-OeVP-wegen-Khols-Verbalinjurien

22. Juni 2012: EU verschandelt historische Architektur 
Aufgrund von Brandschutzmaßnahmen gibt es die seltsamsten Auflagen.
=> http://derstandard.at/1339638736936/Daniela-Strigl-Bruessel-Brandschutz-Bildung-Buerokraten-im-Baurausch 

23. Juni 2012: Ehemann der Ex-Gesundheitsministerin kassierte für Grippemasken
Das Gesundheitsministerium unter Rauch-Kallat (ÖVP) kaufte 2006 Schutzmasken. Ein Auftragsempfänger soll dem Gatten der damaligen Ministerin zeitgleich 275.000 Euro überwiesen haben.
=> http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/768316/Auch-GrippenmaskenHersteller-zahlte-MensdorffPouilly? 

29. Juni 2012: Österreich ab Sonntag mit 350 Mann in EU-Battle-Group
Die Führung der insgesamt 3.000 Mann starken EU-Battle-Group 2012-2 hat Deutschland inne. 
=> http://derstandard.at/1339639351540/Oesterreich-ab-Sonntag-mit-350-Mann-in-EU-Battle-Group 
Anm EU-aus: Verteidigungsminister Darabos hat offensichtlich keine Neutralitätsbedenken.

Neue Interessenten bitte eintragen auf => http://www.euaustrittspartei.at/internes/rundschreiben/

Mit freundlichen Grüßen 
Mag. Robert Marschall 
Obmann der EU-Austrittspartei (Österreichs) 

FÜR den EU-Austritt Österreichs, für echte Demokratie, mehr Bürgerrechte, die Schilling-Währung, Gleichstellung von Mann & Frau, 
GEGEN gentechnische Lebensmittel, gegen Atomenergie, gegen Korruption, gegen NATO-Kooperationen. 

Telefon: 02231-68367        E-Mail: marschall@euaustrittspartei.at
Website: www.euaustrittspartei.at
Parteisitz: Fischauergasse 171 / 94, 2700 Wiener Neustadt, Österreich

!!!!!! EIL AKTION – JETZT EINEN BRIEF AN DAS EUROPÄISCHE PARLAMENT SCHICKEN !!!!!!

Liebe Unterstützer von No Patents on Seeds !

Am 3. und 4. Juli wird das Europäische Parlament voraussichtlich über das sogenannte Einheitspatent abstimmen. Darin wird für die meisten Länder der EU einheitlich geregelt, wie Patente erteilt und durchgesetzt werden können.

Ein besonderes Thema ist dabei der Patentschutz für Pflanzen und Tiere, der auch Gegenstand einer Resolution des Europäischen Parlaments war („European Parliament resolution of 10 May 2012 on the patenting of essential biological processes“). Darin fordert das Europäische Parlament auch einen umfassenden Züchtervorbehalt bei Pflanzen und Tieren. „(The European Parliament) calls on the Commission and the Member States to ensure that the EU will continue to apply a comprehensive breeders’ exemption in its patent law for plant and animal breeding.“

Jedoch entspricht der Vorschlag der großen Parteien (Christdemokraten und Sozialdemokraten), der aktuell abgestimmt werden soll, NICHT dem Votum des Parlamentes vom 10. Mai 2012. Denn vorgesehen ist dort lediglich ein eingeschränkter Züchtervorbehalt. Vom Patentschutz ausgenommen werden soll dort lediglich der Zugang zu Züchtungsmaterial. Ein umfassendes Züchterprivileg garantiert den Züchtern dagegen auch, die Ergebnisse ihrer Arbeit unabhängig vom Patentinhaber vermarkten zu können. Nur dies bedeutet Rechtssicherheit für kleine und mittelständische Züchter. Zudem bleibt bei der vorgeschlagenen Regelung die Tierzucht völlig außen vor. Auch hier muss natürlich der freie Zugang und Verwendung genetischer Ressourcen weiterhin möglich sein.

Nun hat sich letzte Woche die britische Regierung im Ministerrat sogar mit der Forderung durchgesetzt, den entsprechenden Passus ganz aus der geplanten Verordnung zu streichen! Die Chancen stehen aber gut, dass dieser Vorschlag vom EU-Parlament zurückgewiesen wird.

Es gibt zwei wichtige Forderungen, denen wir jetzt Nachdruck verleihen müssen:

1. Der vorhandende Text muss deutlich verbessert werden.

2. Der Versuch der britischen Regierung, den Züchtungsvorbehalt ganz zu streichen, muss abgewehrt werden.

BITTE SCHICKEN SIE DEN BEILIEGENDEN BRIEF BIS 3. JULI (gerne auch individuell ergänzt) an die beigefügte Liste von Abgeordneten des Europäischen Parlamentes (oder an einige der Abgeordneten oder andere Mitglieder des Parlamentes, die Sie kennen).

Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Christoph Then für No Patents on Seeds!

UPDATE – ESM = Außerkraftsetzung der Bundes-Verfassung !!! WICHTIG !!!!

mrb

Wichtige Infos zum „Europäische Stabilitäts Mechanismus“ (ESM)

Der Ernst der aktuellen Lage darf auf keinen Fall unterschätzt werden!

Wissen Sie was der „Europäische Stabilitäts Mechanismus“ (ESM) und der „Fiskalpakt“ – die sich unter dem beschönigenden Titel „Rettungsschirm“ verbergen – wirklich wollen? 

Video zum ESM und seinen Folgen http://www.youtube.com/watch?v=13lkdkXzPFs&feature=g-upl&context=G2e0b6b8AUA

Mit dem ESM wird eine Europäische Superbank geschaffen. Die Staaten, die den ESM unterzeichnen, geben damit de facto ihre Finanzhoheit auf und übergeben diese dem ESM.Der ESM ist KEINE BEHÖRDE! Es ist eine Firma Geleitet wird diese Firma von Gouverneuren und Direktoren.  Die Gouverneure und Direktoren werden ernannt und NICHT GEWÄHLT. Die Gouverneure und Direktoren bestimmen ihr Gehalt (in Millionenhöhe) selbst. Die Höhe der Gehälter ist geheim und gelangt nicht an die Öffentlichkeit.

Alle Angestellten des ESM haben per Vertrag Schweigerecht und Schweigepflicht. D.h. NICHTS, was innerhalb des ESM geschieht, dringt an die Öffentlichkeit.

Alle Angestellten des ESM haben ABSOLUTE GERICHTLICHE IMMUNITÄT. Niemand kann den ESM oder seine Angestellten verklagen. Andererseits kann der ESM als autonome juristische Person JEDEN verklagen.

Der ESM kann zu jedem Zeitpunkt von allen unterzeichnenden Mitgliedsstaaten so viel Geld einfordern, wie er will – ohne Begründung !

Den Forderungen des ESM müssen die Mitgliedsstaaten innerhalb von 7 Tagen nachkommen, ohne Widerspruchsmöglichkeit !!

Kann ein Staat nicht zahlen, so übernehmen automatisch die anderen Mitgliedsstaaten die Schuld und müssen binnen 7 Tagen bezahlen !!!

Die Bürger der Mitgliedsstaaten haften mit ihrem Privatvermögen für die Schuld des eigenen Staates !!!!

Dies bedeutet: Eine kleine Gruppe von Personen wird in Zukunft darüber entscheiden, wie viel jeder Bürger zu zahlen hat. Er bestimmt damit den Staatshaushalt der Länder. Diesem Treiben kann ab Unterzeichnung durch eine „Ewigkeitsklausel“ weder demokratisch noch rechtlich Einhalt geboten werden:

Wir erleben gerade jetzt Ende Juni 2012 die Geburt einer europaweiten Diktatur!

DER GEPLANTE ABLAUF:

In Deutschland möchte die Bundesregierung diesen Vertrag im Eiltempo noch während die Welt auf die Fußballereignisse sieht, Gesetz werden lassen.

Eine bereits vielfach geforderte Volksabstimmung will auf keinen Fall riskiert werden – daher auch geplantes Durchwinken während der Fußball-WM!  Hatten wir das nicht schon mal – kurz vor Beginn der Weihnachtsferien 1913 in USA mit der Einführung er privaten FEDERAL RESERVE BANK?!!! )

Am Freitag, dem 29.6.2012 soll der Bundestag entscheiden. Die Mehrheit ist für den ESM!

Unmittelbar danach soll der Bundesrat den Vertrag bestätigen und der Bundespräsident ihn ratifizieren.

D.h. ab Montag, dem 2.7.2012 leben wir in einer Diktatur. Der Bund der Steuerzahler bezeichnet dies als einen „Putsch von oben“

Dies wird geschehen, wenn Sie nicht JETZT – HIER UND HEUTE handeln!  Doch was kann man also jetzt noch kurzfristig tun?

Informieren Sie sich über den ESM! Infolinks finden sie unten  Unterschreiben Sie die Petitionen und schreiben sie Ihrem Abgeordneten.

Machen Sie unmissverständlich klar, dass Sie die Demokratie nicht aufgeben möchten und gegen den ESM/Fiskalpakt sind.

Reichen Sie Verfassungsbeschwerde ein. Bisher haben schon über 12000 Deutsche Bürger Vollmacht für eine Verfassungsbeschwerde erteilt und das Bundesverfassungsgericht hat den Bundespräsidenten aufgefordert, die Vertragsratifizierung bis zu einem Entscheid nicht zu unterzeichnen. Gauck hat dem (einstweilen) zugestimmt.

Hier können Sie sich informieren und auch noch kurzfristig handeln:

Weitere Informationen zum ESM:    http://www.zivilekoalition.de/

Petition an die Bundestagsabgeordneten:  http://www.abgeordneten-check.de/email/unentschieden/69.html

Vollmacht zur Verfassungsbeschwerde:    http://www.verfassungsbeschwerde.eu/

Petition an die Landtagsabgeordneten in Bayern (Bundesratbestätigung) www.abgeordneten-check.de/email/larumdarum/85.html

Sowas gibt es sicherlich auch für ÖSTERREICH !

EIN MEHR ALS BESORGTER BÜRGER !

http://www.transgen.de/aktuell/1677.doku.html

Volksabstimmung in Kalifornien: Meinungsschlacht um Gentechnik-Kennzeichnung

(26.06.2012) In den USA verschärfen sich die Auseinandersetzungen um eine gesetzliche Kennzeichnungspflicht für gentechnische veränderte Lebensmittel. Zwar sind bisher alle Versuche, in einzelnen Bundesstaaten eine Kennzeichnung einzuführen, gescheitert. Doch im November könnte sich das ändern: Dann stimmen die Bürger in Kalifornien über einen Gesetzesvorschlag für eine Kennzeichnung von Genfood ab. Eine Mehrheit hätte weit reichende Auswirkungen auf die amerikanische Lebensmittelindustrie und Landwirtschaft.

Am 6. November stimmen die Bürger in Kalifornien nicht nur über den nächsten US-Präsidenten ab, sondern auch über einen Gesetzesvorschlag für eine Kennzeichnungspflicht gentechnisch veränderter Lebensmittel. Im Juni hatte die Right to know-Initiative die für einen Bürgerentscheid in Kalifornien notwendigen eine Million Unterschriften vorgelegt.Sollte das Gesetz eine Mehrheit finden, müssten ab 1. Juli 2014 Lebensmittel, die gentechnisch veränderte Zutaten enthalten, mit dem Hinweis Partially Produced with Genetic Engineering (oder May be Partially Produced with Genetic Engineering) versehen werden. Ähnlich wie in Europa sieht die Gesetzesinitiative Ausnahmen vor: Etwa Fleisch, Milch oder Eier, wenn die Tiere mit gv-Pflanzen gefüttert wurden, mit gv-Mikroorganismen hergestellte Zusatzstoffe und Enzyme, das Essen in Restaurants sowie – unter bestimmten Voraussetzungen – „nicht beabsichtigte“ Anwendungen. Bis 2019 sollen Zutaten, die weniger als ein halbes Gewichts-Prozent eines Produktes ausmachen, von der Kennzeichnungspflicht ausgenommen sein.

Viele Branchenexperten erwarten, dass die kalifornische Regelung – bei einer Mehrheit im November – auch in anderen Bundesstaaten und wohl auch USA-weit übernommen wird. Nach einem Bericht der New York Times bereitet sich die US-Lebensmittelbranche auf die neue Situation vor. Die großen Unternehmen würden eher die Zutaten ändern als ihre Markenprodukte kennzeichnen, zitiert die Zeitung einen führenden Vertreter eines Landwirtschaftsverbandes. Eine stärkere Nachfrage nach konventionellen Agrarrohstoffen hätte weit reichende Folgen für die amerikanischen Farmer. Derzeit enthält in den USA nahezu jedes verarbeitete Lebensmittel Zutaten aus gv-Pflanzen.

In Kalifornien „braut sich eine Schlacht um die Kennzeichnung“ zusammen, so die New York Times. Zehn Millionen Dollar wollen beide Seiten sich ihre Kampagnen kosten lassen. Die von großen Unternehmen aus der Organic-Food-Branche finanzierte Right to Know-Initiative kämpft vor allem für die Wahlfreiheit. Es sei das selbstverständliche Recht des Konsumenten, zu wissen, was er isst – und dazu gehöre eben auch die Information, ob ein Produkt „gentechnisch verändert“ wurde. Doch ähnlich wie in Europa wollen die Right to Know-Gruppen die Kennzeichnung  als Hebel nutzen, um den in den USA allgegenwärtigen Anbau von gv-Pflanzen zurückzudrängen. Dazu werden diese als „unnatürlich“, unsicher und unbeherrschbar dargestellt. Ob Übergewicht, Krebs, Allergien – die Gentechnik erscheint als Ursache nahezu allen Übels.

Nicht zu unrecht fürchten die Lebensmittelunternehmen, dass die auch von prominenten Schauspielern und Musikern unterstützte Kennzeichnungs-Kampagne in der breiten Öffentlichkeit zu einem Negativimage der Gentechnik führt. Wenn die Verbraucher die Wahl haben, würden sie sich von diffusen Ängsten leiten lassen und zu Produkten ohne Kennzeichnung greifen, obwohl es in Bezug auf Sicherheit und Zusammensetzung keine Unterschiede gebe.

Auch Naturwissenschaftler engagieren sich sich im kalifornischen Abstimmungskampf. David Zilberman, Professor für Landwirtschaft  und Ressourcenökonomie an der University of California in Berkeley, lehnt eine Kennzeichnung ab, weil sie die Gentechnik stigmatisiere. Die Folge wäre, so fürchtet er, dass staatliche Einrichtungen und Unternehmen das Interesse an einer Weiterentwicklung der Agro-Biotechnologie verlieren könnten. Vor allem im globalen Kontext, so Zilberman, seien gv-Pflanzen von großem Nutzen für Landwirte, Umwelt und Ertragsicherheit.

Auch Michael Eisen, Evolutionsbiologe in Berkeley, sieht in der Kennzeichnungs-Kampagne einen „Krieg gegen die Wissenschaft“, der mit Falschinformationen, Pseudowissenschaft und Angst vor Krankheiten wie Krebs geführt wird. Dadurch leide die Glaubwürdigkeit guter, fundierter Wissenschaft insgesamt.

Dagegen haben für Marion Nestle, bekannte Ernährungswissenschaftlerin an der New York University, die Verbraucher das Recht, Gentechnik in ihre Kaufüberlegungen einbeziehen zu können. „Und wenn die Unternehmen meinen, die Gründe seine dumm und irrational, dann sollten sie den Nutzen ihrer Produkte besser erklären.“

Noch halten Politik und Behörden in den USA am Grundsatz einer strikt produktbezogenen Kennzeichnung fest: Ein Hinweis auf dem Etikett sei nur dann gerechtfertigt, wenn eine Gentechnik-Anwendung bei einem Lebensmittel zu veränderten Inhaltsstoffen oder Eigenschaften geführt habe. Eine prozessbezogene Kennzeichnung bei stofflich im wesentlichen unveränderten Produkten – wie bei nahezu allen derzeit angebauten gv-Pflanzen – weist die amerikanische Lebensmittelbehörde FDA weiterhin als „unwissenschaftlich“ und „irreführend“ zurück.

Am 21. Juni lehnte der US-Senat einen Antrag, den Bundesstaaten die Einführung eigener Kennzeichnungsbestimmungen zu erlauben, mit großer Mehrheit ab. Schon vorher hatten die Bundesstaaten Conneticut und Vermont entsprechende Pläne aufgegeben.

Auch das verlangt gehörig Mut – DRUG PEACE MARCH, Wien

Hallo liebe Legalisierer und liebe Legalisiererinnen !

Für alle die es noch nicht wissen:

Kommende Woche findet in Wien wieder die UNO-Drogen-Konferenz statt.
Im Rahmen der Konferenz beschließen Vertreter der verschiedenen
Staaten die weitere weltweite Vorgangsweise in Sachen Drogenpolitik.
Aus unserer Sicht ist diese Politik gescheitert, denn aus dem Titel
der Prohibition und der Illegalität entstehen mehr Probleme, als aus
den durch die Gesetze verbotenen Substanzen.

Der Verein Legalize! Österreich und ENCOD rufen im Rahmen dieser
Konferenz zum DRUG PEACE MARCH 2012 auf, der heuer von der
Piratenpartei Wien organisiert wird.

Treffpunkt ist am Samstag, 10.3.2012 um 13:00 Uhr am Schwedenplatz!

Die Route führt über den Praterstern zum Vienna International Center
der Vereinten Nationen. Die Demonstration wird von Fahrzeugen
begleitet und es finden auch entsprechende Kundgebungen zum Thema
statt.

Wir freuen uns über Eure Unterstützung um auch international ein
entsprechendes Zeichen zu setzen.

Liebe Grüsse

Andreas Holy
www.legalisieren.at
www.facebook.com/legalize.austria

Aussendung zu http://www.verwaltungsreform-jetzt.at
Volksbegehren 2.0 im Internet – schaffen wir uns die Vernunftpolitik selbst!

Pilotprojekt: Wir wollen beweisen, dass „Volksbegehren im Internet“ notwendig sind!

E-Mail zum „Immer-weiter-leiten“ an alle, die die private, parteifreie Initiativewww.verwaltungsreform-jetzt.at eventuell noch nicht kennen oder noch nicht unterschrieben haben. Oder die einfach zu diesem Thema etwas Zündendes zum Weiterempfehlen brauchen können. Jeder und jede kann sich bekanntlich (offen oder verdeckt) auf der Webseite eintragen und dieses E-Mail weiterleiten. Bitte die Jugend nicht vergessen! Einfach auf „Weiterleiten“ klicken, Adressen eintragen und „Senden“.

7. März 2012: Zum „Sparpaket“

1) Wir wissen also spätestens jetzt, dass die Strukturreformen, die Österreich in die Lage versetzen würden, im globalen Wettbewerb ein Land mit guten Löhnen und Sozialstandards zu bleiben, trotz der gegebenen Riesenchance wieder nicht angegangen worden sind.

2) Wir wissen auch, warum: weil die Gewohnheitspolitiker damit ihre Macht- und Pfründebasis  aufgeben würden. So wie sie gebaut sind und so wie das parteipolitische Krakensystem sie einschnürt, können sie das nicht, selbst wenn es einzelne wollten.

3) Somit müssen wir die Konsequenz ziehen: Das Volk muss sich in Massen klar artikulieren und seine Angelegenheiten selbst in die Hand nehmen. Und zwar außerhalb von Wahlen, jetzt! Das muss eine überparteiliche Massenbewegung werden, denn die Parteien gleichen einander darin wie ein Ei dem anderen (s. Kärntner Parteienfinanzierungsbeschluss mitten im Wahlkampf – von allen Parteien   mitgetragen). Die Politiker müssen beginnen, sich vor den Konsequenzen existenziell zu fürchten!

4) Dazu ist das Internet ideal, auch für Menschen, die sich sonst wenig damit beschäftigen. Das nützt unser Internet-Volksbegehren 2.0 http://www.verwaltungsreform-jetzt.at (bisher 14.000 Unterstützer)

5) Wenn das schon zu viel verlangt ist zur Rettung unserer Zukunft, dann verdienen wir’s nicht anders. Aber was kann die Jugend, die zukünftige Generation dafür, die unseren Schuldenwahnsinn ausbaden muss?? Kaum mehr Pensionen, Mangelstaat mit hohen Steuern etc.? Es ist moralische Pflicht der Älteren + Notwendigkeit für die Jungen: die Politik zur Ordnung im Staatshaushalt zwingen. Sie kann’s nicht allein!

6) Das ist doch nicht zu viel verlangt?! Wir selbst haben es in der Hand! Also bitte im Schneeballsystem mitmachen: Dieses Mail an alle Bekannten dringend + persönlicher Empfehlung einfach weiterleiten! Und sich selbst auf der Webseite http://www.verwaltungsreform-jetzt.at eintragen, wenn das noch nicht erfolgt ist! Es ist fünf vor zwölf – und wir können den Abstieg Österreichs noch vermeiden!

Lassen Sie unser aller Zukunft nicht im Stich!

Ihr unermüdlicher, sehr besorgter
Mag. Wolfgang Bauer, Verantwortlicher http://www.verwaltungsreform-jetzt.at

PS: Technische Bitte: Falls der Text nach einigen Weiterleit-Durchgängen nicht mehr gut lesbar sein sollte (z.B. fehlende Absätze u.ä.), bitte richten Sie den Text im „Weiterleiten-Modus“ vor dem Senden wieder her. Danke!

Wenn Sie diese E-Mail (an: lscheidl@chello.at) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier abbestellen.

Medieninhaber, Herausgeber und Herstellungsort
Mag. Wolfgang Bauer
Gersthoferstraße 96
1180 Wien
eMail: kontakt@verwaltungsreform-jetzt.at

Impressum: http://www.verwaltungsreform-jetzt.at/impressum.php


Die Zivile Koalition ist ein Zusammenschluss von Bürgern, die sich für mehr zivilgesellschaftliches Engagement in Deutschland einsetzen. Gemeinsam treten wir für Reformen ein, die die Menschen in Deutschland wirklich wollen und brauchen.

Die Zivile Koalition ist eine wirtschaftlich unabhängige, überparteiliche, nicht-staatliche Organisation, die den vielen engagierten Einzelnen aus der Zivilgesellschaft eine gemeinsame Stimme gibt und die Interessen der Bürger in der Politik vertritt.

Gemeinsam mit dem Institut für strategische Studien Berlin e.V. (ISSB) gibt der Verein Zivile Koalition e.V. die Internet- und Blogzeitung FreieWelt.net sowie das Initiativenportal Abgeordneten-Check.de heraus. Die Initiative Echte Reformen jetzt sowie die Initiative Familienschutz sind Initiativen der Zivilen Koalition.

Deutschland steht an einer entscheidenden Wegmarke. Die Zivile Koalition wirbt um das von den Parteien verspielte Vertrauen der Menschen und appelliert an den Mut und die Zivilcourage der Zivilgesellschaft, um die so dringend notwendigen Reformen endlich konsequent umsetzen zu können. Wir haben nicht mehr die Zeit, auf die Politik zu warten.

Machen wir uns auf den Weg…

http://www.zivilekoalition.de/reformagenda


http://derstandard.at/1330390592362/Biochemiker-Gottfried-Schatz-Europa-haette-jetzt-eine-einmalige-Chance
 
Biochemiker Gottfried Schatz
„Europa hätte jetzt eine einmalige Chance“
Interview | 06. März 2012 20:18

Foto: roche
Mit 75 führt Gottfried Schatz Chemie-Experimente in Kindergärten vor, um zu zeigen, dass Wissenschaft Spaß macht.
Gottfried Schatz wurde trotz österreichischen Passes „oberster“ Schweizer Wissenschafter – ein Gespräch über Forschung in der Schweiz, konservative Unis und mangelnden Mut
STANDARD: Sie haben in Österreich in den 1950er-Jahren studiert und hier Ihre ersten Entdeckungen gemacht. Zu einem weltweit führenden Biochemiker wurden Sie aber in den USA und dann ab 1974 in der Schweiz. Was ist in der Schweiz – wissenschaftlich betrachtet – besser als in Österreich?
Schatz: Die Schweiz ist wissenschaftlich „erwachsener“ als Österreich. Wissenschaft war ihr immer schon ein wichtiges Anliegen – leider im Gegensatz zu meinem Heimatland. Dazu kommt, dass die Schweiz meist pragmatisch und international denkt und handelt. Es hat hier eine lange Tradition, die besten Wissenschaftler aus der ganzen Welt ins Land zu holen, selbst dann, wenn sie nur schlecht oder gar nicht Deutsch oder Französisch sprechen.
STANDARD: Sie brachten es in der Schweiz auch zum Präsidenten des Schweizerischen Wissenschafts- und Technologierats und waren damit zwischen 2000 und 2004 quasi der oberste Wissenschaftler der Schweiz. War das für die Schweizer kein Problem?
Schatz: Nein, obwohl ich bis heute österreichische Staatsbürger bin. Die damalige Präsidentin der Schweiz, Ruth Dreyfuss, sagte mir damals, dass meine Nationalität ihr gleichgültig sei. Diese Internationalität ist eine der großen Stärken der Schweiz. Sie erinnert an den Pragmatismus von Kaufleuten, während Deutschland und Österreich eher einer Beamtenmentalität huldigen.
STANDARD: Liegt es forschungspolitisch vor allem an diesem Mentalitätsunterschied, dass die Schweiz nach allen Indikatoren wissenschaftlich besser dasteht? Oder hat das auch konkrete forschungspolitische Gründe?
Schatz: Beides ist wichtig. Im Vergleich zu Österreich fördert in der Schweiz die öffentliche Hand Grundlagenforschung viel stärker als die angewandte Forschung – weil man erkannt hat, dass Grundlagenforschung den Boden für die Technologie von morgen bestellt. Wer allzu sehr auf angewandte Forschung setzt, wird bald nichts mehr anzuwenden haben. Dazu kommt das politische Dogma, dass der Staat sich aus der Privatindustrie heraushalten und sie nicht subventionieren soll. Dieses Prinzip wurde in den letzten Jahren zwar mehrere Male verletzt – siehe Swissair oder UBS – aber meist hält sich der Staat daran, wie bei der vergleichsweise geringen Förderung der Industrieforschung.
STANDARD: In der Schweiz scheint man auch Technologien wie der Gentechnik nicht ganz so feindlich gegenüberzustehen.
Schatz: Dies ist leider nur bedingt richtig. Eine der größten und am besten organisierten Proteste gegen Gentechnik – die sogenannte „Genschutz-Initiative“ von 1988 – hatte ihren Ursprung in Basel, wo ich damals Professor war. Ihre Anhänger wollten sogar die Genmanipulation an Hefezellen oder Bakterien verbieten – was das Ende fast aller modernen Medikamente bedeutet hätte. In der Schweiz trafen also Befürworter und Gegner der Gentechnik also knallhart aufeinander.
STANDARD: Die Gentechnik-Gegner haben sich damals aber nicht durchgesetzt. Warum?
Schatz:: Einerseits weil auch wir Wissenschaftler uns organisierten, als Gruppe auf die Straße gingen und in vielen Veranstaltungen der Bevölkerung die Chancen und Risiken der Gentechnik erklärten. Die Initiative wurde mit einer Zweidrittelmehrheit abgelehnt, wobei wohl auch der bereits erwähnte Schweizer Pragmatismus eine Rolle spielte.
STANDARD: Skepsis gegenüber neuen Technologien scheint heute in ganz Europa recht ausgeprägt zu sein. Das konstatierte zuletzt auch die neue Wissenschaftsberaterin der EU, die Biologin Anne Glover. Sehen Sie das auch so?
Schatz: Leider ja. Und ich halte diese Fortschrittangst, die kennzeichnend für die Nullrisiko-Mentalität einer überalterten Gesellschaft ist, für eine große Bedrohung unserer europäischen Kultur und des Wohlstands unserer Kinder und Enkelkinder.
STANDARD: Was kann man dagegen tun? Das, was man auf Englisch Public Understanding of Science nennt, also eine bessere wissenschaftliche Allgemeinbildung?
Schatz: So sehr dies aus vielen Gründen wünschenswert wäre – es würde Europas Scheu vor Neuerung nicht heilen. Viele der entschiedensten Gegner der neuen Technologien sind ausgebildete Biologen oder Ingenieure. Das Unbehagen der Gesellschaft sitzt tiefer und könnte am besten durch eine glaubhafte und charismatische Forscherpersönlichkeit besänftigt werden, die als „Stimme der Wissenschaft“ agiert. Diese Rolle können weder Zeitschriften noch Institutionen, sondern nur einzelne Menschen übernehmen, denen die Öffentlichkeit vertraut. Solche Persönlichkeiten sind jedoch sehr selten. Dazu kommt, dass viele Wissenschaftler es unter ihrer Würde finden, vor die Öffentlichkeit zu treten und „sich ins Rampenlicht zu drängen“. Wir Wissenschaftler sollten nicht vergessen, welch ungeheuren positiven Einfluss der Apple-Gründer Steve Jobs auf die Akzeptanz von Wissenschaft und neuen Technologien ausübte. Europa bräuchte mehr von solchen Persönlichkeiten.
STANDARD: Apropos USA: Sie schwärmen in Ihrem Buch aber auch von den Arbeitsbedingungen an den führenden US-Universitäten im Vergleich zu jenen in Europa. Was macht man hier schlechter?
Schatz: Die meisten europäischen Universitäten zählen heute zu den konservativsten Institutionen unserer Gesellschaft. Sie sollten aber zu den revolutionärsten gehören, denn Wissenschaft ist eine unverbesserliche Revolutionärin, die dauernd Vertrautes in Frage stellt und Neues schafft. Viele Universitäten Europas sind nicht mehr die besten Orte für Innovation, weil sie an starren Hierarchien und veralteten Strukturen festhalten – wie permanente Assistentenstellen oder Habilitationen mit all ihren persönlichen Abhängigkeiten. Dazu akzeptieren sie – trotz teilweise fortschrittlicher Universitätsgesetze – immer noch ein Übermaß an zentraler Steuerung und Administration. Wenn ich unseren Universitäten etwas ins Stammbuch schreiben dürfte, wäre es die Warnung „Organisation ist der Feind von Innovation und Koordination der Feind von Motivation“.
STANDARD: Wie kann man diese Ihrer Meinung nach verkrusteten Strukturen aufbrechen?
Schatz: Das Humboldtsche Ideal der Gelehrtenrepublik hat heute ausgedient, weil die politischen, administrativen und finanziellen Anforderungen an eine Universität zu komplex und zu groß geworden sind. Universitäten sollten heute autonom von starken Persönlichkeiten geführt werden, welche die Möglichkeiten des Universitätsgesetzes voll ausschöpfen und sich auf langfristige Budget- und Anstellungsverträge stützen können. Jede Universität sollte ihr eigenes Profil definieren können, solange es nur die gesetzlichen Mindestanforderungen an die Ausbildung erfüllt. Sie sollte außerdem möglichst flache Hierarchien anstreben. Dies bedeutet konkret, dass sie den wissenschaftlichen Nachwuchs nach strengen Maßstäben international rekrutiert und ihm volle wissenschaftliche Unabhängigkeit sowie Zeitverträge anbietet, die bei entsprechender Leistung in permanente Professuren umgewandelt werden, bei Nichtgenügen jedoch die Entlassung bedingen. Dieses „up or out“ Prinzip klingt zwar hart, ist aber transparent und fair und hat wesentlich zur hohen Qualität der amerikanischen Spitzenuniversitäten beigetragen.
STANDARD: Was hindert die Universitäten daran, genau das umzusetzen?
Schatz: Eine Hürde ist der Machtanspruch der Professoren, den ich als externer Berater österreichischer und deutscher Universitäten mehrmals hautnah erlebte. Die Abschaffung der Habilitationen würde den Einfluss eines einzelnen Professors deutlich verringern und dies gilt auch für die Schaffung von Graduiertenprogrammen, bei denen die Doktoranden zunächst von einem Kollegium ausgewählt werden und erst dann ihre „Doktormutter“ oder ihren „Doktorvater“ wählen. Dies führt zu einer gesunden Konkurrenz unter den Professoren, die natürlich nicht allen willkommen ist. Eine weitere Hürde sind in Frankreich und Österreich die Gewerkschaften, die bei einer Reform der Karrierestrukturen und der Rekrutierung des wissenschaftlichen Nachwuchses allzu viel mitzureden haben.
STANDARD: Dennoch konnte sich dank Ihrer Mithilfe auch in Österreich so etwas wie das Vienna Biocenter und ein kleines Exzellenzcluster in diesem Bereich entwickeln. Sie waren an der Gründung des Institute of Molecular Pathology, des berühmten IMP, mitbeteiligt und haben zusammen mit einem britischen Kollegen auch die Statuten des Vienna Biocenter ausgearbeitet.
Schatz: Daran erinnere ich mich noch sehr gerne. Das Biocenter bewies, dass Österreichs Talente schnell aufblühen, wenn man ihnen eine Chance gibt. Diese beiden Erfolgsmodelle zeigen, dass Wien ein attraktiver Wissenschaftsstandort sein kann, wenn nur die Bedingungen stimmen. Forscher haben ja, im Gegensatz zur landläufigen Meinung, meist noch viele kulturelle Interessen, denen Wien in idealer Weise entgegenkommt. Mit dem IMP wollte man ein nicht zu großes Institut mit rigorosem Qualitätsanspruch und internationaler Ausrichtung schaffen. Und bei der Neugestaltung des Vienna Biocenter kam es im darauf an, einem bereits bestehenden Institut moderne und international bewährte Strukturen zu geben. In beiden Fällen spielte die Unterstützung der Wiener Universität eine wichtige Rolle.
STANDARD: Es gibt nun mit dem IST Austria einen weiteren Versuch, ein Exzellenzzentrum zu gründen, das für die nächsten knapp 15 Jahre jedenfalls sehr großzügig finanziert ist. Wie beurteilen Sie diese Mittelvergabe?
Schatz: Die Zuweisung von einer Milliarde Euro an das IST Austria ist kein optimaler Einsatz öffentlicher Gelder – gerade auch im Vergleich zum Budget des Fonds zur Förderung der wissenschaftlichen Forschung (FWF), der nicht nur tadellos gearbeitet und den Respekt der Wissenschaftler gewonnen hat, sondern auch anderen europäischen Ländern als Vorbild diente. Leider war dieser Fonds im Vergleich zu ähnlichen Institutionen in Deutschland, der Schweiz oder Schweden stets massiv unterfinanziert, was Österreichs Forschung sehr behindert hat. Auch das Vienna Biocenter ist im internationalen Vergleich unterdotiert. Die österreichische Wissenschaftspolitik will dies offenbar nicht wahrhaben und drängt damit unser Land noch weiter ins wissenschaftliche Abseits.
STANDARD:Kommen wir abschließend von Niederösterreich noch einmal auf die globale Ebene. Welche Länder und Kontinente werden in Zukunft wissenschaftlich den Ton angeben?
Schatz: Bei China – weniger bei Indien – ist das wissenschaftliche Potenzial enorm. Wenn die Entwicklung so weitergeht, werden die USA ihre derzeitige Führungsrolle wohl mit China teilen müssen. Dies setzt allerdings voraus, dass China sich politisch emanzipiert, denn Spitzenwissenschaftler wollen meist nicht in einem totalitären System leben und arbeiten. Zudem müsste sich das hierarchische Denken in der chinesischen Gesellschaft ändern, denn Wissenschaft lebt vom kreativen Widerspruch und gedeiht am besten in einem „kontrollierten Chaos“, das ich mir im heutigen China nicht vorstellen kann. Aus diesem Grund hat auch Japan sein enormes wissenschaftliches Potenzial nie voll ausschöpfen können.
STANDARD: Warum ist das hierarchische Denken so ein Problem?
Schatz: Solange ein Student einem Professor in einer wissenschaftlichen Diskussion nicht widersprechen darf, kann sich Wissenschaft nicht frei entfalten, denn bei ihr ist die Unbekümmertheit der Jugend oft klüger als die Weisheit des Alters. Deswegen konnten auch die Nobelpreisträger, die Südkorea sich ins Land holte, dort nicht viel ausrichten. Und auch Singapur, das die Biowissenschaften so großzügig fördert, wird seine angestrebte Führungsrolle wohl erst dann erreichen, wenn es bereit ist, sein immer noch autoritäres System zu lockern.
STANDARD: Welche Rolle bleibt Europa?
Schatz: Das heutige Europa ist für mich der lebenswerteste Ort auf diesem Planeten und hätte jetzt – trotz Finanzkrise – die einmalige Chance, in der Wissenschaft die weltweite Führung zu übernehmen. Die USA kämpfen mit gewaltigen strukturellen, politischen und sozialen Problemen und China ist noch im Kommen. Ein wichtiger Schritt war zweifellos die Gründung des European Research Council, das Forschungsgelder allein nach wissenschaftlichen Maßstäben vergibt und die ineffizienten EU-Rahmenprogramme teilweise ersetzt. Was Europa jedoch fehlt, ist Mut. Den findet man heute eher in den USA oder in Asien.
STANDARD: Wie könnte man in Europa wieder mutiger werden?
Schatz: Durch das Vorbild mutiger Menschen. Unsere Kinder müssen solchen persönlichen Rollenmodellen schon früh begegnen, um ihnen dann nachzueifern und sie unbewusst als Leitbild für ihr eigenes Leben zu wählen. Mut zum eigenen Denken und zum kreativen Widerspruch sollte das höchste Ziel jeder Bildungseinrichtung sein – vom Kindergarten bis hin zur Universität.
STANDARD: Das sagt sich leicht. Wie lässt sich das verwirklichen?
Schatz: Zunächst durch die regelmäßige und offene Diskussion am Familientisch. Wo Kinder beim Essen schweigen müssen, verlässt die Wissenschaft den Tisch. Da unsere eigenen Kinder schon lange aus dem Haus sind, führe ich in Kindergärten drei- bis sechsjährigen Kindern einfache chemische Experimente vor, um ihnen zu zeigen, dass Wissenschaft „cool“ ist und Spaß macht. In den USA, wo unsere Kinder für einige Jahre die Schule besuchten, gelingt dies viel besser. Dort lernt man zwar in der Schule weniger als in Europa, verlernt aber die Freude am Lernen nicht und wird im eigenen Denken und im Mutig-Sein bestärkt. (Klaus Taschwer/DER STANDARD, Printausgabe, 7. 3. 2012)
Gottfried Schatz (75) studierte Chemie an der Universität Graz und war danach Assistent von Hans Tuppy an der Universität Wien. Er wechselte 1968 an die Cornell University in Ithaca, wo er eine Professor für Biochemie antrat. 1974 Berufung an die Universität Basel. Nach seiner Emeritierung war er vier Jahre lang Präsident des Schweizer Forschungs- und Technologierats.